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Freitag, 2. Dezember 2016

Katharina Sommer: 111 Orte in und um Tübingen, die man gesehen haben muss

Katharina Sommer:
111 Orte in und um Tübingen,
die man gesehen haben muss



Tübingen, eine der pulsierendsten Universitätsstädte des Landes, ja Deutschland. Dazu ein Stadtbild zum Tränen weinen, Freudentränen wohlgemerkt. Einen grünen Bürgermeister, der nicht selten auch bundesdeutsche Aufmerksamkeit erregt. Sicher auch eine der jüngsten Städte Baden-Württembergs. Von den Einwohner her gesehen, wohlgemerkt.

Oft als Stadt der Dichter und Denker apostrophiert, schlägt die altehrwürdige Universitätsstadt am Puls der Zeit. Tradition und Trend sind hier kein Widerspruch, und so verbindet sich in Tübingen pittoreskes Lokalkolorit mit hoher Lebensqualität und dynamischer Stadtentwicklung. Mit seinem vollständig erhaltenen historischen Stadtkern und der malerischen Umgebung weiß das schwäbische Idyll mit ureigenem Charme Geschichten über Geschichten von damals und heute zu erzählen.

Aber das Buch heißt ja „in und um“, und so ist die prächtige Umgebung der Stadt gleich mitbeschrieben. Das wären der Naturpark Schönbuch, der älteste des Landes, den Rammert, ebenfalls ein schönes Waldgebiet, das Ammertal und die nahe Schwäbische Alb. Ausflugsziele für einen großen Kreis von Menschen, die in der Mitte Württembergs leben.

So führen die Ziele zu einem besonderen Lokal mit Künstlerbegleitung, ein altes Zisterzienserkloster, ein winziges Häusle, zu alten Markungssteinen, Mammutbäumen als Erinnerung an Urzeiten, zum Herstellungsort von  Pustefix, Versteinerungen, einer Kapelle auf einem Hügel, die in fast keinem Kalender oder Buch über die Schwäbische Alb fehlen darf, zu einem Kartoffelladen, einem Steinbruch, und natürlich zu zahlreichen Besonderheiten in der Stadt selbst.

Alle 111 Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten sind gut beschrieben, dazu gibt es ein Foto und einen Infoblock, damit man auch weiß, wie man hinkommt und wann geöffnet ist. Ein besonderer Tipp weist auf etwas Sehenswertes in der Umgebung hin.

Zur Autorin:
Katharina Sommer studierte Sinologie und Empirische Kulturwissenschaft in Tübingen und Nanjing. Heute arbeitet sie als freie Journalistin, Autorin und Reiseleiterin. Auch wenn oft die Ferne ruft, lebt sie meist in ihrer Wahlheimat Tübingen.



Katharina Sommer: 111 Orte in und um Tübingen, die man gesehen haben muss. 240 Seiten. Mit zahlreichen Fotografien. Broschur. Format 13,5 x 20,5 cm. Emons Verlag, 2016. ISBN 978-3-95451-852-4. Euro 16,95 [D] , 17,50 [AT].
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.


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Dienstag, 23. Juni 2015

Paul Geißendörfer: Kirchen und Klöster der Zisterzienser in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Paul Geißendörfer (Hrsg.), Christine Jakobi-Mirwald (Red.):
 Kirchen und Klöster der Zisterzienser in Deutschland, Österreich und der Schweiz 
Das evangelische Erbe in ökumenischer Nachbarschaft




Wer sich für Geschichte, insbesondere Kirchengeschichte, für Kunst, insbesondere Kunst in der Kirche und wer sich für Klöster und christliche Religion interessiert, der kommt am Orden der Zisterzienser nicht vorbei.

In dem nun herausgekommenen Band wird die Geschichte des Zisterzienserordens ausführlich beschrieben, ebenso die Geschichte der aus Zisterziensergemeinschaften durch die Reformation neu entstandenen evangelischen Gemeinschaften.

