Montag, 11. Juni 2012

Katharina und Nikola Hild: Kirchen, Klöster und Kapellen der Schwäbischen Alb


Katharina und Nikola Hild:

Kirchen, Klöster und Kapellen

der Schwäbischen Alb

Geschichte und Geschichten



Reutlingen, Pfullingen, Güterstein, Bad Urach, Zwiefalten, Gruorn, Tübingen, Wurmlinger Kapelle, Bebenhausen, Rottenburg, Weggental. Hechingen, Maria Zell, Haigerloch, Salmendinger Kapelle, Burgfelden, Sigmaringen, Inzigkofen, Beuron, Mariaberg, Heiligkreuztal, Ulm, Blaubeuren, Ehingen, Obermarchtal, Lorch, Schönenberg, Ellwangen, Neresheim, Schwäbisch Gmünd, Göppingen, Ave Maria, Wiesensteig, Adelberg sind die Orte, die in dem Buch mit ihren Kirchen beschrieben werden.

Die Schwäbische Alb ist nicht nur das karge Bauernland mit unendlichen Ackerflächen auf der Hochebene und einzelnen Orten, deren Bewohner früher ein kärgliches Leben in der „Dunk“ verbringen mussten. Sie hat auch kunstgeschichtlich einiges zu bieten, zwar nicht überall, aber wer weiß, wo er hinfahren muss, der kann prächtige sakrale Kunstschätze finden. In diesem Ausflugsführer finden sich bedeutende Klöster wie Lorch und Beuron neben prächtigen Barockanlagen wie Neresheim und Obermarchtal oder Meisterwerken der Gotik wie die Reutlinger Marienkirche und das Ulmer Münster. Zudem präsentieren die Autorinnen viele Objekte, die man nur vom Hörensagen kennt. Denn wer außer den direkten Nachbarn weiß etwas von der Wiesensteiger Stiftskirche St. Cyriakus? Oder wer erinnert sich an das einstmals bedeutende Pfullinger Klarissenkloster?

Insgesamt

Katharina Hild, geboren 1962 in Tübingen, gründete nach Abschluss ihres Studiums zum Dipl.-Ing. Textilwesen (FH) 1988 die Bildagentur Hild. Daneben arbeitete sie als Foto- und Textil-Designerin, Produktentwicklerin und Geschäftsleiterin in der Textilbranche. 1999 wechselte sie in die Automobil-Zuliefererbranche, wo sie heute als Werkleiterin tätig ist. Ihrer großen Leidenschaft, der Fotografie, ist sie immer treu geblieben, wovon zahlreiche Publikationen zeugen. Nikola Hild, Jahrgang 1958, ist gebürtige Tübingerin. Sie studierte ebendort Empirische Kulturwissenschaften und Germanistik. Sie arbeitete als Führerin auf Burg Hohenzollern und auf Schloss Lichtenstein und ist derzeit als Gästeführerin in Tübingen tätig. Beide Schwestern veröffentlichen sie Reportagen und Bildbände und sind regelmäßige Mitarbeiterinnen der Zeitschrift „Schönes Schwaben“.

Katharina & Nikola Hild: Kirchen, Klöster und Kapellen der Schwäbischen Alb. Geschichte und Geschichten. 160 Seiten, 130 Farbfotos, fester Einband. Silberburg-Verlag, Tübingen. ISBN 978-3-8425-1174-3. 19,90 €.

Carlheinz Gräter: Hohenloher Miniaturen


Carlheinz Gräter:

Hohenloher Miniaturen

Geschichte und Geschichten





Hohenlohe hat sich weithin altfränkischen Charme bewahrt. Hohenlohekenner Carheinz Gräter bietet hier in zwanzig feinsinnigen Essays eine reich bebilderte Entdeckungsreise – ein Muss für jeden Freund dieser Landschaft. Vor allem die Gäste aus den Ballungsgebieten an Rhein und Neckar sind von der wie aquarelliert wirkenden Landschaft bezaubert und wissen das kulinarische Angebot samt den gediegenen Weinen zu schätzen. Darüber hinaus gilt die Region zwischen dem Waldland der Keuperberge und den Flusstälern von Kocher, Jagst und Tauber auch als wahres Schatzkästlein der Kunst- und Kulturgeschichte. Überschriften wie „Hohenloher Totentanz und Osterstreit“, Reichsammonit und Bonifatiuspfennige“ oder „Bocksprünge um den Bocksbeutel“ künden nicht nur von der tiefen Kenntnis des Autoren um die Region, sondern zeigen auch, dass er die Themen durchaus humorvoll anpacken kann.

