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Montag, 11. Mai 2026

Christian Heugl: Salzachwärts

 Christian Heugl:

Salzachwärts

Zwischen Oberpinzgau und Inn 

33 gemütliche Touren

 


Entlang von Flüssen wandern oder zumindest in ihrem Dunstkreis ist etwas was vielen Spaß macht. Dieses neue Flusswanderbuch mit beschreibt 33 abwechslungsreiche Touren in allen Regionen, durch die die Salzach fließt: Pinzgau, Pongau, Tennengau, Stadt Salzburg, Flachgau, Rupertiwinkel und Innviertel

Die Salzach ist weit mehr als Salzburgs längster Fluss – sie hat Landschaften geformt, Geschichte geschrieben und Menschen verbunden. Auf 225 Kilometern begleitet sie uns vom Hochgebirge im Oberpinzgau bis zu den Auen an der Innmündung.

Wandern entlang der Lebensader Salzburgs

Mit diesem Buch lädt der ebenso profilierte wie beliebte Wanderexperte Christian Heugl dazu ein, der Salzach auf 33 ausgewählten Wanderungen zu folgen – flussnah, abwechslungsreich und voller Entdeckungen.

Themenschwerpunkte im Umfeld von Natur, Kultur und Geschichte

Ob kurz nach Beginn des Flusslaufs zu den imposanten Krimmler Wasserfällen, über die Fürther Wiesen im einstigen Flussbett, durch das idyllische Bluntautal, über die Stadtberge Salzburgs oder in die stillen Wälder des Nordens – jede Tour eröffnet neue Perspektiven. Da ist für jede Jahreszeit und jedes Niveau etwas dabei: gemütliche Spaziergänge und familienfreundliche Ausflüge, aber auch aussichtsreiche Bergtouren und eindrucksvolle Winterwege.

Unterwegs begegnen wir nicht nur großartiger Natur, sondern genießen auch die Geschichten von Salzschiffen, Kraftwerken und Brücken, die der Autor erzählt. Und alles  entlang eines Flusses, der Salzburg geprägt hat wie kein anderer.

Auch die Basics

Auch die Basics eines jeden Wanderführers fehlen nicht: Heugl bietet detaillierte Angaben zu Tourencharakter, Länge, Höhenmeter, Zeit, Ausrüstung, Anreise, Einkehrmöglichkeiten und Sehenswertem. Auch Wanderkarten mit dem Wegverlauf fehlen nicht.

Zum Autor:

Mag. Christian Heugl, geboren 1957 in Salzburg. Lehramtsstudium in den Fächern Sport und Geschichte. Freier Journalist mit Schwerpunkt lokale Geschichte und Alpinismus. Betreut seit drei Jahrzehnten die Freizeit-Kolumne in den Salzburger Nachrichten. Mitarbeit in der ORF-Sendung Land der Berge.

Christian Heugl: Salzachwärts. Zwischen Oberpinzgau und Inn – 33 gemütliche Touren. 272 Seiten, zahlreiche Fotos und Wanderkarten, Format 18 x 11,5 cm Klappenbroschur. Verlag Anton Pustet, Salzburg, 2026. ISBN 978-3-7025-1198-2. 25 €

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

Dieter Buck

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Sonntag, 28. September 2025

Christoph Koca: Salzburg zum Staunen

Christoph Koca:

Salzburg zum Staunen

Superlative. Originale. Entdeckungen

 


Dass Salzburg eine der sehenswertesten Städte ist, hat sich sicher herumgesprochen. Dem ist auch nichts hinzuzufügen.

Aber es gibt nicht nur die berühmten Sehenswürdigkeiten. Abseits von berühmten Kirchen, verschiedenen Bauwerken, Brunnen und Mozarts Geburtshaus mit der Getreidegasse kann noch vieles anderes entdeckt werden, das der Tourist nicht kennen kann und das oft auch der Einheimische nicht kennt. Die Mozartstadt ist also mehr als Festung, Dom und Schloss Mirabell – das zeigt Salzburg-Insider und Stadtführer Christoph Koca eindrucksvoll in seinem vorliegenden Buch.

Hier in diesem neuen Buch sind viele der unbekannteren Kostbarkeiten beschrieben: Das kleinste Gebäude Salzburgs am Alten Markt ist das Resultat einer hoffnungslosen Liebe. Einst sorgte das Hotel Europa ob seiner Höhe, die fast an die des Mönchsbergs heranreicht, für Kontroversen. In der Elisabeth-Vorstadt finden wir einen der letzten Hinweise auf einen Luftschutzkeller aus der Zeit des Krieges. Und in der Bucklreuthstraße inspirierte Michelangelo einen Baumeister zum „Haus eines Bärtigen“.

