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Freitag, 3. Juli 2026

Robert Preis: 111 Orte, die von der Geschichte Österreichs erzählen

Robert Preis:

111 Orte, die von der

Geschichte Österreichs

erzählen

 

Österreich zählt zu den beliebtesten Reisezielen in Deutschland. Viele machen dort wegen der Kultur Urlaub, andere wegen der Kulinarik, nicht wenige aber gehen zum Wandern und Bergsteigen dorthin.

Alles recht und gut und wunderschön und interessant. Aber um wieviel interessanter ist es doch, zu wissen, was sich in den letzten Jahrhunderten im Land getan hat. Insbesondere, wenn man vor einem Gebäude oder Denkmal steht, das was zu erzählen hätte, man es aber nicht versteht.

Geschichte war noch nie so lebendig – oder so unterhaltsam!

Was haben Cordoba, die Schlacht von Dürnstein und das Stift Melk gemeinsam? Sie alle haben österreichische Geschichte geschrieben – manchmal laut, manchmal leise, oft ziemlich überraschend. Und so ist ein Buch, das wissend und leicht verständlich dem Gast (und natürlich auch dem Einheimischen) viel über die Geschichte des Landes und seiner Denkmäler erzählt.

Es nimmt seine Leser mit zu 111 geschichtsträchtigen Orten in Österreich, an denen Kaiser Siege feierten, Revolutionen brodelten oder einfach nur die Welt ein kleines bisschen anders wurde. Von Wien über Graz bis Salzburg – und sogar weit über die Grenzen hinaus – erleben Sie die wichtigsten Ereignisse der österreichischen Historie hautnah, vom Ötzi, bis zum Nationalsozialismus und bis hinein in die Gegenwart.

Zu jeder Besonderheit gibt es ein Foto, und für alles sind wichtige Basics, die man einfach wissen sollte wie Adresse, Anfahrt, Öffnungszeiten usw. erklärt.

Zum Autor:

Robert Preis wurde 1972 in Graz geboren. Nach dem Publizistik- und Ethnologiestudium in Wien lebt er heute mit seiner Familie wieder in der Nähe seiner Heimatstadt. Er ist Journalist, Autor zahlreicher Romane und Sachbücher und Initiator des FINE CRIME-Krimifestivals™ in Graz.

Robert Preis: 111 Orte, die von der Geschichte Österreichs erzählen. 240 Seiten, zahlreiche Fotos, Bindung: Broschur, Maße: 13.5 x 20.5 cm. Emons:, Köln, 1 Auflage 2026. ISBN 978-3-7408-2796-0. 18,95 € (D), 19,50 € (AT)

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

Dieter Buck

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Hanspaul Menara: Urwege in Südtirol

 Hanspaul Menara:

Urwege in Südtirol

 


Wer schon einmal in Südtirol war und auch schon einmal einen Wanderführer über dieses herrliche Land in seinen Händen hatte, bei dem geht beim Namen des Autors auch dieses Buches ein Leuchten übers Gesicht.

Nun hat er einen neuen Wanderführer vorgelegt. Dicker, größer und inhaltsschwerer als ein „normaler“ Wanderführer ist dieser geworden. Er verbindet Naturerlebnis mit Archäologie und eröffnet Zugänge zu Südtirols ältesten Verkehrswegen und Siedlungsräumen.

Menaras neues Werk verbindet Wandern und Geschichte auf besondere Weise miteinander und lenkt den Blick auf die frühesten Spuren menschlichen Lebens im Alpenraum. Er beschreibt 50 Südtiroler „Urwege“ in Form anschaulicher Wandervorschläge.

Reiche Geschichte in Südtirol

Südtirol besitzt noch zahlreiche eindrucksvolle Wege, die ihr hohes Alter erahnen lassen. Auf ihnen folgt man den Spuren der frühesten Alpenbewohner. Die Pfade führen zu bronzezeitlichen Fundplätzen, geheimnisvollen Schalensteinen, Rutschbahnen und Felsbildern, vorchristlichen Kultstätten, rätselhaften Ruinen, vermutlich in prähistorische Zeit zurückreichenden Bergwerke und zu anderen archäologischen Fundorten.

Bei den Urwegen – die alle mit einer Wegbeschreibung und einem topografischen Ausschnitt versehen sind – kann es sich um einfache Pfade, archaische Pflasterwege oder Teilstrecken einstiger Fernrouten handeln.

