Sonntag, 12. April 2015

Kennen Sie den südlichen Odenwald?

Kennen Sie den südlichen Odenwald?
 


Der Odenwald ist ein Drei-Länder-Gebiet: Hessen, Bayern und Baden-Württemberg haben teil an diesem nicht nur an Geschichte, sondern auch an Natursehenswürdigkeiten reichen Gebiet.

Alte Sagen, Mythen und Göttergeschichten sind aus dem Odenwald bekannt. Vor allem natürlich das mittelalterliche Epos des Nibelungenlieds. Es stammt aus der Zeit um 1200. Zahlreiche Hinweise auf dieses Heldenlied findet man immer wieder, nicht nur entlang der Nibelungenstraße und der Siegfriedstraße.

Dieser Reiseführer über den südlichen Odenwald von Lindenfels und Michelstadt bis nach Osterburken und Heiligkreuzsteinach widmet sich allerdings vor allem den Orten und Städten. Er führt durch 23 Orte, nur als Beispiele seien genannt Adelsheim, Amorbach, Buchen, Erbach, Heilgkreuzsteinach, Lindenfels, Michlstadt, Mudau, Osterburken, Walldürn - dem Kenner läuft bereits das Wasser im Mund ob der zahlreichen Sehenswürdigkeiten hier zusammen. Dazu wird man neben der Route auf Exkursionen zu abseits gelegenen Kapellen und Jagdschlössern, zu Freizeiteinrichtungen und zu Denkmälern der römischen Zeit verwiesen..

Außerdem werden Tipps gegeben zu Wanderungen und es finden sich auch etliche Hinweise auf Cafés und Gasthöfe.

Kennen Sie den südlichen Odenwald. 224 Seiten, zahlreiche Fotos, Stadtpläne, broschiert 11,6 x 1,8 x 18,1 cm. Weststadt Verlag, ISBN: 978-3-940179-09-8. 12,80 e.
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Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.

Donnerstag, 9. April 2015

Norbert Griebl: Orchideenwanderungen in Österreich

Norbert Griebl:
Orchideenwanderungen in Österreich




Orchideen gehören für viele Menschen zu ihren Lieblingsblumen. Meist jedoch solche, die man beim Floristen oder gar im Supermarkt kauft. Dabei braucht man nur seine Wanderstiefel zu schnüren und vor die Haustüre zu gehen: Orchideenpracht pur!

Meint, man wenn man dieses Buch durchblättert. Nun, ganz so ist es zwar nicht, man muss schon wissen wo man hingeht. Dann kann man aber eine Pracht erleben, die es in sich hat.

Wer beeindruckende Bestände des Großen Frauenschuhs, des nach Schokoladeduftenden Kohlröserls oder der seltenen Korallenwurz sehen möchte – überall in Österreich sind diese seltenen Pflanzen zu finden. Man muss sich nur auf den Weg machen: Von einfachen Spaziergängen bis zu mittelschweren Bergtouren spannt sich der Bogen – und wem nach dem Blütengenuss der Sinn nach einem Gipfelsturm steht, findet auch dazu die nötigen Hinweise.

Norbert Griebl führt die Leserinnen und Leser unter anderem zur Fliegen-Ragwurz im Tiroler Karwendel, zum Helm-Knabenkraut auf die niederösterreichische Hohen Wand, zur Mücken-Händelwurz im oberösterreichischen Brunnental oder zum Herz-Zweiblatt am steirischen Grimming. Im Seewinkel des Burgenlandes wartet die Wanzen-Hundswurz, im Salzburger Pinzgau die Fleisch-Fingerwurz, im Toten Gebirge in der Steiermark das Erzherzog-Johann-Kohlröschen, in den Mürzsteger Alpen in Niederösterreich die Kamm-Hundswurz und das Weißzüngel in den Zillertaler Alpen in Südtirol.

Neben den Wanderbeschreibungen hat Griebl jede Menge sonstiger Informationen zur Tour und den Pflanzen beschrieben. Kartenausschnitte leiten den Wanderer auf seinem Ausflug. Die kundigen Texte werden durch die großartigen Bilder des Autors, darunter beeindruckende Makro-Aufnahmen der einzelnen Blüten, mehr als nur ergänzt. Sie sind ein Erlebnis für sich, so dass sich das Buch schon allein auch als Fotobuch für Pflanzenliebhaber empfiehlt.

Zum Autor:
Norbert Griebls Liebe gilt der Pflanzenwelt; in seiner Naturfotografie spiegelt sich die besondere Beziehung, die er zu unseren blühenden Mitwesen aufbauen konnte. Im Leopold Stocker Verlag erschien von ihm das Buch „Die heiligen Pflanzen unserer Ahnen“. Außerdem publizierte er im letzten Jahr ein umfassendes Werk über heimische Orchideen.

Norbert Griebl: Orchideenwanderungen in Österreich. 224 Seiten, 34 Wanderungen, zahlreiche Abbildungen und Karten mit eingezeichnetem Wegverlauf, brosch. Leopold Stocker Verlag. ISBN 978-3-7020-1533-6. € 19,90.
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Empfohlene Karten:
Kompass DVD Österreich, ISBN 978-3-85491-629-1, Kompass DVD Über die Alpen, ISBN 978-3-85026-430-3. (Die Karten lassen sich auch auf GPS-Geräte, iPhones und Android übertragen). Hier können Sie die DVD kaufen.