Dieses Buch vereint knapp zwei Dutzend kulturwissenschaftliche Miniaturen, die sich beispielsweise mit dem verblichenen Glanz des Lustschlösschens Carlsberg bei Weikersheim beschäftigen, mit bemerkenswerten Brunnen oder mit den sogenannten Träubelesbildern.

Carlheinz Gräter, einer der besten Kenner dieser Kulturlandschaft, schöpft hier aus dem Vollen. Er gibt Langenburger Geschichten zum Besten und beschreibt das Besondere Hohenloher Bauerngärten.

Der Autor Dr. Carlheinz Gräter wurde 1937 in Bad Mergentheim geboren, studierte Geschichte und Literatur in Würzburg, Heidelberg und Göttingen, arbeitete anschließend als Zeitungsredakteur und ist seit 1972 freier Schriftsteller. Gräter kann auf mehr als achtzig Buchveröffentlichungen zurückblicken. Für sein Gesamtwerk wurde er mit dem Kulturpreis des Frankenbundes ausgezeichnet.

Carlheinz Gräter: Hohenloher Miniaturen. Geschichte und Geschichten. 160 Seiten, 80 meist farbige Abbildungen, fester Einband. Silberburg-Verlag, Tübingen, ISBN 978-3-8425-1173-6. 17,90 €.

Wilfried Setzler: Mit Hesse von Ort zu Ort

Wilfried Setzler:

Mit Hesse von Ort zu Ort

Lebensstationen des Dichters

in Baden-Württemberg






Hermann Hesse (1877–1962) zählt immer noch zu den meistgelesenen Autoren weltweit, manchen gilt er gar als Kultautor. Doch er selbst blieb lebenslang der überschaubaren Welt seiner Heimat, seiner geografischen und geistigen Herkunft, verbunden und setzte sich in vielen seiner Bücher mit ihr auseinander. Obwohl Hesse weit mehr als die Hälfte seines Lebens – von 1919 bis zu seinem Tod – in Montagnola im Tessin zubrachte, durchziehen die davor in Calw, Basel, Göppingen, Maulbronn, Cannstatt, Tübingen und am Bodensee gewonnenen Erfahrungen sein gesamtes dichterisches Werk. Eine literarischbiografische Spurensuche durch die „Heimatorte“ Hesses ist insofern auch ein spannender Weg, sich aufs Neue der Literatur des Nobelpreisträgers zu nähern.

Schön und passend sind auch die historischen Abbildungen, die ein lebendiges Bild von der Zeit Hesses und seinem Leben geben.

Der Autor, Professor Dr. Wilfried Setzler, geboren 1943 in Pforzheim, leitete das Kulturamt der Stadt Tübingen und ist Honorarprofessor an der Fakultät für Geschichte und Philosophie der Universität Tübingen.

Wilfried Setzler: Mit Hesse von Ort zu Ort. Lebensstationen des Dichters in Baden-Württemberg. 200 Seiten, 100 meist farbige Abbildungen, fester Einband.

Silberburg-Verlag, Tübingen. ISBN 978-3-8425-1165-1. 19,90 €.

Montag, 4. Juni 2012

Daniel Anker: Finsteraarhorn


Daniel Anker:
Finsteraarhorn
Die einsame Spitze





Das Finsteraarhorn (4274 m) drängt sich nicht in den Vordergrund wie Jungfrau und Wetterhorn, lässt sich nicht durchbohren wie Eiger und Mönch. Etwas zurückgezogen lebt der höchste Berner, abseits von Bahnen und Liften. Abgelegen und trotzdem von fast überall sichtbar – von der Bundesterrasse in Bern und von der Cima della Trosa oberhalb Locarno ebenso wie von den Anhöhen ob Chur und von Zürichs Villenquartier am Zürichberg.


In der Reihe seiner Bergmonographien – ein äußerst lohnenswertes Projekt, dem man nur wünschen kann, dass auch einmal außerschweizerische Berge mit einem solchen Buch gewürdigt werden – legt der AS-Verlag jetzt den Band über das 4273 Meter hohe Finsteraarhorn vor. Schon 1906 schrieb Carl Täuber in „Die Berner Hochalpen“: Das Finsteraarhorn würde sich zu einer Monographie vollkommen eignen, und als höchste, markanteste und bizarrste Erscheinung im Berner Oberlande wäre es ihrer durchaus würdig.“


Es hat zwar etwas gedauert seit damals, aber jetzt ist es soweit. Anlass war der Jahrestag der Erstbesteigung am 12. August 2012. Wie ein Bug schießt das zwischen Schloss Chillon und Grimsel-Hospiz gelegene Finsteraarhorn in den Himmel, mal wuchtig, mal versteckt, aber immer unübersehbar. Die mutmaßlichen Erstbesteiger des so abweisend aussehenden Berges waren zwei Walliser Gamsjäger und ein Knecht des Grimsel-Hospizes, die es über eine unglaublich schwierige Route erstiegen.