Dabei haben die vorgestellten dreißig Bauwerke und Schauplätze eines gemeinsam: Sie sind einzigartig, mitunter skurril und mit Superlativen wird nicht gespart.

Der versierte Salzburgkenner hat zahlreiche historische Anekdoten, architektonische Kuriositäten und bislang unveröffentlichtes Bildmaterial zusammengetragen, die faszinierende Einblicke in die einstige Residenzstadt bieten. Und der beigefügte Stadtplan lädt dazu ein, sich gleich selbst auf die Spuren dieser „Salzburger Originale“ zu begeben!

Zum Autor:

Christoph Koca, Mag., Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften. Fremdenführer, Kirchenführer, Erwachsenenbildner, Redakteur, Hortleiter in Salzburg. Vater einer Tochter. www.kunstspaziergang.com, www.dorfzeitung.com

Christoph Koca: Salzburg zum Staunen. Superlative. Originale. Entdeckungen. 144 Seiten, mit zahlreichen schwarzweiß und farbigen Abbildungen, mit beiliegendem Übersichts-Faltplan, Format 11,5 x 18 cm, Buch-Bindung französische Broschur. Verlag Anton Pustet, Salzburg, 1. Auflage 2025. ISBN 978-3-7025-1176-0. 20 €

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Mittwoch, 20. November 2024

Christian Wöckinger: Salzburg

 Christian Wöckinger:

Salzburg

 


Österreich besitzt ja, angefangen bei Wien, zahlreiche sehenswerte Städte Salzburg gehört nicht nur darunter, sondern sticht auch noch heraus. Die jahrhundertelange Herrschaft durch die Erzbischöfe haben einfach ihre Spuren hinterlassen, mit denen andere nicht konkurrieren können.

Festung, Kapuzinerberg, Getreidegasse, Dom – alles tausendfach gesehen? Und langweilig in aller Pracht und Schönheit? Vielleicht, aber hat man es doch nicht so gesehen wie es der Fotografen Christian Wöckinger mit seiner Hasselblad X1D II 50C aufgenommen hat. Auch der Salzburgkenner sieht die Stadt ganz neu und enteckt Ansichten versteckte Details, die auch Alteingesessenen den Atem verschlagen. Manches wie zum Beispiel die „Tandlerei“ haben sicher die wenigsten gesehen und wissen, so sich das Motiv versteckt. Straßen, Brücken, Industriebauten und Beton“pracht“ werden auch nicht verschmäht, sondern werden künstlerisch erhöht. Ebenso alte Villen und einfache Bürgerhäuser. Sogar Sisi taucht auf. Und Sportler.

Wöckinger nimmt seine Leser mit zum idyllischen Almkanal, in die alten Gassen, zwischen den Prachtbauten und den Häusern der einfacheren Bewohner und führt einen sogar zum Kraftwerk Lehen. So manches Motiv und Gebäude lässt uns rätseln, wo es aufgenommen wurde. Viele Zitate, ein Essay von Eva Krallinger-Gruber und Matthias Gruber sowie eine kurze Stadtgeschichte von Arnold Klaffenböck vervollständigen den umfassenden Bildband.

Und wer wissen will, wo welches Motiv aufgenommen wurde, findet alle Fotos mit den GPS-Koordinaten aufgelistet.

Zum Fotograf:

Christian Wöckinger ist professioneller Industrie- und Werbefotograf mit Liebe zur Architektur- und Landschaftsfotografie. Fotografenlehre und grafische Ausbildung, danach Arbeit in und Leitung von Fotostudios in Linz und Salzburg/Oberndorf. Seit 1990 selbstständig, lebt er seit 1998 in Saalfelden.

