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Mittwoch, 13. Mai 2026

Fürstentum Liechtenstein: Artikel über Wandermöglichkeiten

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Wandern im Fürstentum Liechtenstein

 

Mein Artikel über die Wandermöglichkeiten im Fürstentum Liechtenstein ist jetzt im aktuellen Schwaben Alpin, dem Mitgliedermagazin der Sektion Schwaben des DAV, erschienen (Info: www.alpenverein-schwaben.de).


So klein das „Ländle“ auch ist – es ist kleiner als der Naturpark Schönbuch, der kleinste in Deutschland, aber die Wandermöglichkeiten, quer durch alle Schwierigkeitsgrade, sind fast unendlich.

 



Die Seite "Bergmomente" zeigt immer eine besondere Stimmung aus dem Alpenbereich. Hier sieht man wie die Sonne, wie sie nach einer Regenfront durchbricht. Aufgenommen wurde das Bild im liechtensteinischen Triesenberg, links des Rheins liegt Liechtenstein, rechts die Schweiz.  


Info:

www.liechtenstein.li

Dieter Buck

Besuchen Sie mich auch unter www.dieterbuck.de, auf facebook und in Instagram unter dieter_buck_wanderautor.

Onlinemagazine von mir sind:

Artikel über Reisen und was schön daran ist: http://reisen-und-urlaub.blogspot.com, Artikel über die Welt der Alpen: http://alpen-blog.blogspot.com, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur: http://reisebuecherwanderfuehrer.blogspot.com, Artikel über Baden-Württemberg: http://baden-wuerttemberg-blog.blogspot.com, Artikel über Stuttgart: http://der-stuttgart-blog.blogspot.com, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie: http://stuttgart-schwarz-weiss.blogspot.com.

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Samstag, 4. Oktober 2025

Alpenvereins-Jahrbuch BERG 2026

 Jubiläum: 150. Ausgabe

Alpenvereins-Jahrbuch BERG 2026

 


Man glaubt es kaum: 150 mal ist das ewig junge Alpenvereinsjahrbuch mit der Ausgabe für 2026 erschienen. Eine Legende!

Es ist seither ein Begriff, eine Landmarke in der alpinen Bücherwelt. Jedes Jahr mit Themen, die die Freunde der Alpen bewegen. Seien sie nun Bergsteiger, Hochtourengehen, Skifahrer, Kletterer, „nur“ einfache Wanderer oder an Kultur und Natur der Bergwelt Interessiert. Und das immer im Verhältnis zum Angebotenen zu einem sensationellen Preis.

Immer aktuell, seit 1865

Seit dem ersten Band im Jahr 1865 begleitet also dieses traditionsreiche Werk die Entwicklung des Alpinismus, dokumentiert wissenschaftliche Erkenntnisse und reflektiert gesellschaftliche Strömungen rund um die Berge. Herausgegeben wird das Jahrbuch gemeinsam vom Deutschen Alpenverein (DAV), dem Österreichischen Alpenverein (ÖAV) und dem Alpenverein Südtirol (AVS).

Die Jubiläumsausgabe steht unter dem Motto Wandel – damals wie heute. Als das erste Jahrbuch erschien, ging gerade die Kleine Eiszeit zu Ende. Heute symbolisieren schmelzende Gletscher, Extremwetter und die veränderte Nutzung der Alpen eine neue Epoche. BERG 2026 knüpft nicht nur an seine Ursprünge an, sondern beleuchtet zugleich die großen Fragen unserer Zeit: Wie verändern sich Natur, Bergsport und Kultur durch den Klimawandel – und wie können wir diesem Wandel begegnen? 

Wie jedes Jahr thematische Schwerpunkte

BergWelten - vom Symbolberg der Anfangszeit bis in die Gegenwart: Der Großvenediger zeigt, wie sich das Hochtourengehen gewandelt hat. Bergführer geben Einblicke in die Realität am Berg und blicken in die Zukunft. 

BergFokus - Wandel – vom Rückzug der Gletscher über menschengemachte Eingriffe bis hin zu den schier unglaublichen Leistungen der Hüttenträger im Virgental. Ergänzt wird dies durch ein außergewöhnliches Forschungsprojekt im Nationalpark Hohe Tauern. 