Die Wege führen ebenso zu sogenannten Wallburgen, zu der Fundstelle des Ötzi („Der Mann aus dem Eis“), aber auch zu mittelalterlichen Burgen oder Höhenkirchen, die auf ehemaligen Siedel- oder Opferstätten errichtet wurden. Es geht aber auch höher hinauf zu Almen, Bergseen und Gipfeln. Dort hat der Mensch schon vor Jahrtausenden Weidewirtschaft betrieben, nach Erzen geschürft, Spuren sakraler Handlungen hinterlassen oder ist als Jäger und Sammler unterwegs gewesen.

Es wird erklärt, was man wissen muss

Menara wäre nicht der versierte Wanderführerautor, wenn er nicht die genauen Wanderbasics beschrieben hätte. Zeit, Höhenmeter und was man sonst noch wissen will ist tabellarisch aufgeführt, es gibt eine Karte, der Weg ist kurz beschrieben, vor allem aber die Sehenswürdigkeit oder Besonderheit, um die es geht, wird ausführlich erklärt.

Einführende Hinweise auf Besonderheiten und Museen, ein kleines Urzeit-Wörterbuch und ein ausführliches Literaturverzeichnis vervollständigen das reich bebilderte Buch – eine Fleißaufgabe, die man nicht hoch genug schätzen kann und von der sicher noch nachfolgende (Wander-)Generationen zehren werden. Zudem gibt es eine Zusammenstellung von 350 prähistorischen Fundorten im Land.

Zum Autor:

Hanspaul Menara wurde 1945 in Sterzing geboren und ist dort wohnhaft, Als freischaffender Publizist und begeisterter Wanderer gilt er als einer der profundesten Kenner der Natur- und Kulturlandschaft Südtirols. Er befasst sich seit Jahrzehnten mit der Natur- und Kulturlandschaft Südtirols. Die Gesamtauflage seiner über 60 Bücher, die zum Teil auch in italienischer und englischer Sprache erschienen sind, umfasst rund 800.000 Exemplare.

Öffentliche Auszeichnungen:

1988 Ehrenurkunde der Südtiroler Landesregierung

2005 Verdienstkreuz des Landes Tirol

2008 Ehrenmitgliedschaft des Alpenvereins Südtirol

Hanspaul Menara: Urwege in Südtirol. 208 Seiten, zahlreiche Fotos und Karten, Format: 160 x 230 mm, Gewicht: 552 g, flexibler Einband (Paperback). Verlag: Tappeiner, Bozen, 1. Auflage 2026. ISBN: 979-12-80864-32-1. 28 €

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Montag, 20. Oktober 2025

Wolfgang Alber (Text)/Carolin Albers (Fotos) : ALB. Literarischer Wegweiser

 Wolfgang Alber/Carolin Albers

ALB

Literarischer Wegweiser


„Mit diesem Buch erwandert man sich Lebensfreude, innere Ruhe und große Gedanken“ …

Die Schwäbische Alb steckt voller Geschichten. Deshalb besuchten der Kulturwissenschaftler, Autor und ehemalige Journalist Wolfgang Alber und die Fotografin Carolin Albers zwanzig der schönsten literarischen Schauplätze und vergleichen die historische Sichtweise mit der heutigen Perspektive.

Sie folgten Friedrich Hölderlin zum Ulrichstein, erklommen mit Gustav Schwab den Roßberg und stiegen mit Wilhelm Hauff in die Nebelhöhle. Mit Céline besuchten sie Sigmaringen und die legendäre Fürstin Amalie Zephyrine mit ihrem Park beim ehemaligen Kloster Inzigkofen. Die Artikel über die Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten im NS-Vernichtungszentrum im Schloss Grafeneck und jenes über das jüdische Lebens in Buttenhausen, das lange Zeit zusammen mit den Nichtjuden funktionierte und ebenfalls schrecklich endete, jagen einem kalte Schauer über den Rücken. Zeugen neuerer Zeit sind Werner Koczwara und Ernst Mantel.

Begleitet wird der Text von stimmungsvollen Fotos von Carolin Albers. Wem die Alb noch etwas fremd ist, der sieht zumindest ein wenig, wie schön dort die Landschaft ist.