Samstag, 4. April 2015

Isolde Nees (Hrsg.): Kennen Sie das Neckartal?

Isolde Nees (Hrsg.): 
Kennen Sie das Neckartal?

Von Heilbronn bis Mannheim




Dumme Frage, denkt man sich. Zumal wenn man im Ländle, in Baden-Württemberg, wohnt. Natürlich kennt man das Neckartal. Aber: So noch nicht!

Der Neckar: Er beginnt seinen Lauf auf der Schwenninger Möglinghöhe und mündet nach 367 Kilometern bei Mannheim in den Rhein. An seinen Uferhängen wächst Wein, von dem mehr als 90 Prozent im eigenen Ländle getrunken wird, weil – so wird behauptet – die Neckartäler den guten Tropfen keinem anderen gönnen.

Idyllische und historisch beeindruckende Ortschaften säumen das Ufer - es seien nur Bad Wimpfen, Mosbach, Zwingenberg, Eberbach, Neckargemünd, und, als unbestrittener Höhepunkt Heidelberg genannt -, malerische Burgen und Schlösser thronen auf den Hügeln und es kann sein, dass sich ein Greifvogel aus den Mauern der Burg Guttenberg schwingt.

Dieser Reiseführer führt von Heilbronn bis Mannheim durch die Ortschaften am Neckar und zu den Burgen und Schlössern mit ihrer vielfältigen Geschichte. Das Autorenteam hat sich alle Mühe gegeben. Alles was in den Orten und Städten entlang des Neckars sehenswert ist wurde ausgiebig und fundiert beschrieben. Da bleibt wohl keine Frage eines Reisenden offen. So erfährt man sogar, dass die Heimat von Theodor Heuss nicht nur Brackenheim alleine war, wie man gemeinhin lesen kann, sondern genauso Haßmersheim, die Stadt seiner Vorfahren. Man erfährt wer als erster griechischen Wein nach Deutschland einführte, die Geschichte von Götz von Berlichingen und seiner eisernen Hand und vieles, vieles mehr. Zudem werden Abstecher zu interessanten Zielen abseits der beschriebenen Strecke empfohlen.

Von den größeren Orten sind Stadtpläne abgedruckt, auf dass man sich prima orientieren kann. Und wer ein GPS-Gerät hat, kann sich anhand der Geo-Koordinaten zum Ausgangspunkt der Stadtspaziergänge leiten lassen.

Isolde Nees (Hrsg.): Kennen Sie das Neckartal? Von Heilbronn bis Mannheim. 216 Seiten, zahlreiche Fotos. Mit Karten und Stadtpläne. Weststadt-Verlag. ISBN: 978-3-940179-13-5.12,80 €.


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Freitag, 3. April 2015

Steffi Böttger: Konstanz an einem Tag

Steffi Böttger: Konstanz an einem Tag
 Ein Stadtrundgang 


Wer kennt ihn nicht, war vielleicht schon einmal dort: am Bodensee, dem Schwäbischen Meer. Das hören allerdings die Konstanzer nicht so gerne, denn Konstanz gehört zum badischen Landesteil.

Was allerdings dem Besucher der sehenswerten Universitätsstadt völlig egal ist… Malerisch am Bodensee gelegen, ist Konstanz besonders durch das Konzil bekannt geworden, bei dem 1415 der Reformator  Jan Hus auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde.

Die altehrwürdige Grenzstadt zur Schweiz fasziniert ihre Besucher mit einem eindrucksvollen Ensemble kleiner Altstadtgassen, prächtiger Bauten des ehemaligen Bistums Konstanz und dem Münster Unserer Lieben Frau. Mit seiner gelungenen Verbindung von Tradition und Moderne ist Konstanz ein Besuchermagnet für Touristen aus Nah und Fern.

Der Stadtrundgang führt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Zentrum von Konstanz. Sie werden ausführlich beschrieben, so dass fast keine Frage mehr offen bleibt. Zu Fuß und an einem Tag – natürlich mit den nötigen Pausen, um die Konstanzer Gastlichkeit zu genießen – lädt er ein, die Geschichte der über 2000 Jahre alten Stadt und ihrer Einwohner unterhaltsam und informativ zu erleben.

Ein Stadtplan im Umschlag mit eingezeichnetem Verlauf der Besichtigungstour erleichtet den Stadtspaziergang, ein kurzer Abriss über die Geschichte hilft beim Verständnis für die Stadtentwicklung. Einladende Fotos locken zum Besuch.


Zur Autorin:
Steffi Böttger, freischaffende Publizistin, Theaterautorin und Schauspielerin in Leipzig, Biografin von Hans Natonek und Herausgeberin seiner gesammelten Essays (»Im Geräusch der Zeit« und »Letzter Tag in Europa«), ist zugleich Autorin erfolgreicher Reiseführer, in Baden-Württemberg z.B. über Freiburg im Breisgau. www.steffi-boettger.de

Steffi Böttger: Konstanz an einem Tag. Ein Stadtrundgang 48 Seiten mit 66 farbigen Abbildungen, 1 Karte 12,5 x 21 cm, Broschur, Klammerheftung. Lehmstedt Verlag, Leipzig. ISBN 978-3-95797-005-3. 4,95 Euro (D), 5,95 Euro (A), 6,95 sFr.


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