BergMenschen - zwei generationenübergreifende Porträts zeigen, wie prägend die Berge für Lebensgeschichten sein können. 

BergSteigen - wie umgehen mit überfüllten Viertausendern? Wie lässt sich der Skitourenboom naturverträglich steuern? Und was bedeutet der Siegeszug des E-Mountainbikes für den Bergsport? 

BergWissen - im Fokus steht die Gams: Könnte sie sich durch den Klimawandel gar zu einer neuen Art entwickeln? 

BergKultur – literarische Höhepunkte zum Abschluss: Texte des Schriftstellers und Büchner-Preisträgers Clemens Setz sowie – erstmals – ein Beitrag, der von einer Künstlichen Intelligenz verfasst wurde. 

Ein Werk zwischen Tradition und Zukunft 

Mit jährlich rund 20 000 verkauften Exemplaren ist das Alpenvereins-Jahrbuch BERG ein fester Bestandteil der alpinen Publikationslandschaft. Kaum ein anderes Werk verbindet auf so einzigartige Weise Wissenschaft, Reportage, Kultur und persönliche Erlebnisse. Das Jahrbuch ist Spiegel der alpinen Entwicklung – von den Anfängen des Bergsteigens bis zu den Herausforderungen der Gegenwart. 

Das Jubiläum unterstreicht die besondere Bedeutung der Publikation: 150 Ausgaben in 160 Jahren sind nicht nur ein Meilenstein der alpinen Literatur, sondern auch Ausdruck einer lebendigen Bergkultur, die sich immer wieder neu erfindet. 

Alpenvereins-Jahrbuch BERG 2026. 256 Seiten, 285 farbige und 43 s/w-Abbildungen, Format: 21 x 26 cm, Bindung: gebunden. Herausgeber: Deutscher Alpenverein (DAV), Österreichischer Alpenverein (ÖAV), Alpenverein Südtirol (AVS). Verlag: Tyrolia, Innsbruck-Wien, 2025. ISBN: 978-3-7022-4320-3. 25 €, Taschenbuch 24 €

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

Dieter Buck

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Freitag, 14. Oktober 2022

Deutscher Alpenverein/Österreichischer Alpenverein/Alpenverein Südtirol: BERG 2023 - Alpenvereinsjahrbuch

 Deutscher Alpenverein/

Österreichischer Alpenverein/

Alpenverein Südtirol: 

BERG 2023 - Alpenvereinsjahrbuch

 


Wie jedes Jahr wird es sehnlichst erwartet, das neue Alpenvereinsjahrbuch. Von Bergliebhabern, von Buchliebhabern, von Naturfreunden.

Kein Wunder auch, wenn man das Preis-Leistungsverhältnis anschaut: 20,90 Euro für ein derartiges Werk, aufwändig ausgestattet, reich bebildert, geschrieben von hervorragenden Fachleuten, seien es nun Alpinisten, seien es Wissenschaftler oder sonstige Autoren wie der bekannte Fotograf Bernd Ritschel, der Autor Tom Dauer oder dem Alpenforscher Professor Werner Bätzing. Alles was die Bergwelt bewegt oder bewegen wird, ist enthalten.

Das traditionell vielseitige Portfolio alpiner Themen für Menschen, die die Berge lieben

Wie immer ist das Buch in große Kapitel eingeteilt. Das Sonderthema, der Berg und die Gegend in der diesjährigen Ausgabe ist die Wildspitze. „Eine grössere Weltabgeschiedenheit lässt sich für wahr auf keinem anderen Berggipfel finden als auf der Wildspitze.“ Diese Worte notierte der Geograf Anton von Ruthner nach seiner Besteigung des höchsten Gipfels der Ötztaler Alpen im Jahr 1861. Heute ist die Wildspitze, stolze 3768 Meter hoch, einer der populärsten Dreitausender Österreichs. In den BergWelten, dem großen Gebietsthema des Alpenvereinsjahrbuchs BERG 2023, dreht sich alles um den zweithöchsten Berg Österreichs, dessen „Weltabgeschiedenheit“ längst Geschichte ist. Die Menschen am Fuß des Berges bedauern das nicht. Ein Artikel über die Navigation und überhaupt die Alpen digital – im Vergleich zu den frühreren gedruckten Führern - rundet diesen Teil ab. Auch die Transhumanz, die Wanderung der Schafe in der Gegend, das benachbarte Pitztal sowie die Gletscherforschung sind Themen dieses Teils.

