Donnerstag, 19. März 2026

Eugen E. Hüsler/Leeloo Molnar: Die Alpen-Bibel

 Eugen E. Hüsler/Leeloo Molnar: 

Die Alpen-Bibel

Alles zu Natur, Geschichte und den Menschen in den Bergen

 


Es nennt sich nicht nur Bibel, es ist auch eine Bibel, das einzigartige und in jeder Hinsicht schwergewichtige Buch über die Alpen, das sich wohl zum Standardwerk über Natur, Kultur und Genuss in den Alpen entwickeln wird.

Gemeinsam mit der Bibel hat das Werk, dass man es wohl immer wieder zur Hand nehmen wird, entweder um bewusst etwas zu suchen oder um wahllos darin herumzublättern und sich überraschen zu lassen, was man findet.

Bergfreunden, die auch etwas buchaffin sind oder die sich für Klettersteige interessieren, wird der Auto, der Schweizer Eugen E. Hüsler, auch Klettersteigpapst genannt, kein Unbekannter sein. Nun liegt also sein neues Werk vor, für die der Verlag eine hervorragende Künstlerin gefunden hat. Ihr ist es zu verdanken, dass man das Buch nicht nur in die Hand nimmt, um sich über irgendein Thema in den Alpen zu informieren, sondern weil man sich einfach dem herrlichen Layout, den Fotos und Grafiken erfreuen will.

Ein Rundumschlag, quer durch das ganze Themengebiet der Alpen

Der Inhalt ist ein breiter Rundumschlag über den Alpenbogen. Hüsler beginnt mit der Natur der Berge: über Wetter, Tiere wie dem Gletscherfloh, Pflanzen wie der Alpenrose bis hin zu einzelnen Berggruppen wie den Belluneser Dolomiten oder dem Tal der stürzenden Wasser reicht das Themenspektrum.

Es folgen „Monumente“ genannte Berge wie Matterhorn oder Zugspitze, gefolgt von Texten über die Geschichte der Alpen. In dieser Themensammlung schreibt der Autor unter anderem über die Alpenreise Solimans, eines Elefanten, die Geologie, historische Seilbahnen und den Anitsemitismus im Alpenverein. Auch die 24 Seiten „Erbe“ handeln irgendwie von Vergangenheit und Tradition.

Das Kapitel Kultur beinhaltet Museen wie die Messner Mountain Museen, Kino, Essen, Fest, Briefmarken und James Bond. Auch dem Mensch in den Bergen ist eine Aufsatzsammlung gewidmet, die u.a. von Gipfelbüchern die Klettersteige des Dachsteins, Burgen und Schlösser bis zur Dolomitenfront handelt. Reisen/Sport hat die schönsten Alpenstraßen, den Pinzgauer Spaziergang, der kein Spaziergang ist, Zahnradbahnen, Ballonfahren, die Großglocknerstraße und weiteres zum Thema.

Beim der vorletzten Themensammlung Fortschritt/Technik beschäftigt sich Hüsler mit der historischen bayerischen Soleleitung, der Wiener Hochquellenleitung, der Eisenbahn und über die Zeiten bis zum aktuellen Gotthard-Basistunnel. Und last but not least tauchen sieben für die Berge wichtige Persönlichkeiten auf wie Henri Dufour und Giovanni Segantini. Ein alphabetisches Stichwortverzeichnis bildet den Abschluss des Buches, sicher eine wichtige Ergänzung.

Mut hat Hüsler schon. Mut zur Lücke. Denn das geht nicht anders. Hat er doch mit den beschriebenen Hauptkapiteln über 285 Seiten gefüllt, hätte er den Anspruch gehabt, fast alles über die Alpen zu berichten, wären es wahrscheinlich tausende geworden. Geht halt nicht. Pars pro Toto im besten Sinne also.

Allumfassendes Werk

Und so liegt ein allumfassendes, alle Themen anreißendes, Werk vor uns, das zum Schmökern reizt.

