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Sonntag, 13. November 2022

Wolfram Haas: Entdeckungen in Südbaden

 Wolfram Haas: Entdeckungen in Südbaden

15 Exkursionen zwischen Rhein und Schwarzwald
Mit Ausflügen ins Elsass und in die Schweiz sowie mehr als 230 Einkehrtipps

 


Irgendwie ist dieser Reiseführer im äußersten Südwesten Deutschlands etwas besonderes. Er beschreibt, kein Land, auch kein Bundesland, und auch keine Stadt. Er beschreibt eine Region, das ›Dreyeckland‹.

So nennt man die Region, die grenzüberschreitend Südbaden, die Nordschweiz und das Elsass umfasst. Und von den 15 ausführlichen Reiseempfehlungen führt auch eine in die Schweiz und eine ins Elsass.

Herrliche Gegend …

Die gesamte Gegend, in allen drei Ländern, fasziniert durch ihre Vielfalt: Die Rheinebene wird von den Bergen der Vogesen und des Schwarzwaldes flankiert. Dazwischen erhebt sich der Kegel des Kaiserstuhls. Heimelige Dörfer im Schwarzwald und pittoreske Städtchen im Elsass laden zur Erkundung ein. Baden-Baden lockt mit dem Charme der Belle Époque, Freiburg mit dem Münster und seinen Bächle und Basel mit seinen Museen.

… es wird wohl nicht bei nur 15 Fahrten bleiben

So könnte man zwar sagen, das Buch begleitet einen zwei, vielleicht auch drei Urlaubswochen – dabei ist allerdings nicht mit eingerechnet, dass der Autor eine (empfehlenswerte) Ausdehnung auf zwei bis drei Tage erwähnt. Dann aber abgehakt. Aber so ist es sicherlich nicht. Die gesamte Gegend ist zu herrlich, als dass es nur bei einer Fahrt in eine Gegend bleiben sollte und bleiben wird. Insofern könnte man das Buch oder die eine beschriebene Reise nur als „Versucherle“ interpretieren, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt-

Dieser Reiseführer lädt mit 15 Ein-und Mehrtagestouren Besucher wie Einheimische zu Kurzurlauben ein. Mehr als 230 persönliche Einkehrtipps des Autors führen zu urigen Beizen und gepflegten Restaurants. Auch an ansprechenden Übernachtungstipps ist kein Mangel. Die interessante Geschichte und Gegenwart der Region wird in zahlreichen kurzweiligen Texten gewürdigt, und die Orte und ihre Sehenswürdigkeiten sind ausgiebig beschrieben und schön bebildert.

Kurz gesagt also, ein Reiseführer wie man ihn sich wünscht, und wie er auch dem Leser und dem erstmaligen Gast der Region eine große Hilfe ist.

Zum Autor:

Wolfram Haas kam aus beruflichen Gründen nach Freiburg und verliebte sich spontan in die Stadt und die Landschaft der Region. Über Jahrzehnte hat er das Land am Oberrhein entdeckt und ergründet. Zahlreiche Gruppen hat er als Reiseleiter betreut und ihnen die schönsten Ecken seiner Wahlheimat nahegebracht. Die Quintessenz seiner Erfahrungen findet sich in diesem Buch.

Wolfram Haas: Entdeckungen in Südbaden. 15 Exkursionen zwischen Rhein und Schwarzwald. Mit je einem Ausflug ins Elsass und in die Schweiz sowie mehr als 230 Einkehrtipps. 432 Seiten, 320 Fotos, 34 Stadtpläne und Übersichtskarten, Klappkarten. Trescher Verlag, Berlin, 1. Auflage 2023. ISBN 978-3-89794-588-3. 18,95 €

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

Dieter Buck

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… Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.

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Samstag, 19. Februar 2022

Rémy Kappeler: Wanderpapa Familiengeschichten vom Wanderweg

 Rémy Kappeler:

 Wanderpapa 

 Familiengeschichten vom Wanderweg

  

Was gibt es Schöneres über ein Buch, wenn man sagen kann: Man angefangen und konnte nicht mehr aufhören mit Lesen. Dieses Buch ist von dieser Sorte.