Das Kapitel BergFokus beleuchtet ein Bergsportgerät, dessen steiler Aufstieg vor rund 40 Jahren begann: das Mountainbike. Dem Alpenverein beschert es seitdem viele begeisterte Nutzer – und lebhafte Diskussionen, denn auf seinen Wegen und in seinen Hütten begegnen sich nun Fußgänger und Radfahrer. Kann das gutgehen? Und was macht eigentlich die Faszination und den Erlebniswert des Bergrades aus? Diese Punkte reichen für eine ausgedehnte Berichterstattung im Buch gut aus.

Die Rubrik BergSteigen liefert u. a. eine Übersicht über das internationale Bergsportgeschehen und geht dabei den Fragen nach, welche Leistungen im Bergsport es wert sind, festgehalten und herausgestellt zu werden.

BergMenschen bringt herausragende Persönlichkeiten vor den Vorhang, wie die Vorarlberger „Trad-Kletterqueen“ Barbara Zangerl oder den nepalesischen 8000er-Rekordmann Nirmal Purja. Andi Dick berichtet über herausragende alpine Leistungen im vergangenen Jahr und schreibt eine Wettkampf-Chronik 2021/22.

BergWissen zeigt, vor welchen Herausforderungen die Gletscherforschung aktuell steht und berichtet vom Verschwinden der traditionellen Almwirtschaft, geschrieben von keinem Geringeren als Professor Werner Bätzing. Auch den Bartgeiern ist ein Aufsatz gewidmet.

BergKultur widmet sich augenzwinkernd dem feinen Unterschied: Heißt es nun Ski oder Schi? Kaum zu glauben, welche tiefgreifenden kulturellen Unterschiede sich darin offenbaren.

Und so wird wie jedes Jahr Kapitel um Kapitel, Thema um Thema hochrangig und manchmal auch mit schelmischen Gedanken abgehandelt. Business as usual also. Der Kenner der Jahrbücher freut sich. Schließlich wartete er ein ganzes Jahr darauf, was nun wohl den Alpenvereinen wichtig genug war, es ihn ihrem traditionellen Prestigeobjekt zu besprechen.

Für Lektüre an den kommenden Wintertagen ist also gesorgt, bleibt nur zu hoffen, dass man dabei nicht so frieren muss wie so mancher Bergsteiger, der in der Wand übernachten muss…

Deutscher Alpenverein/Österreichischer Alpenverein/Alpenverein Südtirol: BERG 2023 – Alpenvereinsjahrbuch. 256 Seiten; 263 farbige und40 schwarzweiß Abbildungen, Format 26 cm x 21 cm, Hardcover. Tyrolia, Innsbruck und Wien, ISBN 978-3-7022-4057-8. 20,90 €

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Samstag, 16. Oktober 2021

BERG 2022 - Alpenvereinsjahrbuch

 

 Deutscher Alpenverein/Österreichischer Alpenverein/Alpenverein Südtirol/Axel Klemmer (Hrsg.)

 BERG 2022 - Alpenvereinsjahrbuch

BergWelten: Ortler

BergFokus: Freiheit


Es ist wieder da, das lang erwartete Alpenvereinsjahrbuch der drei großen Alpenverein. Die Ausgabe 2022 ist da! Wieder gespickt voll mit wichtigen, interessanten und lesenswerten Geschichten, alle geschrieben von Fachleuten in ihrem Bereich.