Was man bei einer Vorstellung dieses Buches nicht vergessen darf: Die Gestaltung durch Leeloo Molnár. Es wird sicher eine große Aufgabe gewesen sein, dieses allumfassende Werk adäquat zu bebildern. Molnar hat sie grandios gelöst. Die rund 600 Abbildungen umfassen historische und zeitgenössische Fotos, Zeichnungen als grafische Instrumente, Ölbilder und Aquarelle und das alles perfekt und abwechslungsreich in Szene gesetzt. Hüsler und seinem Text angemessen, kann man da nur sagen.

Zu Autor und Gestalterin:

Eugen E. Hüsler (geb. 1944 in Zürich), hat über 130 Reiseführer, Wander- und Klettersteigführer und Bildbände veröffentlicht. Seit einem halben Jahrhundert ist er unterwegs in den Alpen, gerne auch abseits der Hotspots, immer mit Blick auf aktuelle Entwicklungen des Bergtourismus. Seit 1983 lebt er mit seiner Ehefrau in Oberbayern. Im Verlagshaus erschien von ihm zuletzt »Secret Places Schweiz« bei Bruckmann.
Leeloo Molnár (geb. 1988 in München) ist freiberufliche Grafikdesignerin, Art Director und war Co-Autorin von vier Büchern im kreativen Bereich. Sie verbindet ihre gestalterische Expertise mit einem klaren Blick für Inhalte.

Eugen E. Hüsler/Leeloo Molnar: Die Alpen-Bibel. Alles zu Natur, Geschichte und den Menschen in den Bergen. 288 Seiten, ca. 600 Abbildungen, Format 22,8 x 29,6 cm, Hardcover. National Geographic, München, 1. Auflage 2026. ISBN 978-3-98701-092-7. 49,99 €, 39,99 € Vorzugspreis für Abonnenten

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

Dieter Buck

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Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.

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Sonntag, 15. März 2026

Landlust Naturapotheke 1. Naturrezepte für Gesundheit und Wohlbefinden. Herbst und Winter

 Landlust Naturapotheke 1

Naturrezepte für Gesundheit und Wohlbefinden

Herbst und Winter


Ein Buch, sowohl über Kräuter wie auch über Essen und Trinken, gesund und aus der Natur, ist immer willkommen.

Dieser erste Band der „Landlust Naturapotheke“ beschäftigt sich mit dem Herbst, der uns noch vor dem Winter mit zahlreichen Früchten beschenkt und dem Winter, in dem wir das Wintergemüse genießen sollten.

In diesem umfangreichen Nachschlagewerk werden die Leser und wahrscheinlich vor allem die Leserinnen in bewährter Landlust-Qualität durch die warmen Monate geführt. Das Buch enthält die „Rezepte aus der Natur“ der beliebten Landlust-Serie für Herbst und Winter, mit zahlreichen Anwendungstipps für Heilkräuter und Naturheilmittel.

Mit den Heilkräften der Natur gestärkt durch die kalte Jahreszeit. Tipps zu Heilpflanzen und ihrer Anwendung.

Naturheilkunde heilt und sorgt vor, sanft, ohne die große Chemiekeule. Wobei man natürlich nie den „richtigen“ Arzt verschmähen sollte, wenn die Beschwerden zu schwer oder lang anhaltend sind.

Trotzdem: In diesem voluminösen Prachtband, versehen sogar mit einem Lesebändchen, finden wir zahlreiche reich bebilderte Rezepte zum Selbermachen für Gesundheit und Wohlbefinden im Herbst und Winter.

Dazu gehören zum Beispiel bei alltäglichen Beschwerden leckere und wärmende Tees und Tinkturen, dazu Öle, entspannende Wärmekissen sowie Auflagen. Auch wie man diese bewährten Haus- und Heilmittel selbst herstellt wird mit vielen nützlichen Tipps beschrieben.

