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Sonntag, 21. April 2019

Philipp Sauer: Alb Südrand-Weg HW2 Donauwörth – Ulm – Blaubeuren – Tuttlingen

Philipp Sauer:
Alb Südrand-Weg HW2
Donauwörth – Ulm – Blaubeuren – Tuttlingen - 13 Etappen



Der „geprüfte“, zumindest aber profilierte Weit- und Powerwanderer Philipp Sauer war wieder im heimischen Baden-Württemberg unterwegs. In 13 Etappen nahm er den Alb Südrandweg des Schwäbischen Albvereins unter die Wanderstiefel.

Idyllische Ortschaften, berühmte Klöster, Burgen und herrliche Natur – das sind die Begleiter des Hauptwanderwegs 2, kurz »HW 2« oder auch »Alb Südrand-Weg« genannt. In 13 Tagesetappen verläuft der knapp 300 km lange Weitwanderweg auf der Donauseite der Schwäbischen Alb zwischen Donauwörth und Tuttlingen.

Der HW 2 ist nicht weniger als 111 Jahre alt, stand aber jahrzehntelang etwas im Schatten seines berühmten Zwillings, dem Nordrand-Weg HW 1 (Albsteig). Dank der geänderten, attraktiveren Wegführung und der neuen Beschilderung erfährt der Weg nun wieder eine deutlich höhere Wertschätzung. Er weist geringere Höhenunterschiede auf als der Albtrauf im Norden und bietet überragende Glanzpunkte wie die ehemalige Reichsstadt Ulm mit Münster, Rathaus und mittelalterlichen Bauwerken, Blaubeuren mit Kloster und dem Blautopf, das Große Lautertal und das weithin bekannte Felsental der Oberen Donau zwischen Sigmaringen und Mühlheim. Auf dem Weg wird die Alb in ihrer ganzen Vielseitigkeit erlebt – mal steil und felsig, mal romantisch und lieblich, mal bescheiden und unscheinbar.

Begleitet wird der Wanderer dabei immer mit etwas Kultur, denn er wandert stets durch eine geschichtsträchtige Landschaft, die der Mensch mit unzähligen und bedeutenden Zeugnissen geprägt hat.

Der Rother Wanderführer beschreibt diesen wunderbaren Weitwanderweg mit allen wichtigen Informationen: genaue Wegbeschreibungen, aussagekräftige Höhenprofile und detaillierte Karten mit Routeneintrag. Natürlich gibt er auch Infos zu Unterkünften und Einkehrmöglichkeiten. GPS-Tracks stehen zum Download bereit.

Philipp Sauer: Alb Südrand-Weg HW2 Donauwörth – Ulm – Blaubeuren – Tuttlingen. 13 Etappen. 104 Seiten mit 64 Farbabbildungen, 13 Höhenprofile, 13 Wanderkärtchen im Maßstab 1:100.000, zwei Übersichtskarten, GPS-Tracks zum Download, Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert mit Polytex-Laminierung. Rother Wanderführer, Auflage 2019. ISBN 978-3-7633-4549-6. 12,90 Euro [D] • 13,30 Euro [A] • 18,90 SFr.
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

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Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.
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Montag, 22. Juni 2015

Helmut Engisch: Was Großvater schon kannte

Helmut Engisch: 
Was Großvater schon kannte


Wer die Bücher oder Zeitungsartikel von Helmut Engisch kennt, weiß was ihn erwartet: Gut recherchierte und interessant und spannend präsentierte Literatur. In diesem Fall „Württembergica“ im weitesten Sinne.

„Schwäbische Ausflugsziele mit Tradition“ heißt der Untertitel dieses überaus reich illustrierten Führers. Das heißt, man findet in diesem Buch keine Geheimtipps, dafür aber bekannte Ziele in Württemberg wie:


  • Stuttgarter Wilhelma
  • Schloss Solitude
  • Grabkapelle auf dem Rotenberg
  • Schloss Ludwigsburg und Blühendes Barock
  • Kloster Bebenhausen
  • Lichtenstein, Nebelhöhle, Bärenhöhle
  • Schönbergturm
  • Blaubeuren und der Blautopf
  • Burg Hohenzollern
  • Kloster Beuron
  • Tripstrill
  • Friedrichshafen
  • Insel Mainau
  • Mummelsee
  • Kloster Hirsau

Also nun wirklich die Highlights des Landes. Wer aber nun glaubt, hier wird deshalb Altbekanntes, schon zig mal Gelesenes und Veröffentlichtes wiedergekaut, der irrt. Jede dieser Sehenswürdigkeiten wird auf mehreren Seiten ausführlich beleuchtet und beschrieben, so dass sicher auch der Kenner der Materie Neues entdecken kann, was er noch nicht wusste.