Berg 2022 bietet wie in den vorausgegangenen 145 Ausgaben ein hochwertiges und vielseitiges Portfolio alpiner Themen. Dazu hervorragend bebildet, sodass man es auch – eigentlich eine Schande – auch als eine Art alpines Bilderbuch verwenden kann … Und das alles zu einem unschlagbaren Preis! Das geht wirklich nur, wenn die geballte Kompetenz und die Namen der drei Alpenvereine dahinter stehen – für jeden, der im alpinen Bereich schreibend tätig ist, kann es ja nur eine Ehre sein, wenn er in seiner Bibliographie auch auf eine Veröffentlichung in einem – oder gar mehreren – Alpenvereinsjahrbüchern verweisen kann!

Alpine Themen für Menschen, die die Berge lieben – zuerst das Thema 3905 Meter, der Ortler:

Nirgendwo in den Arbeitsgebieten des Alpenvereins geht es höher hinauf als am Ortler. BERG 2022 widmet dem gewaltigen Berg über dem Südtiroler Vinschgau das Gebietsthema. Schon die Geologie des Giganten fasziniert, richtig spannend aber werden Fels und Eis erst, wenn man sie mit Händen greifen kann. Niemand weiß das besser als der Bergführer Olaf Reinstadler, der von den klassischen Routen rund um Ortler und Königsspitze berichtet - und von den Veränderungen, die sie in den letzten Jahren erfahren haben.

Alpinistisch meist weniger anspruchsvoll sind die Wege und Steige über dem Ultental, das vom Meraner Becken hineinführt in den Nationalpark Stilfserjoch, der die zentrale Ortlergruppe umfasst und von seinem langjährigen Direktor Wolfgang Platter vorgestellt wird.

BergFokus: Freiheit – BergSteigen – BergMenschen – BergWissen

Berge sind unverrückbar, doch für viele waren sie während der Corona-Pandemie auch unerreichbar. Und so ist unser BergFokus denkbar aktuell, denn die Freiheit ist das große Versprechen des Bergsteigens. Warum fühlen wir uns in den Bergen eigentlich frei? Namhafte Autorinnen und Autoren geben darauf höchst lesenswerte Antworten - zum Nachdenken, zum Schmunzeln, zum Mutschöpfen.

Über die Freiheit der "Bergsüchtigen", die auf den Berg steigen müssen, denkt dagegen der KI-Forscher, Robotik-Experte und leidenschaftliche Bergsteiger Nico Hochgeschwender nach. Vom individuellen Alpinismus-Algorithmus geht es dann auf der gesellschaftlichen Ebene weiter zur Freiheit der anderen BergMenschen, die es zu achten gilt, wenn wir ihnen auf Gipfeln und Wegen, aber auch im Alltag und in Internetforen begegnen.

In der gleichnamigen Rubrik steht auch die berührende Geschichte des Wiener Kunsthandwerkers und Bergsteigers Reinhold Duschka, der während des Zweiten Weltkriegs zwei jüdische Mitbürgerinnen vier Jahre lang versteckte.

Daneben werden die neuseeländische Profialpinistin Mayan Smith-Gobat und die Bergführerlegende Peter Habeler aus dem Zillertal porträtiert.

In den Zillertaler Alpen leisten einheimische "Stuansucher", Mineraliensammler, zusammen mit Geologen seit Jahrhunderten gemeinsame Forschungsarbeit.

Darüber berichtet die Rubrik BergWissen, die auch noch eine verblüffende Detektivgeschichte über natürliche Umweltgifte im Hochgebirge und eine Reportage aus dem oberösterreichischen Nationalpark Kalkalpen enthält.

Alpinistische Ziele in der Antarktis und die Geschichte der Frauenexpeditionen im Himalaya sind Themen der Rubrik BergSteigen. Doch welche Zukunft haben Reisen zu den "Bergen der Welt" in Zeiten des Klimawandels eigentlich? Ist es nicht besser, zu Hause zu bleiben? Besuchen mehr Menschen die Alpen, steigt dort der Druck. Dringend nötig sind darum neue Formen der Mobilität, für die Andi Dick plädiert, sowie Maßnahmen zur Besucherlenkung, von denen beispielhaft aus den Ammergauer Alpen berichtet wird.

