Sonntag, 19. Mai 2024

Manuel Larbig: Warum hämmert der Specht?

 Manuel Larbig:

Warum hämmert der Specht?

Ein Naturführer für die ganze Familie

 


Aus der Praxis, für die Praxis. Auch wenn die Praxis hier Kinder und Familien sind. Aber denen werden alle möglichen Fragen aus der Natur beantwortet.

Vor allem Kinder wollen viel wissen, aber auch Erwachsene werden staunen, was sie alles nicht wissen und auch gar nicht wussten, dass sie das eigentlich schon immer wissen wollten…

Als da wären: Warum sind Pflanzen grün? Was machen Schmetterlinge im Winter? Warum haben manche Ameisen Flügel? Kinder hinterfragen vieles, was wir als gegeben hinnehmen. Mit Kinderaugen lässt sich die Welt ganz neu entdecken! Der Biologe Manuel Larbig hat viel Erfahrung darin, Kindern die Wunder der Natur zu vermitteln. In seinem neuen Buch will er Eltern, Großeltern und Erziehenden sein Wissen weitergeben und sie so anregen, sich von Neuem faszinieren zu lassen.

Fragen mit Überraschungseffekt werden anschaulich und leicht zugänglich beantwortet, dazu gibt es Ideen für Experimente, kleine Forschungsreisen in der näheren Umgebung und Spiele, um das Gelernte direkt erlebbar zu machen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Arten und Naturphänomenen, die nur einen Schritt weit von der Haustür entfernt sind. Auch der Autor dieser Zeilen, der eigentlich dachte zwar nicht alles, aber doch viel über die Natur zu wissen, hat gestaunt, was er alles nicht weiß. Oder was er mehr ahnte als wusste, es aber niemals hätte erklären können.

Larbigs „Spechtbuch“ ist also, und das sei mit voller Überzeugung gesagt, tatsächlich ein Buch für die ganze Familien, denn jeder kann was daraus lernen. Zudem sind seine Erklärungen so, dass sie auch jeder versteht, vom Kind bis zum Opa.

Manuel Larbig: Warum hämmert der Specht? Ein Naturführer für die ganze Familie. Mit zahlreichen Tipps und farbigen Illustrationen von Matthias Holz. 224 Seiten, Paperback, Klappenbroschur, Format: 13,5 x 20,6 cm. Penguin Verlag, 2024. ISBN: 978-3-328-10998-3. 18 € [D], 18,50 € [A], 25,50 CHF * (* empf. VK-Preis)

Zum Autor:

Manuel Larbig, Jahrgang 1987, ist Biologe, Wildkräuternarr und Outdoorexperte. Im Raum Berlin führt er Wildkräuterworkshops, Survivalkurse und Naturführungen für Kinder durch. Sein Hang zu Naturerlebnissen mit Minimalausrüstung brachte ihn dazu, ohne Zelt und Schlafsack einmal quer durch Deutschland zu wandern, worüber er in seinem ersten Buch, »Waldwandern«, berichtete. Manuel Larbigs erklärtes Ziel ist es, noch mehr Menschen für die Natur zu begeistern. Zuletzt erschien von ihm »Mein Wildkräuter-Guide. Von Rauke, Rapunzel und anderen schmackhaften Entdeckungen am Wegesrand«.

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Dieter Buck

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Donnerstag, 16. Mai 2024

Gunnar Strunz: Vorarlberg

 Gunnar Strunz:

Vorarlberg

Mit Bregenzerwald, Großem Walsertal, Arlberg und Montafon

 


Wenn ein Buch bereits in der 6. Auflage erscheint, muss es gut sein. Gerade in einer so sensiblen Branche wie bei Reiseführern muss man Wert auf Aktualität und genaue Beschreibungen legen.