Christian Wöckinger: Salzburg. Mit einem Essay von Eva Krallinger-Gruber und Matthias Gruber sowie einer kurze Stadtgeschichte von Arnold Klaffenböck. 246 Seiten, 120 großformatige Farbfotografien, Format 21 x 26 cm, Buch-Bindung Hardcover. Verlag Anton Pustet, Salzburg, 2024. ISBN 978-3-7025-1127-2. 38 €

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Dienstag, 23. April 2024

Wilma Pfeiffer/Walter Stelzle: Salz macht Kultur

 Wilma Pfeiffer/Walter Stelzle: Salz macht Kultur

Auf den Spuren des „weißen Goldes“ zwischen Bad Ischl und Bad Reichenhall

 


Salz war ja nicht nur eine wichtige Ergänzung zur Nahrung, sondern Salz war auch ein Kulturbringer. So hart seine Gewinnung für die damit Beschäftigten sicher auch war, aber letztendlich profitierten alle davon, die am Gewinnungsort, am Zielort des Versands und dazwischen mit ihm in Berührung kamen.

Bis in die Neuzeit war Salz ein seltenes, hochbegehrtes Mittel zum Würzen von Speisen und zur Konservierung von Lebensmitteln. Seit mehr als 3000 Jahren wird das Lebenselixier rund um Inn und Salzach gefördert. Damit begründete es den Fortschritt und Wohlstand einer ganzen Region.

Eine Reise entlang der geschichtsträchtigsten Salzwege
Bis heute prägt Salz das Salzkammergut, den Rupertiwinkel und den Chiemgau. Für historisch interessierte Urlauber lassen sich hier neben Baden und Wandern auch einzigartige technische und architektonische Schätze entdecken - von den vorindustriellen Pumpwerken bis zu den eindrucksvollsten Bergstollen.

Autorin und Autor Wilma Pfeiffer und Walter Stelzle berichten auf ihrer kurzweiligen und mit Anekdoten und Ausflugstipps gespickten Kulturreise tief in die Geschichte und Gegenwart des "weißen Goldes"! Sie führen die Leser ihres reich bebilderten Lesebuchs mit Geschichten über das Salz und Ausflugstipps entlang der Salzorte und auf Salzwegen in Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Bayern; an Beispielen seien nur Hallstatt, Hallein, Schwaz, Berchtesgaden und Traunstein genannt – die Liste ist sicher nicht vollständig.

Lebendig erzählt

Die beiden erzählstarken Autoren berichten lebendig, einfallsreich und interessant von vielen Geschichten um das Salz, sodass sich der interesseirte, aber vielleicht unkundige Leser die Sache lebendig vorstellen kann. Ausflugstipps und ähnliche Einschübe in Kästen machen das Buch kurzweilig, und altertümlich graue oder sepiafarbene Fotos lassen einen denken, in einer früheren Kulturepoche zu leben.

Fazit: Ein Buch fast für alle: Heimatliebenden, Kulturbeflissene, historisch Interessierte, Ausflügler und Touristen. Jeder wird eine andere, seine Seite aus dem Werk ziehen.

Zur Autorin:

Wilma Pfeiffer, MA, ist Kulturwissenschafterin, Touristikfachfrau und passionierte Geschichtenerzählerin. Die weitgereiste und welterfahrene Oberösterreicherin lebt in Bayern und entdeckt mit großer Begeisterung ihre alte Heimat mit neuen Augen.
Umfangreiche Erzählprogramme: Pfeiffer&Stelzle Kulturgeschichten,
https://www.kultur-geschichten.de

Wilma Pfeiffer/Walter Stelzle: Salz macht Kultur. Auf den Spuren des „weißen Goldes“ zwischen Bad Ischl und Bad Reichenhall. 224 Seiten, durchgehend farbig bebildert, kartoniert. Verlag Anton Pustet, Salzburg, 2024. ISBN: 3702511156. 25 €*

Veranstaltungen:

Buchpräsentation
Wilma Pfeiffer und Walter Stelzle
Salz macht Kultur
Auf den Spuren des „weißen Goldes“ zwischen Bad Ischl und Bad Reichenhall
Dienstag, 7. Mai 2024, 18.30 Uhr
Stierle Kelten-Buchhandlung
Thunstraße 9, 5400 Hallein
Eintritt frei!

Buchpräsentation
Wilma Pfeiffer und Walter Stelzle
Salz macht Kultur
Auf den Spuren des „weißen Goldes“ zwischen Bad Ischl und Bad Reichenhall
Mittwoch, 8. Mai 2024, 19.30 Uhr
Stadtbücherei Penzberg
Rathauspassage
Karlstr. 23, 82377 Penzberg
Weitere Informationen und Tickets: www.volkshochschule-penzberg.de und
www.buecherei-penzberg.de

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Freitag, 15. März 2024

Julia Kospach/Elisabeth Schweeger (Hrsg.): Salz Seen Land

Julia Kospach/Elisabeth Schweeger (Hrsg.):

Salz Seen Land

Das Salzkammergut von Anarchie bis Ziehharmonika
Das Buch zur Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024

 

 

Das Salzkammergut mit dem herrlichen Salzburg und das für seine kaiserliche Vorlieben bekannte Bad Ischl ist eine der herrlichsten Gegenden Europas. Natur und Kultur gehen hier eine wunderbare Verbindung ein.

