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Sonntag, 19. November 2023

Spuren der Natur. Auf Spurensuche von Geografie, Flora & Fauna

Spuren der Natur

Auf Spurensuche von Geografie, Flora & Fauna

                                                


Die Alpen. Mit ihrer Natur, Geschichte, Geologie, Flora und Fauna. Jeder meint, sie zu kennen. Doch tut er das?

Der Bildband „Spuren der Naturist der zweite Bildband des Kompass Verlages, der sich den Alpen widmet und die Zusammenhänge in der Natur zeigt. Vor allem geht er auf die Flora und Fauna unserer Bergwelt ein.

Die Natur entdecken kann man, wenn man ihre Spuren versteht. Wer diese erkennt und die Zusammenhänge dahinter sieht wird auch die Natur anders wahrnehmen. 

„Je mehr man weiß, umso mehr sieht man“ – dieses alte Sprichwort passt perfekt zu diesem neuen Naturführer. Er bringt einem wissen bei, öffnet die Augen und bringt seine Leser dazu, die Zusammenhänge zu erkenne.

Natur erkennen

Auf der Spurensuche in der Natur vermischen sich die Zusammenhänge aus Tier- und Pflanzenwelt – eingebettet in eine Landschaft, die ebenfalls wie ein Buch zu lesen ist, wenn man deren Spuren versteht. Geländeformen, Tiere, Pflanzen, Wälder, Pilze, Mineralien: Die Natur präsentiert sich beim Wandern so vielfältig, und ein Aha-Erlebnis reiht sich an das nächste, wenn man – durch diesen Bildband mit geschärfterem Blick – unterwegs ist. So wird man zum Beispiel verstehen, was ein Pionierwald ist, und schätzen was es für ein Wunder ist, dass Steinböcke in den Alpen überlebt haben.

Man muss es nur erkennen. Und um wie viel mehr hat man Freude am Wandern, an der Natur, an den Alpen, wenn man die herrliche Natur nicht nur an sich vorüberziehen lässt, sich an ihr erfreut, sondern wenn man auch weiß warum was so ist wie es ist.

Das Buch beginnt mit einer theoretischen Einleitung, von Geografie über Glaziologie, Flora und Geomorphologie, dem Erkennen von Tierspuren und Losung bis hin zu den bekannten Höhenstufen in den Berge bekommt der Leser eine Einführung in die Basics. Danach folgt ein langer Teil, in dem die Theorie durch konkrete Beispiele näher erklärt und verständlich gemacht wird. Alles garniert mit prächtigen Fotos, sodass auch das Auge etwas vom Buch hat.

Fazit:

Das Buch ist eine hervorragende Kombination aus Landschafts- und Naturführer, und das in einem ansprechenden Text-/Bildband. Man lernt, und hat gleichzeitig Freude an den Fotos und genießt die Vorfreude auf seinen nächsten Aufenthalt in den Alpen.

Spuren der Natur. Auf Spurensuche von Geografie, Flora & Fauna. KOMPASS Bildband. 224 Seiten, zahlreiche Fotos, gebundene Ausgabe. Kompass, 1. Auflage, 2023. ISBN: 978-3-99154-052-6. 39,95 €

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

Dieter Buck

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Sonntag, 18. April 2021

Susanne Schaber/Herbert Raffalt: Nationalpark Hohe Tauern

 Susanne Schaber/Herbert Raffalt: Nationalpark Hohe Tauern

Naturparadies im Herz der Alpen

 


Eine der größten Sehenswürdigkeiten in Sachen Landschaft und Natur ist der Nationapark Hohe Tauern, ein herrliches Gebiet, in dem mit dem Großglockner nicht nur der höchste Berg Österreichs liegt, sondern das auch in die drei Bundesländer Tirol, Salzburg und Kärnten geteilt ist.

