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Sonntag, 14. März 2021

Andrea & Werner Buchberger: Wald & Mensch im Zeitenwandel. Eine Pandemie als Chance für unsere Gesellschaft.

 Andrea & Werner Buchberger:

Wald & Mensch im Zeitenwandel

Eine Pandemie als Chance für unsere Gesellschaft

 

Man kann es schon nicht mehr hören. Das böse Wort mit C, Pandemie, Lockdown und was es noch alles gibt. Eine Sache, die sich niemand hat vorstellen können, hat von der Welt Besitz ergriffen.

Ratschläge, gute und schlechte, Meinungen, ebenso, prasseln auf den Mensch ein. Was soll er glauben, was soll er machen. Zugegeben, der Nichtfachmann ist irritiert und verwirrt. Hoffen wir, dass es die Fachleute nicht auch sind.

WEGE AUS DER KLIMAKRISE, WEGE ZUR ACHTSAMKEIT

Aber hier erscheint ein Buch, das sich mit der Katastrophe aus einer etwas anderen Sichtweise beschäftigt. Sind die aktuellen Krisen eine Chance, zu einer ganzheitlichen Natursicht zu gelangen? Das Autorenpaar Buchberger, vorgeprägt durch seine Berufe, greift die Sache von einer ganz anderen Seite auf. Aus Richtung Wald. Sicher nicht der schlechteste Ansatz.

Die beiden haben die Art und Weise, wie Wälder bewirtschaftet werden, jahrzehntelang miterlebt. Sie plädieren dafür, von der hochproduzierenden Fläche zu einer Philosophie der Naturverjüngung überzugehen und den Wald als Ort der Begegnung wahrzunehmen. Denn im Wald treffen wir neben Pflanzen und Tieren auch auf Baumwesen und Pflanzengeister und haben die Möglichkeit, im Kontakt zu diesen Wesenheiten zu Heilung zu gelangen.

Im Buch zeichnen sie, eingebettet in die eigene Lebensgeschichte, eine ganzheitliche Sicht auf den Wald und seine Bewohner nach. Das Paar hat im Laufe seines Schaffens die Wahrnehmung geschärft – hin zu den Naturwesen und zum Feinstofflichen. Sie bieten im Buch Übungen, Gebete und Informationen zum Lebensraum Wald an.

Man kann die Dinge sicherlich anders sehen wie die Buchbergers. Aber es ist bestimmt kein Fehler, sich mit der Denkweise und der Meinung des Autorenpaars zu beschäftigen. In aller Ruhe, unvoreingenommen. Mal die eine oder andere Übung auszuführen ist sicher auch ganz hilfreich, sich der Weltgeschichte von einer anderen Seite zu nähern.

Zu Autor und Autorin:


ANDREA BUCHBERGER, Pädagogin und Mathematikerin, lebt mit ihrem Mann Werner in Oberösterreich, wo sie als Seminarleiterin bei Waldbaden und Erdheilung Menschen hilft, in die Mitte zu kommen.

 

WERNER BUCHBERGER, als Förster seit 40 Jahren und Kenner des größten zusammenhängenden Waldes Mitteleuropas, in stetem Kontakt mit Wald und Bäumen, versucht über die gesellschaftlichen und geistigen Grenzen hinaus seine Erfahrungen mit den Bäumen sowie deren heilende Wirkung auf uns Menschen aufzuzeigen. Durch seine Kenntnisse in der Heilarbeit durfte er immer tiefer in die feinstoffliche Welt von Mutter Natur eintauchen. Die vielen Informationen der Bäume, die er „Pflanzen­geistern“ zuschreibt, können hilfreich von uns Menschen genutzt werden.

Nähere Informationen unter: https://waldbaden-heilenergie.at, info@waldbaden-heilenergie.at

Andrea & Werner Buchberger: Wald & Mensch im Zeitenwandel. Eine Pandemie als Chance für unsere Gesellschaft. Format: 14 x 21,6 cm, Hardcover, 176 Seiten,  Fadenheftung, durchgehend vierfärbig. Freya, 2021. ISBN 978-3-99025-429-5. Preis: € 19,90.

