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Freitag, 28. März 2025

Rudi Beiser: Essbare Bäume und Sträucher

Rudi Beiser:

Essbare Bäume und Sträucher

414 Rezepte für Genuss, Heilkunde und Wellness. Feines und Gesundes aus Blättern, Nadeln, Knospen und Früchten von 32 Arten

 




Man kann, wenn man das Glück hat, dieses neue Werk in den Händen zu halten, gar nicht genug davon schwärmen. Schon beim ersten Durchblättern, bekommt man den Eindruck, hier wurde nichts vergessen.

Und seine Leserinnen und Leser nimmt der bekannte Kräuterexperte Rudi Beiser mit auf seine Reise in die gar nicht so exotische und weit entfernte Welt der essbaren Bewohner von Wald, Feldrand und Obstgarten.

Alles findet quasi vor unserer Haustüre statt. Aber der Reihe nach. Um was geht es? – Darum, dass auch Bäume und Sträucher essbar sind.

Beiser stellt 32 Porträts von Wild- und Kulturgehölzen vor, er erzählt Verblüffendes zur Biologie, zum Brauchtum und zur Nutzung damals und heute.

414 Rezepte, zum Genießen und Heilen

Dazu kommen 375 Genuss-, Heil- und Wohlfühlrezepte für alle, die sich für Wildpflanzen begeistern und diese sammeln und verarbeiten möchten. Ein Gesundheits-Check zu jeder Art enthält die wichtigsten Informationen zu Inhaltsstoffen und Heilwirkung.

Aber wie geht der Autor in seinem – in jeder Hinsicht gewichtigen – Buch vor, um seinen Leserinnen und Lesern den Geschmack der „Wildnis“ nahezubringen?

Beiser beginnt damit, auch dem kochtechnischen Laien die Basics zu erklären, vom Likör bis zum Aromazucker, über Genussrezepte sowie Heil- und Gesundbleibrezepten erfährt man dabei, was man noch nicht weiß.

Danach „arbeitet“ der Autor die einzelnen Baum – und Pflanzenarten ab. Dabei sind Bäume aus dem Wald wie Fichte und Kiefer, aber auch die bekannten Obstbäume, vom Kirschbaum bis zur Quitte, Büsche wie Himbeere oder Wildrose. Manches weiß man, manches hat man vielleicht schon ausprobiert, und über manches andere staunt man.

Und man staunt: zum Beispiel wird die Himbeere auf acht Seiten mit all dem erklärt, was man wissen soll und muss. Und bei den anderen Pflanzen ist es genauso.

Wunderschöne Fotos

Nicht vergessen werden darf die herrliche, großzügige Bebilderung. Sie zeigt nicht nur sachlich, was wie gemacht werden muss, nein, sie regt mit poetischen und stimmungsvollen Fotos an, nach dem Motto „das will ich auch!“ alles nachzumachen. Gut so!

Da bleibt kein Auge trocken, und man kann nur empfehlen: Mitmachen. Aber sich nicht übernehmen und meinen, man müsste sich in einem Jahr durch die ganze Botanik kochen. Es soll ja auch Spaß machen, im Vordergrund sollte der Genuss, vielleicht auch die Heilwirkung stehen.

Genießen Sie die also die 414 (!) feinen und gesunden Rezepte mit Blättern, Blüten, Knospen und Früchten von Ahorn-Blütensirup über Kiefern-Cookies bis Wildrosen-Massageöl.

Zum Autor:

Rudi Beiser beschäftigt sich seit über 45 Jahren mit Heilkräutern und essbaren Wildpflanzen. Sein Interesse gilt vor allem der Volksmedizin und dem Kräuterbrauchtum vergangener Zeiten. Sein reichhaltiges Wissen über Pflanzen und seine langjährigen Erfahrungen gibt er heute als Dozent an verschiedenen Instituten und als erfolgreicher Buchautor weiter.

Rudi Beiser: Essbare Bäume und Sträucher. 414 Rezepte für Genuss, Heilkunde und Wellness. Feines und Gesundes aus Blättern, Nadeln, Knospen und Früchten von 32 Arten. 384 Seiten, 200 Farbfotos, gebunden mit Lesebändchen. Ulmer, Stuttgart, 2025.. ISBN 978-3-8186-2084-4. Gedrucktes Buch 40 €, E-Book (PDF) 33,99 €, E-Book (EPUB) 33,99 €

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

Dieter Buck

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Janine Hissel: Wild und wunderbar: die 13 besten Wildkräuter

Janine Hissel:

Wild und wunderbar: die 13 besten Wildkräuter

Die besten Wildpflanzen finden und genießen. 20 leckere und gesunde Rezepte

 


Es ist nicht ihr erstes Buch, die Wildkräuterexpertin Janine Hissel hat schon mehrere veröffentlicht, ist aber immer ihrem Thema treu geblieben. In ihrem neuen Werk geht es um essbare Wildkräuter.