Vor allem Eltern werden sich zu großen Teilen wiedererkennen, denn auch wenn Autor, Verlag und Handlungsorte in der Schweiz liegen, die beschriebenen Fakten und Erlebnisse sind international, global: Kinder mit Freud und Leid, wer kann da nicht mitsprechen. Mit den Anstrengungen und den Einschränkungen, die sie mit sich bringen, aber auch mit den herrlichen Erlebnissen, die man mit ihnen hat. So wie der Autor mit seinem Zwergenkönig, der Zauberfee und dem Lichterprinz, den Hauptpersonen dieses Buches.

Eltern wird nicht langweilig

Wandern mit Kindern kann Eltern vor große Herausforderungen stellen: Der Sohn mag plötzlich nicht mehr weiterwandern, die Tochter hat Brennnesseln angefasst, und das Baby kräht ohne Unterlass in der Rucksacktrage. Und dann hat es im Bergrestaurant erst noch keine Glacé mehr! Eine Katastrophe folgt der anderen, wie im richtigen Leben halt.

In mehreren Essays erzählt der »Wanderpapa« Rémy Kappeler, wie er solche Situationen mit seiner Familie gemeistert hat. Er beschreibt, was einen familiengerechten Wanderweg ausmacht, wie er seine Ideen für Ausflüge findet, wie er seine Kinder zum Weiterwandern motiviert und wie man mit kleinen und großen Katastrophen auf dem Weg umgeht. So entstand ein Buch, das eine Philosophie des Wanderns mit Kindern entwickelt und nebenbei auch praktische Tipps liefert. Besonders interessant sind die Bluffertipps. Denn welcher Papa möchte nicht groß als der Allwissende dastehen vor seinen Kindern? Den Respekt verlieren sie früh genug. Übrigens: Wenn es über eine Region ein Buch mit „Unnützes Wissen über …“ gibt: Auch da kann man viel entnehmen, um vor seinen Kindern den großen Maxe zu spielen (aber auch um vor anderen Erwachsenen zu bluffen).

Das in Zusammenarbeit mit den „Schweizer Wanderwegen“ entstandene Buch enthält aber nicht nur mehr oder weniger lustige Erlebnisse, sondern gibt auch praktische Hilfe:

-  Motivationstipps für Wanderkinder

- Konkrete Wandervorschläge sind online abrufbar

- Praktisch aufbereitetes Hintergrundwissen

Über den Autor:

Rémy Kappeler ist ehemaliger Primarlehrer und machte danach eine Ausbildung zum Journalisten in der Ringier Journalistenschule. Er war zehn Jahre Newsjournalist beim »Solothurner Tagblatt«, bei der »Berner Zeitung« und bei der SDA. Seit 2013 ist er als Redaktionsleiter des Magazins »WANDERN.CH« tätig; seit 2017 bloggt er gleichzeitig als »Wanderpapa«.

Rémy Kappeler: Wanderpapa. Mit Illustrationen von Felix Kindelán. 176 Seiten, zahlreiche Grafiken, Format 14.3 x 20 x 1.6 cm. helvetiq. ISBN 9783907293089. 19,50 €, 24,00 SFr.

Dieter Buck

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Freitag, 1. November 2019

Brigitte Beyer: 111 GRÜNDE, DIE SCHWEIZ ZU LIEBEN

Brigitte Beyer: 
111 GRÜNDE, DIE SCHWEIZ ZU LIEBEN
Eine Liebeserklärung an das
schönste Land der Welt



Rund 280 Seiten Schweiz, und das nur um zu erklären, warum man dieses Land lieben muss? Braucht es das? Sicher. Der Nicht-Schweiz-Kenner hat über diesen herrlichen Fleck Erde ein Konglomerat zwischen Heidi, Schokolade, Uhren, Bergen und Banken im Kopf. Ungeordnet womöglich.

