Donnerstag, 3. September 2020

„Alblust – Das Schwäbische Alb Magazin“ Ausgabe 3/2020

Der Traum vom Dorfleben:

Die Alblust-Herbstausgabe ist da

 


Zwischen Idylle und Landflucht: Die neue Ausgabe von Alblust steckt voller Geschichten übers Dorfleben. Dorfleben. Nach Jahrzehnten der Land- und damit Dorfflucht setzte vor einiger Zeit eine Gegenbewegung ein. Auf dem Land, auf dem Dorf zu wohnen wurde wieder attraktiv und begehrt.

 

Was ist dran? Wie geht es auf dem Dorf zu? Viele sind sicher blauäugig aus der Stadt weggezogen, einige sicher auch wieder zurückgekehrt. Also, was macht das Dorfleben aus, was gibt es dort besonderes? Alblust ist der Sache nachgegangen und schreibt in vielen Facetten davon.

Vom Landen zur Kneipe. Kultur ist überall

Alblust hat sich viel angesehen: Es ist erstaunlich, was Menschen gemeinsam bewegen können. Wenn der nächste Supermarkt weit ist, eröffnen sie einfach einen Dorfladen, wie in Großdeinbach bei Schwäbisch Gmünd. Sie tun sich zusammen, damit die Dorfkneipe offen und ein Kultur-Treffpunkt bleibt, wie im Adler in Meidelstetten. Auch die erste Seniorengenossenschaft Deutschlands wurde nicht in einer Großstadt, sondern von vorausschauenden Bürgern in Riedlingen gegründet.

Wandel in den Dörfern

Allerdings hat das Leben auf dem Land auch seine Schattenseiten. Der für sehne scharfen Analysen bekannte Tübinger Kulturwissenschaftler Hermann Bausinger hat einen kritischen Blick auf den Wandel in den Dörfern geworfen. Vom und Alltag früherer Zeiten erfährt man in den Freilichtmuseen. Alblust das das in Beuren besucht.

Der Bogen wir aber noch weiter gespannt: Hausschlachtungen, sicher nicht für jedermann ein beliebtes Thema, waren früher ganz normal. Heute sind sie durch viele Vorschriften fast unmöglich geworden. In Grüningen wird die Tradition aber wiederbelebt, und Interessierte können vom Schweinestall bis zum Kesselfleischessen dabei sein.

Auch Hufschmiede gibt es nicht mehr viele. Auf dem Cover der Alblust ist aber einer davon zu sehen: Harald Straub aus Albstadt: Mit seiner mobilen Werkstatt zieht der Hufschmied von Dorf zu Dorf.

Theater, schlimme Jahre und Jugend

Weitere Themen sind die Theaterei in Herrlingen und ein historischer Spaziergang durch Königsbronn. Gerade dort ist das kein Thema, das man mit stillem Vergnügen liest. Dass sich auch junge Menschen für Geschichte interessieren, beweist Nicolas Knoblauch aus Deggingen: Als 16-Jähriger hat er einen Roman über Kaiser Barbarossa veröffentlicht. Und junge Menschen sind es, die sich für ihr Dorf und das Vereinslebeneinsetzen, wie das Beispiel von Julian Schwarz zeigt: Als er zum Ortsvorsteher in Pflaumloch gewählt wurde, war er 22 Jahre alt.

Wandern, Einkehren und legaler Hanf

Als aussichtsreiche Wanderung für sonnige Herbsttage wird die Schlossherrenrunde zwischen Munderkingen, Obermarchtal und Schloss Mochental vorgestellt. Ein beliebtes Ziel bei Wanderern ist auch die Traufganghütte Brunnental bei Albstadt, wo Tobias Hailfinger ein alpenländisches Refugium inklusive Grill-und Fonduehütte aufgebaut hat. Wer im Killertal zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, entdeckt vielleicht unterwegs ein großes Hanffeld. Manche gehen gleich zur Polizei, dabei ist alles ganz legal gepflanzt von Familie Pfister: Sie hat ihre Landwirtschaft auf Bio umgestellt und sich von Anfang an auf außergewöhnliche Feldfrüchte konzentriert, wie Kümmel, Drachenkopf und Hanf, aus dem ein Öl gepresst wird.