Wie man bald bemerkt, ist das Buch auch recht lehrreich. Außer dass man frühere und zeitgenössische Literaten und Schreiber jeglicher Couleur kennenlernt, lernt man auch einiges über die (Geistes-)Geschichte und die Literatur über und aus sowie die Landschaft und die Natur der Schwäbischen Alb.

Bei manch einer/m Leser*in, der/die „die Alb“ als Wanderer/in zu kennen meint, entsteht vielleicht ein ganz neues Bild über dieses Mittelgebirge. Und das wird nicht das schlechteste sein.

Wolfgang Alber, 1948 in Heilbronn geboren, studierte und promovierte in Tübingen. Der Kulturwissenschaftler und langjährige Redakteur des Schwäbischen Tagblatts lebt in Reutlingen am Fuß der Schwäbischen Alb. Er ist Mitherausgeber der Landschaftsbilder von Gustav Schwab und der Anthologie Wundersame Blaue Mauer!.

Carolin Albers, 1997 in Tübingen geboren, studierte Fotojournalismus und Dokumentarfotografie in Hannover und in Aarhus. Danach wurde sie beim Schwäbischen Tagblatt zur Redakteurin ausgebildet. Sie lebt in Tübingen und arbeitet als Fotografin und Journalistin.

Wolfgang Alber (Text)/Carolin Albers (Fotos): Alb: Literarischer Wegweiser. 208 Seiten, mit vielen farbigen Fotos, gebunden, mit Lesebändchen, Format: 16,5 × 23,5 cm. 8 Grad Verlag, Freiburg, 2025. ISBN: 978-3-910228-48-1. 35 €

Lesung und Foto-Präsentation
Samstag, 28. Februar 2026, 19 Uhr
Stadtbibliothek, Volmarstraße 16, 70794 Filderstadt

Buchvorstellungen mit Foto-Show
Dienstag, 25. November 2025, 19.30 Uhr
Café Stadtgespräch, Stadtbibliothek Rottenburg, Königstraße 2, 72108 Rottenburg am Neckar
Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.

Buchvorstellung mit Foto-Show
Freitag, 21. November 2025, 19.30 Uhr
Stadtbücherei Schlossmühle, Graf-Eberhard-Platz 10, 72574 Bad Urach
Eine Kooperation der Stadtbücherei und der Buchhandlung am Markt, Bad Urach.

Buchvorstellung mit Foto-Show
Mittwoch, 19. November 2025, 19 Uhr
Kleines Großes Haus Blaubeuren, Webergasse 11, 89143 Blaubeuren
Eine Kooperation von Bücherpunkt, Stadtbibliothek Blaubeuren und VHS Blaubeuren
Eintritt 15 Euro

Buchvorstellung mit Bild-Präsentation
Mittwoch, 5. November 2025, 19.30 Uhr
G. Zimmermann’s Buchhandlung, Max-Eyth-Straße 3, 73230 Kirchheim unter Teck
Eintritt 12 Euro und für Schüler und Studenten 10 Euro.

Lesung im Rahmen der Finissage "Albweitblick".
Sonntag, 26. Oktober 2025, 15 Uhr
Zehntscheuer Münsingen, Zehntscheuerweg 11 72525 Münsingen

Dieter Buck

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Montag, 17. März 2025

Thomas Faltin: Schwäbische Alb damals und heute

Thomas Faltin:

Schwäbische Alb damals und heute

 


Ich halte gerade eines der wohl wichtigsten und schönsten Bücher über die Schwäbische Alb in den Händen, das in den letzten Jahren erschienen ist. Es durchzublättern ist die reinste Freude.

Ja, es handelt wie so viele andere von der Schwäbischen Alb. Von ihrer Schönheit. Sowohl die der Landschaft wie auch die der Orte. Aber mit einer Besonderheit: Hier werden historische Aufnahmen solchen aktuellen Datums gegenüber gestellt. Hochinteressant!

100 Bildpaare hat der Autor zusammengestellt. Es liegt ein ganz eigener Reiz darin, zu beobachten, wie Orte sich im Laufe der Zeit verwandeln. Die Bildpaare in diesem Band, die die Schwäbische Alb in ihrer ganzen Vielfalt zeigen, erlauben einen direkten Vergleich von damals und heute. So werden Veränderungen erlebbar, und man erkennt, wie Vergänglichkeit und Bewahrung oft sehr nahe beieinander liegen. Überraschungen und Aha-Effekte sind jedenfalls garantiert.

