Freitag, 21. Oktober 2016

Reinhard Habeck: Überirdische Rätsel

Reinhard Habeck: Überirdische Rätsel
 Entdeckungsreisen zu wundersamen Orten



ätselhafte Phänomene, wundersame Begebenheiten und erstaunliche Entdeckungen werden von alters her mit sakralen Stätten und mystischen Kraftorten verbunden. Alle Kulturen der Welt kennen solche geheimnisvollen Orte.

Reinhard Habeck besuchte legendäre Pilgerstätten sowie verborgene Schauplätze des Überirdischen und ist ihren fantastischen Überlieferungen gefolgt:
Was blieb von der Stätte des Uranfangs, wo der Sonnengott Re erstmals erschienen sein soll? Wie wurde die Kaaba in Mekka zum bedeutendsten Heiligtum der islamischen Welt? Sind Marienerscheinungen Hirngespinste oder Projektionen aus höheren Dimensionen? Existiert bei Neapel tatsächlich ein Eingang in ein unterirdisches „Höllenreich“? Wieso werden „schwarze Madonnen“ verehrt? Welche Kräfte lösen spontane Heilungen an Pilgerorten aus?

Der Autor führt zu Wunderorten in aller Welt und geht alten Überlieferungen sowie neuzeitlichen Rätseln auf den Grund. Spannende Einblicke, wertvolle Sachinformationen und eine bunte Vielfalt an überraschenden Entdeckungen sind garantiert.
Aus dem Inhalt
• Kuriose Kirchenkunst
• Die Steine der Heiligen
• Die geheime Unterwelt von Klosterneuburg
• Österreichische Marienerscheinungsstätten
• Morbide Reliquien und nicht verweste Leichname

Zum Autor:
REINHARD HABECK wurde 1962 in Wien geboren. 1987 gab er seinen erlernten Beruf als Landvermesser auf und arbeitet seither als freier Schriftsteller, Cartoonist und Buchillustrator für internationale Zeitungen, Verlage und Agenturen. Als Autor widmet sich Habeck den Grenzgebieten des Wissens sowie ungeklärten Entdeckungen der Menschheitsgeschichte. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Elvira Schwarz bereist er die wundersamen Plätze der Welt, über die er in seinen Büchern unterhaltsam berichtet. Bisher sind 23 Sachbücher erschienen, die in zahlreiche Sprachen übersetzt worden sind. Zuletzt im Pichler Verlag erschienen: „Steinzeit-Astronauten. Felsbildrätsel der Alpenwelt“ (2014) sowie „Ungelöste Rätsel. Wunderwerke, die es nicht geben dürfte“ (2015).

Reinhard Habeck: Überirdische Rätsel. Entdeckungsreisen zu wundersamen Orten. 208 Seiten, Illustrationen. Hardcover mit SU. Format: 17,0 x 24,0 cm. Pichler Verlag. ISBN: 978-3-85431-740-1. 19,90 €.
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.


Hier finden Sie …
Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.

Hans Hödl: STEIRISCHE BRÄUCHE

Hans Hödl: STEIRISCHE BRÄUCHE

Altes und Neues im Jahreslauf 
 Steirische Bräuche, die bis heute lebendig sind – sehr alte, aber auch ganz moderne!



Bräuche als Ausdruck der Volkskultur sind absolut im Trend. Hans Hödl vertiefte sich jahrelang in den reichen Schatz der Bräuche und Feste des Landes. Er sprach mit den Brauchtumsträgern über Entstehen, Abläufe, Sinn und Freude gelebten Brauchtums und bekam Einblick, wie Bräuche sich entwickeln, verändern und auch verschwinden, um später plötzlich wieder aufzutauchen.

Als Leica-Fotograf brachte er eine reiche Ernte vom Brauchtumsgeschehen der Steiermark in sein Archiv. Er berichtet aus dem Erleben und beschreibt in diesem Buch ausschließlich jene Bräuche, die heute lebendig sind!
Darunter die alten, aber auch ganz neue Bräuche, die mit großem Enthusiasmus gepflegt werden.

Aus dem Inhalt
• Der Glöcklerlauf in Stainach
• Faschingsrennen in der Krakau
• Heiligen-Geist-Taube und Pfingstringen
• Flursegnung und Wetterbeten
• Kräutersegnung am Großen Frauentag
• Der „Abakus“, ein vergeistigter Apfel aus Puch
• Das Friedenslicht von Bethlehem
• Gesegneter Johanneswein

Zum Autor:
HANS HÖDL, Dr., geb. 1937, Grazer, Studium der Theologie. Verlagstätigkeit bei Styria, Lehrauftrag an der Universität Graz für Verlagswesen im „Medienkundlichen Lehrgang“. Journalistische Tätigkeit, Leica-Fotograf und Vortragsgestalter. Autor zahlreicher Natur- und Bergbücher, zehn davon mit mehreren Auflagen.