Und das scheint der Autor Gunnar Strunz, der noch mehrere andere Reiseführer veröffentlicht hat, zu garantieren. Und das scheint seinen Lesern zu gefallen. Und deshalb nun die bereits sechste Auflage des Führers über das liebevoll auch Ländle genannte Vorarlberg.

Vorarlberg, zwischen Bodensee und den Alpen gelegen, wird von manchen böswilligerweise eher als Anhängsel von Tirol betrachtet. Genau das ist es aber nicht. Und so mancher Vorarlberger liebäugelt sogar eher mit der Schweiz, zu der das Land aber noch nie gehört hat.

Es ist halt das kleinste österreichische Bundesland, deshalb aber trotzdem gut österreichischen, und wunderschön, mit einer Landschaft, die wie erwähnt mit See und Bergen sehr vielseitig ist.

Österreichs westlichstes Bundesland hat nämlich vom Bodensee bis zum Hochgebirge viel zu bieten: imposante Gebirgskulissen und traumschöne Alpentäler, mondäne Wintersportorte und idyllische Bergdörfer, gute Küche und eine vielfältige Kultur. Der Reiseführer stellt die Region um Bregenz, Dornbirn, Feldkirch, Bludenz, Lech und Zürs kenntnisreich vor: den Bregenzerwald mit traditionellem Handwerk und innovativer Holzarchitektur, Österreichs größtes Skigebiet Arlberg und das Montafon, das die mächtigen Gebirgsgruppen Silvretta, Rätikon und Verwall umzieht. Ein Höhepunkt ist die Silvretta-Hochalpenstraße, eine der großen Panoramastraßen der Welt. Im Kleinwalsertal stehen Freizeitaktivitäten ganz hoch im Kurs, während sich das Große Walsertal mit Stille und Ursprünglichkeit schmückt.

Dieser Reiseführer beschreibt die Landschaften, Kultur und Geschichte sowie alle Sehenswürdigkeiten in Vorarlberg. Aktivurlaubern, Natur- und Kulturtouristen bietet er fundiertes Hintergrundwissen, Informationen zu Museen und Festen, viele Vorschläge für Wanderungen und andere Unternehmungen, aktuelle Empfehlungen zu Hotels und Restaurants sowie zahlreiche praktische Reisetipps.

Anders als im restlichen Österreich bereichern alemannische Einflüsse und Walsertraditionen bis heute das Land. Der Bregenzerwald, das Große Walsertal, der Arlberg und das Montafon bieten Erholung, eine gute Küche und so manches kulturelle Highlight abseits der bekannten touristischen Zentren. In der eindrucksvollen Gebirgswelt finden vor allem Wanderer und Wintersportler hervorragende Bedingungen vor.

Dieser Reiseführer beschreibt ausführlich Landschaften, Kultur und Geschichte sowie alle Sehenswürdigkeiten und bietet fundiertes Hintergrundwissen. Essays stellen insbesondere bedeutende Vorarlberger vor.

Der Reiseführer bietet eine sachkundige Auswahl aus der großen Fülle an Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten und zahlreiche praktische Hinweise zu Museen und Festen, interessanten Geschäften und Ausflügen. Aktivtouristen finden Vorschläge für Wanderungen und sonstigen Unternehmungen. Sehr lobenswert sind die farbigen Stadtpläne und Übersichtskarten über die Regionen, die sehr bei der Orientierung und Besichtigung helfen, ausführliche Reisetipps sowie Internet- und Literaturhinweise bei der Reiseplanung und -vorbereitung. Wie immer halt bei den Trescher-Führern: viel und gute Information, das A und O beim Bereisen eines Landes, das man noch nicht kennt. Das erspart dem Leser doch viel eigene Recherche, sodass er sich ganz auf die Schönheiten des Gebietes konzentrieren kann.

Zum Autor:

Gunnar Strunz, Jahrgang 1961, ist promovierter Geologe und seit vielen Jahren journalistisch tätig, arbeitet in der Erwachsenenfortbildung und leitet Studienreisen insbesondere nach Polen, Russland, ins Baltikum und die alten Habsburgerlande.