Die Idee dazu hatte der nicht umsonst preisgekrönte Journalist Thomas Faltin. Er hat aber nicht nur die schönsten Plätze der Alb aufgesucht, um ein Foto zu machen, er hat auch fleißig in Archiven als historischen Aufnahmen recherchiert. Wer ihm alles geholfen hat, steht in seinem Dank. Dort sieht man auch, wo er selbst fleißig zugange war.

100 Bildpaare - 100 Ausflüge

Und hochinteressant ist es, was Faltin herausgearbeitet hat. Wie sehen die Orte seiner Fotos heute aus, wie sahen sie früher aus. Wie nicht anders zu erwarten: Die reine Natur hat sich nicht wesentlich gewandelt. Da sind halt die Bäume höher geworden oder durch andere  ersetzt worden. Der Berg von früher ist auch heute noch ein Berg.

Aber die Orte: Wie nicht anders zu vermuten, hier hat sich am meisten geändert. Und trotzdem: Man staunt, was heute doch noch alles vorhanden ist, was man bereits auf früheren Fotos sieht.

Nicht nur Natur – Archivarbeit war angesagt

Für diesen Bildband hat der Autor und Fotograf Thomas Faltin viele Tage in Archiven verbracht. Dabei hat er teils noch nie veröffentlichte Bilder und Ansichten der Schwäbischen Alb aus der Zeit von 1820 bis 1970 entdeckt. Die 100 besten Motive hat er ausgewählt und so exakt wie möglich draußen in der Natur und in den Städten nachfotografiert.

Entstanden ist ein Bildband, wie es ihn von der Schwäbischen Alb noch nie gab. Auch der Autor selbst, der die Alb seit Jahrzehnten erwandert und wie seine Westentasche kennt, war verblüfft über die vielen unerwarteten Perspektiven, die sich ihm auftaten.

Zu jedem Motiv gibt es einen Wander- und einen Einkehrtipp. So können Sie die vielen herrlichen Orte auf der Alb selbst erleben. Denn eine Lehre zieht man schnell aus diesen Fotopaaren: Carpe diem, nutze den Tag.

Zum Autor und Fotograf:

Thomas Faltin, Jahrgang 1963, arbeitet seit mehr als einem Vierteljahrhundert bei der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten. Er ist promovierter Historiker und hat als Journalist mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter den renommierten Deutschen Lokaljournalistenpreis. Als Autor und Fotograf konzentriert er sich seit vielen Jahren auf die Schwäbische Alb, die er in seiner Freizeit auf ausgedehnten Wanderungen vom Ries bis zum Randen erkundet. Er lebt in Nürtingen.

Thomas Faltin: Schwäbische Alb damals und heute. Wanderungen durch die Zeit. 224 Seiten, Format 28 x 22 cm, Broschur, 100 farbige Fotos, Bilder und Grafiken. Gmeiner Verlag, Meßkirch, 2025. ISBN 978-3-7801-4013-5. EUR 28,00 [D] / EUR 28,80 [A]

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Mittwoch, 5. Februar 2025

Kimberley Hoffman: Historischer Wimmelspaß in Stuttgart

Kimberley Hoffman:

Historischer Wimmelspaß in Stuttgart

Eine fröhlich-bunte Zeitreise durch die Stadtgeschichte


geht es drunter und drüber und an jeder Ecke wimmelt es. Menschen, Menschen, Menschen. Aus allen Zeiten, leicht erkenntlich an der Kleidung.

Überall in der Stadt ist ganz viel los und es gibt jede Menge zu entdecken, ob bei den Römern, im Mittelalter oder erst vor einigen Jahrzehnten. Ein Spaß für alle, die historisch interessiert sind, insbesondere für Stuttgarter mit diesbezüglichen Vorlieben.

Wimmelzeitreise durch Stuttgart
Dieses liebevoll gestaltete Bilderbuch macht Lust darauf, Stuttgart in den verschiedenen Epochen gemeinsam zu erkunden und mehr über seine Geschichte zu erfahren.

Das bunte Werk ist für Einheimische wie auch für Besucher Stuttgarts interessant und lehrreich. Es erzählt wunderbare Geschichten zum Entdecken und Schmunzeln, angefangen von den Mäusen hinter der Stadtmauer oder Gänsen mit Schal und römischem Kriegerhelm, von musizierenden Fröschen, einer tanzenden vornehmen Rokokogesellschaft mit gepuderten Perücken und so weite und so fort. Man beginne zu suchen. Auch Herzog Christoph widmet sich dem Versteck- und Verkleidungsstil, denn er soll auf jeder Seite in zeitgenössischer Kleidung zu sehen sein. Viel Spaß beim Suchen!

