Samstag, 25. März 2017

Durch’s Karwendelgebirge. Gehen & Sehen. Wanderungen auf besonderen Wegen. Tipps für perfekte Fotos.

Mit der Kamera durch die Silberregion Karwendel
Zweiter Foto-Wanderführer erschienen



Das erste Foto-Wanderbuch der Silberregion Karwendel, in dem die Fotografen Heidi Nothegger und Reinhard Hölzl die Leser nicht nur durch die prächtige Landschaft des Gebirges führen, war schon ein Erfolg, jetzt folgt die Fortsetzung.

Und wie beim ersten Band werden die Interessenten nicht nur mit acht Wandervorschlägen durch das Karwendel geführt, es werden ihnen auch alle Punkte angezeigt und beschrieben, wo sich fotografieren besonders lohnt. Denn die beiden bekannten Naturfotografen Heidi Nothegger und Reinhard Hölzl zeigen den Teilnehmern, aus welchen Perspektiven die Region besonders fotogen ist.

Von Frühling bis in den Herbst laufen zudem professionelle Fotokurse in der „retro-novativen“ Silberregion Karwendel.
In der Silberregion Karwendel geht der Mensch mit der Zeit – und nicht gegen sie. Auf die Alltagshektik und dem raschen Konsum reagiert man mit behutsamen und authentischen Naturerlebnissen, die dem Menschen wertvolle Impulse und Energie zurückgeben. Beweggründe liefern dafür der größte Naturpark Österreichs, über 100 Almen und 400 Kilometer Wanderwege.

Besondere Plätze, Momente, Jahreszeiten und Stimmungen für immer festhalten: Das ist es, was Naturfotografen antreibt. In der Silberregion Karwendel gibt es besonders viele Motive: Die frischen Grüntöne des Frühlings in der milden Sonne am Ahornboden. Das Wechselspiel von Licht und Schatten in der Wolfsklamm und auf St. Georgenberg. Die blühenden Almrosen unter dem Kellerjoch. Das Tiefblau des Himmels im Spätsommer mit glasklarer Fernsicht in Hochgallzein. Die glühenden Herbstfarben der Stutenhof Allee bei Schloss Tratzberg. Es gibt aber auch Geheimtipps: die idyllischen Almen im Hasental und auf der Hinterlahn, die Jöchl- und die Walder Alm, das Zwerchloch und die Heilquelle von Maria Larch.

Eine Besonderheit bei Wanderführern findet man auch in diesem Buch: Bei bestimmten Punkten werden gleichzeitig die GPS-Daten angegeben. Anstatt Karten sind die Wegverläufe in Luftaufnahmen, wie man sie von Google maps kennt, eingezeichnet. Dieses somit realistischere Darstellung erleichtert dem einen oder anderen sicher die Orientierung.

Und bei den Fotopunkten werden Hinweise gegeben, wie man am Besten Fotos hier aufnimmt. Welches Objektiv gefragt ist oder ob ein Stativ empfehlenswert ist. Service pur - wenn da die Freunde daheim nicht neidisch beim Betrachten der Fotos werden?

Fotokurse mit der Geografic-Fotografin Ulla Lohmann
Solche besonderen „Momentaufnahmen“ erleben die Teilnehmer an den Fotokursen in der Silberregion Karwendel. Zusammen mit einem Profifotografen und einer Gruppe an Gleichgesinnten werden dabei die eigenen „Weltanschauungen“ ausgetauscht und vernetzt. Von den besten Motiven der Fotokurse wird jeweils ein Fotokalender produziert. Die National-Geografic-Fotografin und Weltenbummlerin Ulla Lohmann leitete bereits im Jänner den Fotokurs rund um die Kraft- und Aussichtsplätze in der tiefverschneiten Silberregion Karwendel.

Es folgen weitere fünf Workshops mit international renommierten Fotografen und regional bekannten Künstlern wie Heidi Nothegger und Reinhard Hölzl. im Frühlings-Fotokurs mit dem Erlanger Lehrer und Fotograf Rainer Windhorst ab 27. April sind noch einige Plätze frei. Rund um die Wolfsklamm und St. Georgenberg gibt er Tipps, wie man auch mit dem Smartphone gute Fotos macht.