Vielleicht bildet sich das alles zu einem freundlichen Bild. Aber es bleibt chaotisch. Deshalb ist dieses Buch gut, in dem gut strukturiert und nachvollziehbar 111 Gründe aufgezählt sind, die es darauf angelegt haben, den Leser zu einem Schweizliebhaber zu machen. Die Schweiz ist wegen ihrer Vielfalteinfach ein beliebtes Reiseland: Viele Seen, mittelalterliche Städte und hohe Alpengipfel sind einen Besuch wert! Viele haben das schon erkannt, und sicher werden es nach der Lektüre dieses interessanten Buches noch einige mehr.

Kurz und knackig …
… ein paar Fakten: 8,4 Millionen Schweizer leben auf einer Fläche von 41.285 Quadratkilometern. Die Schweiz, ein kleines Land. Dafür stellt es Höhen- und Größenrekorde auf: Im Kanton Wallis liegt die Hälfte der Viertausender der Alpen. Der berühmteste Berg, das Matterhorn, die steilste Zahnradbahn der Welt auf den Pilatus und der längste Gletscher der Alpen – alle liegen in der Schweiz. Vor allem aber stellt die Schweiz Rekorde in Vielfältigkeit auf. Wer nur zum Skifahren, zur Basler Fasnacht oder aufs Jungfraujoch fährt – wogegen nichts zu sagen ist –, verpasst viele Facetten dieses abwechslungsreichen Landes.

Für Wanderer, Skifahrer, Kulturinteressierte
Gehe ich mir eine Uhr kaufen oder genieße ich die magische Atmosphäre des Genfer Sees? Wandere ich auf dem Murmeltier-Lehrpfad oder fahre aufs Jungfraujoch? Erklettere ich einen Viertausender oder liege ich lieber unter Palmen? Sehe ich mir an, wie Kühe in der Arena kämpfen oder was ein Schneemann vom kommenden Sommer hält? Folge ich Albert Einsteins Spuren oder gehe ich gleich zur Raclette? Das alles schwirrt durch den Kopf des unerfahrenen Schweiztouristen. Alles ist möglich. Ach habe es da die Asiaten schön, die im Bus von Highlight zu Highlight gefahren werden, ohne sich die Mühe der Auswahl machen zu müssen. Alle anderen aber haben die Freiheit, sich ihre eigenen Highlights aussuchen zu können.

Dazu hilft das Buch auf perfekte Weise. Es ist logisch gegliedert nach den Klischees über die Schweiz, die Natur, Tiere, Berge, Wasser, Sprachen, die Schweizer selbst und ihre Liebhaber, das gute Leben das die Schweizer führen, Geschichte und Geschichten, Schweizer Technik und Schweizer Sagen – einschließlich Wilhelm Tell, der natürlich nicht fehlen darf. Zwei Fotoblocks im Buch illustrieren die Texte.

Zur Autorin:
BRIGITTE BEYER, geboren 1954 in Hann.-Münden, promovierte über einen Ägyptischen Pharao. Sie war lange Zeit in der Presse- und ÖÖffentlichkeitsarbeit verschiedener Kulturinstitutionen tätig und forscht vor allem über den geschichtlichen, kulturellen und sprachlichen Austausch in den antiken Kulturen. Seit über 30 Jahren bereist sie regelmäßig die Schweiz.

Brigitte Beyer: 111 GRÜNDE, DIE SCHWEIZ ZU LIEBEN. Eine Liebeserklärung an das schönste Land der Welt. 288 Seiten, mit zwei farbigen Bildteilen, Premium-Paperback. Schwarzkopf & Schwarzkopf, 2019. ISBN 978-3-86265-746-9. 14,99 EUR (D).
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Freitag, 16. November 2018

Simon Walther/Markus Mäder: zwischensaison

Simon Walther/Markus Mäder: zwischensaison



Dieser apart querformatig gestaltete Bildband zeigt etwas, was man als Tourist normalerweise nicht sieht: Berge, Landschaft, Häuser, schlichtweg sonst quirlige Urlaubsgebiet in der Zeit, in der sich weniger Besucher, dafür mehr Arbeiter und Handwerker dort aufhalten.