Hans Hödl: STEIRISCHE BRÄUCHE. Altes und Neues im Jahreslauf. Altes und Neues im Jahreslauf. 208 Seiten, zahlreiche Fotos. Styria regional ISBN: 978-3-7012-0221-8. 29,90 €.
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.


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Dienstag, 18. Oktober 2016

Sina Pousset: Keine Ahnung, wo wir hier gerade sind

Sina Pousset:
 Keine Ahnung, wo wir hier gerade sind
Mit dem Fernbus unterwegs



Reisen ist schön. Nicht immer schön sind allerdings die Verkehrsmittel, mit denen man zwangsweise unterwegs sein muss. Flugzeug ist umständlich, Zug hat Verspätung, das Auto steht im Stau - und der Bus? Steht im Zweifel auch im Stau. Auch der Fernbus, quasi Ersatz für die Schiene, aber ohne deren freie Fahrt. Dafür aber billiger und deshalb beliebt. 

Der Reisende ist hier nicht alleine. Das kann positiv, aber auch negativ sein. Und dass es da allerlei Erlebnisse geben kann liegt auf der Hand.

Sina Pousset erzählt uns davon. Mit viel Erfahrung, mit viel Humor, man meint dabei zu sein. Sie steigt leidenschaftlich gerne in den Fernbus ein und erzählt in ihrem Buch hautnah vom letzten großen Abenteuer unserer Zeit.

Ein bisschen ist das mit dem Fernbus wie mit einer durchzechten Nacht. Man kommt dehydriert und zerknautscht zu Hause an und schwört sich: nie wieder. Bis zum nächsten Mal. Denn wer billig und flexibel verreisen will, muss in den Bus. In seinem Inneren herrscht fröhliche Anarchie: Es gibt keine Sitzplatzreservierung, keine Businessclass, keine Gepäckaufgabe. Beziehungen werden kurz vor der Abfahrt in Hamburg beendet und auf dem langen Weg nach München beweint, der Fahrer steht auf Helene Fischer, und der Typ hinten links lässt garantiert seinen Geldbeutel an der Tankstelle liegen. Dennoch schwören Millionen auf den Bus.!

Fernbusfahren nervt
Sina Pousset verbindet eine leidenschaftliche Hassliebe mit dem Fernbus. Denn Fernbusfahren nervt, das denkt man sich, das kann man in dem Buch auch lesen: Die Haltestellen sind gut versteckt und weit draußen, im Bus ist es zu eng, es gibt ständig Verspätungen und seinen Mitmenschen kommt man viel zu nah. Aber wer mit dem „Maulesel der Straße“ unterwegs ist, reist nicht nur günstig, sondern erlebt auch die besten Geschichten. Im Fernbus ist man nicht nur nah dran an den Tragödien und Komödien der anderen, sondern auch an ihrem Alltag – ganz nach dem Motto „Abenteuer Mensch“. „Auf seine ganz eigene Art und Weise ist der Bus wie eine Familie: Er nervt, aber am Ende des Tages ist er der Ort, an dem man sich geborgen fühlt“, findet die Autorin.

Wem gehört die Wasserflasche?
Mit Humor, Menschenliebe und einem feinen Gespür für Situationskomik erklärt Sina Pousset das Wesen des Fernbusses und das Verhalten seiner Passagiere. Von A wie „Ausreden, warum ich im Bus nicht mit Fremden rede“ über „Fünf beliebte Schlafpositionen, die garantiert fast funktionieren“ bis Z wie „Die Zerreißprobe – Gemeinsam Reisen“ spart sie nicht an Anekdoten von schön bis schaurig. Aus ihrem umfangreichen Erfahrungsschatz, gewonnen aus zahllosen Stunden im Fernbus, teilt die Autorin ihre mühsam erlernten Überlebenstipps. Sie weiß, wie man eine Busfahrt auch mit Erkältung übersteht, verrät, wie man einen Bussitz in ein temporäres Zuhause verwandelt und kennt die besten Tricks, um einen begehrten Doppelsitz zu ergattern. Sie gibt eine Liebeserklärung an den Rastplatz, erzählt von herren-/damenlosen Wasserflaschen und Ansagen des Fahrers und wie man sich auf der Enge eines Sitzplatzes häuslich einrichtet, 250 Seiten gespickt voll mit Erlebnissen, mit Komik, mit Überlebenskampf …

