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Dienstag, 2. Juni 2026

Benedikt Grimmler: Geheimnisvolles Baden-Württemberg

Benedikt Grimmler:

Geheimnisvolles Baden-Württemberg

Auf den Spuren von Geistern, Gespenstern und Spukgestalten

 


Es gibt überall Sagen, auch in Baden-Württemberg. Viele Sagen sprechen von einer reichen und bewegten Geschichte eines Landes.

Baden-Württemberg mit seinen dunklen und geheimnisvollen Waldgebieten wie Schwarzwald, Schwäbisch-Fränkischer Wald oder Odenwald ist ohnehin prädestiniert für Sagen.

Der schon oft mit ähnlichen Themen und Geschichten in Erscheinung getretene Benedikt Grimmler präsentiert in seinem neuen Buch eine wunderbare Sammlung geheimnisvoller Geschichten und Anekdoten aus Baden-Württemberg.

Insgesamt 40, phantastische und oft gruselige alte Erzählungen im ganzen Land hat der Autor gesammelt. Das beginnt in Mannheim und führt über Schwarzwald, Taubertal, Hohenlohe, den Mittleren Neckarraum und Schwäbische Alb bis hinab ins Hegau. Jede Sage ist auf zwei oder mehr Seiten beschrieben und mit einem Foto illustriert.

Obwohl die Sagen ja größtenteils aus Phantasievorstellungen der Bevölkerung bestehen, erfährt man so einiges über die Landesgeschichte.

Zum Autor:

Geboren in Kulmbach/Oberfranken, war Benedikt Grimmler im Museum seiner Heimatstadt Stadtsteinach tätig, ehe er Germanistik, Anglistik und Amerikanistik in Konstanz und Wien studierte. Seitdem pendelt er zwischen Frankenland und Bodensee. Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge zu geschichtlichen und kulturwissenschaftlichen Themen sowie mehrere Sachbücher zu historischen Themen, darunter „Endlich. Die spektakulärsten Erbfälle“ und „Fränkische Verbrecher“. Vom Schreibtisch weg treibt es ihn immer wieder hinaus, um zu Fuß Natur und Kultur zu entdecken und sich dabei zu erholen.

Benedikt Grimmler: Geheimnisvolles Baden-Württemberg. Auf den Spuren von Geistern, Gespenstern und Spukgestalten. 128 Seiten, ca. 100 Abbildungen, Format 16,8 x 24,1 cm, Bindung Hardcover. Verlag Sutton, 1. Auflage 2026. ISBN 978-3-96303-686-6. 24,99 €

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

Dieter Buck

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Mittwoch, 10. September 2025

Alblust: Herbstausgabe 2025

Bilder voller Nostalgie: 

Die Alb im Blick

 


Die Herbstausgabe von Alblust stellt Bilder der Alb in den Mittelpunkt. Sie zeigt Fotos von vergessenen Orten mit morbidem Charme, aber auch Bilder, die den Wandel des Alltags in den Dörfern und der Alblandschaft dokumentieren.

Benjamin Seyfangs Fotos bescheren ein Gefühl zwischen Faszination und Schrecken. Seine Motive sind vergessene Orte, wie zum Beispiel eine verlassene Textilfabrik oder eine vollständig eingerichtete Villa, in der im Wohnzimmer die Tapete modert, Vorhänge zerfetzt sind und ein geschmückter Weihnachtsbaum steht. Der Fotograf aus Metzingen hat zu seinen Lost Places schon einige Bücher veröffentlicht und vom Gewächshaus bis zum Auto alles mögliche festgehalten.

„Bilder der Alb“ heißt das Titelthema in der Herbstausgabe des Magazins Alblust. Dazu gehören auch die Aufnahmen von Botho Walldorf aus Wannweil: Der 80-Jährige hat sein Leben lang den Wandel des Alltags festgehalten. Seine einzigartige Sammlung erzählt von Dampfloks, Kuhgespannen und den Menschen in den Dörfern.

Historische und aktuelle Aufnahmen gegenübergestellt

An solchen Fenstern in die Vergangenheit ist auch Alblust-Autor Thomas Faltin interessiert: Für sein Buchprojekt „Schwäbische Alb – Damals und heute“ hat er historische Aufnahmen, Stiche und Gemälde von Landschaften gesucht und ihnen ein aktuelles Foto vom exakt selben Ausschnitt gegenübergestellt. Auch Malerinnen und Maler halten bis heute die Alb in ihren Werken fest. Einige Beispiele und die Museen, in denen ihre Arbeit zu sehen ist, sind ebenfalls in der neuen Alblust zu finden.