BergKultur

Ein wichtiges Thema, nicht umsonst von Anfang auch im Aufgabenbereich der Alpenereine stehend! Um Malerei, Fotografie und Soziale Medien geht es schließlich in der Rubrik BergKultur -denn die Medien, derer man sich bedient, um der Faszination für das Gebirge Ausdruck zu verleihen, haben sich gewandelt. Vorgestellt wird außerdem ein spannendes Projekt der Technischen Universität Dortmund, das aufgelassene Skigebiete, ihre Ästhetik und Wahrnehmung untersucht und einen Begriff in die Alpen bringt, den man bisher aus dem Ruhrgebiet kannte: Industriekultur.

Deutscher Alpenverein/Österreichischer Alpenverein/Alpenverein Südtirol/Axel Klemmer (Hrsg.): BERG 2022 – Alpenvereinsjahrbuch. BergWelten: Ortler. BergFokus: Freiheit. 256 Seiten, 336 farb. Abb. und sw. Abb.; Format 260 mm x 210 mm. Buchbindung: Hardcover. Tyrolia, Innsbruck und Wien, 2021. ISBN 978-3-7022-3977-0. 20,90 €

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

Dieter Buck

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Dienstag, 29. September 2020

Lana Bragin und Stefan Spiegel (Hrsg.): DAS ALPENBUCH

Lana Bragin und Stefan Spiegel (Hrsg.): DAS ALPENBUCH

Zahlen, Fakten und Geschichten in über 1000 Infografiken, Karten und Illustrationen

Das infografische Standardwerk über die Alpen

 


 

Wo erfährt man, wie viele Matterhörner es auf der Welt gibt? Was es für Wasserfalltypen gibt, wie sich die Vegetationsformen in Österreich seit 1830 entwickelt haben, wie sich die Temperaturen in der Schweiz verändert haben, was es alles für Fabelwesen in den Alpen gibt und, und, und…

Klar, man findet alles. Aber es ist sehr aufwändig und Zeit raubend. Aber die kann man sich ab jetzt sparen. Man schlägt das neu erschienene „Alpenbuch“ auf - und wird erschlagen von der Fülle an Informationen.

 


Daten und Fakten, garniert mit Grafik der schönsten Art

Das junge Zweierteam von Marmota Maps hat in Zusammenarbeit mit den drei großen Alpenvereinen fast 300 Seiten mit Informationen rund um die Alpen gefüllt. Aber wer jetzt an einen Zahlen- und Buchstabenfriedhof denkt, der wird erstaunt sein. Entstanden ist nicht nur ein großformatigen Buch mit geballtem Faktenwissen über die Alpen, entstanden ist auch ein “Bilderbuch“, in dem trockenen Informationen perfekt grafisch aufbereitet sind. Auf dass man gerne und immer wieder in dem Buch schmökert.

Die 290 Seiten voller Zahlen, Fakten und Geschichten aus den Alpen sind gefüllt mit mehr als 1000 Infografiken, Karten und Illustrationen. In gleichsam vergnüglicher, informativer und verständlicher Form macht das „Das Alpenbuch“ die Entstehung des Gebirges, seine klimatischen, sportlichen und gesellschaftlichen Besonderheiten oder die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt erlebbar.

 


Unnützes Wissen – wie interessant!

Hinzu kommt eine Vielzahl weiterer Fakten und Kuriositäten: Die längsten Alpentunnel, die Herkunftsregionen der wichtigsten Alpenkäse, die tiefsten Alpen-seen, die unheimlichsten Fabelwesen, die wichtigsten Nationalparks, die ungewöhnlichsten Festtage, die Legenden des Alpinismus, die Anzahl der Heidiverfilmungen und viele weitere Informationen und Geschichten.

Über zwei Jahre hat das Hamburger Designbüro Marmota Maps in Kooperation mit dem Deutschen Alpenverein (DAV), dem Österreichischen Alpenverein (ÖAV) und dem Alpenverein Südtirol (AVS) an dem bildgewaltigen Buch gearbeitet. Neben den Herausgebern des Buchs und Gründern von Marmota Maps Lana Bragin und Stefan Spiegel brachte unter anderem der Outdoor-Blogger Björn Köcher (st-bergweh.de) seine Expertise und Bergleidenschaft in das ambitionierte Projekt ein.