Im Trescher Verlag sind von ihm außerdem die Reiseführer ›Bratislava‹, ›Burgenland‹, ›Frankenwald‹, ›Kaliningrad–Königsberg–Kaliningrader Gebiet‹, ›Kärnten‹, ›Niederösterreich‹, ›Oberösterreich‹, ›Salzburg-Salzburger Land», ›Steiermark‹, ›Südtirol‹, ›Tirol‹ erschienen. Mit seiner Frau Alla gab er – ebenfalls im Trescher Verlag – das ›Königsberg-Kaliningrad-Lesebuch‹ heraus. Als Gemeinschaftsprojekt mit dem Fotografen Wolfgang Korall entstand für das Verlagshaus Würzburg eine ›Reise durch Ostpreußen‹ und ein Band über die Burgen des Deutschen Ritterordens sowie Bildbände zu ›Danzig‹ und dem ›Bayerischen Wald‹, des weiteren entsprangen Wanderführer zu Masuren, zur Uckermark und zum Böhmerwald seiner Feder. Gunnar Strunz lebt abwechselnd in Berlin, in Feilitzsch (Oberfranken) sowie am Kurischen Haff.

Gunnar Strunz: Vorarlberg. Mit Bregenzerwald, Großem Walsertal, Arlberg und Montafon, Bodensee, Bregenzerwald, Großes Walsertal, Kleinwalsertal, Arlberg und Montafon. Trescher Verlag, 6., aktualisierte Auflage 2024, 252 Seiten, 166 Fotos und historische Abbildungen, komplett in Farbe, 15 Stadtpläne und Übersichtskarten, farbige Klappkarten. ISBN 978-3-89794-687-3. 16,95 

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Wohllebens Waldakademie: Waldgeheimnisse

Wohllebens Waldakademie:

Waldgeheimnisse

Der Waldführer für Entdecker

Mit einem Vorwort von Peter Wohlleben

 


Neues aus dem Hause Wohlleben. Und man glaubt es kaum, auch das Team um den mittlerweile überall bekannten Förster weiß immer noch etwas, was es den Waldfreunden erzählen kann.

Zum Beispiel: Wie funktioniert ein Baum? Was bedeuten diese Markierungen an den Stämmen? Kann ich mich wirklich am Moosbewuchs orientieren und wenn ja, warum? Wem gehört der Wald? Können Bäume kommunizieren?

Dieses neue Buch nimmt seine Leser*innen mit auf eine Entdeckungsreise durch den Wald, bei der mit gängigen Mythen aufgeräumt wird und man aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt.

Was wir schon immer über den Wald wissen wollten

Es erzählt von den unglaublichen Fähigkeiten eines einzelnen Baumes, vom Zusammenleben einer Baumfamilie, geht auf tierische und menschliche Spurensuche und weckt durch interaktive Aufgaben den Entdeckergeist. Dabei wird alles anhand zahlreicher Abbildungen, Fotos und Steckbriefen auch für den forstlichen Laien anschaulich erklärt. Es ist also keine Fachliteratur von Waldkenner zu Waldkenner, von Förster zu Förster, sondern für den interessierten Laien und Waldfreund geschaffen und gedacht. Man kann ja nie genug an Wissen mitnehmen, wenn es sonntags heißt: Wir gehen, ab in den Wald!

Wohllebens Waldakademie

„Wohllebens Waldakademie“ ist eine der renommiertesten Bildungsinstitutionen für Wald- und Naturthemen in Deutschland, die seit 2017 eine Vielzahl an Veranstaltungen anbietet: geführte Wanderungen tief in die Wälder, Seminare für ambitionierte Pilz- und Kräutersucher, forstliche Beratung von Waldbesitzenden zu Themen der nachhaltigen Waldwirtschaft sowie diverse Online-Kurse. Das in der idyllischen Eifel gelegene Unternehmen wird seit 2018 von den Inhabern Tobias und Johanna Wohlleben geleitet. Zusammen mit einem 20-köpfigen Team setzen sich die beiden aktiv für den Schutz des Waldes ein, dessen Bedeutung für unser Ökosystem gar nicht überschätzt werden kann.