Zur Zeichnerin:

Seit 2004 gestaltet die Diplom-Illustratorin (USA) Kimberley Hoffman unter dem Namen »hoffmanillustrates! « phantasievolle Bilder für Kinder und Familien. Sie beherrscht verschiedene Stile, von leicht und verspielt bis hin zu realistisch und sehr detailliert – und sie gestaltet gern Wimmelbücher, weil sie darin viele kleine Details und Geschichten verstecken kann. Für dieses Buch hat sie zum 8. Mal für Silberburg zum Stift gegriffen.

Kimberley Hoffman: Historischer Wimmelspaß in Stuttgart. Eine fröhlich-bunte Zeitreise durch die Stadtgeschichte. 16 Seiten, durchgehend farbig. Standardbindung. Silberburg-Verlag, Tübingen, 2025. ISBN 978-3-8425-2414-9. 17,99 €

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Mittwoch, 20. November 2024

Vincent Klink: Mein Schwaben

 Vincent Klink:

 Mein Schwaben

Leben und Speisen im Ländle des Eigensinns



Vincent Klink, wer kennt ihn nicht, den Ausnahmekünstler, von dem man meint, er könne fast alles: Malen, musizieren, fotografieren, schreiben – und natürlich kochen wie ein junger Gott?

Nach seinen Abstechern nach z.B. Wien und Venedig porträtiert er nun sein Heimatland Schwaben – ein Heimspiel bei gutem Essen.

Buttenhausen, Pfullingen, Biberach, Beutelsbach, Tiefenbronn, Lauffen am Neckar, Steinheim an der Murr – wer Schwaben verstehen will, der muss über die Lande fahren. Es sind die kleinen Ortschaften, die Flüsse und Täler, die Höhenzüge der Schwäbischen Alb und die vielen bürgerlichen Gasthäuser, die das Grundrauschen jener Kulturlandschaft erzeugen, die Vincent Klink in diesem Buch mit großer Begeisterung und dem ihm eigenen Sinn für Humor besingt.

«Schwäbischer Philosoph und Schaffer am Herd.»  

Stuttgarter Zeitung

In kleinen und größeren Ausflügen durchstreift er seine Heimat innerhalb der Grenzen des alten Herzogtums, spaziert durch die Provinz und die Städte, durch Tübingen, Ulm und Stuttgart – das Zentrum der Schwabologie.

Er trifft dabei auf ursteinzeitliche Löwenmenschen und schwäbische Tüftler der Gegenwart, präsentiert bekannte und weniger bekannte Künstler und Dichter, Erfinder und Protagonisten der schwäbischen Geschichte. Immer wieder kehrt er zur Stärkung in eine Wirtschaft ein – wird gut sein, so lange es sie noch gibt – und gibt Einblicke in die ebenso bodenständige wie köstliche Küche seiner

Schreiben kann er. Er schreibt kenntnisreich, witzig und amüsant und immer auf den Punkt. Wenn man einmal angefangen hat zu lesen, würde man sein Buch am liebsten in einem Zug durchlesen. Man erfährt Persönliches, Wissenswertes und sonstwie interessantes. Vieles, das man vielleicht schon weiß, aber gerne noch einmal aus begnadeter Feder wieder liest, vieles aber, das man noch nicht wusste. Mein Gott, wo bringt der Mann die Zeit her, um so viel Wissen in sich anzusammeln?

Auch wer in Klinks Fußstapfen treten will, ist mit diesem Buch gut bedient, sind doch immer wieder Rezepte eingestreut. Auch so kann man sich dem Meister nähern.

Zum Autor:

Vincent Klink, geboren 1949, betreibt in Stuttgart das Restaurant Wielandshöhe. In der verbleibenden Zeit musiziert er, widmet sich Holzschnitten, malt und pflegt seine Bienen. Er ist Autor zahlreicher Bestseller, darunter «Sitting Küchenbull» (2009) , «Ein Bauch spaziert durch Paris» (2015) und «Ein Bauch lustwandelt durch Wien» (2019). Zuletzt erschien von ihm «Ein Bauch spaziert durch Venedig» (2022). 