 


Sehnsucht überwindet Ländergrenzen

„Für alle am Buch Beteiligten sind die Alpen nicht nur Sehnsuchtsort sondern ein Gebirge, das keine Ländergrenzen kennt, kulturelle Identitäten überwindet und Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen ist. Das Buch soll die Besonderheiten dieser einzigartigen Region hervorheben“, erklärt der Journalist Stefan Spiegel die Idee für das Projekt.„Es gibt so viel Interessantes, Spektakuläres und auch eine Menge kaum Bekanntes im Alpenraum.

Diese Informationen und Geschichten zusammenzutragen und gestalterisch neu in Szene setzen, um ein tieferes Verständnis für die Alpen zu vermitteln, war die große Herausforderung“, so die Designerin Lana Bragin, die für die grafische Gestaltung des Buchs verantwortlich zeichnet. „Die Idee, wissenswerte, kuriose und beeindruckende Fakten über die Alpen zu sammeln, zu bündeln, in Infografiken aufzubereiten und in einem großen Buch über die Alpen aufgehen zu lassen, passte wunderbar zu unserer länderübergreifenden Kampagne #unserealpen und wir sind von dem Ergebnis mehr als begeistert“, erklärt Thomas Bucher, Pressesprecher des DAV.

 


Das Alpenbuch umfasst 46 Einzelkapitel, aufgeteilt auf die sieben Themenbereiche Geografie, Flora und Fauna, Klima und Umwelt, Alpinismus, Bergsport, Gesellschaft und Wirtschaft sowie Kunst und Kultur.

 

 


 Zu Marmota Maps

Marmota Maps ist ein Projekt von Lana Bragin und Stefan Spiegel aus Hamburg. Beide teilen die Leidenschaft für Geografie, Gestaltung und die grafische Aufbe-reitung von Daten und Informationen. Nach einer erfolgreichen Kickstarter-Kam-pagne im Jahr 2015 veröffentlichten sie die erste länderübergreifende Alpenkarte mit allen Skigebieten. Mittlerweile bieten sie eine breite Palette von Wandkarten an und entwickeln gemeinsam neue Designideen und kreative Produkte. Aus Liebe zu den Bergen liegt der Fokus von Marmota Maps vor allem auf dem Alpenraum. Mehr unter: www.marmotamaps.de.

 

Lana Bragin und Stefan Spiegel (Hrsg.): DAS ALPENBUCH. Zahlen, Fakten und Geschichten in über 1000 Infografiken, Karten und Illustrationen. 290 Seiten, 21 x 27 cm, Hardcover. Klimaneutraler Druck. Entstanden in Zusammenarbeit mit den Alpenvereinen in Deutschland, Österreich und Südtirol. Marmota Maps. ISBN: 978-3-946719-31-1. 35 €.

Sie erhalten das Buch im Buchhandel, beim www.dav-shop.de oder hier.

 

Dieter Buck

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Sonntag, 31. Mai 2020

Thomas Bucher: Green Hiking – 36 Touren in den Bayerischen Hausbergen

Thomas Bucher: Green Hiking
36 Touren in den Bayerischen Hausbergen - Wie und wo du nachhaltig wandern kannst





Alpenvereinsmitglieder kennen ihn wahrscheinlich, den Pressesprecher des DAV Thomas Bucher. Der begeisterte Alpinist ist schon in der Vergangenheit mit dem einen oder anderen Buch hervorgetreten.

Dieses Mal hat er sich etwas Besonderes ausgedacht. Umweltbewusstes Wandern. Das liegt nicht nur im Trend, das ist für die Zukunft schlichtweg auch eine Notwendigkeit. Denn grünes Denken boomt. Klimawandel, Artenschutz, Energiewende oder Reduktion des Plastikmülls sind in aller Munde.

Wanderer sind da keine Ausnahme - ganz im Gegenteil. Viele Bergsportler wollen ihre Leidenschaft für die Berge umweltfreundlich gestalten. Die meisten wissen aber nicht, wie grüner Bergsport gehen kann. Wie und wo wandere ich nachhaltig und im Einklang mit der Natur?