Das Wanderbuch eröffnet neue Perspektiven für die Kamera, die der Wanderer vielleicht selbst nicht entdeckt hätte. So wird die Natur zu einer Kraftquelle, die sich immer wieder in den Alltag „zoomen“ lässt. Zu jeder Wanderung gibt es die Eckdaten, die empfohlene Jahreszeit und eine detaillierte Beschreibung. Wegverlauf und Parkmöglichkeiten werden auf einer Karte angegeben. Erhältlich ist das Wanderbuch bei den Vermietern und im Tourismusverband vor Ort. Hobbyfotografen, die von Profis lernen möchten, sollten einen Blick auf die professionellen Foto-Workshops werfen, die von Frühling bis Herbst in der „retronovativen“ Silberregion Karwendel laufen. Gemeinsam mit Heidi Nothegger und Reinhard Hölzl wird das „Frühlingserwachen“ (20.-23.04.17) vor die Linse geholt.

Und das sind die 8 Plätze im zweiten Wanderbuch von Heidi Nothegger und Reinhard Hölzl
1. Steil hinauf, dann gemütlich von Alm zu Alm. 2. Durch die Schlucht zum heiligen Ort. 3. Über die Ganalm zur Walderalm. 4. In die Wildnis des Karwendels. 5. Vom Almdorf bis zum Talschluss. 6. Zum imposanten Blick auf den Ahornboden. 7. Begleitet von Gämsen und Rothirschen. 8. Vom Heilwasser zum Schloss.

Foto-Workshops 2017 – Silberregion Karwendel
20.–23.04.17: „Frühlingserwachen – Gehen & Sehen“ mit Heidi Nothegger & Reinhard Hölzl; 27.–30.04.17:Smartphone Fotografie Alpen“ mit Rainer Windhorst; 15.–18.06.17: „Fotokurs am Ahornboden“ mit Heinz Hudelist; 30.09.–03.10.17: „Smartphone Fotografie im Herbst“ mit Rainer Windhorst; 19.–22.10.17: „Goldener Herbst“ mit Ulla Lohmann


Weitere Informationen:
Durch’s Karwendelgebirge. Gehen & Sehen. Wanderungen auf besonderen Wegen. Tipps für perfekte Fotos. ISBN 978-3-200-04995-6.

Erhältlich ist das Wanderbuch bei den Vermietern und im Tourismusverband vor Ort.
Tourismusverband Silberregion Karwendel, Münchner Straße 11, A-6130 Schwaz, Tel.: +43/(0)5242/63240

Fotos: Tirol Werbung, Tourismusverband Silberregion Karwendel, Heidi Nothegger & Reinhard Hölzl

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Donnerstag, 23. März 2017

Neue Wanderkarten für den Großraum Stuttgart und den Bodensee

Wandern im Großraum Stuttgart 
und am Bodensee

Neue Wanderkarten erschienen     



Jeder, der gerne wandert, kennt das Problem: Oft erhält man nur Karten im Maßstab 1:50000, obwohl 1:35000 oder 1:25000 besser wären. Und gibt es sie, sind sie oft nur optische Vergrößerungen der 1:50000 Karten.

Oft mangelt es auch an genügend Höhenlinien, an Zusatzinformationen - oder diese sind so unglücklich angebracht, dass sie wichtige Verzweigungen überdecken. Auch nicht schön.

Jetzt ist aber eine neue Generation von Wanderkarten auf dem Markt. Sie unterscheidet sich in punkto Genauigkeit, Lesbarkeit und Haltbarkeit stark von dem, was man bisher gewohnt ist.

Sie haben den Idealmaßstab 1:25000, sind dadurch gut lesbar und bieten zahlreiche Details und Zusatzinformation wie z.B. Restaurants oder Bushaltestellen. Herausgeber ist der NaturNavi Verlag, der dies mittels moderner, innovativer Geoinformationsverarbeitung basierend auf aktuellen Daten geschafft hat.




Nun liegen die ersten NaturNavi Landkarten von den attraktiven Großräumen Stuttgart und Bodensee vor. Gedruckt auf wasserfestem Papier und großer Reißfestigkeit lassen sie eigentlich keine Wünsche offen.

Die Besonderheiten der neuen Karten:
• Sehr genaue und aktuelle topografische Kartographie im Ideal-Maßstab 1 : 25 000 mit Einzelhäusern
• Jede Straße und jeder Weg in der Natur ist dargestellt und wo möglich beschriftet
• 3D-Darstellung der Landschaft und Höhenlinien im 10 m Abstand inkl. Höhenlinienzahlen
• Die Verkehrsstruktur von Bahn, S-Bahn, Straßenbahn sowie alle Bushaltestellen sind übersichtlich enthalten
• Viele Einkehrmöglichkeiten (Restaurants) sind dargestellt und namentlich bezeichnet
• Darstellung der Wanderwege mit den Symbolen der Ausschilderung
• Rundwanderwege und Fahrradrundwege sind enthalten
• Parkplätze, Parkflächen und Parkhäuser sind blau gekennzeichnet
• Die farbliche Abstimmung ist lebhaft, an der Realität orientiert und angenehm für das Auge
• Gedruckt auf wasserfestem, strapazierfähigem und umweltfreundlichem Papier
• UTM-Koordinatennetz für GPS-Nutzer mit feinem 1000 m Abstand
• Schnellsuch-Register für Städte, Gemeinden und Ortsteile
• Inklusive Übersichtskarte Baden-Württemberg
Weitere Karten für die beliebtesten Wanderregionen Baden-Württembergs, aber auch für andere Regionen Deutschlands sind in Vorbereitung. Ein Blick auf die Homepage lohnt sich.