Vincent Klink: Mein Schwaben. 320 Seiten, vom Autor handcolorierte Fotos, Größe (L/B/H) 207/132/27 mm, mit Lesebändchen. Rowohlt, Hamburg, 2024. ISBN 978-3-498-00310-4. 28 € (gebunden), 23,99 (E-Book)

Dieter Buck

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Freitag, 31. Mai 2024

Rolf Schlenker: Als man hier heimlich am Atom forschte

Rolf Schlenker:

Als man hier heimlich am Atom forschte

Schicksalhafte Ereignisse und bewegende Geschichten aus Baden-Württemberg

 


Wer liest nicht gerne Geschichten über das, was andere erlebt haben? Zumal in seinem eigenen Umfeld, in diesem Fall also in Baden-Württemberg. Erfolgsautor Rolf Schlenker beschreibt in diesem reich bebilderten Band auf spannende Art und Weise eine faszinierende Zusammenstellung von 16 schicksalhafter Ereignisse und bewegender Geschichten aus der wechselvollen Vergangenheit des Landes.

Der Leser wird über bewegende Schicksale, skurrile Ereignisse und bedeutende Ereignisse, die das Bundesland geprägt haben, auf unterhaltsame Weise informiert und dabei auf eine historische Reise durch Baden-Württemberg mitgenommen. Beginnend mit den düsteren Zeiten von Bad Boll, wo einst Churchills Kurbad eine unerwartete Wendung nahm und das möglicherweise sogar als Versteck für Terroristen diente. Auch die bewegenden Schicksale der Schwarzwälder Auswanderer in schweren Hungerzeiten werden beschrieben – mit erstaunlichen Verbindungen.

Weiter im Schwarzwald bleibend liest man über die düstere Vergangenheit des Serienmörders Josef Schäfer ebenso wie über die Auswirkungen der Rheinbegradigung des Ingenieurs Tulla auf die Landschaft und sogar auf die in der Umgebung lebenden Menschen. Skurril und weniger tief in das Leben der Menschen eingreifend ist die Geschichte des Freiburger Aquarienhändler Monsieur X, der die Deutsche Bundesbahn erpresste.

Spannende Geschichten erzählen von den Bundschuh-Aktivisten, die den Weltkonzern Daimler herausforderten, dem kläglichen Ende des württembergischen NSDAP-Gauleiters Murr in den Vorarlberger Alpen, wie der Unternehmer der besonderen Art Wolfgang Grupp, bekannt durch seinen Affen in der Werbung für seine Firma Trigema, seinen heimischen CDU-Kreisverband unterwanderte. Die Verbindung zwischen dem Bauernkrieg und dem Ex-Bayern Franck Ribery gehören weiter zu den interessanten Teilen dieses Geschichtsbuches der besonderen Art wie auch die Kapitel über die berüchtigte Kimmelbande, die das Grenzgebiet zwischen Baden und der Pfalz terrorisierte, wie der Problembär „M 13” in Langenargen bei der Aufklärung eines Mordes eine Rolle spielte und die Beschreibung der dramatische Tornadonacht vom 10. Juli 1968, als ein Tornado mit 400 km/h durch Pforzheim fegte.

Diese und viele weitere spannende Geschichten präsentieren eine eindrucksvolle Reise durch die Geschichte Baden-Württembergs. Die Leser werden auf eine fesselnde Reise mitgenommen und erfahren, wie die Vergangenheit Baden-Württembergs von faszinierenden Geschichten und historischen Ereignissen durchzogen ist.

Wer sich für die Geschichte und die vielfältigen Facetten dieses Bundeslands interessiert, ist mit diesem Werk auf der richtigen Seite.

Zum Autor:

Rolf Schlenker, 1954 in Stuttgart geboren, arbeitet als Wissenschaftsjournalist, Dokumentarfilmer und Sachbuchautor. Seit 1993 ist er Redakteur beim SWR-Fernsehen und hat für seine Dokumentationen verschiedene Preise erhalten.