Illustriert mit vielen historischen Bildern und aktuellen Fotos zeigt das von verschiedenen Autoren geschriebene Buch, dass auch Berge eine Geschichte haben, die zu erzählen lohnt. Porträtiert werden erfolgreiche und erfolglose Alpinisten an dem Berg, es wird von Hotels, realen und nie gebauten erzählt, es wird eine moderne Eiskletterei erzählt und verraten, wo man die Biwakhöhlen und die Kaffeetassen der Pioniere gefunden hat. Auch von Lucy Walker, der ersten Frau auf dem Finsteraarhorn wird geschrieben.


Die Bergmonographie zeigt den Berg aus nächster Nähe: Die Geschichte der Erstbegehung ist ein eigentlicher Alpenkrimi, und am Fusse des Finsteraarhorns, im „Hôtel des Neuchâtelois“, wurde einst ein wichtiges Kapitel der Alpenforschung geschrieben. Auch die Künstler hat die einsame Spitze nicht unberührt gelassen, und noch weniger die Alpinisten, denen der Berg immer eine Herausforderung war – und noch heute ist. Erstmals ist in der AS-Bergmonographie der Bericht der Engländerin Gertrude Bell über die dramatische Nordostwandbegehung in deutscher Übersetzung zu lesen.


Der Autor Daniel Anker, geboren 1954, ist Historiker, freier Journalist und Autor von Bergbüchern und alpinen Führern. Im AS Verlag hat er von 1996 bis 2003 sieben Bergmonografien herausgegeben; die Reihe wird fortgesetzt. Außerdem ist er Verfasser mehrerer Skitouren-, Wander- und Radführer für die Gebiete Berner Oberland, Wallis, Tessin, Graubünden, Ost- und Zentralschweiz sowie Genfer See, Côte d’Azur und Kalifornien. In den Literaturwanderführern des Rotpunktverlages zum Tessin, Bernbiet und Graubünden schrieb er je ein Kapitel. Mitarbeit für in- und ausländische Zeitungen und Zeitschriften, wie zum Beispiel für „Die Alpen" des Schweizer Alpen-Clubs. Daniel Anker lebt in Bern.


Daniel Anker: Finsteraarhorn. Die einsame Spitze. 128 S., 140 Abb., vierfarbig, 17 x 24 cm. Pappband mit Schutzumschlag. AS Verlag, Zürich. 26,80 €, 45 CHF.

Sonntag, 3. Juni 2012

Wanderführer Dolomiten West

Eugen E. Hüsler:
Bruckmanns Wanderführer
Dolomiten West
Hochabtei, Grödner Tal, Seiser Alm, Rosengarten, Fassatal




Grödner Tal, Langkofel und Seiser Alm sind Dolomitenklassiker – Luis Trenker lässt grüßen. Genauso vielfältig präsentieren sich die Tourenmöglichkeiten im Hochabtei und rund um das Fassatal: beliebte Wanderungen, aber auch einsame Wege. Wer gerne abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs ist, kann auch in den westlichen Dolomiten viel Neues entdecken. Die Palette der vorgestellten Touren reicht von der gemütlichen Almwanderung bis zur großen Gipfelüberschreitung.


Wie jeder Band der Reihe Bruckmanns Wanderführer beschreibt auch dieser ortskundig und kompetent die 40 schönsten Wandertouren einer Region. Alle Touren werden auf jeweils ein bis zwei Doppelseiten vorgestellt: mit Informationen über Anfahrt, Ausgangspunkt und Wegbeschaffenheit, mit detaillierten Höhenprofilen sowie Einkehrmöglichkeiten – alles ergänzt um Piktogramme und Tourenkarten mit Wegpunkten. Damit hat man alle wichtigen Angaben zur Tour auf einen Blick! Zudem gibt es die GPS-Daten für jede Tour zum Download. Viele Farbfotos runden den Wanderführer ab. Die Mehrzahl der Touren ist leicht bis mittelschwer und somit für Freizeitwanderer problemlos zu bewältigen. Äußerst praktisch ist das kompakte Hosentaschenformat des Wanderführers.