Herbstwanderungen zum Ipf und zur Schmeie

Das Magazin Alblust arbeitet seit der ersten Ausgabe mit authentischen Bildern von Fotografinnen und Fotografen, die vor Ort sind und eine Geschichte auch mit ihren Aufnahmen erzählen. Deshalb sind auch in der Herbstausgabe zu allen anderen Themen beeindruckende Fotos zu sehen. So auch zu den beiden Wandertipps für den Herbst: Es geht auf den Spuren der Kelten zum Ipf bei Bopfingen, einer der schönsten Erhebungen der Alb. Die andere Tour folgt dem Flüsschen Schmeie auf ihrem Weg zur Donau – und durch eine der ruhigsten Ecken der Alb.

Die Tierserie widmet sich diese Mal den Eichhörnchen – und eines davon ist auf dem Alblust-Titel zu sehen. Tiere stehen auch auf dem Biohof von Uschi Gorzelany in Kochstetten im Mittelpunkt: Sie ist Landwirtin mit Leib und Seele und klopft an, wenn sie ihren Hühnerstall betritt. Der Verein Falconis hat ebenfalls ein Herz für Tiere: Kranke Falken, Eulen und Uhus werden in seinem Greifvogelzentrum bei Göppingen hochgepäppelt.

100 Jahre Hengstparade

Manche Tiere locken sogar Tausende von Menschen auf die Alb: Die Hengstparade im Haupt- und Landgestüt Marbach ist ein solcher Besuchermagnet – und ein außergewöhnliches Pferdespektakel, das in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert.

Mit 30 Jahren reicht die Geschichte des Strohparks in der Heuberggemeinde Schwenningen zwar nicht ganz so weit zurück. Dennoch ziehen die originellen und teils gewaltigen Kunstwerke, die mehrere Vereine aus Stroh gestalten, jeden Herbst zahlreiche Neugierige an. 

Koch erfüllt Wünsche von Menschen im Hospiz

Die Reihe der empfehlenswerten Restaurants wird fortgesetzt mit der Rose in Ehingen an der Donau: Inhaber Marc Bürkle erfüllt nicht nur die Wünsche seiner Gäste. Er kocht auch ehrenamtlich für Menschen im Hospiz.

Die Ausgabe geht außerdem der Frage nach, warum Tuttlingen sich zur Hauptstadt der Medizintechnik entwickelt hat. Wer sich fürs Schwäbische interessiert, erfährt, woher das Wort „bhäb“ kommt. Außerdem wird die Auswanderin Tanja Göppel aus Münsingen vorgestellt, die heute in der Wildnis Kanadas lebt.

Darüber hinaus enthält die Herbstausgabe viele Tipps für Veranstaltungen und ein Quiz, bei dem Leserinnen und Leser eine genussreiche Fahrt im Oldtimerbus gewinnen können.  

Alblust. Das Schwäbische Alb Magazin. Herbstausgabe 2025. 132 Seiten, Herausgeber: GEA Publishing und Media Services GmbH & Co. KG. Erhältlich im Zeitschriftenhandel in Baden-Württemberg und bundesweit im Bahnhofsbuchhandel. 6,50 €

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Samstag, 8. Juni 2024

Benedikt Grimmler: Schaurige Plätze Baden-Württemberg

Benedikt Grimmler: Schaurige Plätze Baden-Württemberg

Unheimliche Orte und mysteriöse Fälle, die auf wahren Begebenheiten beruhen

 


Grusel und Schauer, das fasziniert den Menschen einfach, Gespenster, Geister, Gruselfaktor – alles hat dieses Buch eines Kenners der Materie zu biegen.

Der Autor hat schon zahlreiche Bücher mit seinen Recherchen zu grausigen und unheimlichen Vorfällen im Land veröffentlicht.

Und auch in seinem neuen Werk kann man das sonst so idyllische Bundesland jenseits von Bollenhut und Spätzle entdecken. Dabei tauchen seine Leser in düstere Geschichten ein, erfahren mehr über unheimliche Schauergeschichten, übernatürliche Phänomene und unerklärliche Erscheinungen.