Infos und Kartenausschnitte:
Die Karten sind Buchhandel zum Preis von Euro 8,90 erhältlich
 

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Mittwoch, 22. März 2017

Gudrun Sulzenbacher: Altes Handwerk und ländliches Leben

Gudrun Sulzenbacher:
Altes Handwerk und ländliches Leben
Wie wurde das früher gemacht? Ein Bildsachbuch über alte Berufe und handwerkliche Fertigkeiten



Wer im Urlaub auf Reisen ist hält sich wohl meist im ländlichen Raum auf, egal in welches Land man nun reist. Vor allem für Großstadtkinder läuft hier eines anders als sie es aus der heimatlichen Betonwüste gewohnt sind. Und irgendwie ähneln sich gewisse Tätigkeit überall, sei es nun in den Alpenländern oder im europäischen Süden oder Norden.

Insbesondere die engere Verzahnung zwischen Leben und Arbeit ist hier zu vermerken. Daheim sind alle Bereich getrennt. Aber zum Beispiel auf einem Bauernhof ist das nicht so, kann das nicht so sein. Und die bekommt das Kind nun hautnah mit. Auch die Arbeit von Handwerkern in einer Werkstatt kann hier oft noch beobachtet werden - zuhause sieht mal vielleicht mal den Klempner, der eine verstopfte Leitung frei macht oder den Waschmaschinenmechaniker, der womöglich nur sagt: „Da ist nichts mehr zu machen, da muss eine neue her“.

Faszinierende Tätigkeiten für Kinder
Dabei interessieren Kinder sich für die Arbeit auf dem Bauernhof oder im Handwerk. Nicht zuletzt faszinieren beispielswiese Baustellen Kinder ungemein. Auch große übrigens, das nur nebenbei gesagt.

Und aufmerksame und neugierige Kinder stellen sich und den Erwachsenen Fragen. Wie werden Hufe beschlagen? Wie ein Schuh gefertigt? Wie entsteht aus Flachs Leinen und aus Schafwolle Loden? Wie wird Butter hergestellt? Wie aus Getreide Brot gemacht? Seien wir mal ehrlich, wer von den heutigen Erwachsenen kann auf diese eigentlich simplen Fragen noch kompetent antworten. Im Laufe zweier Generationen hat sich unser Arbeitsalltag stärker verändert als in den 500 Jahren zuvor: Viele Handwerks- und Hauswirtschaftstechniken sind beinahe in Vergessenheit geraten oder werden nur mehr von Spezialisten gepflegt.

Und hier setzt dieses Buch an. Gudrun Sulzenbacher vermittelt in kurzen Texten und mit über 400 Farbfotos prägnante Informationen über altes Handwerk: Rädermacher, Gerber, Färber, Korbflechter, Sägemüller und viele andere Handwerker zeigen ihre Fertigkeiten und Werkzeuge. Unzählige Fotos verdeutlichen ihre Erklärungen, in denen praktisch Schritt für Schritt die einzelnen Arbeitsschritte bei der Fertigung verschiedener Artikel erklärt werden. Das reicht vom töpfern über Räder machen, tischlern, Schafe scheren, Loden walken oder, käsen bis hin zu Leiden kurieren - ja, das auch unter dem Handwerksaspekt.

Fazit: dieses Buch gehört in jedes Haus. Ob nun mit oder ohne Kinder, es ist nicht nur ein wissensvermittelndes Sach-, sondern auch ein Bilderbuch, das man immer wieder anschaut.

Eines darf man allerdings bei aller Faszination nicht vergessen: so schön und gemütlich war die gute alte Zeit nun doch nicht, wie man bei der Lektüre des Buches sich vielleicht denkt. Man schaue sich nur die „Zahnbrecherzange“ der einstigen Bauerndoktoren an. Dann weiß man die Vorzüge des heutigen Daseins sofort wieder zu schätzen …

Zur Autorin:
Gudrun Sulzenbacher ist Expertin für Kinder- und Jugendliteratur und arbeitet als freiberufliche Mitarbeiterin des Pädagogischen Instituts in Bozen. Die Südtirolerin ist Herausgeberin von zahlreichen Publikationen zur Lesedidaktik. Ihr bei Folio erschienenes Buch „Die Gletschermumie“ wurde mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendsachbuchpreis ausgezeichnet.