Reisen - früher mühevoll
Mühevoll war das Reisen im frühen 19. Jahrhundert, und wer nicht aus geschäftlichen Gründen gezwungen war, sich den Strapazen des Unterwegsseins zu unterziehen, blieb daheim. Bis die bildungsbürgerliche Begeisterung für die Natur und die Kultur der Heimat die Abenteuerlust befeuerte. Auch in Schwaben machten sich die Menschen nun auf, Burgen und Schlösser des Landes zu bestaunen, Höhen der Alb und des Schwarzwaldes zu erkunden und sich von romantischen Landschaften bezaubern zu lassen. So wurde das Wandern zum beliebten Freizeitvergnügen.

Zu den Schätzen Württembergs
Die Schätze des Landes, die unsere Großeltern und Urgroßeltern entdeckten, sind auch heute noch Ziel der Wanderer und Ausflügler. Zahlreiche historische Postkarten und Abbildungen werden im Band aktuellen Fotografien gegenübergestellt und erlauben so eine unterhaltsame wie interessante Zeitreise.

Ein Ausflugsführer also, wie man ihn sich wünscht. Man wünscht ihm deshalb auch einen großen Erfolg, auf dass Autor und Verlag sich entschließen, noch mehr solch interessante Bücher zu publizieren…

Wer allerdings bei den angekündigten Wandertipps des Schwäbischen Albvereins auf ebensolche konkreten Beschreibungen spekuliert, der täuscht sich. Diese beschränken sich nur auf den Hinweis auf Internetveröffentlichungen. Besser als gar nichts ist dies zwar allemal, aber die eine oder andere Kurzbeschreibung, und wäre sie nur in Stichworten geschrieben, würde dem Leser sicher mehr nützen. 

Aber das ist eine Petitesse, der Wanderfreund weiß ja ohnehin, wo er Wanderliteratur findet. Und zum Mitnehmen eignet sich das Buch seiner Größe wegen ohnehin nicht, dafür umso mehr zum Vor- und Nachbereiten eines Ausflugs zu den Sehenswürdigkeiten Württembergs.

Engisch, Helmut: Was Großvater schon kannte. Schwäbische Ausflugsziele mit Tradition.144 Seiten, zahlreiche historische Abbildungen und aktuelle Fotos. Gebunden.  Belser Verlag, Stuttgart, 2015. ISBN: 978-3-7630-2688-3. € 19,95, CHF 24,90, € 20,60 (A).


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Mittwoch, 20. Mai 2015

Uli Wittmann: Wandertouren für Langschläfer auf der Schwäbischen Alb

Uli Wittmann: 
Wandertouren für Langschläfer 
auf der Schwäbischen Alb
22 erlebnisreiche Halbtagstouren
 


Wanderungen für Ausgeschlafene - so könnte man diesen Führer auch nennen. Nix schöner als sich am Sonntag morgen noch einmal umzudrehen, ausschlafen, dann gemütlich frühstücken - und anschließend die Schwäbische Alb erkunden auf einer Wanderung erkunden.

Kein Problem mit diesen Wandertouren für Langschläfer. Sie führen zu den Wasserfällen von Bad Urach, zur Ruine Helfenstein und über den Neandertalerweg. Die ganze Schwäbische Alb ist in diesem Führer mit ihren gesammelten Schönheiten und Sehenswürdigkeiten enthalten. Viel Natur, Höhlen, Burgen, Wasser in vielen Variationen und vielem mehr - ein Wanderführer zu den schönsten Flecken der Schwäbischen Alb. Die Wege verlaufen auch das eine oder andere Mal auf den Premiumwanderwegen, die es mittlerweile auf der Schwäbischen Alb gibt.