Aber was bietet uns der Herbst an Leckereien: Obst, Beeren, Nüsse, Samen und Früchte. Als Brotaufstrich machen wir Fruchtmus oder Tees aus Holunderbeeren, Hagebutten und Schlehen, aber auch vor Vitaminen strotzende  Tees oder Säfte verarbeiten. Hausmittel mit Tradition sind Leinsamen und Hafer, und wer Beschwerden mit den Venen hat, greift zu Kastanien, die passende Stoffe beinhalten.

Winterzeit ist Wohlfühlzeit

Man möchte es gemütlich haben, zum Beispiel mit einem warmen Wintertee, einem heißen Bad mit selbstgemachten Zusätzen oder in einem Bett mit Wärmekissen mit gesundem Inhalt aus Körnern.

Herbstliche Heilpflanzen

Das Buch enthält zahlreiche Porträts von herbstlichen Heilpflanzen, dazu Rezepte und Anwendungshinweise Dem Thema Husten ist sogar ein eigenes Kapitel gewidmet, weil er zu den verbreitendsten Winterkrankheiten gehört-

Wer sich die Pflanzen und Zutaten selbst sammeln möchte, erhält in dem Buch Tipps dazu, zudem zum Sammeln, Ernten, aufbewahren und verarbeiten.

Zum Inhalt

Nach dem Kapitel über Sammeln und Lagern folgt ein Teil über die Anwendungsarten, vom Tee bis zum Ölauszug und Seiten über die Inhaltsstoffe von Heilpflanzen. Es folgen die Hauptkapitel Beeren und Früchte, heilsame Gewürze, Gesundheitstipps für den Winter und zum winterlichen Wohlbefinden.

Mitarbeiterin:

Dieses Buch enthält die besten Rezepte aus der beliebten Landlust-Beitragsserie „Rezepte aus der Natur“. Sie wurden zusammengestellt und ergänzt um spannendes Wissen rund um die Welt der Heilpflanzen. Die Dipl.-Biologin, Heilpraktikerin und Inhaberin der Heilpflanzenschule Millefolia Ellen Huber beschreibt die wertvollen Inhaltsstoffe der Heilpflanzen, wie man sie am besten verarbeitet und anwendet.

Landlust Naturapotheke. Naturrezepte für Gesundheit und Wohlbefinden. Herbst und Winter. 200 Seiten, zahlreiche Fotos, Format 20 x 27 cm, Hardcover mit Lesebändchen. LV.Buch, 2024. ISBN 978-3-7843-5786-7. € 32,00 [D] I € 32 [A]

Dieter Buck

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Arnold Achmüller: Die Kräuter-Apotheke für unsere Organe

 Arnold Achmüller:

Die Kräuter-Apotheke für unsere Organe

Wie Heilpflanzen unsere Gesundheit stärken

 


Heilkraft aus der Natur ist das Motto dieses wunderschön gemachten Buches. Ein reicher Schatz an Heilpflanzen in der Natur hilft uns, gesund zu werden und zu bleiben.

Dieses Nachschlagewerk zeigt, wie sich Malve, Rosmarin & Co gezielt anwenden lassen, denn: Für jedes Organ gibt es das passende Kraut.

Ein paar Beispiele gefällig? – Latschenkiefer befreit die Bronchien, Bärentraube hilft bei Blasenentzündung, und Pfefferminze entspannt den Darm: Dass Heilkräuter wirksam sind, ist wissenschaftlich längst erwiesen – doch ihr wahres Potenzial bleibt vielen Menschen noch verborgen. Viele beschäftigen sich zwar mit Heilpflanzen, insbesondere viele interessierte Frauen, und diese insbesondere im Alpenraum, wie der Autor nach seiner Erfahrung meint (er kann sich aber auch täuschen …).

Die aber allgemein bekannte Wissenslücke bei diesem Thema schließt dieses neue Buch. Es bewahrt die Geheimnisse der alpinen Volksmedizin und schlägt die Brücke zur modernen Wissenschaft. Im Mittelpunkt: unsere wichtigsten Organe. Welche Heilpflanzen sind gut für ein starkes Immunsystem? Wie bereitet man zu Hause heilsame Anwendungen zu?