Um die besten sogar, wenn man ihr glauben darf. Und, wie sie sagt: Die besten Dinge sind umsonst. Und sie wachsen vor unseren Haustüren! Janine Hissel zeigt in diesem Buch die 13 leckersten essbaren Wildpflanzen, die das Zeug habe, frischen Wind in so manche Küche zu bringen.

Dass diese Kräuter gesund sind, braucht man nicht extra zu erwähnen. Man muss halt aufpassen, wo sie wachsen, aufpassen, dass man sie nicht verwechselt, und sie richtig zubereiten.

Aber mit diesem Buch ist die Bestimmung der Pflanzen auch kein Hexenwerk. Wie hat Hissel ihr Buch aufgebaut? – Ganz einfach und leicht verständlich. Sie beginnt mit einer einführenden Erklärung zu der Pflanze, wann, wo und wie man sie findet und erkennt und was alles für wertvolle Dinge in der Pflanze stecken.

Um sie wirklich gut zu erkennen, werden Fotos mit Hinweispfeilen abgebildet, die zeigen, worauf man achten muss. Giftige Verwechslungsarten kann man so ganz einfach ausschließen, es wird auch erklärt, womit man die betreffende Pflanze verwechseln kann und ob das gefährlich ist oder nicht. Auch die Pflanzen, mit denen man die gewünschte verwechseln könnte, werden mit Fotos gezeigt. Danach folgt ein Rezept, denn schließlich will man die Kräuter ja nicht nur sammeln, sondern auch genießen.

Zur Autorin:

Janine Hissel ist Kräuterpädagogin und bietet Kochevents, Wildkräuterwanderungen und Naturkosmetik-Kurse an. Wildkräuter und ihre kulinarischen Eigenschaften sind ihre große Leidenschaft.

Janine Hissel: Die besten Wildpflanzen finden und genießen. 20 leckere und gesunde Rezepte. 96 Seiten, 80 Farbfotos, 1 Tabelle, kartoniert. Ulmer, Stuttgart, 2025. 25. ISBN 978-3-8186-2393-7. Gedrucktes Buch 12 €, E-Book (PDF) 9,99 €, E-Book (EPUB) 9,99 €

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Donnerstag, 28. Mai 2020

Elisabeth Dießl / 
Veronika Halmbacher:
 Unser heimisches Superfood
Was ist Superfood? Das, was vor unserer Haustür wächst!



Natürlich essen, lokal essen, selbst gemacht essen – alles im Trend bei Leuten, die Wert auf eine gute, gesunde und ökologisch einwandfreie Nahrung legen. Umso besser, wenn man sich seine Zutaten selbst sammeln kann! Die Autorinnen machen vor, wie es geht.

Wer braucht schon Chia-Samen oder Goji-Beeren, wenn er Heidelbeeren, Hagebutten oder Haselnuss direkt vor der Haustür sammeln kann? Elisabeth Dießl und Veronika Halmbacher lenken mit ihrem Buch unseren Blick weg von den Exoten, die einmal um die Welt geflogen werden müssen, hin zu den heimischen Pflanzen und Früchten. Deren Ökobilanz möchte ich nicht haben … Und den Konsumenten dieser Produkte müssten eigentlich die Ohren klingeln.

Heimisch = gut und ökologisch
Gut dass sich unsere heimischen Pflanzen Holunder, Löwenzahn, Wacholder & Co brauchen sich vor Moringa, Maca und Spirulina nicht zu verstecken brauchen.

Dieses Buch leitet seine Leser/innen Schritt für Schritt an, wo und wie sie einheimische Pflanzen, Kräuter und Früchte sammeln und was sie daraus zubereiten können. Alle vorgestellten Pflanzen und Früchte haben sich seit Generationen als Lebensmittel und Heilmittel bewährt.

Beeren und Kräuter
Gesunde Beeren: In dem Buch erfährt man mehr über die wohltuende Kraft von Himbeeren, Brombeeren und Preiselbeeren. Ebenso wie die verschiedenen heimischen „Allerwelts“-Kräuter und Pflanzen wie beispielsweise Minze, Quendel und Brennnesseln wirken und wie man sie anwenden kann.
                                                                                    
Alpines Superfood: die Schätze unserer Berge, Wälder und Wiesen
Wer den Wald und die Berge als Freund hat, ist nie allein: Alles, was man für sein Wohlergehen braucht, findet man direkt vor der Haustüre, ein kleiner Spaziergang oder Wanderung genügt. Wenn Sie Brennnesselbutter auf frisch gebackenem Kräuterbrot auftischen, ist das nicht nur nachhaltig und gesund, sondern es schmeckt auch!

Erkennen, Sammeln, Zubereiten
Rund 180 Seiten Superfood mit unzähligen Ideen und Rezepten erwarten also die Leser und Leserinnen, alles reich illustriert mit Grafiken und Fotos. Auf eine Einführung, was man denn unter „heimischem Superfood“ versteht folgt eine Beschreibung der Wirkstoffe. Danach werden auf über hundert Seiten die verschiedenen Pflanzen vorgestellt, vom Löwenzahn bis zur Hagebutte. Dabei sind auch spezielle Rezepte genau für die beschriebene Pflanze.