Rolf Schlenker: Als man hier heimlich am Atom forschte. Schicksalhafte Ereignisse und bewegende Geschichten aus Baden-Württemberg. 128 Seiten, ca. 70 Abbildungen, Format 16,8 x 24,1 cm, Hardcover. Silberburg. ISBN: 9783842524460. 24,99 €

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Dienstag, 23. April 2024

Wilma Pfeiffer/Walter Stelzle: Salz macht Kultur

 Wilma Pfeiffer/Walter Stelzle: Salz macht Kultur

Auf den Spuren des „weißen Goldes“ zwischen Bad Ischl und Bad Reichenhall

 


Salz war ja nicht nur eine wichtige Ergänzung zur Nahrung, sondern Salz war auch ein Kulturbringer. So hart seine Gewinnung für die damit Beschäftigten sicher auch war, aber letztendlich profitierten alle davon, die am Gewinnungsort, am Zielort des Versands und dazwischen mit ihm in Berührung kamen.

Bis in die Neuzeit war Salz ein seltenes, hochbegehrtes Mittel zum Würzen von Speisen und zur Konservierung von Lebensmitteln. Seit mehr als 3000 Jahren wird das Lebenselixier rund um Inn und Salzach gefördert. Damit begründete es den Fortschritt und Wohlstand einer ganzen Region.

Eine Reise entlang der geschichtsträchtigsten Salzwege
Bis heute prägt Salz das Salzkammergut, den Rupertiwinkel und den Chiemgau. Für historisch interessierte Urlauber lassen sich hier neben Baden und Wandern auch einzigartige technische und architektonische Schätze entdecken - von den vorindustriellen Pumpwerken bis zu den eindrucksvollsten Bergstollen.

Autorin und Autor Wilma Pfeiffer und Walter Stelzle berichten auf ihrer kurzweiligen und mit Anekdoten und Ausflugstipps gespickten Kulturreise tief in die Geschichte und Gegenwart des "weißen Goldes"! Sie führen die Leser ihres reich bebilderten Lesebuchs mit Geschichten über das Salz und Ausflugstipps entlang der Salzorte und auf Salzwegen in Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Bayern; an Beispielen seien nur Hallstatt, Hallein, Schwaz, Berchtesgaden und Traunstein genannt – die Liste ist sicher nicht vollständig.

Lebendig erzählt

Die beiden erzählstarken Autoren berichten lebendig, einfallsreich und interessant von vielen Geschichten um das Salz, sodass sich der interesseirte, aber vielleicht unkundige Leser die Sache lebendig vorstellen kann. Ausflugstipps und ähnliche Einschübe in Kästen machen das Buch kurzweilig, und altertümlich graue oder sepiafarbene Fotos lassen einen denken, in einer früheren Kulturepoche zu leben.

Fazit: Ein Buch fast für alle: Heimatliebenden, Kulturbeflissene, historisch Interessierte, Ausflügler und Touristen. Jeder wird eine andere, seine Seite aus dem Werk ziehen.

Zur Autorin:

Wilma Pfeiffer, MA, ist Kulturwissenschafterin, Touristikfachfrau und passionierte Geschichtenerzählerin. Die weitgereiste und welterfahrene Oberösterreicherin lebt in Bayern und entdeckt mit großer Begeisterung ihre alte Heimat mit neuen Augen.
Umfangreiche Erzählprogramme: Pfeiffer&Stelzle Kulturgeschichten,
https://www.kultur-geschichten.de

Wilma Pfeiffer/Walter Stelzle: Salz macht Kultur. Auf den Spuren des „weißen Goldes“ zwischen Bad Ischl und Bad Reichenhall. 224 Seiten, durchgehend farbig bebildert, kartoniert. Verlag Anton Pustet, Salzburg, 2024. ISBN: 3702511156. 25 €*

Veranstaltungen:

Buchpräsentation
Wilma Pfeiffer und Walter Stelzle
Salz macht Kultur
Auf den Spuren des „weißen Goldes“ zwischen Bad Ischl und Bad Reichenhall
Dienstag, 7. Mai 2024, 18.30 Uhr
Stierle Kelten-Buchhandlung
Thunstraße 9, 5400 Hallein
Eintritt frei!

Buchpräsentation
Wilma Pfeiffer und Walter Stelzle
Salz macht Kultur
Auf den Spuren des „weißen Goldes“ zwischen Bad Ischl und Bad Reichenhall
Mittwoch, 8. Mai 2024, 19.30 Uhr
Stadtbücherei Penzberg
Rathauspassage
Karlstr. 23, 82377 Penzberg
Weitere Informationen und Tickets: www.volkshochschule-penzberg.de und
www.buecherei-penzberg.de

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

Dieter Buck

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