Sehr lobend zu erwähnen ist die Gestaltung des Werkes. Nicht nur das feine Layout mit zarter Unterlegung von Kastentexten und einem geprägten Cover, was ich viel wichtiger finde ist, dass die Pflanzen nicht mit Fotos gezeigt werden, sondern mit viel eindrucksvolleren, deutlicheren und besser zu begreifenden Grafiken. Jede davon ein Meisterwerk altmeisterlicher Qualität, das eigentlich gerahmt an die Wand gehört.

Das leicht verständliche Phytotherapie-Handbuch ist unverzichtbar für alle, die die Heilkraft der Natur neu entdecken möchten.

Zum Autor

Arnold Achmüller ist Pharmazeut und Apotheker in Wien. Als Experte für Phytotherapie und europäische Volks-medizin gleicht er traditionelles Pflanzenwissen mit wissenschaftlichen Studien ab, um den Nutzen von Heilpflanzen zu bestätigen. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, hält Vorträge und konzipiert Lehrgänge. Sein Wissen teilt er auch auf seinem Instagram-Kanal krautundwurzel und auf krautundwurzel.com.

Foto: © Stefan Knittel

Arnold Achmüller: Die Kräuter-Apotheke für unsere Organe. Wie Heilpflanzen unsere Gesundheit stärken. 192 Seiten, zahlreiche Grafiken, geprägtes Cove, Format 170 mm x 235 mm. Verlag: SERVUS. ISBN: 13 9783710404030. 32 €, 42.90 CHF

Dieter Buck

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Mittwoch, 11. März 2026

Aljoscha Blau: Ein Tag in Cap d’Agde

 Aljoscha Blau:  

Ein Tag in Cap d’Agde

 


Schöne Bücher, schön gemachte Bücher und Bücher mit schönem Inhalt findet man nicht allzu häufig. Stöbert man im Verzeichnis des Verlages Kunstanstifter, dann schon – der Name ist Programm.

Zu seinen schönen, wunderschönen Büchern gehört auch das Werk mit den Zeichnungen des russischstämmigen Aljoscha Blau, der, da fotografieren dort nicht erlaubt ist, einfach die Nackedeis in diesem FKK-Paradies gezeichnet hat.

Von diesem größten und meistbesuchten Naturisten-Zentrum Europas gab es bisher so gut wie keine Bilder. Logisch: Fotografieren ist streng verboten. Und wer mag – und kann schon – zeichnen? Blau schon, wie man sieht. Er porträtiert Menschen und Dinge dort. Zum Teil ans Ganzes, zum Teil als Pars pro Toto nur ausschnittsweise und lässt sich auf diesen seltsam schönen Ort ohne Vorbehalte ein.

Selbst vorurteilsfrei nackt zeichnend, entdeckt er ungewöhnliche Parallelwelten, in die ihn die Porträtierten ohne Bedenken mitnehmen, offen, dennoch kein Urteil zulassend. Seine Skizzen zeigen glückliche, gelöste Menschen und lassen den Betrachter dieses Skizzenbuches das berühmte Quartier Naturiste zum ersten Mal miterleben und besser verstehen. Die Bilder bilden alles ab, was es dort für einen aufmerksamen und begabten Menschen zu sehen gibt: die Menschen als Ganzes, die Menschen als Gruppe, Köpfe, die Menschen oder Körperteile von ihnen ausschnittweise, wobei bei der einen oder anderen Zeichnung die Altersbegrenzung „ab 18“ sicher angebracht ist. Aber auch Häuser, Hunde, seltsame Pflanzen und Kleinigkeiten, Petitessen, die nur der Kenner und Künstler als abbildenswert entdeckt.

Aber Kunst ist halt Kunst, und Braun ist ja nicht der einzige oder erste, der auch wagemutige Ausschnitte malt und zeigt, die sicher nicht überall auf Zustimmung und Freude stoßen. Wie es bei guter Kunst auch sein sollte.