Der Herausgeber, Pfarrer i.R. Paul Geißendörfer, war lange Jahre Vorsitzender der „Gemeinschaft Evang. Zisterzienser-Erben in Deutschland e.V.“. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, die während der Reformation aufgehobenen Zisterzienserklöster für geistliches Leben in der evangelischen Kirche zu nutzen. Und so ist der achtzigjähre Herausgeber wohl am ehesten prädestiniert gewesen für ein solches Werk, das auf immerhin 320 Seiten die Niederlassungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol beschreibt.

Der Zisterzienserorden - vor und nach der Reformation
Der Zisterzienserorden hat auch in Deutschland ein reiches spirituelles und architektonisches Erbe hinterlassen. Vielfach sind nach der Reformation in ehemaligen Zisterzienserklöstern evangelische Gemeinden entstanden, von denen etwa 120 in der „Gemeinschaft Evangelischer Zisterzienser-Erben in Deutschland“ in regelmäßigem Kontakt zueinander stehen.

„Die Gemeinschaft sieht ihre Aufgabe darin, das reiche spirituelle Erbe der mittelalterlichen Zisterzienserbewegung im Geiste der lutherischen Reformation neu zu entdecken und für das Leben der Gemeinden und des einzelnen Christen nutzbar zu machen“, steht in der Loccumer Erklärung 2005, und zehn Jahre nach dieser programmatischen Aussage erschien nun dieses reich bebildertes Buch, in dem die in der Gemeinschaft vertretenen evangelischen Kirchengemeinden, Klöster, Konvente und Kommunitäten an Zisterzienserkirchen in Deutschland vorgestellt werden. Hinzu kommen die Klöster des Zisterzienserordens mit bestehenden Konventen in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz, auch das Lügumkloster in Dänemark und Mariengarten in Südtirol.

Jedes Kloster wird auf zwei bis drei Seiten vorgestellt, illustriert von mehreren Fotos; jedes ist mit einem historischen Abriss und einem Überblick über ihre sehenswerte Kunstausstattung sowie ihre aktuelle Präsenz vertreten. Zur Information für Besucher gibt es auch Angaben zu Gottesdienst- und Öffnungszeiten sowie Führungen.

Bildband, Nachschlagewerk oder Lesebuch? - Alles!
Das Ergebnis ist ein Kompendium mit einer Vielfalt von Nutzungsmöglichkeiten: als kunsthistorisches Handbuch, als Ordensgeschichte der Zisterzienser, als spiritueller Reiseführer – zur Reisevorbereitung am heimischen Kamin oder als Begleiter im Handschuhfach, der unterwegs zu spontanen Entdeckungen einlädt. Schließlich sind die hier vorgestellten Kirchen und Klöster nicht nur Orte religiösen Lebens, sondern auch touristische Attraktionen, welche Besucher anlocken.

Die Klöster und Kircher sind alphabetisch geordnet, wer auf Reisen ist oder gehen will kann sich anhand von Karten dann die Anlagen heraussuchen, die auf seiner Route liegen oder die ihn interessieren und er besuchen will.

Häufung in bestimmten Gegenden
Schon anhand der beigegebenen Karte sieht man gut wo sich die Niederlassungen der Zisterzienser häufen: ganz stark im mittleren Deutschland, dann in einer Schiene, die bei Baden-Baden beginnt und sich nach Osten bis etwa Nürnberg zieht, eine lockerere Häufung im Norden ist Osten - und seltsamerweise keine in Bayern südlich der Donau. Aber so kann der Interessierte bei Reisen sich an den Orten orientieren und die Klöster, die auf seiner Route liegen, besuchen. Auch in Österreich sind die Klöster unregelmäßig verteilt: man findet welche im Westen vom Bodensee bis Stams und im nordöstlichen Teil, und auch in der Schweiz ist eine Linie in etwa der Mitte des Landes von West nach Ost zu erkennen. Südtirol ist mit einer Niederlassung bei Eppan vertreten.