Grimmler schreibt über geisterhafte Schwarzwalddörfer, die Kontakt zur anderen Seite suchen, von Straßenräubern, die vom Blitz getroffen werden, und von Poltergeistern, die Bauern das Blut in den Adern gefrieren lassen. Man erfährt von geheimnisvollen Tanzschulen, die von Hexen betrieben werden und von rätselhaften Kreuzen auf einsamen Wiesen.

All diese 33 Gruselgeschichten beziehen sich auf konkrete Personen und Ereignisse, nichts hat des Autors Phantasie dazu gedichtet. Grimmler ist ein begeisterter Sammler Geschichten, und weiß zu recherchieren. Viele Einzelheiten, die sicher nicht auf der Straße liegen, hat er in diesem und seinen früheren Büchern dokumentiert. Hut ab vor so viel Fleiß. Vielleicht macht aud gerade dies den Grusel seiner Geschichten aus: Dass sie nicht der Phantasie entsprungen sind und man sie nach der Lektüre problemlos vergessen kann, sondern dass sie ihren Ursprung in der Realität und tatsächlichen Vorgängen haben. Es könnte einen gruseln…

Zum Autor:

Geboren in Kulmbach/Oberfranken, war Benedikt Grimmler im Museum seiner Heimatstadt Stadtsteinach tätig, ehe er Germanistik, Anglistik und Amerikanistik in Konstanz und Wien studierte. Seitdem pendelt er zwischen Frankenland und Bodensee. Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge zu geschichtlichen und kulturwissenschaftlichen Themen sowie mehrere Sachbücher zu historischen Themen, darunter „Endlich. Die spektakulärsten Erbfälle“ und „Fränkische Verbrecher“. Vom Schreibtisch weg treibt es ihn immer wieder hinaus, um zu Fuß Natur und Kultur zu entdecken und sich dabei zu erholen.

Benedikt Grimmler: Schaurige Plätze Baden-Württemberg. Unheimliche Orte und mysteriöse Fälle, die auf wahren Begebenheiten beruhen. 160 Seiten, ca. 200 Abbildungen, Format 16,5 x 23,5 cm, Klappenbroschur mit Fadenheftung. Bruckmann, München, 2024. ISBN: 9783734325571. 22,99 €

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Freitag, 31. Mai 2024

Rolf Schlenker: Als man hier heimlich am Atom forschte

Rolf Schlenker:

Als man hier heimlich am Atom forschte

Schicksalhafte Ereignisse und bewegende Geschichten aus Baden-Württemberg

 


Wer liest nicht gerne Geschichten über das, was andere erlebt haben? Zumal in seinem eigenen Umfeld, in diesem Fall also in Baden-Württemberg. Erfolgsautor Rolf Schlenker beschreibt in diesem reich bebilderten Band auf spannende Art und Weise eine faszinierende Zusammenstellung von 16 schicksalhafter Ereignisse und bewegender Geschichten aus der wechselvollen Vergangenheit des Landes.

Der Leser wird über bewegende Schicksale, skurrile Ereignisse und bedeutende Ereignisse, die das Bundesland geprägt haben, auf unterhaltsame Weise informiert und dabei auf eine historische Reise durch Baden-Württemberg mitgenommen. Beginnend mit den düsteren Zeiten von Bad Boll, wo einst Churchills Kurbad eine unerwartete Wendung nahm und das möglicherweise sogar als Versteck für Terroristen diente. Auch die bewegenden Schicksale der Schwarzwälder Auswanderer in schweren Hungerzeiten werden beschrieben – mit erstaunlichen Verbindungen.

Weiter im Schwarzwald bleibend liest man über die düstere Vergangenheit des Serienmörders Josef Schäfer ebenso wie über die Auswirkungen der Rheinbegradigung des Ingenieurs Tulla auf die Landschaft und sogar auf die in der Umgebung lebenden Menschen. Skurril und weniger tief in das Leben der Menschen eingreifend ist die Geschichte des Freiburger Aquarienhändler Monsieur X, der die Deutsche Bundesbahn erpresste.