Braun zeichnet mit dem schwarzen Stift, krakelig, und im Krakeligen doch perfekt. Dazu koloriert er die Zeichnungen zart, sodass das Bild nicht durch die Farbe dominiert wird, sondern durch die Zeichnung, und die Farbe die Schöpfung des Stiftes nur perfekt ergänzt.

Uns so liegt da ein Buch vor einem, das sich immer wieder zu entdecken lohnt. Jedesmal wird man was Neues entdecken, das man bisher noch nicht bemerkt hat, und jedesmal wird am sich an der Leichtigkeit freuen, mit der Braun seine Sujets erfasst.

Die besondere Qualität der Zeichnungen, ja der ganzen Gestaltung des Buches fand auch Widerhall in einer Auszeichnung, denn 2017 wurde „Ein Tag in Cap d´Agde“ verdienterweise mit dem German Design Award (Gold in der Kategorie Posters, Cards and Photography) ausgezeichnet! Einer von vielen Preisen, die auf den Zeichner herabrieselten, siehe unten in der Biographie.

Zum Künstler:

Aljoscha Blau, 1972 in St. Petersburg geboren, studierte Illustration und freie Grafik in Hamburg, sowie Zeichnen und Malerei in St. Petersburg. Er stellte in Paris, New York, Hamburg und Bologna aus und hat über 50 Bücher illustriert. Er bekam wichtige internationale Auszeichnungen, u. a. den BolognaRagazzi Award, den Troisdorfer Bilderbuchpreis, den Österreichischen und zweimal den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Die künstlerische Arbeit verbindet er mit Lehraufträgen für Zeichnen und Illustration an den Kunsthochschulen in Deutschland und Dänemark. Seit 2009 wurde Aljoscha Blau wiederholt für den weltweit wichtigsten Illustrationspreis, den Astrid Lindgren Memorial Award (ALMA) nominiert.

Aljoscha Blau: Ein Tag in Cap d’Agde. 136 Seiten, Format: 15,3 x 21,6 cm, Hardcover mit Halbleinen, Gummiband, Lesebändchen, Farbschnitt und Prägung, ab 18 Jahren, Verlag Kunstanstifter, 2016. ISBN: 978-3-942795-38-8 und 978-3-942795-36-4 (Sonderedition). 

Preis 26,50 € (D)/ 27,30 € (A) und 60 € (D) (Sonderedition)

Das Buch ist auch als Sonderedition, mit einer limitierten und vom Künstler signierten Siebdruckarbeit, erhältlich. Einen von 50 Siebdrucken kann man mit Buch für 60 € beim Verlag direkt erwerben.

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

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Dienstag, 10. März 2026

Sonja Klein: Schwäbische Alb - 50 Rätsel - Kartenspiel mit Ausflugstipps

 Sonja Klein:

Schwäbische Alb - 50 Rätsel 

Kartenspiel mit Ausflugstipp

Heidenei, da staunt man, selbst als gedachter Albkenner, wie wenig man doch sein Lieblingsausflugsziel kennt: Die 50 Rätsel aus dem neu erschienen Spiel aus einer der schönsten Regionen Deutschlands - der Schwäbischen Alb - haben es in sich!

Kuriose, überraschende und knifflige Geheimnisse, die sich auch live und in Farbe erleben lassen. Denn außer der Lösung sind auf der Rückseite jeder Karte zusätzliche Informationen und die Adresse des Rätselorts zu finden. Viel Spaß beim gemeinsamen Knobeln und Entdecken der Geheimnisse der Schwäbischen Alb!

Spiele-Abend neu gedacht: Gemeinsam den Rätseln der Schwäbischen Alb auf der Spur

Man braucht aber keine große Mannschaft einladen – Menschen, die von kniffligen Rätseln nicht genug bekommen können, können das Spiel auch zu zweit spielen. Gemeinsam lüften die Spieler fast unbegrenzter Zahl kuriose, überraschende und knifflige Geheimnisse aus einer der schönsten Regionen Deutschlands. Einmal gelöst, lassen sich alle Rätsel auch live und in Farbe erleben, denn außer der Lösung sind auf der Rückseite jeder Spielkarte zusätzliche Informationen und die Adressen des Rätselorts zu finden.

