Freitag, 22. Juni 2018

Wittmann; Ursula Wittmann; Heidemarie Wittmann: Das Geschenk der zwölf Monate

Helmut Wittmann / Ursula Wittmann; Heidemarie Wittmann:
Das Geschenk der zwölf Monate Märchen, Bräuche und Rezepte
im Jahreskreis

Eine märchenhafte, spirituelle und kulinarische Reise durch das Jahr



Wer ist prädestinierter über Brauchtum zu berichten als ein Märchenerzähler? Vor allem, dies unterhaltsam und spannend zu tun. Wohl niemand. Und so ist es auch nur folgerichtig, dass der bekannte Märchenerzähler Helmut Wittmann im Tyrolia Verlag ein Buch, ein Hausbuch, darüber herausgebracht hat.

Altes Wissen, kreative Ideen, köstliche Rezepte und stimmungsvolle Märchen verbindet dieses Hausbuch für die ganze Familie in sich auf moderne, ansprechende Weise. Gegliedert nach den Jahreszeiten und Festen bietet es zahlreiche Möglichkeiten, den Jahreskreis bewusster zu erleben und diesen für sich und die Familie ganz individuell zu gestalten: Konkrete Anleitungen für traditionelle Bräuche wie etwa das Räuchern in den Raunächten, einfach zu kochende Rezepte mit natürlichen, der Jahreszeit entsprechenden Zutaten sowie Märchen für Jung und Alt zum Lesen und Vorlesen machen das Blättern in diesem Hausbuch zum sinnlichen Erlebnis.

Wittmann beginnt seinen Jahreskreis an Allerheiligen und arbeitet sich über Advent, die geweihten Nächte und das Winterbrauchtum zum Beginn des Frühjahrs vor. Ostern, Walprugisnacht und Wonnemonat Mai folgen, danach geht es über die Sommersonnenwende - an diesem Tag wurde übrigens dieser Text geschrieben – in den Hochsommer. Herbst mit Erntedank beschließen Wittmanns Jahreskreis.

Er beginnt jedes Thema mit einer allgemeinen Einleitung, über Geschichte und Wissenswertem zum jeweiligen Termin. Danach erzählt er in Märchensprache seine Geschichten, so dass sie sich auch gut zum Vorlesen eignen – wer Wittmann bereits einmal erlebt hat, kann ihn sich gut beim Erzählen vorstellen.

Unterbrochen werden die Texte durch Kochrezepte, denen viel Raum gewidmet ist. Passend mit Fotos illustriert werden die Themen auch kulinarisch aufbereitet.

Passend zu den Texten sind auch die Illustrationen von Agnes Ofner gestaltet, die die Erzählungen auch bildlich vorstellbar machen. Auch Kindern werden die humorvollen und naiv gestalteten Zeichnungen in gefallen. Ein richtiges Hausbuch für die ganze Familie also.

Zu Autor und Illustratorin:
HELMUT WITTMANN, Jahrgang 1959, lebt im oberösterreichischen Almtal und ist seit über 17 Jahren hauptberuflich als Märchenerzähler tätig. Die Auseinandersetzung mit der heimischen Erzähltradition ist ein wesentlicher Teil seiner Arbeit. 2003 wurde ihm der Deutsche Volkserzählerpreis verliehen. Jeden ersten Samstag im Monat gestaltet er im ORF Radio Oberösterreich seine "sagenhafte Stunde". Mehr unter www.maerchenerzaehler.at.
Agnes Ofner, Studium der Fennistik und Nederlandistik, Ausbildung zur Grafik-Designerin, heute selbständige Grafikerin und Illustratorin sowie Lehrerin für Luftakrobatik.

Helmut Wittmann; Ursula Wittmann; Heidemarie Wittmann: Das Geschenk der zwölf Monate. Märchen, Bräuche und Rezepte im Jahreskreis. Illustrationen von Agnes Ofner. 256 Seiten, 90 farbige Illustrationen, 77 farbige Fotografien. Format 26 cm x 21 cm, gebunden. Mit Lesebändchen. Tyrolia Verlag, Innsbruck, 2018. ISBN 978-3-7022-3618-2. 29,95 EUR
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

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Dienstag, 19. Juni 2018

Margareta Fuchs: Was Blumen erzählen

Margareta Fuchs:
Was Blumen erzählen
Sagen aus der Pflanzenwelt



Blumen, ja überhaupt alle Pflanzen, sind nicht nur schön, wohlriechend, nützlich und heilsam – oder tötend – sondern schon immer auch Gegenstand von Sagen, Legenden und Erzählungen gewesen. Ihr Wesen hat die Menschen schon immer zu Phantasie angeregt.

Aussehen, Farbe, Geruch, Besonderheiten im Wachstum, all das war verwunderlich und seltsam. Die Geschichtenerzählerin Margareta Fuchs hat sich dankbarerweise aufgemacht, die Geschichten zu sammeln.

Ob geheimnisvoll und spannend, heiter, melancholisch oder besinnlich: Sagen und Legenden bieten nun einmal den besonderen Zugang zur Welt der Pflanzen und zur Natur, den viele Menschen verloren haben. Margareta Fuchs verleiht diesen „stummen“ Wesen eine Stimme und entführt uns in ihre zauberhafte Welt. Dabei erzählen die von ihr gesammelten Geschichten auch von Magie, altem Wissen, Aberglauben, von der Heilkraft der Pflanzen und alten Bräuchen.