Spannende Geschichten erzählen von den Bundschuh-Aktivisten, die den Weltkonzern Daimler herausforderten, dem kläglichen Ende des württembergischen NSDAP-Gauleiters Murr in den Vorarlberger Alpen, wie der Unternehmer der besonderen Art Wolfgang Grupp, bekannt durch seinen Affen in der Werbung für seine Firma Trigema, seinen heimischen CDU-Kreisverband unterwanderte. Die Verbindung zwischen dem Bauernkrieg und dem Ex-Bayern Franck Ribery gehören weiter zu den interessanten Teilen dieses Geschichtsbuches der besonderen Art wie auch die Kapitel über die berüchtigte Kimmelbande, die das Grenzgebiet zwischen Baden und der Pfalz terrorisierte, wie der Problembär „M 13” in Langenargen bei der Aufklärung eines Mordes eine Rolle spielte und die Beschreibung der dramatische Tornadonacht vom 10. Juli 1968, als ein Tornado mit 400 km/h durch Pforzheim fegte.

Diese und viele weitere spannende Geschichten präsentieren eine eindrucksvolle Reise durch die Geschichte Baden-Württembergs. Die Leser werden auf eine fesselnde Reise mitgenommen und erfahren, wie die Vergangenheit Baden-Württembergs von faszinierenden Geschichten und historischen Ereignissen durchzogen ist.

Wer sich für die Geschichte und die vielfältigen Facetten dieses Bundeslands interessiert, ist mit diesem Werk auf der richtigen Seite.

Zum Autor:

Rolf Schlenker, 1954 in Stuttgart geboren, arbeitet als Wissenschaftsjournalist, Dokumentarfilmer und Sachbuchautor. Seit 1993 ist er Redakteur beim SWR-Fernsehen und hat für seine Dokumentationen verschiedene Preise erhalten.

Rolf Schlenker: Als man hier heimlich am Atom forschte. Schicksalhafte Ereignisse und bewegende Geschichten aus Baden-Württemberg. 128 Seiten, ca. 70 Abbildungen, Format 16,8 x 24,1 cm, Hardcover. Silberburg. ISBN: 9783842524460. 24,99 €

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Samstag, 25. November 2023

Philipp Sauer/Thomas Rathay/Klaus Hansen: Wilde Bergwelt im Südwesten

Philipp Sauer/Thomas Rathay/Klaus Hansen:

Wilde Bergwelt im Südwesten

Einzigartige Landschaften und faszinierende Begegnungen im Schwarzwald & auf der Schwäbischen Alb

 


Hier liegt wohl d a s Baden-Württemberg-Buch des Jahres vor mir: ein prächtiger Bildband über die Natur und die Tradition und Kultur im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb.

Auch wenn die Überschrift des ersten Kapitels „Alpines Baden-Württemberg“ und die Zuschreibung von „majestätischen Bergen“ wohl etwas hoch gegriffen erscheint, schön wärs – und obwohl man auf den Bildern dieser beiden Seiten Felsen, Skifahrer und Kühe auf einer Weide sieht – dieser Bildband ist ein wahrer Schatz für alle Naturliebhaber und Abenteurer, die sich für die Schönheit und Vielfalt der Natur begeistern.

Zwei begnadete Fotografen haben ihn mit beeindruckenden Bildern ausgestattet und nehmen ihre Leser mit auf eine unvergessliche Reise durch die majestätischen Berge und Täler der Region. Die Schwäbische Alb lockt mit Superlativen: Steht hier doch mit dem Massiv des Schaufelsens im Durchbruchstal der Oberen Donau die größte außeralpine Felswand Deutschlands.

Schwarzwald und Alb sind nicht nur beschauliche Wanderreviere, sondern besitzen auch eine teilweise wilde Bergwelt. Autor Philipp Sauer, bekannt durch seine Bücher über „Hardcore-Wanderungen“ für Konditionshelden, weiß wohl, wo und warum er gerade hier unterwegs ist. Wohnt er doch sogar in einem der schönsten Teile der Schwäbischen Alb, ebenso der Schwarzwälder Fotograf Hansen.

Schwäbische Alb: Skifahren – Kanufahren – Klettern

Im ersten Teil des Buches erfährst du unter anderem, wie sich der Skibetrieb auf der Schwäbischen Alb mit den Jahren gewandelt hat. Die einstigen Hänge des Alltags werden zu Spielplätzen für Bergsportliebhaber. Tauche ein in die atemberaubende Natur des Oberen Donautals und erlebe den Nervenkitzel des Kanufahrens. Wage dich hinauf auf die größten außeralpinen Felsen Deutschlands und spüre den Adrenalinkick beim Klettern.

