Donnerstag, 10. Mai 2018

Christina Meinhardt: Tübingen an einem Tag

Christina Meinhardt:
Tübingen an einem Tag
Ein Stadtrundgang



Tübingen, eine der schönsten Städte Baden-Württembergs. Alte Universitätsstadt mit jugendlichem Flair, einem OB, der durchaus als älterer Student durchgehen könnte. Fachwerk aller Orten. Grabmäler der württemberger Herrscher in der Stiftskirche. Stocherkähne im Neckar.

Und so weiter und so fort. Das alles ist Tübingen. Und noch viel mehr. Über den Wein und ihre Produzenten, die berühmten Gogen aus der Unterstadt, und ihre Gegenspieler, die Herren Professoren und ihre Professorengattinen aus der Oberstadt erst gar nicht zu reden.

Durch die Gassen einer der ältesten deutschen Universitätsstädte weht der Atem großer Geister. Hier teilten sich Hölderlin, Schelling, Hegel eine Studierstube, lehrte Melanchthon, war Hesse Buchhandelslehrling. Dies nur als Beispiel von einigen Namen – von vielen, die hier wirkten.

Erhabene Geschichte und junge bunte Vielfalt sind zu erleben – beim Schlendern durch die mittelalterlichen Gassen der wunderschönen Altstadt, beim Träumen am malerischen Neckar oder auf einer fröhlichen Zechtour mit den einzigartigen Tübinger Stocherkähnen.

Man könnte einen dicken Wälzer schreiben über alles, was in Tübingen sehenswert ist. Schon alleine der Häuserschmuck würde wahrscheinlich viele Seiten füllen.

Es sind aber nur 64 Seiten, die die profilierte Autorin Christina Meinhardt über die Stadt gefüllt hat. Tübingen an einem Tag, da muss man sich sputen. Aber Meinhardt hat es geschafft, diesen einen Tag voll auszufüllen mit dem Wesentlichen, der Quintessenz der Stadt. Numerisch gegliedert von 1 = Bahnhof bis 44 = das unweit stehende Kloster Bebenhausen, das sogar auch noch Platz gefunden hat.

Es empfiehlt sich, dem vorgegebenen Fahrplan durch die Altstadt zu folgen. Zu groß wäre sonst die Gefahr, sich im Gewirr der alten Gassen zwischen Neckar und Ammerkanal, nein, den Ammerkanälen, zu verirren. So kann man aber gewiss sein, die wesentlichsten (was für eine Steigerung!) Gebäude und sonstigen Sehenswürdigkeiten mitzubekommen. Und wieder was abgehakt. Mehr kann es oft nicht sein. Leider – aber ein Grund mehr, das Büchlein zuhause sorgfältig durchzulesen und wiederzukommen. Es wird sich lohnen.

Zur Autorin:
Dr. Christina Meinhardt, Studium der Journalistik, Promotion an der Universität Leipzig, Autorin und Redakteurin beim Berliner Verlag („FF dabei“, „Für Dich“), seit 1991 freiberufliche Autorin (u.a. für „Wochenpost“, „Süddeutsche Zeitung“, „Capital“), 1999-2010 Leitung von PR und Unternehmenskommunikation der Spitzke AG , bis 2015 im Leitungsteam der EINEARTGALERIE – Galerie für künstlerische Fotografie in Rangsdorf bei Berlin, Inhaberin von meinhardt medien – Büro für Text + Fotokunst in Berlin www.meinhardt-medien.de

Christina Meinhardt: Tübingen an einem Tag. Ein Stadtrundgang. 64 Seiten, 75 Fotos, 1 Karte. Format: 12 x 2o cm, Broschur. Lehmstedt Verlag, Leipzig, 1. Auflage. ISBN 978-3-95797-067-1. 5,00 Euro (D) 5,20 Euro (AT) 7,00 (CHF)
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

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Montag, 7. Mai 2018

Astrid Amico | Martin Ruepp: Mystische Orte in Südtirol

Astrid Amico | Martin Ruepp:
Mystische Orte in Südtirol



Das Gefühl von grenzenloser Weite, Zufriedenheit und Entspannung erleben; Orte, zum Wohlfühlen und Kraft schöpfen – wer sehnt sich nicht danach? In Südtirol gibt es eine Vielzahl von Orten, die durch ihre Kraft und Energie seit Menschengedenken eine besondere Faszination ausüben.