Eine Einleitung führt ein in die Sagenwelt um die Blumen. Danach ist das Buch alphabetisch nach den deutschsprachigen Blumennamen gegliedert. Jede Blume ist einmal sachlich beschrieben, vor allem mit den um sie rankenden Sagen ausgeschmückt; dies geht bei manchen zurück bis in die Antike. Fuchs hat die Texte in neuzeitliche Sprache umgewandelt, dabei aber Anklänge an den aus Märchen gewohnten Duktus gemacht. Manchmal klingt das zwar etwas zu gekünstelt oder gezwungen, aber was soll’s – das mindert den Wert der Textsammlung nicht. Zarte Zeichnungen – schade dass es nicht mehr sind … - illustrieren das fein gemachte Werk.

Zur Autorin:
Margareta Fuchs ist Natur- und Landschaftsführerin aus Brixen. Als Geschichtenerzählerin wildefrau tritt sie bei Veranstaltungen für Alt und Jung auf. In ihren Führungen verbindet sie Natur- und Landschaftswahrnehmung, Mythologie und Geschichte zu einem Gesamterlebnis. Zu Blumen, Bäumen und anderen Pflanzen hat sie seit ihrer Kindheit einen tiefen inneren Bezug.


Hier geht es zur Autorin:

Margareta Fuchs: Was Blumen erzählen. Sagen aus der Pflanzenwelt. 336 Seiten. Format: 16,5 × 23,5 cm. Hardcover. Edition Raetia, Bozen. ISBN: 978-88-7283-634-7. Euro 25,00.
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Montag, 18. Juni 2018

Julia Kospach: Das kleine Buch: Der Laubbaum

Julia Kospach: Das kleine Buch
Der Laubbaum



Jeder kennt sie, jeder freut sich, wenn sie im Frühjahr lindgrün ausschlagen, im Sommer Schatten spenden und im Herbst ein prächtiges Farbenklein in gelb und orange tragen.

Laubbäume prägen unser Landschaftsbild, sie sind allgegenwärtig. Sie tragen Früchte, die man essen kann, oder solche, die man besser den Tieren überlässt – ein gutes Beispiel ist hierfür die Kastanie, bei der es eine Edelform gibt, die der Mensch essen kann und eine Form, die man besser den Tieren hinterlässt.

Julia Kospach erklärt in dem kleinen Servus-Büchlein 22 heimische Laubbäume. Danach kennt man ihre Merkmale. Geschichtliches sowie Geschichten, die sich rund um die Bäume ranken, sind auch enthalten. Den Anfang macht allerdings ein Kapitel, in dem es im Grundsätzliches geht, um das Chlorophyll, Sprichworte, Redensarten und Geschichte.

Danach folgen die 22 Baumarten, vom Bergahorn bis zum Wildapfel.

Zur Autorin:
Julia Kospach wurde 1968 in Kärnten geboren und studierte Linguistik und Slawistik in Wien und Paris. Als freie Autorin und Journalistin schreibt sie für in- und ausländische Medien über die Themen Literatur, Kulturgeschichte, Reisen, Natur und Garten. 2014 gründete sie gemeinsam mit Erich Stekovics den Verlag KoSte, der kulinarisch-gärtnerische Titel verlegt. Julia Kospach lebt in Wien und Bad Ischl.


Julia Kospach: Das kleine Buch: Der Laubbaum. 64 Seiten. Gebundene Ausgabe. Servus. ISBN-13: 978-3710401886. 7 €.
Das Buch erscheint am 28. Juni 2018.
Weitere Informationen:
http://www.servus-buch.at/produkt/das-kleine-buch-der-laubbaum/


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Sonntag, 17. Juni 2018

Fotos des Monats: Luchspfad und Wildnispfad im Nationalpark Schwarzwald

Fotos des Monats:
Wieder einmal
Nationalpark Schwarzwald -
Luchspfad und Wildnispfad


Beide liegen nebeneinander im nördlichsten Teil des Nationalparks Schwarzwald. Zugang ist über den Plättig beim ehemals bekannten Hotel Bühlerhöhe, das unter anderem auch Max Grundig gehörte.

Danach geht es über Stock und Stein, über und unter Baumstämmen, die beim Wildnispfad auch mittels Leitern überwunden werden.

 
Der Luchspfad ist zwar von den Informationstafeln eher auf Kinder ausgerichtet, trotzdem aber auch für Erwachsene interessant. Denn: Wer weiß schon Bescheid über den Luchs, der vielleicht einmal wieder hier heimisch sein wird? Und die Natur selbst ist gleich faszinierend wie beim Wildnispfad, der im Prinzip nur „Wildnis pur“ bietet.

 
Bei beiden Pfaden sollte man gut zu Fuß sein, feste Wanderschuhe anhaben und sich Kleidung anziehen, die auch mal ein Kratzer oder Schmutz vertragen.


Informationen zum Nationalpark Schwarzwald:
Nationalparkzentrum Ruhestein
Schwarzwaldhochstraße 2
77889 Ruhestein, Telefon (0744) 92998-0

Und hier die angekündigten Fotos:
















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