Schwarzwald: Lost Places – Viehabtrieb – Wildwasser - Klettern

Der Schwarzwald, ein weiteres Highlight dieser Bergwelt, hat ebenfalls viel zu bieten. Begib dich auf eine Reise zu den Lost Places entlang der Schwarzwaldhochstraße und lass dich von vergessenen Orten in ihren Bann ziehen. Erlebe den traditionellen Viehabtrieb in Oberried und tauche ein in eine längst vergangene Zeit.
Aber auch für Bergsportbegeisterte bietet der Schwarzwald ein wahres Paradies. Erkunde die Wildwasserströme und lasse dich von der Kraft der Natur mitreißen. Wage dich auf die herausfordernden Klettersteige und finde deine Balance beim Bouldern. Wenn du dich wirklich trauen willst, dann wage dich sogar ans (Eis-)Klettern und spüre das Kribbeln der Herausforderung.
Nicht wild, aber interessant: traditionsreicher Südwesten

Deutschlands Südwesten besteht aber nicht nur aus Bergen, seien sie nun wild oder idyllisch, sondern auch aus Menschen. Und die haben Traditionen, die sie auch pflegen. Dies wird in diesem Kapitel angerissen, denn einige wie die Schiltacher Flößerei und ihre faszinierende Geschichte oder das Brauchtum der schwäbisch-alemannischen Fasnet werden in Wort und Bild beschrieben. 

 Zu den Autoren und Fotografen:

Philipp Sauer, gebürtiger Schwabe, wohnhaft in Bad Urach, stromert seit nunmehr bald 30 Jahren durch die Mittelgebirge Baden-Württembergs. Er hat in dieser Zeit die alten, steilen und vergessenen Reviere von Alb und Schwarzwald neu erkundet. Diese fantastischen und für manche wohl neuen und unbekannten Eindrücke möchte er teilen. Mit Klaus Hansen und Thomas Rathay hat er zwei kongeniale Fotografen und Bergkameraden gefunden, die sich auf dieses einzigartige Projekt eingelassen haben.

Berufsfotograf Thomas Rathay liebt die Outdoor-Fotografie. Er stammt aus Brandenburg und lebt seit 2003 in Stuttgart. Ihn faszinieren die vor der Haustüre liegenden Berge der Schwäbischen Alb und des Schwarzwaldes. Die vielfältigen Landschaftsbilder haben für ihn zu jeder Jahres- und Tageszeit (fotografisches) Suchtpotenzial. Um an seine Motive möglichst nahe heranzukommen, lässt er sich auf das eine oder andere abgesicherte Wagnis ein und scheut kaum eine Herausforderung.

Klaus Hansen ist im Schwarzwald geboren und aufgewachsen – auch wenn man das aufgrund seines Namens gar nicht vermutet. Eine seiner Leidenschaft ist das Fotografieren. Die Kamera ist ein ständiger Begleiter weltweit: auf allen kleinen und großen Reisen und natürlich in seiner Heimat seit Kindheitstagen. Landschaften, Nachtfotografie und die schöne Natur im Schwarzwald sind die Schwerpunkte des Fotografen.

Philipp Sauer/Thomas Rathay/Klaus Hansen: Wilde Bergwelt im Südwesten. Einzigartige Landschaften und faszinierende Begegnungen im Schwarzwald & auf der Schwäbischen Alb. 192 Seiten, ca. 220 Abbildungen, Format 26,8 x 28,9 cm, Hardcover. J. Berg, München, 2023. ISBN: 9783862467693. 39,99 €

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Sonntag, 5. November 2023

Benjamin Seyfang: Lost Places in der Region Heilbronn

Benjamin Seyfang:

Lost Places in der Region Heilbronn

Die Faszination verlassener Orte

 


Lost Places, ein Renner seit einigen Jahren. Verlassene Orte mit dem Charme des Verfalls. Der Autor dieser Zeilen muss zugeben, auch er ist von der Faszination solcher Orte erfasst und besucht und fotografiert sie gerne.