Große Autorengemeinschaft
Das Buch ist eine Gemeinschaftsarbeit zahlreicher Autorinnen und Autoren, von denen jede/r „sein“ Kloster beschrieb. Geleitworte stammen von Generalabt P. Mauro-Giuseppe Lepori OCist, Rom, Landesbischof i. R. D. Horst Hirschler, Abt zu Loccum und Abt em. Dr. Kassian Lauterer OCist von Wettingen-Mehrerau, die Beiträge stammen von Dirk Acksteiner, Alberich Martin Altermatt OCist, Martin Anderl OCist, Bernhard von Barsewisch, Stefan Beier, Klaudia Benkenstein, Mechthild Bernart OCist, Bernhard H. Bonkhoff, Wolfgang Brandis, Hildegard Brem OCist, Klaus Buhl, Thomas Buske, Bernhard Buttjer, Reinhold Dessl OCist, Peter Dänhardt, Mirjam Dinkelbach OCist, Jörg Ditscheid, Ekkehard Eder, Ernst Dietrich Egerer, Reinhard Eicke, Agnes Fabianek OCist, Laetitia Fech OCist, Torsten Fechner, Wolfgang Fiedler, Stefanie Fink, Arnd Friedrich, Udo Garve, Eckhard Gebser, Paul Geißendörfer, Christoph Georgi, Willy Gerking, Wolfram Giedinghagen, Konrad Glöckner, Bärbel Görcke, Benedikta Gurschler OCist, Katharina Gutlederer OCist, Siglinde Haußecker, Martin Heider, Thorsten Heinze, Artur Heise, Doris Hesper, Susanne Heydasch-Lehmann, Horst Hirschler, Pirmin Holzschuh OCist, Matthias Honold, Thomas Horst, Marianne-Franziska Imhasly, Susanne Jäger, Gerhard Jahreis, Christine Jakobi-Mirwald, Katja Jensch, Franziskus Christoph Joest, Pirina Kittel, Erich Köhler, Daniel Kolkmann, Jens Kristian Krarup, Dieter Krausbauer, Jens Krause, Maria Veronika Kucharova OCist, Kassian Lauterer OCist, Gerhard Lemke, Mauro-Giuseppe Lepori OCist, Karin Marie Lilie, Jürgen Lippmann, Michael Lissok, Heinz Loth, Claudia Lundbeck, Pius Maurer OCist, Josef Mense, Petra Mücke, Norbert Müller, Jochen von Nathusius, Jörg Neijenhuis, Karl Nielsen, Gunther Nisch, Christine Noak, Alfred Oberdiek, Berthold Ostermann, Hedwig Pauer OCist, David J. W. Pilgrim, Elsa Plath-Langheinrich, Kirsten Poneß, Sabine Rabenstein, Gabriele Radeck-Jördens, Renate von Randow, Heiner Reinhard, Ulrike Richter, Bruno Robeck OCist, Cornelia Röhlke, Udo Roeschert, Britta Rook, Ingrid Rosenzweig, Friederike Rupprecht, Markus Sahli, Martin Salesch, Roland Scharff, Ulrich Schindler, Christian Schmidt, Matthias Schmidt, Lea Zora Schmitt, Gerhard Schöpkens, Olaf Schubert, Ewald Schwarz, Thomas A. Seidel, Thaddaea Selnack OCist, Beate Stöckigt, Steffen Stuth, Fidelis Thurner OCist, Elisabeth Vaterodt OCist, Doris Volk-Brauer, Hartmut Wagner, Karl Wallner OCist, Werner Weiland, Reinhard Wetterau, Ralf Westrich, Sven Wichert, Wolfgang Wiedermann OCist, Wolfgang Willig, Otto Wohlgemuth, Heidemarie Wolf, Antje Wurch und Sabine Zoller.

Paul Geißendörfer (Hrsg.), Christine Jakobi-Mirwald (Red.), Kirchen und Klöster der Zisterzienser in Deutschland, Österreich und der Schweiz – Das evangelische Erbe in ökumenischer Nachbarschaft, 320 Seiten, 210 Abb., Format 16,8 x 24 cm, 1. Auflage 2015. Subskriptionspreis bis 30.09.2015: Euro 19,90, Ladenpreis ab 01.10.2015: Euro 24,00.


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