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

Dieter Buck

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Samstag, 21. März 2020

Harriet Köhler: Gebrauchsanweisung fürs Daheimbleiben

Harriet Köhler:
Gebrauchsanweisung fürs Daheimbleiben




Selten liegt ein Buch gerade zu passend zu den Zeitläufen auf dem Tisch wie dieses: Zuhausebleiben! Das Gebot der Stunde in Coronazeiten. Manch eine/r, der/dem die Decke auf den Kopf fällt, kann es gebrauchen.

Und wenn man nicht in den Buchladen gehen kann: Buchhandel und Verlag schicken es gerne auch zu.

Urlaub zu Hause verbringen
Aber es ist natürlich kein Buch, das einem die Ausgangssperre wegen des Corona-Virus‘ erleichtern soll, auch wenn es auch dazu passt. Es geht natürlich um den Urlaub, die schönsten Wochen des Jahres.

Den meisten von uns ist der Gedanke, gerade dann zuhause zu bleiben, genauso fremd wie früheren Generationen die Vorstellung einer Auslandsreise. Dabei ist Daheimbleiben kein Bekenntnis zur Langeweile, sondern die Möglichkeit, genau das zu finden, was wir in der Ferne oft vergeblich suchen: uns selbst. Es ist außerdem ein Akt der Rebellion – gegen Jetlags, CO2-Irrsinn und den Irrglauben, der geistige Horizont eines Menschen korreliere mit seinem Meilenkonto.

Das beste Rezept gegen Stau ist eben immer noch, gar nicht erst loszufahren; man muss nur etwas mit sich und seiner Zeit anzufangen wissen. Harriet Köhler zeigt uns, wie wir zu Entdeckern in unserer Stadt werden, zu Weltenbummlern im eigenen Viertel und zu glücklichen Urlaubern in der eigenen Wohnung.

Und so schreibt sie von ihrem Entschluss, die Urlaubstage im heimischen Berlin zu verbringen. Soll ja auch ganz schön sein, Millionen Berlinreisende können schließlich nicht irren. Anderen gibt sie dieselbe Empfehlung. Kleinkleckersdorf ist zwar nicht Berlin, aber es gibt sicher auch dort bislang unentdeckte Ecken in der Umgebung. Und ist man mobil, kann man ja einen Tagesausflug machen. Gibt es nicht im Nachbardorf ein Heimatmuseum, das man schon immer mal besichtigen wollte? Oder einen Badesee, einen Wasserfall, eine Burgruine?

Tipps für zwei erfüllte Wochen voller Glück
Köhler gibt sogar konkrete Tipps, wie man einen 14-tägigen Urlaub ohne Langeweile-Probleme genießen kann. Das reicht von einem Restaurantbesuch zum Mittagessen über Spazierengehen oder Nachbarschafts-Networken bis hin zum bloßen Nichtstun. Auch mal schön, und heutzutage übt man diese Beschäftigung viel zu selten aus … Vor der Glotze sitzen wird gottlob nicht empfohlen, ein Buch zu lesen leider aber auch nicht. Das nur als Anregung für die nächste Auflage …

Zur Autorin:
Harriet Köhler, 1977 in München geboren, studierte Kunstgeschichte, besuchte die Deutsche Journalistenschule und arbeitete danach als freie Autorin unter anderem für Die Zeit, den Tagesspiegel, GQ, Neon, den Zündfunk des Bayerischen Rundfunks und für MTV. Schon ihr Debüt „Ostersonntag“ war bei Kritik und Lesern ein großer Erfolg. Zuletzt veröffentlichte sie den Roman „Und dann diese Stille“. Sie schreibt als Restaurantkritikerin für die Süddeutsche Zeitung und lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Foto: © Urban Zintel / Piper Verlag

Harriet Köhler: Gebrauchsanweisung fürs Daheimbleiben. 208 Seiten, Flexcover mit Klappen. Piper Verlag. EAN 978-3-492-27735-8. Taschenbuch € 15,00, E-Book € 12,99.

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

Quelle: www.piper.de

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