Oft finden dort seit Urzeiten Rituale statt und diese Plätze sind umgeben von einer Atmosphäre des Geheimnisvollen.

Manchmal wird man von solch einem Ort bereits aus großer Entfernung angezogen – etwa von einer auffallenden Bergspitze oder einem markanten Hügel, einer Lichtung im Wald oder einem großen Felsblock. Das sind genau jene Punkte, an denen spürbar ist, dass besondere Kräfte wirken.




Ist Südtirol besonders empfänglich?
Gerade Südtirol mit seiner spektakulären Natur, seinen teils idyllischen Plätzen und Seen, seinen aber auch mehr als grandiosen Felsgestalten, ist prädestiniert dazu, dass sensible Menschen hier Dinge finden, übe die nachzudenken sich lohnt. – Man braucht nicht unbedingt der Meinung von Esoterikern zu sein, um zu erkennen, dass es hier Plätze gibt, die „es in sich haben“. Kraftplätze mögen es manche nennen, heilige Plätze vielleicht, vielleicht waren hier auch schon Kelten oder noch ältere Menschen zugange. Egal, es gibt einfach Plätze, die „mehr sind“ als andere. Und diese werden in diesem Buch beschrieben und kongenial in fantastischen Fotos illustriert.

Mystische Orte – d a s Buch
Die Musikerin Astrid Amico und der Landschaftsfotograf Martin Ruepp haben die mystischen Orte in Südtirol in jahrelanger und intensiver Arbeit aufgespürt. Die Autoren stellen Plätze, Wege und Landschaften vor, die eine aufbauende und erhebende Energie ausstrahlen. Sie erzählen die Sagen und Mythen, die sich um die Kultorte ranken, und erklären, wie man mystische Plätze erkennt. So lassen sie eine Bergwelt voller Magie, in der die Kräfte der Natur lebhaft spürbar sind, neu erfahren.


Was sind mystische Orte?
Und so hat man nicht nur ein Buch vor sich, das zu Plätzen führt, die manchem etwas Besonderes bedeuten, sondern ein Buch, das auch für Leute, die nicht so „drin“ sind in der Materie, viele Erklärungen bietet. So zum Beispiel zur Geomantie, zur Radiästhesie, zu Naturgeistern, Elementarwesen und Devas. Ferner zu so verschiedenen Orten wie Höhlen, Hügel und Berge, heiligen Bergen und heiligem Wasser, Bäumen und heiligen Hainen und Kultstätten. Man wird zwar geteilter Meinung zu den Aussagen sein, die in dem Buch getroffen werden, interessant und nachdenkenswert sind sie allemal. Und wer sich nun ganz und gar nicht mit der Gedankenwelt der Autoren anfreunden kann: Schon alleine die herrlichen Fotos aus Südtirol sind es wert, sich ausgiebig mit dem Buch zu beschäftigen.

In aller Kürze: zum Inhalt
  • Wandertipps zu spektakulären Aussichtspunkten, zauberhaften Hochebenen und markanten Erhebungen
  • Einführung in die Mystik von Kraftorten

  • Genaue Informationen zu Schalensteinen, Fruchtbarkeitsrutschen und archäologischen Fundorten

Sowie über 200 Farbfotos mit Stimmungen, die ans Herz gehen. 



Folgende mystische Orte in Südtirol werden im Buch vorgestellt:

· Der mystische Tartscher Bichl
· Im Reich der Sonne am Vinschger Sonnenberg
· St. Hippolyt, Wächter des Burggrafenamts
· Im heiligen Winkel
· Castelfeder, Landschaft der Seele
· Weiss- und Schwarzhorn – luftiger Wohnort der Göttinnen
· Sagenumwobenes Schlerngebiet
· Am Troi Paian
· Auf den Spuren der Ahnen zwischen Lajen und Elvas
· Am Fuße des Heiligkreuzkofels
· Im Schalensteinwäldchen von Luns
· Inselberge im Sterzinger Moos
· Am Fuße des Heiligkreuzkofels
· Im Schalensteinwäldchen von Luns
· Inselberge im Sterzinger Moos
 