Umweltbewusstes Wandern – auch in den bayerischen Hausbergen
Bucher hat für die Bayerischen Hausberge eine Antwort. Mit zahlreichen Informationen zur smarten Anreise, zum Übernachten auf grünen Hütten und in Bergsteigerdörfern sowie Tipps zur nachhaltigen Ausrüstung.

Die beschriebenen Unternehmungen reichen von den Ammergauer Bergen im Westen bis zum Hochgern im Osten, Tagestouren und Kurzurlaube in schönster Umgebung sind enthalten. Dazu eine bunte Mischung aus einfachen, mittleren und schweren Touren. 

Dieser Wanderführer sticht schon durch die ungewöhnliche Art der Covergestaltung aus der üblichen Layoutgestaltung für Wanderführer heraus - Umwelttouch auch hier schon.
Ausführliche Tourenbeschreibungen mit den wichtigsten Basics der Wanderungen, Detailkarten und GPS-Tracks zum Download machen dieses Buch zum perfekten Wegbegleiter. Dass es wie immer auch bestens bebildert ist braucht eigentlich nicht besonders erwähnt zu werden.

Zum Autor:
Thomas Bucher ist in den Bergen unterwegs, seit er gehen kann. Kaum eine Bergsport-Disziplin hat er dabei ausgelassen. Im letzten Jahr kam eine für ihn neue hinzu: Trailrunning oder Speedhiking. So genau weiß er das auch nicht. Jedenfalls schnell sein. Thomas Bucher arbeitet als Pressesprecher beim Deutschen Alpenverein.

Thomas Bucher: Green Hiking – 36 Touren in den Bayerischen Hausbergen - Wie und wo du nachhaltig wandern kannst. 160 Seiten, ca. 180 Abbildungen, Format 16,5 x 23,5 cm, Klappenbroschur mit Fadenheftung. J. Berg Verlag, München, 2020. ISBN: 9783862466702. 19,99 €
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Sonntag, 12. Mai 2019

Deutscher Alpenverein (Hrsg.): Die Berge und wir


Deutscher Alpenverein (Hrsg.):
Die Berge und wir
 150 Jahre Deutscher Alpenverein

 

Wenn der Alpenverein etwas macht, dann aber richtig, möchte man bei diesem Buch ausrufen. Und zwar schon gleich, wenn man es in der Hand hält, ohne überhaupt schon einen Blick hineingeworfen zu haben.

Nun sind Äußerlichkeiten wie Format, Dicke, Gewicht, gelungenes Cover und was weiß ich noch sicher keine Kriterien, die ein Buch ausmachen. Also ab zum Inhalt.

Und der hat es ebenfalls in sich. Klar, der Alpenverein selbst steckt hinter dieser umfassenden Darstellung seiner Geschichte. Wenn man aber weiter unten liest, wer an den Texten des Buches mitgewirkt hat, dann wird man fast ehrfürchtig. Bei so einer fundierten Aufarbeitung der Geschichte des Vereins konnte auf vermutlich fast alle wichtigen Aspekte des Alpinismus und des Vereins eingegangen werden.

150 Jahre Bergfaszination
Wandern, Klettern, Skitourengehen und Mountainbiken. Die Menschen, die in die Berge gehen, eint eine Leidenschaft – die für die Berge. Sie sind überwältigt von der hochalpinen Landschaft, meistern Herausforderungen, setzen sich mit der Gefahr auseinander und erleben ihre Leistungsfähigkeit auf eine neue Weise. Das Buch zeigt die Wurzeln dieser Begeisterung und ihren Wandel in den letzten 150 Jahren. Im Mittelpunkt steht dabei der Alpenverein. Er und seine Mitglieder prägten die Vorstellungen über die Berge wesentlich mit.