Und abschließend ein Besuch in der Outletcity

Ein weltweit bekanntes Ziel ist Metzingen mit seiner Outletcity, die noch weiter wachsen wird: Wolfgang Bauer, Vorstandsvorsitzender der Holy AG, spricht im Interview über die Hintergründe und die Perspektiven angesichts der Coronakrise.

 

Alblust – Das Schwäbische Alb Magazin, Ausgabe 3/2020. Erhältlich im Zeitschriftenhandel in Baden-Württemberg undbundesweit im Bahnhofsbuchhandel. 144 Seiten. Herausgeber: GEA Publishing und Media Services GmbH & Co. Kg. Preis 5,60 Euro

Verkaufsstellen oder Abobestellung findet man hier: www.alblust.de

 

Dieter Buck

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Dienstag, 18. August 2020

Klaus Bovers: Lieblingsplätze Chiemgau

 Klaus Bovers:

Lieblingsplätze Chiemgau

 

Das der Chiemgau ein herrliches Stück Bayern ist wusste ja schon der „Kini“, der auch auf Herrenchiemsee seine Bautätigkeit ausübte. Auch der Autor dieses Buches fand dort seine Wahlheimat. Die Liebe zu ihr und ihrer Schönheit mündete schließlich in dieses Buch.

 

Es ist also durchaus mit Herzblut und Heimatliebe geschrieben. Übrigens: Es heißt »der« Chiemgau, nicht etwa »das«. Und gesprochen mit »K«, bitte. Doch das ist nur eine der vielen Facetten, die Klaus Bovers an seinen Lieblingsplätzen beleuchtet: Natürlich sind das Alte Schloss auf der Herreninsel und das Kloster Seeon dabei. Aber haben Sie schon vom Drehorgelbauer in Grassau gehört, von Marias Kino in Bad Endorf oder vom Exterhaus in Übersee? Ja, in Übersee, das liegt nämlich im Chiemgau. Dafür brauchen Sie kein Flugticket. Und hoch hinaus kann im Chiemgau

 

Von Inseln, Bergen, Menschen und Meer

Egal ob auf dem Wasser oder an Land – der Chiemgau ist ein landschaftliches und kulturelles Großereignis und steckt voller bemerkenswerter Einzelheiten. Jährlich lockt er rund vier Millionen Übernachtungsgäste in den südlichen Landstrich Bayerns, der sich von Wasserburg am Inn, Prien am Chiemsee, Traunstein über Bad Reichenhall bis an die österreichische Grenze erstreckt.

 

Bovers beginnt mit Herrenchiemsee, ganz wichtig. Dann folgt Übersee, wo man nicht hinfliegen muss, denn es ist ein Ort am See. Erst danach beschreibt er Frauenchiemsee, dafür aber gleich in drei Kapiteln, so wichtig ist es ihm. Und so beschreibt der Autor Ort für Ort um den See.

Zum Autor:

Klaus Bovers, geboren 1940 in Marburg an der Lahn, ist gelernter Buchhändler. Er hat nichts ausgelassen, was die Buch- und Verlagsbranche an Chancen und Selbständigkeiten zu bieten hat. Jahrzehnte reiste er als freier Verlagsvertreter durch ganz Bayern, er darf sich also an Vergleiche der Regionen heranwagen. Als Bayern-Einwanderer lebte er seit 1972 zunächst in der Verlagsstadt München, vor rund 40 Jahren zog ihn jedoch der Chiemgau in seinen Bann, der für ihn als landschaftliches und kulturelles Großereignis ganz vorne mit dabei ist. Er hat sich seit 2010 im alten Markt Grassau niedergelassen, wo der »integrierte Zugereiste« als Autor und Literaturagent arbeitet. Seine persönlichen Lieblingsplätze findet er nicht nur in Kirchen, Klöstern und Museen, sondern auch auf einsamen Kiesbänken am Wildfluss, bei Kajakfahrten oder beim Drehorgelbauer. Und immer wieder zieht es ihn auf die Berge und zu den vielen Almen.