Wohllebens Waldakademie: Waldgeheimnisse. Der Waldführer für Entdecker. Vorwort von Peter Wohlleben. 320 Seiten, zahlreiche Fotos und Grafiken, Paperback, Klappenbroschur, Format 13,5 x 20,6 cm. Ludwig Verlag, 2024. ISBN: 978-3-453-28161-5. € 22,00 [D] inkl. MwSt.  € 22,70 [A] | CHF 30,50 * (* empf. VK-Preis)

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Mittwoch, 15. Mai 2024

Michael F. Schneider: Naturgeschichte Allgäu

Michael F. Schneider:

Naturgeschichte Allgäu

Geologie - Biogeografie - Flora - Fauna - Naturschutz

Der Einfluss des Klimawandels auf Flora, Fauna und Lebensräume im Allgäu

 


Was haben Papua-Neuguinea, Mosambik und das Allgäu gemeinsam? Nun, der Autor des vorliegenden naturkundlichen Buches über das Allgäu lebte zehn Jahre in der Südsee und in Afrika, wo er Insektenkunde, Naturschutz und Biologie lehrte.

Die reichlich bebilderte „Naturgeschichte Allgäu“ stellt nach einem Exkurs in Geologie und Klima im Kapitel Flora des Allgäus die wichtigsten Pflanzengesellschaften und Arten vor. Sehr gut, vor allem für Laien, sind die fotografischen Beispiele, an denen man die verschiedenen Landschaften und geologischen Besonderheiten erkennen kann.

Danach werden weit verbreitete sowie gebietsfremde, geschützte, giftige und sogar bereits ausgestorbene Tier-, Pflanzen- und Pilzarten vorgestellt. Alle mit Fotos, so dass es keinen Zweifel gibt, was welche Pflanze jetzt ist.

Der Abschnitt Fauna des Allgäus befasst sich mit typischen Wirbeltieren, Gliederfüßern und anderen Wirbellosen und schließlich werden Artenvielfalt, Verlust von Pflanzen, Tieren und ihrer Lebensräume sowie rechtliche Aspekte des Naturschutzes beleuchtet.

Exemplarisch finden typische, häufige, weit verbreitete, gebietsfremde, bedrohte, giftige, seltene, ausgestorbene und geschützte Tier-, Pflanzen- und Pilzarten des Allgäus und der Allgäuer Alpen Erwähnung. Neben allgemein verständlichen Basisinformationen werden, davon abgehoben, in Infoboxen Fakten beispielsweise zu „fleischfressenden“ Pflanzen, Färbung von Herbstlaub, Pilzgiften, Fuchsbandwurm, Waidmannssprache und Borkenkäfer präsentiert.

Etwas trockener, aber ebenfalls interessant und in einer solchen Zusammenstellung wohl nicht mehr zu finden, sind die Kapitel über Biodiversität und die rechtlichen Aspekte des Naturschutzes – national und international.

Der überaus informative und sehr gut gemachte Band erschien nun in der bereits 5. Auflage, ein Zeichen dafür, wie groß das Interesse der Menschen an der Natur dieses beliebten Urlaubslandes ist..

Insgesamt ist das Buch mit seinen über 600 Seiten ein Nachschlagewerk, wie man es nicht mehr so leicht in solcher Qualität findet. Da der Preis für seinen Inhalt mehr als angemessen ist, sollte es nicht nur jeder Allgäu-Liebhaber auf dem Nachtkästchen liegen haben, sondern jeder, der sich für Natur und insbesondere Natur in den Alpen interessiert. Schön auch für den Autor dieser Zeilen: Man freut sich natürlich besonders, fühlt sich gar geadelt, wenn ein eigenes, allerdings bescheideneres Buch hier im Literaturverzeichnis auftaucht!

