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Samstag, 5. November 2022

Ulrich Maier: Baden-Württemberg im Mittelalter

 Ulrich Maier:

Baden-Württemberg im Mittelalter

Eine faszinierende Zeitreise


Das Buch ist aber kein übliches Geschichtsbuch, denn Ulrich Maier, ein Fachmann, was baden-württembergische Geschichte betrifft, hat einen anderen Ansatz. Er präsentiert in diesem reich bebilderten Band schlaglichtartig 56 einzelne Höhepunkte aus dem Mittelalter in Baden-Württemberg. Alamannen, Reichenau, Hohentwiel, Hohenstaufen und Staufer, Meersburg, Weibertreu, Barbarossa, Bebenhausen, der Arme Konrad, Rottweil, Barbara Gonzaga, Faust oder der Postmichel zum Beispiel sind Namen, Schlagworte und Orte, die in diesem Buch vorkommen.

Im Mittelpunkt dieser kurzweiligen Reise in die Vergangenheit stehen aber Menschen, dazu Orte und Ereignisse, die das Leben in dieser spannenden Epoche nachhaltig prägten und Spuren hinterließen.

Zum Autor:

Ulrich Maier, Jahrgang 1951, ist in Heilbronn aufgewachsen, studierte in Stuttgart Geschichte, Sprach- und Literaturwissenschaft, arbeitete als Studiendirektor am Justinus-Kerner-Gymnasium Weinsberg sowie als Landeskundebeauftragter des Kultusministeriums von Baden-Württemberg und in der Lehrerfortbildung. Er schreibt historische Romane und Sachbücher zur baden-württembergischen Landesgeschichte.

Ulrich Maier: Baden-Württemberg im Mittelalter. Eine faszinierende Zeitreise. 128 Seiten, ca. 90 Abbildungen, Hardcover, Format 16,8 x 24,1 cm. Silberburg. ISBN: 9783842523968. 24,99 €

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

Dieter Buck

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Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.

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Freitag, 2. Dezember 2016

Katharina Sommer: 111 Orte in und um Tübingen, die man gesehen haben muss

Katharina Sommer:
111 Orte in und um Tübingen,
die man gesehen haben muss



Tübingen, eine der pulsierendsten Universitätsstädte des Landes, ja Deutschland. Dazu ein Stadtbild zum Tränen weinen, Freudentränen wohlgemerkt. Einen grünen Bürgermeister, der nicht selten auch bundesdeutsche Aufmerksamkeit erregt. Sicher auch eine der jüngsten Städte Baden-Württembergs. Von den Einwohner her gesehen, wohlgemerkt.

Oft als Stadt der Dichter und Denker apostrophiert, schlägt die altehrwürdige Universitätsstadt am Puls der Zeit. Tradition und Trend sind hier kein Widerspruch, und so verbindet sich in Tübingen pittoreskes Lokalkolorit mit hoher Lebensqualität und dynamischer Stadtentwicklung. Mit seinem vollständig erhaltenen historischen Stadtkern und der malerischen Umgebung weiß das schwäbische Idyll mit ureigenem Charme Geschichten über Geschichten von damals und heute zu erzählen.

Aber das Buch heißt ja „in und um“, und so ist die prächtige Umgebung der Stadt gleich mitbeschrieben. Das wären der Naturpark Schönbuch, der älteste des Landes, den Rammert, ebenfalls ein schönes Waldgebiet, das Ammertal und die nahe Schwäbische Alb. Ausflugsziele für einen großen Kreis von Menschen, die in der Mitte Württembergs leben.

So führen die Ziele zu einem besonderen Lokal mit Künstlerbegleitung, ein altes Zisterzienserkloster, ein winziges Häusle, zu alten Markungssteinen, Mammutbäumen als Erinnerung an Urzeiten, zum Herstellungsort von  Pustefix, Versteinerungen, einer Kapelle auf einem Hügel, die in fast keinem Kalender oder Buch über die Schwäbische Alb fehlen darf, zu einem Kartoffelladen, einem Steinbruch, und natürlich zu zahlreichen Besonderheiten in der Stadt selbst.

Alle 111 Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten sind gut beschrieben, dazu gibt es ein Foto und einen Infoblock, damit man auch weiß, wie man hinkommt und wann geöffnet ist. Ein besonderer Tipp weist auf etwas Sehenswertes in der Umgebung hin.

Zur Autorin:
Katharina Sommer studierte Sinologie und Empirische Kulturwissenschaft in Tübingen und Nanjing. Heute arbeitet sie als freie Journalistin, Autorin und Reiseleiterin. Auch wenn oft die Ferne ruft, lebt sie meist in ihrer Wahlheimat Tübingen.



Katharina Sommer: 111 Orte in und um Tübingen, die man gesehen haben muss. 240 Seiten. Mit zahlreichen Fotografien. Broschur. Format 13,5 x 20,5 cm. Emons Verlag, 2016. ISBN 978-3-95451-852-4. Euro 16,95 [D] , 17,50 [AT].
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.


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Freitag, 18. September 2015

Jürgen Gerrmann: Klosterwanderungen zwischen Bodensee und Stuttgart

Jürgen Gerrmann:
Klosterwanderungen zwischen Bodensee und Stuttgart
 


Wer pilgert oder nach einem spirituellen Weg sucht, wer sich für historische Bauwerke begeistert oder für Landesgeschichte interessiert, für den sind Klöster ein lohnendes Ziel. Für religiös denkende Menschen, für Kunstfreunde und, wie man an diesem Buch sieht, auch für Wanderer. Weil Nonnen und Mönche meist die Einsamkeit gesucht haben, findet man dort heute oft herrliche Natur.