Und dazu noch wurde Bad Ischl mit dem Salzkammergut für das Jahr 2024 zur Kulturhauptstadt Europas ernannt.

Stoff also genügend für ein Buch. Und das seit Jahresanfang vorliegende ist ein Lesebuch der Sonderklasse. In 60 Kurzessays, literarischen Texten, Comics und künstlerischen Positionen erzählen in ihm renommierte Stimmen aus Literatur, Wissenschaft und Kunst über die Region, ihre Natur, Kultur, Geschichte und ihre Menschen. Informativ, aufklärerisch, schwärmerisch, kritisch oder humorvoll geben sie einen tiefen Einblick in das Salzkammergut.

Das dicke und in jeder Hinsicht gewichtige Werk ist ein Lesebuch, das man nicht in einem Zug durchliest, auch nicht durchlesen sollte. Viel passender und angenehmer ist es, man geht Stück für Stück vor, liest den einen, dann den anderen Beitrag, und lässt die Sache zwischendurch sacken und ruhen. Dann hat man viel mehr von der Herrlichkeit der Gegend, ihrer Kultur und ihren Menschen.

Das Salzkammergut

Mit seiner natürlichen Kompaktheit, geprägt von Bergen, Seen und Flüssen, die gleichzeitig trennen und verbinden, steht das Salzkammergut exemplarisch für viele andere Weltregionen und dafür, wie wir den zunehmenden politischen, kulturellen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen Europas und der Welt begegnen können.
Das Buch enthält Beiträgen von:

Bettina Balàka, Markus Binder, Isolde Charim, Conchita Wurst, Mareike Fallwickl, René Freund, Barbara Frischmuth, Hubert von Goisern, Andrea Grill, Rudolf Habringer, Gerhard Haderer, Angelika Hager, Bodo Hell, Johannes Jetschgo, Franz Kain, Günter Kaindlstorfer, Edith Kneifl, Julia Kospach, Sarah Kuratle, Nicolas Mahler, Stephen M. Mautner, Eva Menasse, Nick Oberthaler, Walter Pilar, Helga Rabl-Stadler, Hans Reschreiter, Andrea Roedig, Franz Schuh, Elfie Semotan, Magdalena Stammler, Liv Strömquist, Anton Thuswaldner, Bernadette Wegenstein u. a.

Zu den Herausgeberinnen:

Julia Kospach, Jahrgang 1968, ist Kulturpublizistin, Literaturkritikerin, Autorin, Verlegerin und Consultant. Sie studierte Linguistik und Slawistik in Wien und Paris, arbeitete bis 2004 als Literaturredakteurin des Nachrichtenmagazins profil, anschließend als Mitarbeiterin André Hellers für dessen internationale Kunst- und Kulturprojekte. Seit 2006 freie Autorin, schreibt sie vor allem über Literatur, Kulturgeschichte, Natur und Garten. Zahlreiche Buchveröffentlichungen. Sie lebt in Wien und Bad Ischl.

Elisabeth Schweeger, 1954 in Wien geboren, studierte Komparatistik in Wien und Paris. Kulturmanagerin. Kuratorin unter anderem für documenta 87, Ars Electronica 1988, Kulturhauptstadt Europas Berlin 1988, Akademie der bildenden Künste Wien (1984–1992), Kommissärin für den österreichischen Pavillon der Biennale Venedig 2001. Künstlerische Leiterin des Marstalls und Chefdramaturgin am Bayerischen Staatsschauspiel in München (1993–2001). 1999 erhielt sie den Theaterpreis der Landeshauptstadt München. Intendantin des Schauspiel Frankfurt (2001–2009) und der KunstFestSpiele Herrenhausen in Hannover (2010–2015). Direktorin und Geschäftsführerin der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg (2014–2022). Seit November 2021 Künstlerische Geschäftsführerin der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024. Sie lebt in Österreich und Deutschland.