Klaus Bovers: Lieblingsplätze Chiemgau. Lieblingsplätze im GMEINER-Verlag. 192 Seiten, 14 x 21 cm, Klappenbroschur, 88 farbige Abbildungen. GMEINER-Verlag, 2020. ISBN 978-3-8392-2614-8. Auch als E-Book erhältlich. Buch 17,– € / E-Book 12,99 €.

Dieter Buck

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Freitag, 14. August 2020

Rosi Mangger Walder: Das Kräuterwissen meiner Großmutter

Rosi Mangger Walder:

 Das Kräuterwissen meiner Großmutter

 

 

Natur und Naturheilmittel sind wieder in, da führt kein Weg daran vorbei. Es ist viel Esoterik in diesem Hipe, aber auch viel altes Wissen, das schon in der Vergangenheit den Menschen geholfen hat und das auch heute noch kritischen Blicken standhalten kann.

 

Und so wundert es einen nicht, dass auch junge Menschen sich damit beschäftigen, sich seriös um die Hintergründe von Naturheilmitteln und ihren Wirkungen zu bemühen. Zu ihnen gehört aus dem südtiroler Passeiertal.

 

Tradition, modern umgesetzt

Die „Kräuter-Rosi“ beschäftigt sich seit ihrer Kindheit mit der Kraft der Kräuter und Wildpflanzen. Sie kann auf ein generationenlanges Familienwissen zur Natur zurückgreifen. Besonders wertvoll sind die Rezepturen von Großmutter Agnes. Diese bringt Rosi in die heutige Zeit und ergänzt sie nach dem aktuellen Wissensstand. Ihr Buch ist ein neues Standardwerk für den Kräutergarten: Es deckt von Hausmitteln, Kochrezepten, Sammeltipps bis hin zu Naturfärbungen alle Bereiche ab.

 

Bäuerin, Meisterfloristin und Kräuterpädagogin: Rosi Mangger Walder kennt die alpine Pflanzenwelt wie nur wenige andere. Von ihrer Großmutter Agnes hat sie gelernt, wie man aus den heimischen Wildpflanzen heilende Salben, wirksame Tinkturen und schmackhafte Gerichte herstellt. Dieses Familienwissen hat sich übermehrere Jahrhunderte bewährt und wurde von Rosi in ihrem neuen Kräuterbuch „Das Kräuterwissen meiner Großmutter“ erstmals verschriftlicht.

 

Auf 320 Seiten präsentiert sie Rezepturen, Sammelkalender und essentielle Fakten aus Volksmedizin und Volksglauben, die nach dem aktuellen Wissensstand ergänzt wurden. Das in Rosis Familie über Generationen vermittelte Kräuterwissen hat seine Eigenheiten; manche Wirkungen von Pflanzen sind noch nicht wissenschaftlich belegt. Rosi hat aber die Erfahrung gemacht, dass man gerade mit natürlichen Mitteln viel bewirken kann. In ihrem über 2.000 m² großen Kräutergarten in St. Leonhard in Passeier züchtet sie über 500 alpine, tropische und seltene Kräuter.

 

Auf Kräuterwanderungen und Workshops gibt sie einen Teil ihres Wissens mündlich weiter. In Rosis Heimatgemeinde wurden viele Bräuche beibehalten. Es gibt noch so manches „Kräuterwaibele“ und manchen „Bauerndoktor“, die ihre Heilpraktiken aber nie schriftlich festgehalten haben. Auch Rosis Großmutter Agnes Baur weihte ihre Enkelin in ihr Kräuterwissen ein. Rosi selbst war dieses dennoch zu wenig spezifisch. So absolvierte sie zusätzlich Kräuterausbildungen, um das Erbe einer Großmutter verstehen und ergänzen zu können. Einige der alten Rezepte hat sie1:1 übernommen, viele hingegen akribisch abgewogen, nachgekocht und der Zeit angepasst.