Zum Autor:

Dr. Michael F. Schneider wuchs im Allgäu auf und verbrachte die Hälfte seiner Kindheit im Wald und am Bach. Sein Interesse für Pflanzen und Tiere hat er zum Beruf gemacht und Biologie studiert. Neun Jahre später lebt er in Papua.

Michael F. Schneider: Naturgeschichte Allgäu. Geologie – Biogeografie – Flora – Fauna – Naturschutz. Der Einfluss des Klimawandels auf Flora, Fauna und Lebensräume im Allgäu. 624 Seiten mit 2487 Farbabbildungen, Grafen und Tabellen, Klappenbroschur. 5. Auflage. verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher, 2024. ISBN 978-3-95505-458-8. EUR 49,80.

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Notburg Geibel: Schatzkammer Naturpark obere Donau

Notburg Geibel: 

Schatzkammer Naturpark obere Donau

 

Er gehört zu den schönsten Landstrichen in Baden-Württemberg, der Naturpark Obere Donau, der zwischen der Schwäbischen Alb und Oberschwaben bzw. dem Bodenseehinterland liegt und von der Donau durchflossen wird – die sich hier ihr berühmtes Durchbruchstal geschaffen hat.

Diesem gottgesegneten Landstrich hat die Journalistin und Schriftstellerin Notburg Geibel ein Buch gewidmet – entstanden auf einer Schatzsuche der besonderen Art.»Wer ist der Schönste im ganzen Land?« 

Ganz ohne Märchen, aber keine Frage, dass dem Naturpark Obere Donau unter den sieben Naturparks in Baden-Württemberg ein Spitzenplatz zustehen würde, würde man den schönsten aussuchen. Zum Glück muss man das nicht, denn auch die anderen haben ihre Schätze zu bieten.

Das liegt nicht nur an der großartigen Naturvielfalt, sondern gleichermaßen an den ebenso bemerkenswerten geografisch wie geologisch, geschichtlich wie gesellschaftlich außergewöhnlichen Lebenswelten. Superlative inbegriffen: Die höchsten Gipfel der Alb, die meisten Schlösser und Burgen im Land und die ältesten Relikte aus Urzeit und Vorzeit, herausragende Geistesgrößen und weltbekannte Produktionsstätten schmücken das »Dach der Alb« wie eine kostbare Perlenkette.

Rund um die hier zwar noch junge, aber doch schon kräftig strömende Donau breitet sich zwischen der »Hohen Schwabenalb« und dem Bodensee-Vorland ein einzigartiger Natur- und Kulturraum aus. Der Naturpark Obere Donau zählt zu den schönsten, abwechslungsreichsten und reizvollsten Regionen Baden-Württembergs. 56 Städte und Gemeinden in vier Landkreisen teilen sich dieses »Hochspannungsfeld der Kontraste«, diesen wahren »Garten Eden«. Die buntgemischte Gemengelage nimmt in Urlaub und Freizeit zusätzlich noch Fahrt auf mit zigtausenden Gästen: Biker, Bergsteiger, Kanufahrer, Naturfreunde, Wanderer suchen und finden hier Erholung und Vergnügen. Keine einfache Aufgabe, deren Ansprüche unter einen Hut zu bringen und seine Einzigartigkeit zu erhalten.