Julia Kospach/Elisabeth Schweeger (Hrsg.): Salz Seen Land. Das Salzkammergut von Anarchie bis Ziehharmonika. Das Buch zur Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024. 304 Seiten, zahlreiche Fotos, Hardcover, Pappband, Format 17,0 x 24,0 cm. Prestel, 2024. ISBN: 978-3-7913-8016-2. € 32,00 [D], € 32,90 [A] | CHF 42,90 * (* empf. VK-Preis)

Dieter Buck

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Freitag, 30. Juni 2023

Walter M. Weiss: 111 Orte im Salzkammergut, die man gesehen haben muss

 Walter M. Weiss:

111 Orte im Salzkammergut, die man gesehen haben muss

 


Die Region östlich von Salzburg gilt nicht nur als Sehnsuchtsland für Sommerfrischler schlechthin, sie ist wahrscheinlich der Ort, an dem die Sommerfrische erfunden und gepflegt worden ist – Kaiser Franz Josef und seine Sisi waren daran nicht ganz unschuldig.

An ihnen kommt auch kein Salzkammergutbesucher vorbei. Aber das ist nicht allein der Grund für die Beliebtheit dieses gottgesegneten Landstrichs. Das liegt sicher zuvorderst an dem idealtypischen Landschaftsmix aus Almwiesen und Wäldern, spektakulären Bergen und blitzsauberen Badeseen.

Aber nicht immer scheint die Sonne dort, der berühmte Schnürlregen sucht die Region auch ab und zu heim. Aber wie sagte einmal einer berühmten Dichter, die das Salzkammergut zu ihrem Lieblingsaufenthalt erkoren? – „Der Salzburger Regen ist nur was für g‘scheite Leut‘“. Na dann, lockt das Wetter nicht in die Natur, kümmert man sich halt um die Kultur.

Denn hier, rund um Gmunden und Hallstatt, St. Wolfgang und Bad Ischl, wird traditionsreiches Handwerk, Brauchtum und Kulinarik, im alten Sinne, meist aber mit einem zeitgenössischen Touch, gepflegt. Und so trägt zum unvergleichlichen Gepräge dieses Urlaubsidylls auch die spezielle Symbiose aus Operettenseligkeit, k.u.k.-Flair und jenem zukunftsträchtigen Sinn für sanften Tourismus entscheidend bei.

Ein Traumland halt. 111 Attraktionen der verschiedensten Art werden in dem reich mit Fotos ausgestatteten Reiseführer ausführlich beschrieben, jede mit einer Seite Text und einem oder zwei herrlichen Fotos.

Zum Autor:

Walter M. Weiss, geboren und wohnhaft in Wien, bereist den Orient – und insbesondere den Iran – seit über 30 Jahren intensiv und publiziert darüber häufig in namhaften Medien und Verlagen. Über den Iran, durch den er auch regelmäßig Studienreisen leitet, sind von ihm unter anderem mehrere Text-Bild-Bände, ein politisches Sachbuch über Geschichte und Gegenwart sowie eine literarische Anthologie erhältlich. Insgesamt hat er mehr als 100 Sach- und Reisebücher veröffentlicht.

Walter M. Weiss: 111 Orte im Salzkammergut, die man gesehen haben muss. 240 Seiten, Format 13.5 x 20.5 cm, Broschur. Emons, 2023. ISBN 978-3-7408-1601-8. 18,00 € [DE] 18,60 € [AT]

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Dieter Buck

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Montag, 31. Oktober 2022

Cornelia Lohs: 111 Orte in Salzburg, die man gesehen haben muss

 Cornelia Lohs:

111 Orte in Salzburg, die man gesehen haben muss

 


Dass Salzburg zu den schönsten und interessantesten Städten Europas gehört, das wissen wohl nicht nur diejenigen, die schon einmal dort waren - ihr Ruf eilt der Stadt an der Salzach voraus.

Die Autorin hat viel zusammengetragen. Alles wird auf einer Seite erklärt und auf der gegenüberliegenden Seite mit einem Foto gezeigt.

Und so gibt es für den Leser, ob jetzt Fremder oder Einheimischer, (fast) nichts, was er nicht weiß.

Fragen, die man nach der Lektüre beantworten kann …

Was hat es mit den angeblich zu Tode gekitzelten Ehefrauen für eine Bewandnis, wo findet man in der Stadt wild lebende Gämsen, wo hat man eine riesige Auswahl wenn man Käse kaufen will oder in welcher engen Gasse blieben amerikanische Soldaten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit ihrem Panzer stecken?