 

Über 60 Heilpflanzen, 250 Rezepturen, Brauchtum

Das Ergebnis von Rosis Nachforschungen wird in ihrem Kräuterbuch auf beeindruckende Weise sichtbar: Es versammelt rund 250 Rezepturen zu über 60 Heilpflanzen. Drei ausführliche Register geben Aufschluss, welche Rezepte bei welchen Leiden eingesetzt werden können. Ein detaillierter Sammelkalender zeigt, wann die Kräuter am besten gefunden werden können. Auch eine Beschreibung des Brauchtums durch das Jahr darf nicht fehlen, passt ja auch irgendwie zum Thema. In einem hat sich die Autorin aber verrannt: Wenn sie schreibt, dass es zur Zeit der Jäger und Sammler keine Zivilisationskrankheiten gab, dann lag das sicher nicht an der gesünderen Lebensweise unserer Vorfahren. Sondern eher daran, dass wohl kaum einer wesentlich älter als 30 Jahre wurde – nicht alles war früher besser …

 

Interessant ist auch eine Beschreibung der wichtigsten Inhaltsstoffe der Pflanzen. Gut, dass man das mal so konzentriert lesen kann. Darauf folgen die Alpenpflanzen, ein Sammelkalender und Rezepte.

 

Tipps zu Naturfärbungen mit Wolle, Aufzählungen geschützter Wildpflanzen und Auskünfte über die Inhaltsstoffe der Heilpflanzen runden das reichhaltige Angebot ab. Nützlich sind auch die Register, in denen die Rezepturen nach Pflanzen, nach Anwendungen und nach Beschwerden gelistet sind.

 

Rosi beruft sich stets auf die Kraft der Natur und Berge, die ihre Heimat sind. „Das Kräuterwissen meiner Großmutter“ zeigt, dass alte, bäuerliche Bräuche und volksmedizinische Praktiken auch noch im 21. Jahrhundert gut für die eigene Gesundheit eingesetzt werden können. Dieses Buch ist gleichermaßen Einführung wie Übersetzung jenes alten Wissens ins Heute

 

Inhalt:

  • Über 250 Rezepturen
  • Viele Infos rund ums Sammeln, Aufbewahren und Verarbeiten von Kräutern und Wildpflanzen
  • Sammelkalender und ausführliches Register
  • Grundrezepte für Salben, Seifen, Räucherungen u. v. m.

 

Zur Autorin:

Die 1976 geborene Meisterfloristin und Kräuterpädagogin Rosi Mangger Walder liebt alles, was grünt und blüht. Sie bietet Kräuterwanderungen und Workshops zu Kräuteranbau, Wildkräutern in der Küche, Dekoration mit Naturmaterialien u. v. m. an. In ihrem über 2.000 m² großen Garten und Schaugarten wachsen über 500 alpine, tropische und seltene Kräuter. Unter dem Namen „Kraedu“ vertreibt sie ihre eigene Produktlinie.

Foto (c) Staschitz

 

Rosi Mangger Walder: Das Kräuterwissen meiner Großmutter. 320 Seiten, Farbfotos, Hardcover, Format: 17 × 24 cm, Edition Raetia, 2020. ISBN: 978-88-7283-727-6. 25 €.

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

 

Dieter Buck

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Kilian Schönberger: Nachts im Wald

Kilian Schönberger:

 Nachts im Wald

Wanderabenteuer zwischen Abenddämmerung und Morgengrauen

 

 

Nachts im Wald – für viele eine Horrorvorstellung. Nicht so für den Landschaftsfotografen Kilian Schönberger. Um diese Zeit scheint er besonders gerne unterwegs zu sein,

 

Schönberger erkundet leidenschaftlich gern die nächtliche Natur vor seiner Haustür. Wenn er den künstlichen Lichtschein der menschlichen Siedlungen verlässt, taucht er ein ins Reich der Nacht.