Geibel war fleißig. Was hat sie nicht alles recherchiert und unternommen. Hier ein Blick in die Verlagsunterlagen für das Buch:

-          Kundige Führer begleiten die Autorin auf Spaziergängen zu historischen, naturkundlichen und spirituellen Orten

-          Geschäftsführer Bernd Schneck, Wildtierfachberater Armin Hafner, Wanderführerausbilder Willi Rössler

-          Mit einem Vorwort von Karl Friedrich Fürst von Hohenzollern

-          Inklusive Karte

-          Reich bebildert

„Begnadete Landschaft“ nennt die Autorin ihr Buch. Und der Leser wird ihr sicherlich zustimmen. Verständlich und leicht geschrieben, wunderbar zum Lesen, ein richtiges Vorbereitungsbuch für den geneigten Besucher des Donautals, vom Wanderer ganz zu schweigen.

Zur Autorin:

Notburg Geibel ist Journalistin und Autorin zahlreicher Bücher. Das thematische Spektrum ihrer Publikationen mit vorwiegend regionalem Schwerpunkt erstreckt sich von Wirtschaft über Wissenschaft bis zur Poesie. Die begeisterte Fotografin illustriert ihre Bücher größtenteils selbst.

Notburg Geibel: Schatzkammer Naturpark obere Donau. 128 Seiten, 128 Seiten, 80 farbige Abbildungen, Format 14 x 21 cm, Paperback. Gmeiner Verlag, Messkirch 2024. ISBN 978-3-8392-0641-6. EUR 18,00 [D] / EUR 18,50 [A]

Dieter Buck

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Freitag, 10. Mai 2024

Marco Polo: Outdoor Guides Südtirol/Allgäu/Chiemgau & Berchtesgadener Land

 Marco Polo: Outdoor Guides

Sylvia Polex: Südtirol

Barbara Kettl-Römer: Allgäu

Andreas Gruhle: Chiemgau & Berchtesgadener Land

 


Die Bücher von MARCO POLO sind wohl jedem reisefreudigen Menschen, der auch was von Land und Leuten wissen will, um seine Reise mit allen Sinnen genießen zu können, schon immer ein Begriff.

Dieses Frühjahr startete der Verlag eine neue Reiseführer-Reihe: Outdoor Guides. Ich habe mich in die neuen Führer über Südtirol, das Allgäu und das Chiemgau mit dem Berchtesgadener Land vertieft. Wie schnell festzustellen ist: Kennt man den Aufbau eines Buches, ist man bei der neuen Reihe auch schnell in einem Führer über eine andere Gegend drin. Time ist Money … 


 

Quer durch das Sportangebot

Die neue Reihe, von der schon einige auf dem Markt sind, wendet sich an alle, die gerne draußen sind, die die Natur lieben und die aktiv mit dem Reiseland oder der Region befassen möchten. Reine Wanderführer sind die neuen Bücher allerdings nicht, die Auswahl der Outdooraktivitäten umfasst sowohl sportliche Abenteuer als auch Einsteiger- und familienfreundliche Touren, das aber in den Sparten wandern, radeln oder paddeln. Aber auch Stadtspaziergänge und abwechslungsreiche Ausflüge oder Touren werden beschrieben.

Durchgeplant wie immer

Wie bei MARCO POLO üblich findet man „Das Beste zuerst“, sprich „Best of…“-Tipps zu verschiedenen Themen wie … Entspannt, … Adrenalinkick, … mit Kindern und … bei Regen – was Kurzreisebde sicher sehr gut finden, um das bereiste Gebiet von seinen schönsten Seiten in kurzer Zeit zu erleben. Auch ein Überblick über die wichtigsten Zahlen über das bereiste Gebiet fehlt nicht. Und so zeigt ein „5-perfekte-Tage-Plan“ das wichtigste, um einen guten Eindruck von Land und Leuten zu gewinnen.


 

Für Reisende mit viel und wenig Zeit

Wer mehr Zeit hat, widmet sich den folgenden „30 Outdoor-Highlights“ die zu den schönsten Orten der Urlaubsregion führen. Zu Beginn eines jeden Kapitels kann man sich anhand großer Übersichtskarten über die Region informieren, bevor danach die einzelnen Unternehmungen ausführlich beschrieben werden. Und wie in allen MARCO POLO-Führern gibt es auch in der neuen Reihe Insider-Tipps. Die nötigen Basics zu den Touren wie Länge, beste Zeit und was dafür noch benötigt wird findet der Leser in einem separaten Infokästchen. Besonders interessant: die GPX-Tracks der einzelnen Touren können downgeloadet werden.