Großer Themenbereich – und Anregungen also für den nächsten Sonntagsausflug oder die Wanderung!

Die Rätselreise führt von der Ostalb über das Stauferland, das Helfensteiner Land, die Region Alb-Donau, die Mittlere Alb, das Laucherttal und die Zollernalb – bis ins Donaubergland zu 50 bekannten Orten. 

 

Nicht erschrecken: Auch die Palette der Themen ist breit gefächert

Warum gibt der Besuch des Alamannenmuseums in Ellwangen dem Leben mancher Menschen eine völlig neue Richtung? Was machte eine Gruppe Amerikaner 1970 im Steinbruch Altenbürg? Welche Verbindung gibt es zwischen Heidenheim und der britischen Hauptstadt London? Und wieso leistete die Spielzeugfabrikantin Margarete Steiff Pionierarbeit auf dem Gebiet der Luftbildfotografie?

Weshalb wurde Bad Boll im Volksmund »Württembergisch’ Wunderbad« genannt? Wieso hörte man die Kühe des Bahnwärters von Bad Ditzenbach niemals muhen? Und warum hätte um ein Haar der Lauf der Weltgeschichte die Entdeckung der weltberühmten »Löwenmensch«-Skulptur verhindert?

Wieso sind Albert Einstein und sein Werk sogar im Ulmer Münster sehr präsent? Wer tauchte im Sommer des Jahres 2004 im Blautopf auf? Und weshalb wurden in Ehingen Sägen und Zangen zum Bierbrauen benötigt?

Warum zieht im Herbst ein Duft von Weihnachten durch die Gänge der Wimsener Wasserhöhle? Was tun Panzer der Bundeswehr im Biosphärengebiet Schwäbische Alb? Und wieso zeigt der Uracher Wasserfall seinen Besuchern immer eine lange Nase?

Welches legendäre Trinkgelage fand 1948 auf der Festung Hohenneuffen statt? Weshalb wurde Schloss Lichtenstein im Frühjahr 2009 zum Schauplatz einer spektakulären Befreiungsaktion? Und wofür war auf der Burg Hohenzollern eine Dampfmaschine im Einsatz?

Wieso lieben Gärtner die Wolle der Alb-Schafe? Warum schätzte man im Schloss Sigmaringen die Qualität italienischer Butter? Und wie setzt man im Kloster Beuron bereits seit Jahrzehnten auf die Kraft der Natur?

Und so weiter, und so fort … Man lernt nie aus bzw. man merkt wieder einmal, dass man weiß, dass man nichts weiß …

„Verstehen Sie Spaß“ lässt grüßen

Der Einstieg ins Spiel ist einfach. Einer aus der Runde wird zum »allwissenden« Spielleiter ernannt, der aus dem Stapel der Rätselkarten eine beliebige Karte zieht und den übrigen Spielern das Rätsel vorträgt. Mithilfe von Fragen, auf die der Spielleiter nur mit »ja« oder »nein« antworten kann, müssen die Spieler das Alb-Rätsel gemeinsam lösen. Dazu sind Kombinationsgabe, Kommunikation untereinander und manchmal auch um die Ecke denken gefragt.

Zur Autorin:

Autorin des Spiels »Schwäbische Alb – 50 Rätsel mit Ausflugstipps«, das sich dank seines kompakten Formats (12 cm x 13 cm) auch prima unterwegs im Auto, Zug oder Flugzeug spielen lässt, ist Sonja Klein. Von ihr sind bereits sechs Rätselspiele dieser Art für den Bodensee, den Schwarzwald, die Nordsee, die Ostsee, Österreich und die Schweiz sowie sieben Krimispiele erschienen.