 

Dabei entdeckt er den Zauber von Vollmondnächten und sucht nach dem besten Ort, um die Milchstraße zu beobachten. Doch die Nachtwanderungen sind auch eine Herausforderung: Denn zwischen Abenddämmerung und Morgengrauen gelten im Wald andere Gesetze als tagsüber.

 

Spannend, fast wie ein Krimi, erzählt der Autor von seinen vielen Erlebnissen in den Nächten Deutschlands. Man liest sich fest und denkt, welch ein tolles Leben. Eintauschen gegen das warme Bett möchte es allerdings wohl kaum jemand – man schaue sich nur mal die Winterbilder an. Die Kälte ist fast greifbar. Dankbar muss man also sein, wenn sich jemand freiwillig diesen Bedingungen aussetzt.

 

Schönberger berichtet von wilden Begegnungen, riskanten Situationen und einmaligen Erlebnissen. Im Schatten zwischen den Bäumen wartet jede Nacht eine Überraschung: Willkommen im dunklen Lebensraum von Wölfen, Wildkatzen und Glühwürmchen!

 

Die Nacht ist ein Fest für alle Sinne. Lassen Sie sich in diesem Buch auf einen fantastischen Streifzug durch unsere nächtlichen Wälder entführen - mit spektakulären Fotos und Anregungen für Naturexkursionen für alle Wander- und Outdoorfans!

 

Hat man die letzten Seiten hinter sich, so bleibt nur ein Wunsch übrig: Mehr, mehr, mehr von den großartigen Bildern. Wie gut, dass Schönberger seine Adressen in den sozialen Medien hinterlassen hat. Dort kann man stöbern.

 

Zum Autor:

Kilian Schönberger, geboren 1985, arbeitet als freier Architektur- und Landschaftsfotograf. 2015 erschien sein Bildband Sagenhaftes Deutschland bei Frederking & Thaler.

 

Kilian Schönberger: Nachts im WaldWanderabenteuer zwischen Abenddämmerung und Morgengrauen. 207 Seiten, durchgehend farbig illustriert. Goldmann, 2020. ISBN 978-3-442-15992-5. 16 € (D), 16,50 € (A).

Auch als E-Book erhältlich. durchgehend farbig bebildert

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

 

Dieter Buck

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Martin Kuhnle: Premiumwandern Schwäbische Alb mit Hegau

Martin Kuhnle: Premiumwandern Schwäbische Alb mit Hegau

 

 

Premiumwandern – das ist Genusswandern auf allerhöchster Ebene. Auf der Schwäbischen Alb geht das besonders gut. Martin Kuhnle hat sein neues Buch den dortigen Premiumwegen gewidmet. Wo auch sonst als auf der Schwäbischen Alb bieten sich zertifizierte Wanderwege an.

 

Klar, den Schwarzwald darf man natürlich nicht vergessen, ok. Aber beide der baden-württembergischen Mittelgebirge bieten eine Wanderlandschaft vom Feinsten, da sind die Premiumwanderwege nur das Tüpfelchen auf dem i.

 

Mit ihren sanften Hügeln, beeindruckenden Karstfelsen, stillen Seen und malerischen Orten ist sie ein Naturparadies. Kein Wunder, dass hier zahlreiche prämierte Wege zu finden sind! Die Wanderwege, die das Rother Wanderbuch »Premiumwandern Schwäbische Alb« vorstellt, wurden bereits mit diversen Auszeichnungen gekrönt. Sie gehören zu den schönsten Wegen in Deutschland.

 

Prämiert wurden die Wege mit dem Zertifikat des Deutschen Wandersiegels. Die Wege sind äußerst erlebnisreich und bieten einen intensiven Naturgenuss. Auf den meisten Wanderungen ist man einen Tag unterwegs, einige lassen sich auch an einem gemütlichen Sonntagnachmittag bewältigen. Sie alle sind absolut familientauglich und auch ältere Wanderer werden (meist) keine Schwierigkeiten haben – manche der Touren habe es schon in sich. Was die Länge als auch was die Höhenunterschiede betrifft. Zum Premiumwandern gehört natürlich auch das Rasten und Schauen: Viele Tipps zu schönen Aussichtsplätzen und Einkehrmöglichkeiten runden das Wanderprogramm ab.