50 Jahre nach seiner Entstehung erfreut sich der Nationalpark Hohe Tauern außerordentlicher Beliebtheit und kann auf alljährlich neue Besucherrekorde zu Recht stolz sein. Über tausendachthundert Quadratkilometer unter Schutz gestellte Berglandschaft stellen einen wertvollen Schatz dar, der behutsam erkundet werden will.

In Zeiten, da sich der Begriff Heimat neu konstituiert, wächst auch unser Sinn für die Bedeutung jener Regionen, in denen wir aus den Ressourcen der Natur schöpfen.

Susanne Schaber als Autorin und Herbert Raffalt als Fotograf folgen in ihrem Buch den Spuren der Tiere und Pflanzen, erforschen die geologischen und geografischen Besonderheiten und entdecken die Kultur, Traditionen und Lebensweisen in den Tälern zwischen Gipfeln, Graten und Gletschern. Entstanden ist dabei ein vielseitiges Porträt des größten Nationalparks der Alpen und eine Einladung, diesen besonderen Platz im Herz der Alpen mit allen Sinnen zu erfahren.

Die Hauptkapitel des Buches beschäftigen sich mit Eis und Gletschern, dem Verkehr über die Tauern, der Wetterstation Sonnblick, dem berühmten Tauernfenster, das einen Einblick in die uralte Geschichte der Gesteine bietet, dem Verhältnis von Mensch und Natur, der Schneeräumung auf der Großglockner-Hochalpenstraße, der kulturellen Vielfalt, dem Wesen des Alpinsports und letztendlich noch mit Tipps für eigene Touren für Leser, die auf den Geschmack gekommen sind.

Ein Wort sei noch der herrlichen Bebilderung gewidmet, für die der bekannte Alpinfotograf Herbert Raffalt verantwortlich zeichnet; eine Aufgabe, die er in bekannter Manier hervorragend bewältigt hat.

Ein Buch also, wichtig für jeden Bergfreund, für jeden Freund der österreichischen Alpen und der Hohen Tauern sowieso, aber auch ein Buch, das Menschen in die Hand nehmen sollten, die mit den Alpen bis jetzt noch nie so sehr viel am Hut hatten - das könnte sich nach der Lektüre ändern.

Zu Autorin und Fotograf:

SUSANNE SCHABER, 1961 in Innsbruck geboren, lebt seit Abschluss ihres Studiums als Reiseschriftstellerin und Literaturkritikerin in Wien. Sie hat mehr als zwanzig Bücher geschrieben, zuletzt über Island, die Provence und Venedig. Im Tyrolia-Verlag hat sie den Band "Tirol - Land in den Bergen" mitgestaltet und gemeinsam mit Herbert Raffalt "Almen in Österreich" und "Der Geschmack der Berge - Eine kulinarische Reise zu den Almen Österreichs".
HERBERT RAFFALT, 1964 in Schladming geboren, ist geprüfter Bergführer sowie Fotograf. Die Bilder des mehrfach ausgezeichneten Künstlers sind in zahlreichen Büchern u.a. im Band "Austria Alpin - die großen Gipfel in Österreich" Tyrolia-Verlag, zu sehen. Im Sinne der Nachhaltigkeit bevorzugt er das Abenteuer vor der eigenen Haustür, die heimischen Alpen und besonders die Tauern sind für ihn ein unerschöpfliches Betätigungsfeld

Susanne Schaber: Nationalpark Hohe Tauern. Naturparadies im Herz der Alpen. Mit Fotografien von: Herbert Raffalt. 192 Seiten 171 farb. Abbildungen, 290 mm x 240 mm, Tyrolia Verlag, Innsbruck, 2021. ISBN 978-3-7022-3935-0. 34.95 EUR.

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Dieter Buck

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Flora, Fauna, Bildband, Natur, Tirol, Kärnten, Salzburg, Ökosystem, Großglockner, Großvenediger, Tierwelt, Nationalpark Hohe Tauern, Hohe Tauern

Samstag, 19. Oktober 2019

Thomas Schauer / Stefan Caspari:Überlebenskünstler. 50 außergewöhnliche Alpenpflanzen

Thomas Schauer / Stefan Caspari:
Überlebenskünstler
50 außergewöhnliche Alpenpflanzen



Was für ein schönes Buch, ist man versucht zu sagen. Denn auch wenn es bei einem Buch doch eher auf den Inhalt als auf die Verpackung ankommt – das Auge isst sprich liest schließlich mit. Und so erfreut einen dieses Buch gleich vom ersten Moment an.