Interview mit den Autoren Astrid Amico und Martin Ruepp:
Was fasziniert euch daran, immer wieder neue mystische Orte ausfindig zu machen?
Es ist eine sehr lohnende Beschäftigung, bei der sich manchmal eine neue Dimension im Bewusstsein eröffnet und es sich anfühlt, als würden die Orte uns ihre geheimen Geschichten anvertrauen und persönliche Botschaften übermitteln.

Wie kam die Idee zum Buch?
Im Laufe der Jahre suchten wir unzählige Orte in ganz Südtirol auf und konnten dabei entdecken, wie einzigartig jeder davon ist und wie jede Landschaft und jede Stätte ihre eigenen Themen und Geschichten bereithält. Mit diesem Buch geben wir nun Einblick in unsere persönlichen Erfahrungen und möchten jede und jeden dazu inspirieren, selber diese Wege zu gehen und dabei die vielen Orte mit Geist, Herz und Seele für sich zu erschließen.

Welches Ziel habt ihr mit diesem Buch?
Ein wichtiges Anliegen ist für uns, ein stärkeres Bewusstsein für mystische Orte zu schaffen, um dadurch als Gemeinschaft achtungsvoller mit Natur und Landschaft umzugehen. Auch möchten wir Brücken bauen zwischen dem Gestern und dem Heute, zwischen der Welt der Ahnen und der unseren, und letztendlich zwischen dem Vergessen und Erinnern. Und vor allem möchten wir den Orten, die uns so vieles geschenkt haben, etwas zurückgeben und sie dadurch würdigen.

Was wünscht ihr euren Leserinnen und Lesern?
Wir wünschen ihnen auf ihrer Entdeckungsreise ebenso viele Momente der Stille, des Friedens, der Klarheit, des Staunens, der Liebe und der Freude, wie wir sie selber erleben durften, und freuen uns auf einen Austausch und das gemeinsame Erleben inmitten einer sich ständig wandelnden Welt.

Zu Autorin und Fotograf
Martin Ruepp, geboren 1974, lebt in Schlanders im Vinschgau und ist selbständiger Fotograf, Gestalter und Kommunikationsdesigner. Seine freien fotografischen Arbeiten zeigen vor allem die atmosphärische Qualität von Landschaft und Natur und thematisieren das Wechselspiel von Mensch und Natur. Seit mehr als 10 Jahren porträitiert er im Rahmen dieser Herangehensweise Kult- und Kraftplätze und befasst sich mit dem alten Verständnis von Landschaft.

Astrid Amico, geboren 1966 in Bozen, studierte Klavier und unterrichtet dieses Instrument am „Bereich Deutsche und ladinische Musikschule“. Seit jeher befasst sie sich mit mystischen Orten und verschiedenen gesundheitsfördernden Techniken, hat mehrere alternativtherapeutische Ausbildungen gemacht und befasst sich seit vielen Jahren mit Meditation. 2011 gründete sie die Facebookseite Mystische Orte in Südtirol“, welche sie zusammen mit Martin betreibt und auf der sie die schönsten Plätze in Wort und Bild porträtieren.

Astrid Amico | Martin Ruepp: Mystische Orte in Südtirol. 328 Seiten, über 200 Farbfotos. Format 23 x 27 cm. Bindung: Hardcover. Raetia Verlag, Bozen, 2018. ISBN: 978-88-7283-631-6. Euro 29,90.
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

Fotos: Martin Ruepp
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Samstag, 5. Mai 2018

Gabriella Pape: Gebrauchsanweisung fürs Gärtnern

Gabriella Pape:
Gebrauchsanweisung fürs Gärtnern



Gartenfreunde, ja Gartenverrückte, gibt es mehr als man glaubt. Das ist zwar nicht jede ältere Dame, die ihren Gemüsegarten hinter dem Haus zur Selbstversorgung hat, aber es ist sie im Prinzip auch. Und zunehmend gehören junge Leute und Paare wieder zu diesem Genre Mensch.