 

Alle Touren verfügen über zuverlässige Wegbeschreibungen, detaillierte Wanderkärtchen mit eingetragenem Routenverlauf und aussagekräftige Höhenprofile. GPS-Daten stehen zum Download von der Internetseite des Rother Bergverlags bereit.

 

Martin Kuhnle: Premiumwandern Schwäbische Alb mit Hegau. 38 Touren mit GPS-Tracks. 176 Seiten mit 158 Fotos, 38 Wanderkärtchen im Maßstab 1:50.000, 38 Höhenprofile, zwei Übersichtskarten., Format 12,5 x 20,0 cm, kartoniert. Rother, 1. Auflage 2020. ISBN 978-3-7633-3266-3. Preis € 16,90 (D) € 17,50 (A) SFr 23,90.

 

Dieter Buck

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Mark Zahel: Panoramawege und Aussichtsberge. Südtirol

 Mark Zahel:

 Panoramawege und Aussichtsberge 

Südtirol

 

 

Mark Zahel hat seine Leser schon öfters mit seinen herrlichen Wanderführern über Südtirol fasziniert. So wird es ihm auch mit diesem neuen Buch gelingen. Es beschreibt die wohl schönsten Wanderempfehlungen aus Südtirol.

 

Zumindest lässt die Überschrift “Panoramawege und Aussichtsberge” darauf schließen. Gipfelpanoramen mit Rundum-Sicht und imposante Fern- und Tiefblicke: Von weit oben die Aussicht zu genießen, ist ein unvergleichliches Gefühl! Ganz besonders, wenn man in einer traumhaften Bergregion wie Südtirol unterwegs ist.

 

Mehr als ein halbes Hundert – Südtirol vom Feinsten

Das Rother Wanderbuch »Panoramawege und Aussichtsberge Südtirol« versammelt 56 der schönsten Wanderungen mit Fernblicken. Es geht in die eisbewehrte Ortlergruppe, auf den Alpenhauptkamm und seine vorgelagerten Berge, in die weitläufigen Sarntaler Alpen und natürlich auch in die Dolomiten, die ihrer Einzigartigkeit wegen zum Weltnaturerbe gehören.

 

Wanderer, die genussreiche Höhenwege wie den Reiner oder die Drei-Zinnen-Runde schätzen, werden ebenso fündig wie jene, die auch mal eine strammere Bergtour unternehmen wollen. Die Auswahl deckt ein weites Spektrum von leicht bis anspruchsvoll ab. Sie beinhaltet viele beliebte Klassiker, die man einfach kennen will, daneben aber auch einige »Geheimtipps«, die Südtirol-Kenner Mark Zahel ganz besonders am Herzen liegen.

 

Ganz Südtirol ist in dem Buch erfasst, dazu auch ein paar Abstecher ins Trentino. Stoff und Ideen also für wahrscheinlich viele Wander- und Bergurlaube.

 

Neben den ausführlichen, zuverlässigen Beschreibungen der einzelnen Touren dienen detaillierte Kartenausschnitte und Höhenprofile sowie GPS-Tracks der optimalen Planung und Durchführung. Nicht zuletzt lässt eine reichhaltige Bebilderung schon daheim eine unbändige Lust aufkommen, die großartigen Panoramen in Südtirols Bergwelt selbst zu erleben.

 

Mark Zahel: Panoramawege und Aussichtsberge. Südtirol. 56 Touren mit GPS-Tracks. 216 Seiten mit 100 Fotos, 56 Höhenprofile, 56 Wanderkärtchen im Maßstab 1:50.000 sowie eine Übersichtskarte, Format 12,5 x 20 cm, kartoniert. Rother Wanderbuch, 1. Auflage 2020. ISBN 978-3-7633-3271-7. Preis € 16,90 (D), € 17,40 (A), SFr 23,90.

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

 

Dieter Buck

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