Die Rätselorte im Überblick (A-Z):

Aalen  Albstadt  Asselfingen  Bad Boll  Bad Ditzenbach  Bad Überkingen  Bad Urach  Balingen  Beuren  Beuron  Blaubeuren  Burladingen  Ehingen  Ellwangen  Geislingen an der Steige  Gerstetten  Giengen  Göppingen  Gosheim  Haigerloch  Hayingen  Hechingen  Heidenheim  Herbertingen  Herbrechtingen  Inzigkofen  Kirchheim unter Teck  Langenau  Lichtenstein  Meßkirch  Meßstetten  Metzingen  Mössingen  Münsingen  Neuffen  Neuhausen ob Eck  Nürtingen  Reutlingen  Riesbürg  Rosenfeld  Rottenburg am Neckar  Rottweil  Schwäbisch Gmünd  Sigmaringen  Sonnenbühl  Trochtelfingen  Tübingen  Tuttlingen  Ulm  Wiesensteig

Sonja Klein: Schwäbische Alb – 50 Rätsel mit Ausflugstipps. Gestaltung: Julia Franze. Spielerzahl: 2-99, Altersempfehlung: ab 12 Jahre, Spieldauer: ca. 5-10 Minuten pro Rätsel. Spielinhalt: 50 illustrierte Rätsel-Karten, 1 Spielanleitung. Verlag Gmeiner-Studio. ISBN 978-3-8392-8008-9. 12 €

Sie erhalten das Spiel im Buchhandel oder hier.

Dieter Buck

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Freitag, 6. März 2026

Landlust Naturapotheke 2: Naturrezepte für Gesundheit und Wohlbefinden. Frühling und Sommer

Landlust Naturapotheke 2

Naturrezepte für Gesundheit und Wohlbefinden

Frühling und Sommer

 


Ein Buch, sowohl über Kräuter wie auch über Essen und Trinken, gesund und aus der Natur, ist immer willkommen. So auch der zweite Band der „Landlust Naturapotheke“.

In diesem umfangreichen Nachschlagewerk werden die Leser und wahrscheinlich vor allem die Leserinnen in bewährter Landlust-Qualität durch die warmen Monate geführt.

Das Buch enthält die „Rezepte aus der Natur“ der beliebten Landlust-Serie für Frühjahr und Sommer, mit zahlreichen Anwendungstipps für Heilkräuter und Naturheilmittel.

Durch das erste Halbjahr …

Im zeitigen Frühling erwachen Bärlauch, Birke und Löwenzahn und bieten kraftvolle Möglichkeiten zur Entgiftung und Stärkung des Körpers. Etwa durch die reinigende Wirkung einer Frühjahrskur oder Frischsäfte und Smoothies, die voller Vitalstoffe stecken und helfen, voller Energie in die neue Saison zu starten.

… in den Sommer

Im Sommer finden sich am Wegesrand unter anderem Schafgarbe und Johanniskraut, während Rot-Klee reichlich auf den Wiesen wächst – er ist mit seinen Pflanzenhormonen als Heilkraut für Frauen bekannt. Im Garten gedeihen Salbei oder Pfefferminze, Lavendel verwöhnt mit seiner Duft- und Farbenpracht – als Tee oder Bad hilft er bei Stress und sorgt für Entspannung.

Die vorgestellten Heilpflanzen kommen in der heimischen Natur oder im Garten vor und werden zum Teil bereits seit Jahrhunderten genutzt, um zum Beispiel Husten, Stimmungsschwankungen oder Wechseljahresbeschwerden zu lindern.

Zu den einzelnen Pflanzen

Das Buch beginnt einem Kapitel über „flüssige Gesundheit“ in Form von Saft, Tinktur und Öl. Ob alkoholisch oder nicht, die Lesenden werden mit allem vertraut gemacht. Danach folgen Kapitel über Heilkräuter aus dem eigenen Garten und über Frühjahrspflanzen, bevor es mit Knoblaurauke und Bärlauch an die einzelen Pflanzen geht- Es folgen Gänseblümchen, Löwenzahn und mehr. Alles mit Rezepten angereichert. Danach kommt ein Kapitel über Baumheilkunde, eines über Wiesenblumen und eines über Gartenkräuter. Abgeschlossen wird das schwergewichtige Werk – das sogar mit einem Lesebändchen versehen ist, mit einem Index über „Beschwerden und Anwendungsgebiete“.