Mit einem feinen Einband, der mitsamt den ganzen Seiten auch ein haptisches Erlebnis bietet, innen mit einer schönen Mischung von Fotos und Bildern, begeistert es jedes Mal wenn man es in die Hand nimmt.

Von der Zirbelkiefer bis zum Edelweiß – 50 außergewöhnliche Alpenpflanzen.
Doch genug der Vorrede. Aller Begeisterung zum Trotz, der Inhalt ist halt doch das Wichtigste. Und der widmet sich Pflanzen als Überlebenskünstler – sprich wie die Alpenflora sich an extreme Lebensbedingungen anpasst.

Und was müssen die Pflanzen in den exponierten Lagen der Alpen nicht alles aushalten: türmische Winde, starke Sonneneinstrahlung, dicke Schneedecken, Wassermangel, extreme Temperaturschwankungen – Pflanzen müssen in den Bergen müssen leidensfähig sein.

Thomas Schauer porträtiert 50 außerordentliche Alpenpflanzen und zeigt, wie sich diese Arten an ihre Lebensräume perfekt angepasst haben. Sie haben Strategien entwickelt, um unter harschen Bedingungen zu gedeihen. Mit behaarten oder fleischigen Blättern wappnen sie sich gegen Trockenheit, UV-absorbierende Pigmente setzen sie ein wie Sonnencrème und eine kompakte Bauweise schützt sie gegen Winde und Kälte, um nur einige der pflanzlichen Strategien zu nennen, die die Pflanzen seit Jahrtausenden, wahrscheinlich Jahrmillionen, entwickelt haben um zu überleben.

Man sieht nur was man weiß
Mit spannenden Texten, vielen Fotografien und wunderschönen Illustrationen werden uns die ausgewählten Überlebenskünstler vorgestellt, und es wird uns vor Augen geführt, welche bewundernswerten Lebensformen durch den Klimawandel bedroht sind.

Die 50 Pflanzen sind weder willkürlich noch alphabetisch geordnet, sondern sachlich, nach Standorten. Vom Zirbenwald über Pionierstandorte, Schuttkare, Fels bis zu Schneetälchen und mehr reicht das Spektrum. Weitere Gliederungsmerkmale im Buch sind parasitisch oder in Symbiose lebende Pflanzen, sie vegetativ vermehrende Pflanzen, Sporenpflanzen und Flechten sowie von Menschen genutzte Alpenpflanzen. Ein lehrreiches Buch also, das animiert, sich in der kommenden Winterzeit theoretisch auf das vorzubereiten, was man im nächsten Bergsommer zu sehen bekommt – getreu dem Motto, „man sieht nur was man weiß“.

Schauers Texte stehen aber nicht alleine, seine Worte werden durch die Fotos und Zeichnungen des begabten Künstlers Stephan Caspari verdeutlicht. Ein gutes Gespann, die beiden.

Zu Autor und Fotograf/Illustrator:
Dr. Thomas Schauer, Studium der Biologie, Chemie, Geographie an der Universität München. 1965 Promotion. Anschließend tätig als Vegetationskundler und Ingenieurbiologe am Bayerischen Landesamt für Wasserwirtschaft (heute Bayer. Umweltamt). Autor zahlreicher vegetationskundlicher, ökologischer und naturschutzfachlicher Arbeiten. Zusammen mit den Kunstmalern Claus und später Stefan Caspari entstanden mehrere Bestimmungsbücher.
Stefan Caspari, hängt die Jurisprudenz an den Nagel, um Fotograf zu werden, folgt später seinem Vater Claus Caspari nach und betätigt sich seitdem erfolgreich als Kunstmaler und Illustrator.