Aber sicher nicht mit solchem Engagement wie der Fotograf dieses Buches über die verlorenen, verlassenen und verfallenden Orte in der Region Heilbronn – eigentlich eine Gegend, die mit ihrem Wechsel zwischen Feldern, Weinbergen und Wäldern eine eher fröhliche Ausstrahlung hat.

Der Fotograf und Urban Explorer Benjamin Seyfang hat die spannendsten verlassenen Orte dieses Landstrichs aufgesucht. Seine einzigartigen und faszinierenden Fotos geben Einblicke in Orte aus einer vergangenen Welt, die kaum jemand mehr kennt. Ob marode Gaststätten, stillgelegte Mühlen, verlassene Häuser oder zurückgelassene Fahrzeuge: Benjamin Seyfang fängt den Charme des Verfalls in großartigen Bildern ein.

Und was er alles entdeckt hat: Stollen, Tunnels, Brücken, Gastwirtschaft, Wohnungen, Eisenbahnwaggons, Autos, Werkstätte, Bunker, Bahnhof und vieles mehr. Und man kann gar nicht aufhören, in den Fotos nach Details zu suchen – man dass man fast meint, ein Wimmelbuch für Erwachsene vor sich zu haben.

Zum Fotografen:

Benjamin Seyfang, geboren 1988 in Esslingen am Neckar, arbeitet als Fachkraft für Abwassertechnik. Durch Arbeiten in der Graffiti-Szene begann er sich schon bald für das Thema „Lost Places“ zu interessieren. Dabei entdeckte er „die Schönheit des Zerfalls“. Ab 2012 fotografierte er auf Reisen rund um den Globus vergessene Orte dieser Welt. Jedes einzelne Bild von Ihm erzählt eine eigene Geschichte.

Benjamin Seyfang: Lost Places in der Region Heilbronn. Die Faszination verlassener Orte. 168 Seiten, ca. 120 Abbildungen, Format 22,7 x 27,4 cm, Hardcover. Silberburg, Tübingen, 2023. ISBN: 9783842523845. 36,99 €

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Dieter Buck

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Sonntag, 27. August 2023

Schöner Südwesten 5/2023

Neue Ausgabe des Magazins für Baden-Württemberg

Schöner Südwesten ist wieder da

 


„Schöner Südwesten“ ist – mit seinen – anders genannten – Vorgängermagazinen – wohl das älteste Publikumsmagazin für Baden-Württemberg, den deutschen Südwesten halt.

Auch die neue Ausgabe erzählt das wesentlichste über das Ländle, seine Besonderheiten, seine Menschen, seine Sehenswürdigkeiten.

In diesem Heft sind enthalten als Titelstory eine Geschichte über den „Wanderpapst“ Dieter Buck, mit seinen bisher rund 170 veröffentlichten Büchern wohl der bekannteste Wanderführerautor des Landes, sowie als weitere Personen den „Schaumweinkönig“ Jörg Geiger und den ehemaligen Direktor des Blühenden Barock Volker Kugler über das diesjährige Kürbisfest.

Dazu gibt es Artikel über die Fachwerkpracht im Ländle, den Heidelbeerweg in Enzklösterle, das Lothardenkmal, Aalen, Nachtfalter, Artikel übers Kochen, Wein und Gaststätten, das Allgäu und wieder Wander- und Radfahrtipps.

Schöner Südwesten 5/2023. 98 Seiten, reich bebildert. Silberburg-Verlag. Erhältlich im gut sortierten Buchhandel, im Bahnhofsbuchhandel, an Kiosken oder beim Verlag verlagshaus24.de/silberburg. 5,95 €

www.schoener-suedwesten-magazin.de

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Sonntag, 25. Juni 2023

Schöner Südwesten Ausgabe 4 2023 ist da

Jetzt neu:

Schöner Südwesten, Ausgabe 4 2023

Das Magazin für Baden und Württemberg

 


Wieder mit jeder Menge interessanter Artikel und Interviews. Dazu wieder ein Wandertipp von Dieter Buck. Dieses Mal führt er zu den legendären Klettergipfeln des Battert bei Baden-Baden – die leider seit kurzem teilweise gesperrt sind. Aber wandern dort und die herrliche Aussicht genießen kann man trotzdem.


