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Donnerstag, 2. September 2021

Salzburger Bauernkalender 2022

 Salzburger Bauernkalender 2022

Von Scherenrittern, Klausraben und alten "Dampfern"

 


Wieder liegt er da, der von vielen wie jedes Jahr lange erwartete Salzburger Bauernkalender für 2022. Der eine freut sich auf die vielen Geschichten und historische oder naturkundlichen Artikel, immer von Meistern ihres Faches geschrieben, der andere ist schlichtweg und profan an den Fakten und Daten interessiert.

Aber egal, wer ihn erwartet hat, freut sich. Für alle anderen sei von meiner Warte her gesagt: Schaut ihn euch an.

Auch für 2022 wurde ein reiches Spektrum an Themen bearbeitet: Vor den Toren Salzburgs widmet sich das Büchlein der Rückkehr des bereits verschwundenen "Klausraben", des Waldrapps. Ein anderes Artenschutzprojekt dreht sich um die Wiederansiedlung der "Scherenritter", der Steinkrebse.

Im Pongau besucht der Bauernkalender einen Green Care-Bauernhof, macht einen sprachlichen Ausflug in den Lungau zu einer der hervorragenden Bands, die Tradition, Fortschritt und vielleicht ein Quentchen Aufmüpfigkeit vereint. Dazu beschäftigt sich der Kalender mit den frisch renovierten Fresken von Wilhelm Kaufmann in St. Koloman.

Zum Thema Natur macht ein Beitrag über Urban Gardening Lust auf gemeinschaftliches Gärtnern in der Stadt. Und eine Studie zu gesunden Mikroorganismen führt schließlich auf die Alm.

Voll alter Traditionen sind Erzählungen über Hirschhornknöpfe, das Sensenmähen oder vergessene Geräte der Landwirtschaft wie die Dampflokomobile. In die Zukunft gerichtet ist eine digitale Hofvermittlungs Plattform, die Alt und Jung zusammenbringt.

Ein umfangreicher Serviceteil mit wichtigen Adressen und Terminen vervollständigt den Wegbegleiter durchs Jahr 2022.

Der Leser darf sich freuen auf:

  • Walter Mooslechner: Die umfangreichen Spuren der Tiere
  • Doris Kern: Salz & Sirup – die Kraft von Flieder und Löwenzahn
  • Alexander Ohms: Nicht immer ein ruhiges Pflaster – Erdbeben in Salzburg
  • Tatjana Rasbortschan: Aufs Schaf gekommen – der Stranzenhof in Thalgau
  • Horst Nöbl: Der Klimawandel und die Landwirtschaft in Salzburg
  • Ulrike Winding: Neue Pflegeausbildung an der LFS Bruck
  • Theresia Eder: 150 Jahre Bürgermusik Saalfelden

Zudem enthält der Kalender traditonsgemäß ein Kalendarium mit Mondphasen & Tageslängen, Lostagen & Bauernregeln.

Salzburger Bauernkalender 2022. 208 Seiten, durchgehend farbig bebildert, Format 16,5 x 23 cm, Buch-Bindung Softcover. Verlag Anton Pustet, Salzburg. ISBN 978-3-7025-1026-8. 12 €.

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

Dieter Buck

Besuchen Sie mich auch unter http://www.dieterbuck.de, auf facebook und auf Instagram

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Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.

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Freitag, 6. September 2019

Salzburger Bauernkalender

Gertraud Steiner (Hrsg.):
Salzburger Bauernkalender 2020




Wie jedes Jahr warten viele Salzburger, aber auch Leser, Kultur- und Brauchtumsinteressierte auf den neuen Salzburger Bauernkalender. Jetzt liegt die 113. Ausgabe vor, eine Zahl, die wohl nicht viele Druckwerke schaffen. Und der Interessierte schlägt natürlich sofort das lange ersehnte und erwartete Werk auf.

Der eine bleibt beim Kalendarium hängen, der andere interessiert sich für das traditionelle Thema um den Mond. Noch andere hängen kurz darauf an den Texten. Und diese sind wie üblich vielfältig, alle aber drehen sich rund um das ländliche Leben, Brauchtum, Tradition – und natürlich Menschen. Gertraud Steiner hat es wieder geschafft, einen bunten Strauß an interessanten Themen zusammenzustellen.

Was uns bewegt – damals und heute
Das bäuerliche Leben ist einem steten Wandel unterworfen – nicht nur die Launen der Natur und das Wetter stellen die Landwirte vor ständige Herausforderungen, auch die Ansprüche der modernen Gesellschaft, der Spagat zwischen wirtschaftlichen Zwängen und einem neuen Umweltbewusstsein wollen bewältigt werden.