Marco Polo: Outdoor Guide. Sylvia Polex: Südtirol. ISBN 978-3-575-01928-8. Allgäu: Barbara Kettl-Römer. ISBN 978-3-575-01927-1. Andreas Gruhle: Chiemgau & Berchtesgadener Land. ISBN 978-3-575-01916-5. Jeweils 232 Seiten, Klappenbroschur, Format 14 x 20 cm. Mairdumont, Ostfildern, 1. Auflage 2024.  € 17,95 (D) / € 19,50 / (A) / CHF 24,90 (CH)

Dieter Buck

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Jörg Dauscher: 111 Orte in Bozen, die man gesehen haben muss

Jörg Dauscher: 
111 Orte in Bozen, die man gesehen haben muss

 


Bozen, Südtirol und Dolomiten nebst Wein, Schüttelbrot und vielem mehr: Sehnsuchtsorte vieler Landsleute, die sowohl die Berge als auch alpenländisches, aber auch südländisches Flair mögen.

Hier werden sie fündig, wo Europas Norden auf den Süden trifft. In Südtirol, ausgehend von diesem Buch in Bozen. Hier treffen sich alpenländische und italienische Kultur – in landschaftlicher, historischer und kulinarischer Hinsicht! Palmen, Eiscreme und südländisches Dolce Vita bilden ein einzigartiges Amalgam mit den umliegenden Almen, den Bergwiesen und der atemberaubenden Kulisse der Dolomiten. Als Hauptstadt Südtirols stellt Bolzano das Aushängeschild und das lebendige Zentrum einer der beliebtesten Ferienregionen Europas dar!

Hier beginnt „Südtirols Süden“, die Weingegenden um Kalterer See, Tramin und so weiter und so fort. Und alles umgeben von herrlichster Bergwelt, mit Kühen, Almen, Gipfeln, grünen Matten, Käse, Klettersteigen und was nicht noch alles.

Und in Bozen, in seinen alten Gassen, in denen bis zum Ersten Weltkrieg die österreichischen Südtiroler lebten, und in die dank Mussolini so viele Italiener aus dem Süden angesiedelt wurde, dass sie heute die Mehrzahl der Bozener darstellen.

Wohl kaum eine Stadt ist so interessant, durch dieses Gemisch, durch die Vermischung zweier Kulturen, von denen hoffentlich das jeweils Beste übernommen wurde.

111 Mal zeigt das Buch, was man in Südtirols Hauptstadt alles erleben kann oder sich anschauen sollte. Jeder Besonderheit  sind zwei Seiten gewidmet, von denen meist eine dem Text, die andere einem charakteristischen Foto gewidmet ist.

Zum Autor:

Jörg Dauscher ist kein geborener Bergsteiger, sondern vielmehr ein Spätberufener. Vor die Wahl gestellt, bei Wind und Wetter sein Leben zu riskieren oder in der Hütte dem Wirt zur Hand zu gehen, wählt er verlässlich letzteres. Er wurde in in Mittelfranken geboren und wuchs an den vergleichsweise sanften Hängen des Juras auf, von wo er 1996 zum Studium nach Berlin ging. Dort war es ihm auf die Dauer viel zu flach und seit 2016 ist er unterwegs, fotografiert, biwakiert und läuft zu Fuß über Pässe und Saumpfade.

Jörg Dauscher: 111 Orte in Bozen, die man gesehen haben muss. 240 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Broschur, Format: 13.5 x 20.5 cm. Emons, 2024. ISBN 978-3-7408-1897-5. 18,00 € [DE] 18,60 € [AT]

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