 

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Donnerstag, 8. Juni 2023

Ausgabe 2/2023 „Alblust – Das Schwäbische Alb Magazin“

 Raus ins Grüne:

Die neue Alblust stellt sehenswerte Gärten vor

 


Aber zuerst das Wichtigste: Wie immer wird die neue Alblust sehnsüchtig erwartet, findet man doch in dem extra für die Schwäbische Alb geschaffenen Magazin jede Menge neues und interessantes über des Schwaben liebstes Mittelgebirge.

Auch dieses Mal wird ein reiches Potpourri an Themen geliefert. Vor allem aber erfährt man viel über Gärten im Land – für den Autor besonders interessant, hat er doch darüber mal ein Buch geschrieben und kennt den einen oder anderen der vorgestellten Gärten.

Gärten sind Oasen der Ruhe, Farben und Düfte – und beliebte Ausflugsziele: Zum Beispiel der im Heft vorgestellte Klostergarten Inzigkofen mit seinen historischen Pflanzen ist ebenso dabei wie der einzigartige Heckengarten in Abtsgmünd. Beide allerdings zeigen einen völlig unterschiedlichen Charakter.

Gärten also

Bei Schloss Hohenstadt in Abtsgmünd liegt einer der ältesten barocken Heckengärten Europas. Ein Teil der Hainbuchen, die dort an heißen Tagen Schatten spenden, stammt tatsächlich noch aus dem 18. Jahrhundert. Ein Besuch lohnt sich aber nicht nur wegen dieses hübschen Fleckchens Erde: Wenn Anne Gräfin Adelmann von Adelmannsfelden durch das Schloss und den Garten ihrer Familie führt, gibt es viel zu lachen.

Hohenstadt ist also eines der Ziele im Grünen in der neuen Alblust. Der einem Bauerngarten verwandte Klostergarten in Inzigkofen bei Sigmaringen ein weiteres: Er gleicht mit seinen historischen Pflanzen einem blühenden Lexikon und bietet Lebensraum für viele Tiere. Außerdem ist er eine Oase der Ruhe, Farben und Düfte für Besucher. Die Ausgabe stellt darüber hinaus weitere Gärten vor: Vom Labyrinth aus Liguster auf der Ostalb über den weitläufigen Botanischen Garten der Universität Ulm oder den mit Raritäten versehenen der Uni Tübingen bis hin zum Garten des Kunstexperten Roland Doschka bei Rottenburg, der sich bei der Gestaltung auch von berühmten Gemälden inspirieren ließ.

Und Menschen!

Ein Mensch, der von klein auf von der Natur fasziniert war, ist Dietmar Nill aus Öschingen. Längst zählt er zu den renommiertesten Tierfotografen im Land. Nach Expeditionen in die Welt liegt der Schwerpunkt seiner Arbeit wieder auf der Alb.

Vom Wandern …

Der Hohenzollernweg entführt die Leser in ein verschwundenes Land: Bei der Wanderung lässt sich Aufstieg und Fall des einst souveränen Staates erkunden. Auch auf der Bierkultur-Radtour erfährt man Überraschendes aus vergangenen Zeiten: Dass etwa schon die Römer den Gerstensaft tranken und früher an vielen Orten gebraut wurde, denen man es heute nicht mehr ansieht.

… über Brauchtum in der Musik…

Das Handy der Steinzeit heißt Hirtenhorn und wurde auch auf der Alb genutzt. Manfred Stingel hat dem archaischen Instrument im Haus der Volkskunst in Balingen-Dürrwangen neues Leben eingehaucht. Yves Opizzo widmet sich in Haigerloch ebenfalls einer Kunst, die man aus der Vergangenheit kennt: Er ist Spezialist für Sonnenuhren. 

Auf viele Sonnenstunden hoffen die Macher der Heidenheimer Opernfestspiele: Der Rittersaal von Schloss Hellenstein verwandelt sich jeden Sommer in eine grandiose Open-Air-Bühne für Wagner, Verdi und andere Opern-Schwergewichte.

… bis hin zu einem Campingplatz und einem Beginenhof

Viel Zeit unterm freien Himmel verbringen auch die Menschen auf dem Campingplatz Heidehof bei Laichingen. Er bietet 900 Plätze für Jahrescamper, die oft mehrere Monate am Stück dort verbringen und die Geselligkeit schätzen. Die Gemeinschaft ist auch den Frauen wichtig, die sich in Wennenden einen Traum erfüllt haben: Sie leben zusammen auf einem Beginenhof, eine Idee, die es so schon im Mittelalter gab.