Viel Geschichtliches findet im Salzburger Bauernkalender 2020 Platz, Geschichten über Mensch und Natur, Geschichten für Herz und Hirn: Wie war das Leben eines Einlegers vor 100 Jahren? Wie kam man noch vor kurzer Zeit quasi ohne Müll aus? Warum schaut ein kluger Bauer auch in der heutigen Zeit zur Wetter-Einschätzung lieber auf den Himmel als auf sein Smartphone?

Wie immer kommen Fachleute der Landwirtschaft, Naturkundige, Geschichtsbewanderte und aufmerksame Beobachter zu Wort. Bei der Gestaltung des Kalenders haben außerdem Sprachkünstler und Bewahrer des Dialekts mitgewirkt, die mit Gedichten und Erzählungen dazu beitragen, dass auch Nachdenkliches und Humorvolles nicht zu kurz kommt.

Etwas aus dem Inhalt:

  • Michael Greger: Schuhe, G'wand und ein paar Gulden.
  • Isidor Giglmayr: Von der Alm zur Industrie. Salzburger Milchwirtschaft
  • Sandra Klammer: Andersgläubige unerwünscht.
  • Roswitha Prodinger: Bauern, die sich in Nischen trauen. Das Lungauer Kochwerk
  • Erdäpfel-Raritäten: Ein Hofbesuch beim Anthofer in Oberweißburg/St.Michael
  • Josef H. Reichholf: Die Katze kann's. Wie sie uns Menschen einfängt
  • Helmut Reiner: Erwin Mayr – Entdecker alpiner Getreidesorten.
  • Gertraud Steiner: Als in Salzburgs Gärten noch Tabak wuchs

Gertraud Steiner (Hrsg.): Salzburger Bauernkalender 2020. 192 Seiten, durchgehend farbig bebildert, Format: 16,5 x 23 cm, Buch-Bindung: Softcover, Verlag Anton Pustet, Salzburg. ISBN 978-3-7025-0953-8. 11,90 €.
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Donnerstag, 30. August 2018

Gertraud Steiner (Hrsg.): Salzburger Bauernkalender 2019

Gertraud Steiner (Hrsg.):
 Salzburger Bauernkalender 2019
 Im Einklang mit der Natur



Auch wenn der althergebrachte Salzburger Bauernkalender das Wort „Bauer“ im Titil trägt, ist es doch ein Werk, das jeden anspricht. Schon das Motto der Ausgabe 2019 gilt für jedermann: Ein Leben im Einklang mit der Natur.

Denn: Nur durch ein Zusammenwirken von Natur und Mensch ist unser Leben überhaupt möglich. Doch wie schützen wir die Natur und die Natur uns? Wer sind unsere Vorbilder im Bereich der biologischen Landwirtschaft? Wie baut man in Harmonie mit der Landschaft?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen geben uns Fachleute der Landwirtschaft, Naturkundige, Geschichtsbewanderte und aufmerksame Beobachter. Außerdem haben bei der Gestaltung des Kalenders wieder Sprachkünstler und Bewahrer des Dialekts mitgewirkt, die mit Gedichten und Erzählungen dazu beitragen, dass auch Nachdenkliches und Humorvolles nicht zu kurz kommt.

Weiteres aus dem Inhalt:
• Univ. Prof. Dr. Josef H. Reichholf: Dem Hunde, wenn er gut erzogen
• Dr. Dreier-Andres: Die Geschichte der Salzburger Volksmusik
 • Dr. Karin Buchart: Wirkstoffe und Standorte. Heilpflanzen und Kräuter aus der Apotheke,
aus dem Hausgarten und aus Wildsammlung
• RR. Arno Müller: Die Wallfahrer von Wals
 • Dr. Gertraud Steiner: Pinzgauer Rebellen. Militärdienstverweigerer und ihre Unterschlupfgeber in der Biedermeierzeit
• Maria Kainhofer: Vom Krauteinschneiden im Lungau

Man sieht also, es gibt Stoff zum Lesen für alle Vorlieben und Geschmäcker. Am Besten ist es auch, man liest nicht alles auf einmal hintereinander, sondern Stück für Stück, Text für Text, mit Abstand. Dann können die Artikel viel besser wirken.