Die Bevölkerung, so sie noch dort wohnt, muss diese Zeit aushalten. Jahr für Jahr. Auch der Bildbetrachter hat nun Gelegenheit, Schweizer Landschaften in ihrer Ruhephase zu sehen. Zu genießen kann man wohl kaum sagen. Man staunt: Die Landschaft selbst hat sich ja nicht verändert, nur die Zutaten weisen eine andere Qualität auf.

Vorsaison: zwischen März und Juni bereist
In seinem neuen Bildband "ZwischenSaison" beschäftigt sich der Fotograf Simon Walther mit den stark "berührten" Seiten der Schweizer Alpen, den Tourismusorten und Wintersportgebieten. Walther hat diese Regionen vornehmlich im Zeitraum zwischen März und Juni bereist und dort die spezifische Atmosphäre der touristisch schwer verwertbaren Zwischensaison eingefangen.

Ergänzt werden diese oft überraschenden, augenzwinkernden und poetischen Bilder mit beeindruckenden, grossformatigen Landschaftspanoramen, welche die Stimmungen des jahreszeitlichen Übergangs in der Natur zum Thema haben.

Manche der großformatigen, teils doppelseitigen Fotos zeigen eine unberührte Natur, wie sie immer ist, nur halt zu einer ungewöhnlichen Jahreszeit, mit ausaperndem Schnee. Aber das Sonnenaufgangs (oder -untergangs?)-Bild ist unabhängig von der Jahreszeit stimmungsvoll, ebenso die anderen Bilder „zwischen den Zeiten“ oder das mit dem Regenbogen. Dafür sind andere Details, Seilbahnutensilien zum Beispiel, wiederum immer hässlich, auch im Sommer, bei leuchtendem Grün und strahlend blauem Himmel. Auch Schneekanonen tragen zwischen Juni und September nicht zur Verschönerung der Landschaft bei.

Der Betrachter wird deshalb auf das Wesentliche, das Unspektakuäre, der Landschaften zurück geführt. Einmal ohne Menschen als schmückendes Beiwerk. Ohne verschönernden Schnickschnack. Einfach die Welt pur, in aller Unzulänglichkeit. Das ist nicht das Schlechteste – man ist ja normalerweise immer die geschönte Variante gewohnt. Aber so ist das Leben halt nicht. Und auch nicht die Landschaften, nicht einmal in den schönsten Gegenden der Alpen.

Zu Autor und Fotograf:
Simon Walther, geboren 1965, ist Grafiker und Konzepter. Seit 1989 führt er seine eigene Agentur «2plus» für Kommunikation in Wattwil, 2013 zweiter Agenturstandort in Maloja. Seit 2010 erkundet Walther als Autodidakt das Neuland der Fotografie, besonders der Berg- und Landschaftsfotografie. 2017 hat er den Bildband «bergüber - Alpenpanoramen in ihrer symmetrischen Verdoppelung» im Benteli Verlag herausgebracht. Markus Maeder, geboren 1945, hat Literatur und Geschichte studiert und arbeitet als freier Autor und Ghostwriter. Buchveröffentlichungen bei Wörterseh, NZZ Libro u.a., journalistische Beiträge in zahlreichen Medien.

Simon Walther (Fotos)/Markus Mäder (Text): zwischensaison. Mit einer Einführung von Markus Mäder. 144 Seiten, zahlreiche Farbfotos, teils doppelseitig. Format: Breite 270 mm, Höhe 210 mm. Gebunden. AS Verlag, Zürich, 2018. CHF 48.
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Freitag, 20. Oktober 2017

Tobias Engelsing (Hg.): Heimat Alpstein

Tobias Engelsing (Hg.):
Heimat Alpstein
Appenzeller und Toggenburger Bauernmalerei



Appenzell als bodenseenaher Schweizer Kanton zählt zu den beliebten Reisezielen deutscher Schweizurlauber. Kein Wunder auch, die Landschaft ist herrlich, die Berge ebenso und der Käse berühmt, was auch schon in dem Lied „Mein Vater ist ein Appenzeller, er frisst den Käs mitsamt dem Teller …“ deutlich wird.