Bruckmanns Wanderführer Dolomiten West. Hochabtei, Grödner Tal, Seiser Alm, Rosengarten, Fassatal. 168 Seiten, ca. 140 Abbildungen, Format 11,5 x 17,5 cm,. Bruckmann Verlag, München. ISBN 978-3-7654-5892-7. 12,95 € (D), 13,40 € (A), sFr 18,90.


Wanderführer Dolomiten Ost

Eugen E. Hüsler:
Bruckmanns Wanderführer
Dolomiten Ost
Sextener, Pragser, Cortina, Pala




In „Die 40 schönsten Touren – Dolomiten Ost“ präsentiert der passionierte Bergsteiger und Autor Eugen E. Hüsler seine liebsten Touren und persönlichen Geheimtipps, selbstverständlich alle vor Ort recherchiert.


Die Dolomiten sind eine Region der starken Kontraste! Während auf so manchem Wanderweg in den Sextener Dolomiten oder rund um Cortina d’Ampezzo bei Schönwetter viel Volk unterwegs ist, begegnet man auf etlichen Pfaden der Belluneser Dolomiten kaum einer Menschenseele, trotz der fantastischen Felskulisse. Dieser Wanderführer präsentiert einen spannenden Mix zwischen Alt- und Unbekanntem, dazu viele interessante Tipps zur Region und ihren Eigenheiten.


In dem Buch werden die 40 schönsten Wandertouren der Region beschrieben. Alle Touren werden auf jeweils ein bis zwei Doppelseiten vorgestellt: mit Informationen über Anfahrt, Ausgangspunkt und Wegbeschaffenheit, mit detaillierten Höhenprofilen sowie Einkehrmöglichkeiten – alles ergänzt um Piktogramme und Tourenkarten mit Wegpunkten. Damit hat man alle wichtigen Angaben zur Tour auf einen Blick! Zudem gibt es die GPS-Daten für jede Tour zum Download. Viele Farbfotos runden den Wanderführer ab. Die Mehrzahl der Touren ist leicht bis mittelschwer und somit für Freizeitwanderer problemlos zu bewältigen. Äußerst praktisch ist das kompakte Hosentaschenformat des Wanderführers.


Eugen E. Hüsler: Bruckmanns Wanderführer Dolomiten Ost. Sextener, Pragser, Cortina, Pala. 168 Seiten, ca. 140 Abbildungen, Format 11,5 x 17,5 cm. ISBN 978-3-7654-5941-2. Bruckmann Verlag, München. 12,95 E (D), 13,40 € (A), sFr 18,90.

Wanderführer Zugspitze und Umgebung

Markus Meier:
Bruckmanns Wanderführer Zugspitze und Umgebung



Stolze 2962 Meter ist sie hoch, die Zugspitze. Klar, dass jeder leidenschaftliche Bergsteiger diesen Gipfel einmal im Leben erklimmen muss. Aber die Berge um Garmisch-Partenkirchen haben viel mehr als nur Deutschlands höchsten Punkt zu bieten: Vom gemütlichen Bergwandern über den spannenden Höllentalklammdurchstieg bis zum zackigen Gipfelsprint für geübte Bergfexen empfiehlt dieser Wanderführer die schönsten Touren in der Zugspitzregion.
Wie jeder Band der Reihe Bruckmanns Wanderführer beschreibt auch dieser ortskundig und kompetent die 40 schönsten Wandertouren einer Region. Alle Touren werden auf jeweils ein bis zwei Doppelseiten vorgestellt: mit Informationen über Anfahrt, Ausgangspunkt und Wegbeschaffenheit, mit detaillierten Höhenprofilen sowie Einkehrmöglichkeiten – alles ergänzt um Piktogramme und Tourenkarten mit Wegpunkten. Damit hat man alle wichtigen Angaben zur Tour auf einen Blick! Zudem gibt es die GPS-Daten für jede Tour zum Download. Viele Farbfotos runden den Wanderführer ab. Die Mehrzahl der Touren ist leicht bis mittelschwer und somit für Freizeitwanderer problemlos zu bewältigen. Äußerst praktisch ist das kompakte Hosentaschenformat des Wanderführers.
Markus Meier: Bruckmanns Wanderführer Zugspitze und Umgebung. 168 Seiten, ca. 140 Abbildungen, Format 11,5 x 17,5 cm. Bruckmann Verlag, München. ISBN 978-3-7654-4917-8. 12,95 € (D), 13,40 € (A), sFr 18,90.