Wundertüte Bus
Wer noch nie mit dem Fernbus gereist ist, findet in „Keine Ahnung, wo wir hier gerade sind“ die perfekte Einstiegslektüre. Alle andere werden sich unweigerlich wiederfinden: ob in Sina Poussets Typologie der Busreisenden – von der Busschönheit bis zum Ghostwatcher – oder in ihren selbstironischen Schilderungen, wenn sie von den zahllosen Fettnäpfchen erzählt, die das Reisen mit dem Fernbus bietet. Doch keine Sorge: Selbst nach der Lektüre kann auf der nächsten Fernbusfahrt noch Einiges passieren: „Der Bus bleibt eine Wundertüte.“

Und so liest man sich durch einen dicken Schmöker, kichert über die Szenen, erkennt sich und andere wieder und kann gar nicht mehr aufhören. Dumm nur, dass das Buch zu dick ist, um es in einem Zug (oder sagt man passenderweise Bus?) durchzulesen. Gut aber, dass man das Vergnügen dann auf mehrere Tage und viele Stunden aufteilen kann

Hier finden Sie ein Interview mit der Autorin zu ihrem Buch.

Zur Autorin:
Sina Pousset studierte Kunst- und Literaturwissenschaft in Karlsruhe, Paris und Oxford. Seit 2012 schreibt sie für die Süddeutsche Zeitung, jetzt.de sowie das Süddeutsche Zeitung Magazin. Sie lebt heute als freie Autorin in Berlin und wartet liebend gerne auf einen Bus, wenn es sie in die Ferne zieht.

Sina Pousset: Keine Ahnung, wo wir hier gerade sind. Mit dem Fernbus unterwegs. Ca. 252 Seiten. Paperback, Klappenbroschur. Goldmann, 2016. ISBN: 978-3-442-15907-9. € 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90* (* empf. VK-Preis)
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.


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Montag, 17. Oktober 2016

Herbert Gschwendtner: Adventroas



Herbert Gschwendtner: Adventroas

Eine Reise durch den Advent
mit Herbert Gschwendtner



Advent ist die – zumindest von Natur aus – stillste und dunkelste Zeit des Jahreskreises, aber auch die zarteste, hoffnungsfrohste und unaussprechlichste Winterwunderweihnachtszeit!


Ganz gleich, ob Sie lieber mit Kerzenschein oder winzigen Glühbirnchen Ihr Zuhause erhellen, Hauptsache, es steht unter einem guten Stern. Denn, wenn Zeit und Aufmerksamkeit fehlen, kommen uns viele Tage ewig gleich vor.


Herbert Gschwendtner führt uns mit seinen sehr persönlichen Tipps durch den Advent. Er hat Ausflüge, Wanderungen, Märkte und urige Wirtshäuser in ganz Österreich ausgesucht, aber auch so manchen kleinen, stillen Geheimtipp parat: um in wohltuend weihnachtliche Stimmung zu kommen und nicht geschäftig daran vorbeizulaufen, um Dinge zu erfahren, die sich nicht in Geschenkpapier wickeln lassen, um sich ohne Hast von Sternstunden verzaubern zu lassen.


Adventsbräuche bzw. Advent überhaupt in ganz Österreich sind also das Thema dieses Buches. Dabei hat Gschwendter glücklicherweise auch in den Nachbarregionen „gewildert“ - Bayern und Südtirol sowie der deutsche Bodensee wurden ebenfalls in die Sammlung aufgenommen. Stimmungsvolle Bilder tun ein Übriges, Adventsstimmung aufkommen zu lassen.


Zum Autor:

Herbert Gschwendtner, 1948 in Schwarzach im Pongau geboren, stammt er aus einer Bergmannfamilie und verbrachte seine Kindheit in Mühlbach am Hochkönig. Auf seine Malerlehre folgten Wanderjahre, in denen er sich in verschiedenen Berufen versuchte. In den Siebzigerjahren betreute er als Hüttenwirt das Matrashaus auf dem Hochköniggipfel und bewirtschaftete anschließend 20 Jahre die Dr.-Heinrich-Hackel-Hütte im Tennengebirge. Nach einer Krebsoperation versuchte er, seine Krankheit durch das Schreiben von Gedichten und Kurzgeschichten zu überwinden. 28 Jahre lang gestaltete er Volksmusiksendungen für Radio Salzburg, schreibt seit einem Vierteljahrhundert Wanderkolumnen in der Salzburg-Krone und moderiert seit 2014 in Servus TV Wandersendungen.


Herbert Gschwendtner: Adventroas. Eine Reise durch den Advent mit Herbert Gschwendtner. 168 Seiten. durchgehend farbig bebildert. Format 13,5 x 21,5 cm. Buch-Bindung: Hardcover. Verlag Anton Pustet, Salzburg, 2016. ISBN 978-3-7025-0847-0.  22 €.
eBook: ISBN: 978-3-7025-8035-3.  14,99 €.

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.






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