Weiter findet man die „üblichen“ Inhalte eines Bauernkalenders, die vielleicht doch eher die Landwirte interessieren: Tageslängen, Lostage, eine Kubikmetertabelle für Rundholz, ein Trächtigkeits- und ein Viehmarktkalender, Adressen wichtiger öffentlicher Stellen in Salzburg, dazu Bauernregeln, Heiligentage, Patrozinien, Wissenswertes um den Mond und mehr
                                               
Gertraud Steiner (Hrsg.): Salzburger Bauernkalender 2019. Im Einklang mit der Natur. 192 Seiten, durchgehend farbig bebildert, Format: 16,5 x 23,5 cm, Bindung: Softcover, ISBN 978-3-7025-0907-1. € 11,90
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Montag, 5. September 2016

Gertraud Steiner (Hrsg.): Salzburger Bauernkalender 2017

Gertraud Steiner (Hrsg.):
Salzburger Bauernkalender 2017
Zeit zum Innehalten



Zu den beliebtesten Büchern, wenn man ihn so bezeichnen darf, gehören nach wie vor die Bauernkalender, die es ja von verschiedenen Gegenden gibt. Dazu gehört auch der Salzburger Bauernkalender, der mittlerweile auch schon ein mehr als gestandenes Alter erreicht hat. Tradition, aber in immer zeitgenössischem Gewand ...

Die Ausgabe 2017 vom Salzburger Bauernkalender hat sich dem Träumen verschrieben, unserem ungestillten Hunger nach Mußezeiten, die uns entspannen, die Angst und die Sorge nehmen. Er ist der Rückschau nach dem Glück von gestern und der Suche nach den Kraftquellen für die Zukunft gewidmet.

Der Kalender will mit Gedanken und Erkenntnissen beschenken, die unseren Kopf frei machen und uns ermutigen. Unsere Suche gilt also den Träumen. Den Menschen, die dafür offen sind. Den Plätzen und Orten, die dies noch zulassen. Für einen ist es ein Waldweg, für den anderen ein Ort unter einem Wasserfall. Es kann auch nur ein Fenster in der Zeit sein, eine blaue Stunde, die uns die Muße schenkt, innezuhalten und Kraft zu schöpfen.

Wieder ein breites Spektrum: die Themen des Salzburger Bauernkalenders 2017
Einem Bauern zuhorchen, wie er mit dem Biolandbau begonnen hat und wie es eine Erfolgsgeschichte geworden ist, dazu passend ein Artikel über Landwirtschaft und Handel. Interessant, auch aus bergsteigerischer, historischer und touristischer Sicht, die Entdeckung des Tennengebirges. Historisch sind auch die Artikel über das Schloss Fuschl, einen Prediger aus der Zeit Martin Luthers und über die Reise eines Gasteiner Bergknappen in die Türkei Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt. Gemeinsamkeiten zwischen gefährdeter Flora aus der Bergwelt und den Tropen werden herausgestellt. Um Mode der besonderen Art kümmern sich die Artikel über Tracht und Schuhe, wobei dabei auch das Barfussgehen beschrieben wird.

Natur und Geschichte
Eine Aulandschaft, das Weitmoos im Flachgau, durchwandern und auf die Vögel lauschen, einen ruhigen Platz zum sich-Zurückziehen finden. Die Gedanken einer Trauerrednerin nachvollziehen. Unter einer Dorflinde Platz nehmen und eine Bekanntschaft erwarten. In einer Dorfkirche die Stille spüren, von den Restaurierungsbemühungen in alten Kirchen zu lesen und an einem Regentag in den Bauernkalendern von früher schmökern, wie es die Altbäuerin, Autorin und Lyrikerin Theresia Oblasser unternommen hat, die darüber berichtet. Manch einer mag sich dabei an die Zeit seiner Kindheit zurück erinnern oder nachfühlen, wie es Eltern und Großeltern seinerzeit ergangen ist. Dazu Gedichte und Geschichten zum Erholen.

Wie immer hat die Redaktion die Themen also so ausgewählt, dass der Leser den Kalender immer wieder über das Jahr gerne zur Hand nimmt: Wohlfühlplätze, Ruhepole und Kraftplätze, Aussichtspunkte in die Ferne und einen neuen Blick auf Alltägliches sind nur ein Teil des Themenspektrums. Dass man die Kalender aufhebt, ist für viele ehrensache - siehe den oben erwähnten Artikel von Theresia Oblasser.

Dazu gibt es wie immer einen Serviceteil mit Nützlichem und Wissenswertem.

Grund genug also, mal wieder im Kalender zu schmökern, Grund genug auch, ihn wie es viele machen, zu sammeln und so über die Jahre einen Grundstock an interessanter und immer aktueller Lektüre zusammenzustellen.

Gertraud Steiner (Hrsg.): Salzburger Bauernkalender 2017. 184 Seiten, durchgehend farbig bebildert. Format 16,5 x 23,5 cm, Bindung: Softcover. Verlag Anton Pustet, ISBN 978-3-7025-0840-1. 11,50 €.
Sie erhalten den Salzburger Bauernkalender im Buchhandel oder hier.


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Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.