Gudrun Sulzenbacher: Altes Handwerk und ländliches Leben. Fotos von Augustin Ochsenreiter. Ab 9 Jahren. 4., aktualisierte Neuausgabe 2017. 64 Seiten. Gebunden, Format 21,5 x 28 cm. Folio Verlag, Wien - Bozen. ISBN 978-3-85256-720-4.  Preis 18 €.
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.


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Johann-Günther König: Fahrradfahren

Johann-Günther König: Fahrradfahren



00 Jahre Fahrrad - es gibt nicht nur eine große Ausstellung zu diesem Thema in Mannheim, es gibt auch einige Publikationen dazu. Johann-Günther Königs Buch aus dem Reclam-Verlag reiht sich kongenial ein in die Reihe der „Gratulanten“

Eine geniale Maschine wird 200
Am 12. Juni 1817 startete der Freiherr Drais von Sauerbronn die erste Ausfahrt mit der selbstkonstruierten »einspurigen Laufmaschine«, der nach ihm benannten »Draisine«. Das Fahrrad war erfunden, sah allerdings noch etwas anders aus als heute. Bis zum Kettenantrieb mit Pedalen dauerte es nämlich eine Weile, aber dann kam die Sache richtig in Schwung – und der hat seither nicht nachgelassen.

Heute erlebt das Fahrrad seinen neuesten Boom im Zeichen von vernetzter und nachhaltiger Mobilität.

Johann-Günther König erzählt die Erfolgsgeschichte dieses seinerzeit revolutionären Beförderungsmittel unter Berücksichtigung der vielfältigen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Aspekte. Nach einer relativ kurzen Periode, in der das Fahrrad eher als Beförderungsmittel für Leute, die sich kein Auto leisten konnten, angesehen wurde, erlebte es mit dem Überschwappen der Mountainbikebewegung aus den USA ein Revival, das seinesgleichen sucht.

In Folge wurde Rad fahren beliebter und beliebter. Nicht nur das Mountainbiken, auch Radfernreisen, Spezialräder wie „Bonanzaräder“ für den radelnden Nachwuchs, Liegeräder und vieles mehr trugen zur Beliebtheit bei. Die Umweltwelle, das Aufkommen der Grünen, neue, umweltfreundliche Verkehrskonzepte oder wenigstens die Anfänge dazu, taten ihr Übriges. E-Bikes und Pedelecs sind die neuesten Renner, die die Gewissheit verschaffen, dass das Rad fahren nicht auf sein Ende zu geht, sondern vielleicht erst in seinen besten Jahren ist und noch eine große Zukunft vor sich hat.

In diese Entwicklung passt Königs Buch bestens hinein. Denn wer weiß, welche Geschichte sein Rad hat, weiß sein aktuelles Gefährt noch mehr zu schätzen. Die Umwelt und die eigene Gesundheit werden es danken.

König hat sich tief in die Geschichte des Rad fahrens eingearbeitet. Das ist auch gut so, denn Platituden liest man oft genug, da ist es gut, wenn man gut recherchierte Hintergrundinformationen erhält.

Nützliche Informationen über die Funktionsweise des Rads, das Zubehör und Erste Hilfe bei Pannen und Problemen runden das Buch ab.

Einblick in den Inhalt:

  • Schnell-Check
  • Eine geniale Maschine
  • Radfahren mit politischem Rückenwind
  • Karl Drais oder: Urknall der individuellen Mobilität?
  • Das exklusive Vergnügen von Pedalrittern
  • Werktäglicher Stoßverkehr
  • Zweiradtour ins Zeitalter der vernetzten Mobilität
  • Bauteile, Zubehör und Problemlösungen

Zum Autor:
Johann-Günther König, geb. 1952, ist Verfasser zahlreicher Sachbücher zu kulturhistorischen und politökonomischen Themen; bei Reclam erschien u.a. „Zu Fuß. Eine Geschichte des Gehens“.

König, Johann-Günther: Fahrradfahren. Von der Draisine bis zum E-Bike. Originalausgabe. 235 Seiten, 17 Abbildungen. Gebunden,  Format: 12 x 19 cm. Reclam, 2017. ISBN: 978-3-15-011098-0. 19,00 €
E-Book: ISBN: 978-3-15-961234-8. 17,99 €
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.


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