Bekannt sind auch die goldenen Ohrringe der Appenzeller, und manche mögen sich daran erinnern, dass Appenzell Innerrhoden das letzte Gebiet war, in dem Frauen das Wahlrecht erhielten.

Kenner des Landes wissen aber auch um die bäuerliche Malerei Appenzells und Toggenburgs und wissen sie zu schätzen. Und dieser Malerei ist im Züricher Rosgartenmuseum jetzt eine Ausstellung gewidmet. Der Katalog zur Ausstellung ist das hier vorliegenden Begleitbuch. Ein großformatiges Werk, reich und prächtig bebildert und gespickt voll mit Informationen zu Appenzell und Toggenburg, zur Geschichte, Landschaft, Brauchtum und zu den Menschen, vor allem aber zur Bauernmalerei als eigentlichem Thema.

Malerei trotz hartem Leben
Jenseits der schwärmerischen Bewunderung des Hirtenvolkes durch Aufklärer und europäische Reisende prägte ein überaus harter Alltag das Leben der Sennen, Bauern und Heimweber im Schweizerischen Appenzell. In dieser kargen Welt entstehen seit rund zweihundert Jahren wunderbare volkstümliche Malereien: vorwiegend heitere Szenen vom bäuerlichen Jahreslauf rund um Säntis und Alpstein.

Rund hundert Seite, also etwa die Hälfte des Buches, ist der Geschichte der Region gewidmet. Man sollte sie sich sorgfältig durchlesen - die Schweiz war eben nicht schon immer die Heimat des Kapitals, des Bankgeheimnisses und Versteck der zusammengerafften Schätze von Diktatoren und anderen zwielichtigen Gestalten. Sondern ein karges Land, in dem die Bevölkerung durch ein hartes Leben schlagen musste. Frage man mal heutzutage einen verbliebenen Tessiner Bauern in den Alpen, was er dazu meint - die Antwort wird wohl sein, er kenne dies gut …

Zur Bauernmalerei
Die zweite Hälfte des Buches ist dann der volkstümlichen Malerei Appenzells und Toggenburgs ab dem 16. Jahrhundert gewidmet. Dazu werden auch einzelne Werke und ihre Künstler vorgestellt. Das bildgetragene Buch zeigt sehr gut erhaltene Werke der naiven Bauernmalerei aus dem Appenzell, der sogenannten „Senntumsmalerei“ – ein Bilderlesebuch zum Schauen und Schmökern, das den Leser ansprechend wie verständlich mit einer sehr eigenständig gebliebenen Landeskultur bekannt macht.

Abschließend gibt es noch ein „Appenzeller ABC“ genanntes Glossar, das für nicht Landeskundliche einige wichtige Begriffe erklärt und so zum Verständnis beiträgt.

Ausstellung im Rosgartenmuseum Konstanz
Das Werk ist ein Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung des Rosgartenmuseums Konstanz (Juni bis Dezember 2017)
Info:

Zum Herausgeber:
Dr. Tobias Engelsing hat Geschichte, Rechtswissenschaften und Politik studiert. Seit 2006 ist er Direktor der Städtischen Museen Konstanz. Zuvor war er Redaktionsleiter bei einer Tageszeitung. Zahlreich sind seine Veröffentlichungen zu historischen Themen.
Foto: Rosgartenmuseum Konstanz




Tobias Engelsing (Hg.): Heimat Alpstein. Appenzeller und Toggenburger Bauernmalerei.
208 Seiten, Mit ca. 250 Abbildungen, Hardcover. Format: 21,2 x 28 cm. Südverlag. ISBN 978-3-87800-106-5. 19,90 €.
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