Schauer, Thomas / Caspari, Stefan: Überlebenskünstler. 50 außergewöhnliche Alpenpflanzen. 256 Seiten, 52 Illustrationen und 124 Farbfotos, gebunden, Format: 19,5 x 23,5 cm, Gewicht: 957 g. Haupt Verlag, 2019. ISBN: 978-3-258-08079-6. CHF 39.00 (UVP) / EUR 34.00 (D) / EUR 35.00 (A)
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Freitag, 15. September 2017

Dr. Ursula Stumpf: Pflanzengöttinnen und ihre Heilkräuter. Naturkraft schöpfen, Heilwissen nutzen

Dr. Ursula Stumpf:
Pflanzengöttinnen und
ihre Heilkräuter
Naturkraft schöpfen, Heilwissen nutzen



Unter den vielen Büchern, die sich mit Heilkräutern befassen, ist dieses Buch der Pharmazeutin und Heilpraktikerin Stumpf eine Besonderheit. Sie ordnet die Heilkräfte einerseits den Monaten im Jahreslauf zu, andererseits der Wirkung göttlicher Wesen verschiedener Kulturen.

Eben jenen zwölf Göttinnen schrieben die Menschen, allen voran weise Frauen und Heilerinnen, besondere Kräfte und Fähigkeiten zu. Der Reihe nach sind es Skadi, Brigid, Ostara, Blodeuweed, Flora, Freya, Artemis, Amaterasu, Holle, Ceres, Ceridween und Perchta.

Für jeden Monat des Jahres stellt Ursula Stumpf eine „Pflanzengöttin“ vor und beschreibt die spirituelle Bedeutung und Heilwirkung ausgewählter Pflanzen. Das beginnt im Januar mit dem Schneeglöckchen und führt über den Frauenmantel im Juni oder das Mädesüß im Juli bis zum immergrünen Efeu im Dezember.

64 Pflanzenporträts insgesamt werden beschrieben, darunter auch 18 urbane Heilpflanzen mit besonders wohltuenden Eigenschaften für gestresste Stadtbewohner. Stumpf beschreibt aber die Pflanzen und ihre Wirkungen nicht nur trocken und nüchtern, sondern bindet sie ein in eigene Erlebnisse und Empfindungen. So kann man das Buch locker und durchgehend lesen, es ist nicht nur ein Nachschlagewerk.

Die Beschreibungen der Pflanzen fehlen aber trotzdem nicht. Dazu kommt der Zusammenhang mit jeweils einer bestimmten Göttin wie Skadi im Januar, Freya im Juni, Artemis im Jul, Holle im September oder Perchta im Dezember. Höhere Wesen also von den alten Griechen bis zu den Germanen. Auch eine japanische Göttin kommt vor.

Botschaften mit dem was uns die jeweilige Pflanze sagen will führen tiefer ein in das Verständnis der beschriebenen Pflanzen. Angereichert sind die reich bebilderten Seiten mit leicht nachzukochenden Rezepten.

Anwendungen und Wohlfühltipps regen an, die Kraft der Natur jeden Tag zu nutzen. Eine Zusammenstellung der Wirkstoffe der Pflanzen, ein Literaturverzeichnis zum Vertiefen und ein immer nützliches Register runden das auch optisch gelungene Buch ab.

Dr. Ursula Stumpf: Pflanzengöttinnen und ihre Heilkräuter Naturkraft schöpfen, Heilwissen nutzen. Monat für Monat die Kraft der Heilpflanzen nutzen. 64 Pflanzen im Porträt – darunter 18 urbane Heilpflanzen. 192 Seiten. Format: 247x237x23mm (LxBxH). Gebunden mit Lesebändchen. 166 Farbfotos, 12 Farbzeichnungen. Kosmos, 2. Auflage 2017. ISBN/EAN: 9783440156780. 30 €.
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Freitag, 17. Oktober 2014