Jürgen Gerrmann, Redakteur bei den Nürtinger Nachrichten und Autor von bereits mehreren Büchern, hat zwei Dutzend Abteien in Baden-Württemberg - von insgesamt geschätzten Tausend! - besucht und deren Umgebung erwandert. Bebenhausen im Schönbuch ist ebenso dabei wie Lorch im Remstal, Weingarten in Oberschwaben, Salem und Hegne am Bodensee, Hirsau im Schwarzwald oder die beiden Klöster, die als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet wurden, Maulbronn und Reichenau.

Bei einer Buchvorstellung mit sachtypischen „Leckerlis“ wie Nonnenfürzle und Klosterbrezeln - die Erklärung dazu gab Jürgen Gerrmann bei seiner Rede - gab Regierungspräsident Johannes Schmalzl einen kurzen Überblick über die Klöster des Landes, die ja fast alle im Landesbesitz seien oder zumindest Zuschüsse für die allfälligen Renovierungen vom Land bekämen - und von denen keine Anlage derzeit ungenutzt sei, wie er stolz betonte!.

Er fand Gerrmanns Idee ganz gut, mit Wanderungen um und zu den Klöstern zu sich selbst - womöglich sogar mit einem Aufenthalt im einen oder anderen Kloster, das so etwas anbietet - zu kommen, auf Neudeutsch, zu „entschleunigen“. Vorzüglich fand Schmalz auch die Verbindung von Wandern, das Erleben der Natur, in Verbindung mit dem Spirituellen - genau das, was Gerrmann auch zu den Klosterwanderungen und somit zu diesem Buch inspirierte.

Die Idee kam dem - eigentlich evangelischen, wenngleich auch im eher katholischen Schwäbisch Gmünd mit seinen laut Schmalzl einst acht (!) Klöstern geborenen - Journalisten auf einer Pilgerreise nach Rom. Auf dem Weg dorthin durch Umbrien und die südliche Toscana kam ihm die Idee, das Erleben des Pilgerns und insbesondere das der Klöster und des geistigen Lebens dort auch anderen zu vermitteln. Durch das eigene Erleben der Natur in Kombination mit der Spiritualität der Klöster war Gerrmann natürlich prädestiniert dazu, einen Wanderführer zu Klöstern in Baden-Württemberg zu schreiben. 


Von links nach rechts: Prof. Dr. Claus Wolf, Abteilungspräsident 
Landesamt für Denkmalpflege, Titus Häussermann, 
Verleger des Silberburg-Verlages, Jürgen Gerrmann, 
Autor, Johannes Schmalzl, Regierungspräsident.

In seinen Ausführungen ging der Autor auf die Verschiedenheit der Klöster ein: Von kleinsten Anlagen im Wald, in denen manchmal nur wenige Brüder lebten (Beispiel Nürtingen) bis zu den heutigen Weltkulturerben der UNESCO Maulbronn und Reichenau reicht die Palette seiner Wandervorschläge. Die Baukunst der Anlagen ist über verschiedene Kunstepochen bis hin zu Jugendstil (Beuron) und Moderne (Untermarchtal) gestreut. Wie der Autor im Gespräch erzählte, liegen im die aus früher Zeit wie der Romanik stammenden Anlagen wie beispielsweise Lorch näher als prachtvolle barocke Bauten. Andere mögen dies vielleicht anders sehen, ein Lob der Vielfältigkeit der Meinungen!

Gerrmann erzählte auch von der Prägung unserer Kultur durch die Mönche, die immerhin Künste wie Buchmalerei, Gesang, Malerei oder Gartenkunst pflegten. 

 Wolf, Schmalzl und Gerrmann bei der Buchvorstellung

Auch wer mit der ganzen Spiritualität der Klöster „nichts am Hut hat“, der erlebt bei den 24 empfohlenen Wanderungen immerhin eine herrliche Natur in Verbindung mit hervorragenden Bau- und Kunstschätzen, meinte Johannes Schmalzl am Ende der Veranstaltung.

Die Palette der beschriebenen Wanderungen reicht von Halbtages- über Ganztageswanderungen bis zu gestandenen Unternehmungen mit 22 Kilometern Länge. Für alle Geschmäcker und jegliche Kondition ist also bei dem Klosterwanderführer etwas dabei.

In Infokästen beschreibt Gerrmann alles Wissenswerte rund um Kultur und Geschichte der Klöster. Hilfreiche Tipps zur Planung der Wanderungen, Kartenausschnitte sowie Hinweise zu Klosterläden und spirituellen Angeboten ergänzen die ausführlichen Tourenbeschreibungen.

Zum Autor:
Der gebürtige Schwäbisch Gmünder Jürgen Gerrmann (Jahrgang 1952) ist schon seit Kindesbeinen auf Schusters Rappen unterwegs – sei es auf der Alb oder in den Alpen. Den Redakteur der »Nürtinger Zeitung« fasziniert die Verbindung zwischen Natur und Kultur, die nirgendwo sonst so intensiv wirken kann wie beim Gehen. Als Rom-Pilger hat er seine Leidenschaft zu alten Klöstern entdeckt. Um den Zauber dieser Stätten zu spüren, muss man nicht unbedingt weit weg: Auch das Ländle hat da einiges zu bieten.

Jürgen Gerrmann: Klosterwanderungen zwischen Bodensee und Stuttgart. 160 Seiten, 146 Farbfotos und Karten, kartoniert. Silberburg-Verlag Tübingen und Karlsruhe. ISBN 978-3-8425-1420-1. 14,90 €.
Das Buch können Sie im Buchhandel und hier kaufen.


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