… und was Salzburg alles ausmacht

Mozart, Salzburger Festspiele, Kaffeehauskultur und zwei Hausberge, die atemberaubende Blicke auf diese einzigartige Stadt mit ihren barocken Bauten, Kirchtürmen und weiten Plätzen bieten. Das alles ist Salzburg, aber doch nicht alles. Die Metropole an der Salzach hat weit mehr zu bieten als das, nämlich 111 Orte, die man auf den ersten Blick übersieht, die versteckt liegen oder Orte, deren Geschichte man nicht kennt. Warum also mal nicht anstatt die Festspiele zu besuchen, auf eine Art Schnitzeljagd gehen und die Geheimnisse der Stadt lüften?

Zur Autorin:

Die Journalistin Cornelia Lohs schreibt und fotografiert in den Bereichen Reise und Lifestyle für diverse Medien in den deutschsprachigen Ländern. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Heidelberg und kann sich keinen schöneren Beruf als den Reisejournalismus vorstellen.

 

Cornelia Lohs: 111 Orte in Salzburg, die man gesehen haben muss. 240 Seiten, zahlreiche Fotos, Format 13,7 x 20,6 cm, Broschur. Emons, 2022. ISBN 978-3-7408-1221-8. 18,00 € [DE] 18,60 € [AT]

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Sonntag, 23. Oktober 2022

Alfred Komarek: Salz & Österreich

 Alfred Komarek:

Salz & Österreich

 


Salz ist Leben, auch wenn manche Menschen meinen, sie könnten ganz oder größtenteils darauf verzichten Aber zum Beispiel die Identität Österreichs ist untrennbar verbunden mit diesem heißbegehrten Mineral.

Es war schon immer ein heiliges Pulver, und es war schon immer etwas geheimnisumwittert. Wie eigentlich alles, was aus der Erden gefördert wurde.

Alfred Komarek, der bekannte Schriftsteller, nimmt dies alles zum Anlass, tief in die Geschichte des weißen Goldes einzutauchen. Das sagenumwobene Salz öffnet ihm viele unterschiedliche Türen zum Thema Österreich: prächtige und bescheidene, ungewöhnliche, geheimnisvolle, alte und neue. 

Alfred Komarek besucht Salzburg und Hallstatt, zwei Orte, die von der UNESCO verbrieftes Weltkulturerbe sind, spürt der ersten Pferdeeisenbahn Europas nach, die ohne Salz nicht entstanden wäre, erzählt die Gründungsgeschichte von Mariazell mit einer Prise Salz und erklärt kenntnisreich, warum Salz der Grund dafür ist, dass im Ausseerland einige Leute Pehringer heißen

„Salz ist das Zauberwort, das österreichische Lebensräume für faszinierende, spannende, lustvolle Erfahrungen erschließt.“

Komarek nimmt seine Leser*innen mit auf Streifzüge durch ein Land, in dem Spuren von Salz fast überall zu finden sind, lässt Gaststars von Mozart bis Königin Maria Theresia auftreten und verwandelt das äußerlich unscheinbare Mineral in einen bunt schillernden, literarischen Diamanten. 

Und dies alles nicht wissenschaftlich trocken erzählt, sondern in der Komarek eigenen Art, sprachlich gekonnt, ja geschliffen wie ein Diamant, erzählerisch mit Tiefgang, viel wissend, geschichtliche versiert, aber alles so geschrieben, dass auch der Laie in dieser Geschichte alles versteht und Gewinn aus dem Buch zieht.

Zum Autor:

Alfred Komarek, geboren 1945 in Bad Aussee. Literarischer Wegbegleiter durch Österreichs Kulturlandschaften, Essayist und Erzähler. Autor der „Polt“-Kriminalromane und der Salzkammergut-Tetralogie rund um den Publizisten Daniel Käfer. „Glauser“- und „Romy“- Preisträger, Toleranzpreis des österreichischen Buchhandels. Sieben Romane wurden von ORF und arte verfilmt. Lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und Niederösterreich.

Alfred Komarek Salz & Österreich Ein Mineral macht Geschichte. 208 Seiten, Format 17,0 x 24,0, Hardcover kaschiert, mit zahlreichen Fotos und Abbildungen. Kremayr & Scheriau, Wien, 1. Auflage, 2022. ISBN: 978-3-218-01357-4. 26 €.

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