Alblust: Die Frühjahrsausgabe 2025 ist da
Faszinierende Alb:
Wunder der Natur
Die Frühlingsausgabe der Alblust führt wieder zu den schönsten und interessantesten Stellen auf der Schwäbischen Alb: zu Tuffstein-Landschaften, warmen Quellen, einem Meteoritenkrater und anderen Schätzen der Natur.
Katastrophentouristen sind hier willkommen, sie dürfen gaffen und es wurden für sie sogar Wege angelegt. Das Unglück ist nämlich schon etliche Millionen Jahre her. Damals hat ein tonnenschwerer Brocken aus dem All ein riesiges Loch in die Landschaft gedonnert. Die Spuren dieses Ereignisses können Wanderer heute auf dem Meteorkraterrundweg bei Steinheim am Albuch entdecken.
Korallenriffe und warme Quellen
Mit Wundern der Natur beschäftigt sich die Frühlingsausgabe von Alblust. Dazu gehört die Tuffstein-Landschaft, die der Fluss Wiesaz zwischen Genkingen und Gönningen aufgebaut hat. Sogar Spuren von verkalkten Korallenriffen lassen sich auf der Alb entdecken, wie am Wackerstein bei Pfullingen. Erstaunlich sind auch die warmen Quellen in Algershofen bei Munderkingen: Einem geologischen Phänomen ist es zu verdanken, dass das Wasser im Teich das ganze Jahr über 16 Grad aufweist.
Ein Bad im Pfingstrosengarten
Bekannt ist die Schwäbische Alb außerdem für ihre Magerwiesen, die – anders, als ihr Name vermuten lässt – im Frühling üppig blühen und ein Hort der Artenvielfalt für Tiere und Pflanzen sind. Der Naturfotograf Dietmar Nill hat diese Wiesen und viele weitere Wunder der Natur in einem Film über das Biosphärengebiet festgehalten, der bald ins Kino kommt.
Prächtige Blüten haben auch die Pfingstrosen: Vielfältige Formen und Farben kann man im Blumengarten von Andrea Köttner in Obermarchtal entdecken. Sie baut dort knapp 200 verschiedene Sorten an und veranstaltet Führungen in der Blütezeit.
Primaballerina Marcia Haydée auf der Alb
Ihr Paradies hat auch Marcia Haydée gefunden: Die berühmte Primaballerina war als Nachfolgerin von John Cranko lange Zeit Ballettdirektorin in Stuttgart und auf Bühnen in aller Welt zu sehen. Nun lebt sie seit 30 Jahren mit ihrem Ehemann auf der Alb und schätzt es, so nahe an der Natur zu sein.
Ihren Heimatort verlassen hat hingegen Jelena Lemercinier-Wagner: In der Auswanderer-Serie erzählt sie von ihrem Weg nach Brüssel. Ein Stück Schottland hat sich hingegen der Verein „Highland-Sack“ nach Altheim bei Riedlingen geholt: Die Dudelsackfreunde sorgen dort seit vielen Jahren für Stimmung mit ihren außergewöhnlichen Instrumenten.
Außergewöhnlich sind auch die Textilien, die das Unternehmen Keinath in Albstadt-Tailfingen bestickt: Neben T-Shirts und Handtüchern kommen dort Lederfußmatten für Luxusautos unter die Nadel – und technische Textilien, wie beleuchtbare Rückenprotektoren für Arbeitsjacken.
Genussreiche Küche und knusprige Holzofenbrote
Wie immer gibt es auch in dieser Alblust-Ausgabe eine Restaurant-Empfehlung: Im Gasthaus Stern in Schwäbisch Gmünd-Metlangen liebt es der Küchenchef Christian Mack regional, er ist Jäger und auch ein Freund verkannter Gerichte. Ebenfalls ein Genuss sind die Brote aus der Holzofenbäckerei von Kevin Weber in Salmendingen.
In Mehrstetten sorgt eine Bürgergenossenschaft für einen Dorfladen, in dem die Menschen vor Ort einkaufen können und dank einer Café-Ecke sogar einen Treffpunkt haben. Ein etwas anderer Treffpunkt ist die alljährliche Motorrad-Wallfahrt zur Kirche Ave Maria in Deggingen: Mit Gottes Beistand starten die Biker in die neue Saison.
Wandern für Singles
Laufend neue Leute kennenlernen kann man bei „Friendsndates“, und zwar im wörtlichen Sinn: Das Wanderportal bietet vor allem Singles die Möglichkeit, gemeinsam unterwegs zu sein – deutschlandweit und auch auf der Alb.
Die neue Alblust erklärt außerdem, woher der schwäbische Begriff „Doggala“ kommt, und stellt in der Tierserie die saumäßig schlauen und anpassungsfähigen Wildschweine vor. Landfrau und Tiermedizinerin Lisa Nau gibt Tipps für alle, die gerne selbst in ihrem Garten ein paar Hühner halten wollen. Dazu informiert die Ausgabe über zahlreiche Veranstaltungen in den nächsten Wochen – vom Ostermarkt bis zu den Opernfestspielen.
Alblust. Das Schwäbische Alb Magazin. 132 Seiten, reich bebildert. Erhältlich im Zeitschriftenhandel in Baden-Württemberg und bundesweit im Bahnhofsbuchhandel. Herausgeber: GEA Publishing und Media Services GmbH & Co. KG. 6,50 Euro
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