Wichtig ist vor allem das Kapitel über die Technik des Sammelns. Da kann man viel kaputt machen, sowohl in der Natur wie auch beim Sammelgut selbst. Kapitel mit Verarbeitungstipps und grundlegenden und allgemein anwendbaren Rezepten sowie ein Sammelkalender schließen das Buch ab.

Zu den Autorinnen:
Die Autorinnen sind beide TEH-Praktikerinnen und verbinden gesunde und bewährte Rezepte mit dem Wissen der Traditionellen Europäischen Heilkunde
- zu jedem heimischen Superfood verraten die Autorinnen schmackhafte und einfache Rezepte, zu denen die gesammelten Schätze verarbeitet werden können.

Elisabeth Dießl, aufgewachsen am schönen Tegernsee inmitten der bayerischen Alpen, liebt die Berge, Natur und gutes Essen. Sie führt das elterliche Hotel am Tegernsee in die nächste Generation. Wann immer Zeit ist, widmet sie sich ganz ihrer zweiten Leidenschaft, dem Gesundheitsbereich: Als ausgebildete Heil- und TEH-Praktikerin kann sie ihr Wissen bei ihrem Lieblingsthema »Alpines Superfood« im Alltag perfekt einbringen.
Veronika Halmbacher ist ein Kind der Natur und liebt es schon von klein auf, draußen zu sammeln und weiter zu verarbeiten. Als ausgebildete TEH-Praktikerin und Designerin verbindet das Thema »Alpines Superfood« perfekt ihre Liebe zur Natur mit ihrer kreativen und künstlerischen Ader und dem besonderen Sinn für individuelle Rezeptideen.

Elisabeth Dießl / Veronika Halmbacher: Unser heimisches Superfood, 180 Seiten, zahlreiche Fotos und Grafiken. Format: 14.5 x 21.0 cm. Servus. ISBN-13 9783710402074. 18 € (D/A), Schweiz: 25.90 CHF, empfohlener VK-Preis.

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Freitag, 25. Oktober 2019

Astrid Lehmann: Wildpflanzenküche aus dem Schwarzwald

Astrid Lehmann:
Wildpflanzenküche aus dem Schwarzwald
50 leckere Rezeptideen



Kräuterparadies mag man ihn nennen, den Schwarzwald. Das ist weder gelogen noch übertrieben. Wandert man durch die Waldgebiete, am Besten ab von den Haupt“rennstrecken“, auf eher stillen Wegen, dann kann man, wenn man sich auskennt, mit einem vollständigen Essen zurück kommen.

Die Autorin zeigt, wie man mit ein paar Brennnesseln, einigen Stängeln Quendel oder einer Handvoll Spitzwegerich in Windeseile ein leckeres Esse zaubern kann. Familie und Gäste werden begeistert sein. Zumal wenn man noch ein wenig eigene Phantasie mit einfließen lässt.

Das Buch porträtiert 20 Wildpflanzen, die in 50 einfachen Rezepten verwendet werden, von Hausmannskost bis hin zu modernen Schwarzwald-Klassikern. Mit Avocado-Gänseblümchensalat, Quendel-Bruschetta, Schafgarbe-Zwiebelkuchen und Holunderdessert lebt man mit diesen Rezepten wie Gott in Frankreich, äh im Wald.

Das Buch ist gegliedert in eine Beschreibung der Pflanzen, danach in Frühlings- und Herbstpflanzen, in Suppen, kleine und große Leckerbissen, in Rezepte für Liebhaber herzhaften Essens und für süße Schleckermäuler. Prächtige Fotos machen nicht nur Lust auf Essen, sondern überhaupt auf die Natur und den Schwarzwald.

Zur Autorin:
Astrid Lehmann, ist eine deutsch-französische Rigschmeckte. Nach einer kurzen Kindheit in Frankreich und einer etwas längeren Jugend im Schwarzwald war Astrid viele Jahre beruflich im Ausland unterwegs und hat auf drei Kontinenten in großen Metropolen gelebt. Vor zehn Jahren ist sie in den Schwarzwald zurückgekehrt und wohnt heute mit ihrer Familie im Kinzigtal. Sie arbeitet im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof und ist dazu Wildpflanzenpädagogin. Und wenn sie nicht arbeitet, dann jagt sie gemeinsam mit ihrem Hund Wildpflanzen im Wald und auf der Wiese.

Astrid Lehmann: Wildpflanzenküche aus dem Schwarzwald. 50 leckere Rezeptideen. 144 Seiten, ca. 100 Abbildungen, Format 22,3 x 22,6 cm, Hardcover. Silberburg-Verlag, Tübingen. ISBN 978-3-8425-2182-7. € [D] 22,99, € [A] 23,70, sFr 32,50 (UVP).
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

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