Die einen träumen von Rosen, üppigem Wildwuchs oder selbst gezogenem Gemüse, andere vom modellierten Designgarten mit akkuraten Beeten. Jeder wird halt nach seiner Faton am seligsten.

Tipps von der Fachfrau mit riesigem theoretischem Hintergrund
Gabriella Pape, Botanikerin, passionierte Gärtnerin und renommierte Gartengestalterin, weiß, welche Blüten die Leidenschaft zum Garten treiben kann. Fundiert und mit Augenzwinkern führt sie durch die sieben Jahreszeiten des Gartenjahrs – von der Planung im Winter und der Aussaat im Frühling über die Blütezeit bis hin zu den langen Wintermonaten.

Sie erzählt, welche regionalen und klimatischen Unterschiede eine Rolle spielen. Warum wir in nördlichen Regionen so gern Lavendel pflanzen und wann die Zwiebelzeit beginnt. Weshalb Staudengewächse unterschätzt werden. Wie Rasenharken den Besuch des Fitnessstudios ersetzt. Dass auch Pflanzen manchmal unter Stress leiden und Entspannung brauchen. Warum Vorgärten oft zu Unrecht ein Schattendasein fristen und wie sogar im Großstadt-Hinterhof eine kleine Oase entsteht. Kurz: wie man im eigenen Flecken Grün glücklich wird.

Ein Wissen hat diese Frau, man kann nur staunen. Und dieses bringt sie mit einer Schreibe an den Mann resp. die Frau, dass man gar nicht merkt, dass man liest und liest und liest. Man sollte eigentlich immer wieder mal Pause machen, um das Gelesene und Gelernte sich setzen zu lassen. Man sollte sich Notizen machen für den nächsten Frühjahrs- oder Herbsteinkauf. Sollte vielleicht auch nur das lesen, was gerade ansteht. Aber keine Bange, nach dem ersten Schnelldurchlauf durch das Buch werden es die meisten schon so machen: Sie werden sich notieren, was wann zu tun ist, und wo man was wann nachlesen kann.

Gleichzeitig wird das eine oder andere Vorurteil beseitigt oder wird manche Meinung über das Grün zurecht gerückt. Zum Beispiel mit dem Satz: „Alle wollen im Grünen wohnen, aber keiner will die Bäume haben“. Wie wahr.

Und so ist dieses Gartenbuch nicht nur eine hervorragende Lektüre zur Unterhaltung, sondern gleichzeitig ein Theoriebuch, in dem man immer wieder nachschlagen kann.


Zur Autorin:
Die Gartenarchitektin und Buchautorin Gabriella Pape, 1963 in Hamburg geb., machte eine Ausbildung in einer Baumschule und ging dann nach England, um Horticulture und Gartenarchitektur zu studieren. Sie schloss ihr Studium am größten Botanischen Garten der Welt, Kew Gardens in London, ab und erlangte ein Diplom für Landschaftsarchitektur der University of Greenwich. Mit der Gartenhistorikerin Isabelle van Groeningen gewann Pape im Jahr 2000 eine Goldmedaille und den Titel „Best in Show“ der Royal Horticultural Society. Auf der Chelsea Flower Show, der inoffiziellen Weltmeisterschaft für Gartenbaukunst, gewann sie als bisher einzige Deutsche die Silver-Gilt-Medaille. 2008 gründete sie mit Isabelle van Groeningen die Königliche Gartenakademie in Berlin-Dahlem: Gartencenter, Baumschule, Ausstellungs- und Fortbildungszentrum mit 500.000 Besuchern im Jahr. Sie berät bei der Gartenplanung; Furore machte ihr Ein-Euro-Gartenkonzept - ein Euro Investition pro qm Garten. Darüber hinaus organisiert sie Gartenreisen und tritt in den Medien als Gartenexpertin auf.
Foto: © Isabelle Van Groeningen


Gabriella Pape: Gebrauchsanweisung fürs Gärtnern. 208 Seiten, Flexcover mit Klappen. Piper. ISBN 978-3-492-27715-0. € 15,00 E-Book € 12,99

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.


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