Martin Burger: Die schönsten Blütenwanderungen in Wien, Niederösterreich und im Burgenland

Martin Burger

Die schönsten Blütenwanderungen in Wien, Niederösterreich und im Burgenland
 


Die schönsten Blütenwanderungen ist eine Reihe, in der bereits 2 Bände erschienen sind. Der dritte ist nun Wien, Niederösterreich und dem Burgenland gewidmet. Er ist rechtzeitig erschienen, um dem Blumenfreund über den kargen Winter zu helfen - der nächste Frühling kommt ja mit Sicherheit… Trotzdem: Es gibt auch Tipps für den Winter!

Wien? Ja, Wien. Es müssen nicht unbedingt im Prater die Bäume blühen, um im Osten Österreichs Haus oder Wohnung zu verlassen. Autor Martin Burger beschreibt in seinem Buch „Blütenwanderungen in Wien, Niederösterreich und im Burgenland“ viele unterschiedliche (blühende) Anlässe, um sich auf den Weg zu machen.

Die Wanderungen umfassen alle Jahreszeiten von Frühling bis Winter; und jeder Wanderung liegen eine oder mehrere botanische Besonderheiten zugrunde.

Um einige zu nennen: Im Frühjahr führt die Route ins Marchtal mit seinem „Stiefmütterchen-Dreiklang“, zu den Schachblumen an der burgenländisch-steirischen Grenze oder nach Bernstein, wo mit dem Steppen-Aschenkraut eine absolute Besonderheit gedeiht.

Die höchsten Fichten der Alpen bei Dürrenstein, Orchideen in der Stadt Wien und die Kirschen, die das Westufer des Neusiedler Sees in ein Blütenmeer verwandeln, locken im Frühsommer. Später, im Hochsommer, stehen gelber Lauch und weißer Mohn in den Hainburger Bergen, Steppen-Wermut am Bisamberg oder Spreublume und schwarze Küchenschelle in der Nähe des Leithagebirges auf der Wanderkarte. Sogar die größte „Gstettn“ von Wien, der ehemalige Frachtenbahnhof Breitenlee, lohnt wegen seiner botanischen Bewohner einen Ausflug auf Schusters Rappen.

Die Mürzsteger Alpen mit Sonnentau im Herbstnebel, die Blütezeit der legendären Herbstblumen schlechthin – der Astern – im Seewinkel und eine alte Obstbaumallee im Naturpark St. Anna lassen im Herbst in die Wanderschuhe steigen. Und sogar für den Winter hält das Buch einige Tipps bereit.

All das reichlich bebildert und mit vielen Informationen zu den einzelnen Routen ausgestattet – (Wanderer-)Herz, was willst du mehr? Jede Blumenart ist ausführlich auf etwa einer Seite beschrieben und mit einem Bild versehen. Generell ist das Buch reich bebildert, so dass schon das bloße Blättern in ihm viel Freude bereitet. Eine gute Einstimmung auf die Wanderungen also! In Kästen mit „Hintergrundwissen“ ist interessantes erklärt, was man gemeinhin nicht weiß.

31 Routen sind es insgesamt, die Burger beschreibt, alle mit Wanderkarten versehen. Lobenswert: Es sind Ausschnitte aus den amtlichen Karten des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen. Verlaufen ist also ausgeschlossen, man kann sich voll auf die Blüten konzentrieren… Dabei steht ein ausführlicher Infokasten, mit dem man sich gut auf die Tour vorbereiten kann.

Zum Autor:
Martin Burger, studierter Publizist und Botaniker, arbeitet als Redakteur für eine große österreichische Tageszeitung schwerpunktmäßig in den Themenfeldern Wissenschaft und Natur, Garten und Wandern.

Martin Burger: Die schönsten Blütenwanderungen in Wien, Niederösterreich und im Burgenland. 208 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 14,8 x 21 cm, brosch. Stocker-Verlag. ISBN 978-3-7020-1462-9. Preis: € 19,90
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Dieter Buck



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