Jede Pflanze wird ausführlich vorgestellt, mit Rezepten und Anwendungshinweisen, die leicht umzusetzen sind. Tipps zum Sammeln und Aufbewahren der Heilkräuter runden das Buch ab und machen es zu einem idealen Begleiter für alle, die die Heilkraft der Natur nutzen möchten.

Landlust Naturapotheke. Naturrezepte für Gesundheit und Wohlbefinden. Frühling und Sommer. 200 Seiten, zahlreiche Fotos, Format 20 x 27 cm, Hardcover mit Lesebändchen. LV.Buch, 2026. ISBN 978-3-7843-57966. € 32,00 [D] I € 32,90 [A]

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Rita Lüder: Giftige Wildpflanzen

 Rita Lüder:

Giftige Wildpflanzen

 


Wer stand nicht schon vor einer schönen Blume im Wald oder auf einer Wiese und hat sich überlegt, ob er sie anfassen oder gar pflücken darf oder nicht.

Von essen ist da nicht die Rede. Aber dass manche Pflanzen schon beim Anfassen schädliche Wirkung verbreiten, erschreckt dann schon.

Wildpflanzen unter der Lupe

Welche Merkmale sind entscheidend? Darf ich die Pflanze anfassen? Wie wage ich mich an Doldenblütler? Viele Fragen stellen sich.

Wer tiefer ins Wildpflanzensammeln einsteigt, muss Giftpflanzen gut kennen. Die renommierte Autorin und Dozentin Rita Lüder fasst hilfreiches Wissen zum Umgang mit Giftpflanzen und Pflanzengiften zusammen.

Sie stellt bedeutende Giftpflanzen vor, die leicht mit essbaren Wildkräutern verwechselt werden können, und erläutert in über 220 anschaulichen Fotos und Zeichnungen ihre Unterscheidungsmerkmale – ergänzt durch spannende Geschichten und Know-how für Wildpflanzenbegeisterte und Kräuterpädagoginnen.

Schönes Layout, verständlicher Text

Das Buch – sicher nicht das erste und einzige zum Thema – zeichnet sich aus durch eine hervorragende Bebilderung und ansprechendes Layout, vor allem aber durch zwar leicht verständliche, aber überaus wissensreich verfasste und fast unterhaltsame Texte. Viele Fotos – und dankenswerterweise auch die viel detailreicheren Grafiken – zeigen die Pflanzen so, dass man sie auch gut erkennt und nicht verwechselt.

Jedenfalls kann man das Buch, auch wenn man nicht auf Kräutersuche ist, auch einfach als wunderschönes Naturbuch genießen.

Abschließend helfen ein alphabetisches Register mit deutschen und lateinischen Namen und ein Verzeichnis nützlicher Wegsites weiter, wenn sich jemand intensiver mit den Pflanzen beschäftigen will.

Zur Autorin:

Dr. Rita Lüder ist promovierte Biologin, vielfache Autorin und gefragte Dozentin mit dem Schwerpunkt Pflanzen- und Pilzkunde. Seit 1995 gibt sie Kurse zur Bestimmung und Verwendung von Wildpflanzen und Pilzen an verschiedenen Bildungseinrichtungen. Ihr Anliegen ist es, auf die Vielfältigkeit und Schönheit unserer Natur aufmerksam zu machen.

Rita Lüder: Giftige Wildpflanzen. 160 Seiten, zahlreiche Fotos und Grafiken, Paperback, Format 17 x 1.5 x 23.4 cm. Ulmer, Stuttgart, 2026. ISBN 978-3-8186-2462-0. 26 €, 21,99 € E-Book

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