Mit einer Gehzeit von maximal vier Stunden und Infos zu Sehenswertem entlang der Strecke sind die 30 Halbtagestouren auch perfekt für Familien geeignet. Die wichtigsten Details sind in Kästen ausführlich erklärt, Kartenskizzen geben einen Überblick über die Strecke und interessante Zusatzinformationen zu den Besonderheiten unterwegs fanden auch ihren Platz. Außerdem kann man die GPS-Daten downloaden.
 
Zum Autor:
Uli Wittmann studierte Wirtschaftswissenschaften und Journalismus. Derzeit arbeitet er als freier Redakteur für den Bergsteiger, Ski Magazin, Ski Exclusiv, Nordic Sport, Sport-Fachhandel, Wanderlust und betreibt das Portal www.kinderoutdoor.de

Uli Wittmann: Wandertouren für Langschläfer auf der Schwäbischen Alb. 22 erlebnisreiche Halbtagstouren. 112 Seiten, ca. 100 Abbildungen, Format 16,5 x 23,5 cm, Broschur mit Fadenheftung. Bruckmann-Verlag, München. ISBN-13: 978-3-7654-5932-0. 14,99 €.


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Montag, 11. Juni 2012

Katharina und Nikola Hild: Kirchen, Klöster und Kapellen der Schwäbischen Alb


Katharina und Nikola Hild:

Kirchen, Klöster und Kapellen

der Schwäbischen Alb

Geschichte und Geschichten



Reutlingen, Pfullingen, Güterstein, Bad Urach, Zwiefalten, Gruorn, Tübingen, Wurmlinger Kapelle, Bebenhausen, Rottenburg, Weggental. Hechingen, Maria Zell, Haigerloch, Salmendinger Kapelle, Burgfelden, Sigmaringen, Inzigkofen, Beuron, Mariaberg, Heiligkreuztal, Ulm, Blaubeuren, Ehingen, Obermarchtal, Lorch, Schönenberg, Ellwangen, Neresheim, Schwäbisch Gmünd, Göppingen, Ave Maria, Wiesensteig, Adelberg sind die Orte, die in dem Buch mit ihren Kirchen beschrieben werden.

Die Schwäbische Alb ist nicht nur das karge Bauernland mit unendlichen Ackerflächen auf der Hochebene und einzelnen Orten, deren Bewohner früher ein kärgliches Leben in der „Dunk“ verbringen mussten. Sie hat auch kunstgeschichtlich einiges zu bieten, zwar nicht überall, aber wer weiß, wo er hinfahren muss, der kann prächtige sakrale Kunstschätze finden. In diesem Ausflugsführer finden sich bedeutende Klöster wie Lorch und Beuron neben prächtigen Barockanlagen wie Neresheim und Obermarchtal oder Meisterwerken der Gotik wie die Reutlinger Marienkirche und das Ulmer Münster. Zudem präsentieren die Autorinnen viele Objekte, die man nur vom Hörensagen kennt. Denn wer außer den direkten Nachbarn weiß etwas von der Wiesensteiger Stiftskirche St. Cyriakus? Oder wer erinnert sich an das einstmals bedeutende Pfullinger Klarissenkloster?

Insgesamt

Katharina Hild, geboren 1962 in Tübingen, gründete nach Abschluss ihres Studiums zum Dipl.-Ing. Textilwesen (FH) 1988 die Bildagentur Hild. Daneben arbeitete sie als Foto- und Textil-Designerin, Produktentwicklerin und Geschäftsleiterin in der Textilbranche. 1999 wechselte sie in die Automobil-Zuliefererbranche, wo sie heute als Werkleiterin tätig ist. Ihrer großen Leidenschaft, der Fotografie, ist sie immer treu geblieben, wovon zahlreiche Publikationen zeugen. Nikola Hild, Jahrgang 1958, ist gebürtige Tübingerin. Sie studierte ebendort Empirische Kulturwissenschaften und Germanistik. Sie arbeitete als Führerin auf Burg Hohenzollern und auf Schloss Lichtenstein und ist derzeit als Gästeführerin in Tübingen tätig. Beide Schwestern veröffentlichen sie Reportagen und Bildbände und sind regelmäßige Mitarbeiterinnen der Zeitschrift „Schönes Schwaben“.

Katharina & Nikola Hild: Kirchen, Klöster und Kapellen der Schwäbischen Alb. Geschichte und Geschichten. 160 Seiten, 130 Farbfotos, fester Einband. Silberburg-Verlag, Tübingen. ISBN 978-3-8425-1174-3. 19,90 €.