In wenigen Jahrzehnten nach seiner Gründung im Jahr 1869 erschloss der Alpenverein das zum Teil noch nicht begangene Hochgebirge und beteiligte sich an seiner Erforschung. Seit den 1920er Jahren wendete er sich dem leistungsbezogenen Bergsteigen zu, während er heute zusätzliche Schwerpunkte im Sport- und Wettkampfklettern sowie im Breitensport setzt. Von Beginn an engagierte sich der Verein auch für den Schutz des Hochgebirges.

Zum Inhalt
Das Buch stellt Eckpunkte der Geschichte des Alpenvereins vor sowie die Menschen, die sich für seine Belange engagieren. Ob der Fülle des Materials sollen hier die einzelnen Kapitel hintereinander erwähnt werden.  

Nach einleitenden Kapiteln unter der Überschrift „Konstruieren und inszenieren“ mit dem Thema des Alpenvereins im städtischen Raum und zur aktuell bedeutenden Istagram-Fotografie folgen zahlreiche Aufsätze zum Thema Forschen. Das reicht von der Gletscherforschung bis zu den Anfängen des Naturschutzes im Alpenverein. Unter der Überschrift „Überwinden und erobern“ gehen zahlreiche Autor/innen auf das Bergsteigen in der Vereinsgeschichte ein, einschließlich eines Aufsatzes zu Ausrüstung und Bekleidung mit dem Titel „… eine Ergänzung des menschlichen Körpers“.

Weiteren Artikel widmen sich dem Thema „Frei sein, bewegen und protestieren“, hier finden wir beispielsweise Texte zum Freiklettern, Trekking, Auslandsfahrten oder Klettern als Sport. Die letzten Ausarbeitungen sind u.a. dem Sportklettern, künstlichen Klettergriffen, umweltfreundlichem Skibergsteigen, dem Gay Outdoor Club, dem Mountainbiken, dem Bergsteigen von Menschen mit Behinderung und der Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 gewidmet.

Interessant ist auch die Zusammenstellung ausgewählter Biografien von Alpinisten. Manch einen kennt man vom Namen, weiß aber nicht, wer dahinter steckt. Und vermutlich nicht bei allen kann einem Wikipedia behilflich sein.

Hervorgehoben werden muss auch die Bebilderung. Viele stimmungsvolle Aufnahmen zeigen, warum es die Menschen in die Berge zieht. Sachaufnahmen, z.B. zu (auch historischem) Material und Ausrüstung geben eine Vorstellung davon, was der Alpinismus mitbringt und zahlreiche historische Aufnahmen weisen auf den Anlass des Buches hin: dem 150jährigen Jubiläum des Vereins.

Was mir spontan gefehlt hat, ist eine Darstellung des eher peinlichen Auftritts des Alpenvereins in der NS-Zeit und seine späte Aufarbeitung. Sicher, es gibt da eine andere Publikation, und deren Ausführlichkeit hätte in diesem Jubiläumsband sowieso nicht erreicht werden können. Aber deshalb ganz auf dieses Thema zu verzichten? Wenn man schon Platz der Entwicklung der künstlichen Klettergriffe widmet, der Mountainbikeausbildung und anderen Themen, die nicht unbedingt in einer derartigen Jubiläumspublikation Eingang hätten finden müssen? Eigentlich stelle ich mir unter einem Jubiläumsband eine etwas andere Gewichtung vor.

Abgesehen von diesem Aspekt ist das Buch aber überaus lesenswert und bietet in der Breite seiner Themen vermutlich für jeden Bergfreund, für jedes DAV-Mitglied sowieso, reichlich Stoff für lange Abende und verregnete Wochenenden.
                               
Zum Herausgeber
Herausgeber ist der Deutsche Alpenverein e. V. Die Publikation entstand in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Europäische Regionalgeschichte sowie Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte der Universität Augsburg und dem Institut für Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Deutscher Alpenverein (Hrsg.): Die Berge und wir. 150 Jahre Deutscher Alpenverein. 320 Seiten, Format 27,5 x 27,5 cm, 300 farbige Abbildungen, Bindung: Hardcover, Pappband. Prestel. ISBN: 978-3-7913-5886-4. 39,00 [D] inkl. MwSt. ca. 40,10 [A] | ca. CHF 51,50 * (* empf. VK-Preis).
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