Auch Essen ist ein Thema!

Ein besonders geschmackintensives Produkt bauen Max und Szilvi Mammel in Lauterach an: Albknoblauch. Einen Teil davon verarbeiten sie selbst zu Pesto, Brotaufstrich und anderen köstlichen Dingen. Um guten Geschmack geht es auch Daniel Seywald in der Gutsgaststätte Alteburg in Reutlingen: Er ist Koch, Jäger, Falkner und seit kurzem sogar Wildsommelier.

Alblust 2/2023, Sommer 2023. 132 Seiten, reich bebildert. Erhältlich im Zeitschriftenhandel in Baden-Württemberg und bundesweit im Bahnhofsbuchhandel. Herausgeber: GEA Publishing und Media Services GmbH & Co. KG. 6,50 €

Dieter Buck

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Donnerstag, 9. März 2023

Dieter Buck: Kleine Städte – Großer Charme. Malerische Stadtperlen in Baden-Württemberg

 Dieter Buck:

Kleine Städte – Großer Charme

Malerische Stadtperlen

in Baden-Württemberg

 

Wer sagt denn, dass nur große Städte sehenswert sind? Oder nur die ganz berühmten Städte und ihre Sehenswürdigkeiten? Nein, klein, aber fein, ist die Devise!

In dem neuen Führer des Wanderführerautors Dieter Buck sind Wanderungen der besonderen Art beschrieben: Mit ihm kann man die 40 schönsten und sehenswertesten Kleinstädte Baden-Württembergs entdecken. Mit ihren Sehenswürdigkeiten, ihren Besonderheiten und ihrer doch so unterschiedlichen Geschichte.

Und Baden-Württemberg ist schön. Seine Städte ebenfalls. Wer mit dem Buch unterwegs ist, mag dieser Beschreibung sicher folgen.

Städteperlen also

Perlen bilden sich in der Natur unter nicht genau geklärten Umständen. Wie die in diesem Reiseführer der anderen Art beschriebenen Stadtperlen entstanden sind, ist hingegen meist geklärt – jedoch sind sie mindestens genauso schön wie ihre natürlichen Namensgeber. Da wären etwa das beschauliche Schwäbisch Gmünd, die Bodenseeperle Meersburg oder das für seinen hübschen und vor allem riesengroßen Marktplatz berühmte Freudenstadt.

Wissenswertes, Anekdoten, Geschichten und Tipps sind in diesem Führer kompakt beschrieben und die wichtigsten Infos zu jeder Stadt wurden kurz zusammengefasst. Man hat also genügend Material zur Hand um jeder der 40 Städte einen kürzeren oder längeren Besuch abzustatten. Anhand der zahlreichen prächtigen Fotos kann sich jeder potentielle Besucher vorher ein genaues Bild des Ziels seiner nächsten Städtereise machen.

Zum Autor:

Der 1953 in Stuttgart geborene Dieter Buck war lange Zeit als Künstler tätig, nahm mehr als ein Jahrzehnt einen Lehrauftrag wahr und leitete eine Galerie. Seit vielen Jahren schreibt er Reise- und Wandertipps für Zeitungen und Magazine, außerdem hat er als Autor, Herausgeber und Fotograf über 160 Wander-, Radtouren- und Reiseführer, aber auch Sagenbücher und Landschaftsmonographien über seine baden-württembergische Heimat, das Allgäu, Salzburg, Kärnten, Vorarlberg und Südtirol veröffentlicht. Außerdem ist er Leitender Redakteur eines alpinen Magazins. Als Wanderexperte wurde er durch Funk und Fernsehen bekannt. 2019 wurde ihm die Verdienstmedaille des Tourismus-Verbandes Baden-Württemberg verliehen. Mehr unter www.dieterbuck.de

Dieter Buck: Kleine Städte – Großer Charme. Malerische Stadtperlen in Baden-Württemberg. 192 Seiten, ca. 190 Abbildungen, Format 16,8 x 24,1 cm, Hardcover. J. Berg, München, 2023. ISBN: 9783862469109. 24,99 €

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Dieter Buck

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