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Freitag, 29. Juni 2018

Christian Hlade: Wandern wirkt

Christian Hlade: Wandern wirkt
Den eigenen Weg gehen & Lebensträume verwirklichen
Ein Inspirations-Buch.
 


Mit fünfzehn schrieb Christian Hlade in sein Tagebuch: „Ich möchte einmal von meinen Träumen leben können und mit meinen Hobbys Geld verdienen.“ Viele Irrwege und Durststrecken waren nötig, bis der Vielreisende seine Vision realisieren konnte.

Erst als der Steirer eine Schule in einem abgelegenen Himalaya-Bergdorf auf 4000 Metern Höhe errichtete, fasste er den Mut zur Gründung seiner Firma Weltweitwandern. Der Startschuss für eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte. Weltweitwandern zählt heute zu den bekanntesten Reiseveranstaltern des deutschen Sprachraums, für sein hohes soziales Engagement wurde das Unternehmen vielfach ausgezeichnet. Christian Hlade sprüht vor Ideen, mit Leidenschaft verwirklicht er diese und bringt so Menschen zusammen. Mit diesem Buch will er andere inspirieren, ihren eigenen Lebensweg zu gehen und ihre Visionen umzusetzen.

Zum Autor:
Christian Hlade, geboren 1964. Studium der Architektur an der TU Graz. Unternahm seit frühester Jugend ausgedehnte Reisen auf allen Kontinenten der Erde und verbrachte in Summe fast drei Jahre im Ausland. Hunderte Diavorträge, Reisereportagen und Fotoausstellungen. Im Jahr 2000 war Christian Hlade mehrere Monate in Ladakh (Indien), um in einem abgelegenen Himalaya-Bergdorf eine solarbeheizte Dorfschule zu errichten. Um diese Auszeit zu finanzieren, beschloss er, professionell Reisen zu veranstalten: Die Geburtsstunde von Weltweitwandern und die Erfüllung seines Lebenstraums. Die Firma zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten und sozial engagiertesten Reiseveranstaltern des deutschen Sprachraums.
Quelle: Verlag Braumüller

Hier finden Sie einen Artikel über einen Vortrag von Christian Hlade auf dem Lesefest BergErlesen in Bad Kleinkirchheim in den Nockbergen in Kärnten.


Christian Hlade: Wandern wirkt. Den eigenen Weg gehen & Lebensträume verwirklichen. Ein Inspirations-Buch. Klappenbroschur, 256 Seiten. Braumüller Verlag. ISBN: 978-3-99100-198-0. 24.90 €.


Dieter Buck und Marlies Buck

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Donnerstag, 18. Februar 2016

Philip Parker: Himalaya

Philip Parker (Hrsg.) /

Vorwort: Peter Kunz
Himalaya  
Die höchsten Berge der Welt und ihre Eroberung


Seit Jahrhunderten fasziniert das „Dach der Welt“ mit seinen 14 über 8.000 Meter hohen Gipfeln, gelegen zwischen dem indischen Subkontinent und dem tibetischen Hochland die Menschheit - der Himalaya. Das Gebirge war also immer schon ein Ort der Anziehung, der Mythen, der Träume – und des Wettkampfes, vor allem für Abenteurer und Bergsteiger.

Die Autoren entführen ihre Leser in die beeindruckende und gefährliche Welt des Extrem-Bergsteigens. Nichts für jedermann, manchem wird es wohl schon zu viel, wenn er nur davon liest. Zumal auch die Bebilderung Spannung aufkommen lässt - nichts für schwache Nerven also.

„Im Grunde genommen werden wir alle durch die Erfolge anderer befreit, denn ihre Erfolge zeigen uns, dass es machbar ist. Die Erstbesteigung des Mount Everest und der anderen Riesen des Himalaya wurde genau dafür zu einem Symbol … Nirgends manifestiert sich die Suche nach Weisheit oder der Geist der Exploration deutlicher als im Himalaya.“

Verschiedene Autoren
Der britische Historiker Philip Parker beschäftigt sich schon seit Langem mit der Geschichte des Bergsteigens. Für das Buch hat er ausgewiesene Himalaya-Experten und einige Bergsteiger-Legenden als Autoren gewinnen können. In neun Kapiteln, die mit 200 - teils historischen - Karten, Fotos und Illustrationen opulent bebildert sind, wird die Anziehungskraft des berühmten Hochgebirges in all seiner kulturhistorischen, sportlichen und geologisch-erdgeschichtlichen Bandbreite ausgelotet.

Einer davon ist Doug Scott, der an 45 Expeditionen zu den großen Bergen Asiens beteiligt war und 40 Gipfel erklomm, die Hälfte davon in Erstbesteigungen. Scott, ein Meister des Alpinstils, erzählt die Geschichte der modernen Expeditionen im Himalaya seit 1961 und geht dabei auch auf die negativen Folgen des Bergsteiger-Tourismus ein.

Georgios T. Halkias geht es um die Historie. Er erzählt über die frühen Königreiche und die Geschichte der Himalaya-Region bis 1700.

Stewart Weaver berichtet von den ersten Reisenden und Forschern, die das Gebirge bis 1815 erforschten, bis er die packende Kartografierung des Himalaya beleuchtet. Dann beginnt die Geschichte der berühmten Besteigungen, der gescheiterten und der erfolgreichen: Mallory, Conway, Norgay, Hillary, Messner. Dabei erfährt man immer wieder eher unbekannte Geschichten, wie die von Aleister Crowley, besser bekannt als Autor des Okkulten, und dem Kangchendzönga-Desaster von 1905. In ergänzenden Kästen werden zudem Themen wie der Yeti oder die von dem außergewöhnlichen Alpinisten Walter Bonatti aufgegriffen.

Wichtige Themen werden als Kästen und in Einschüben separat behandelt, so dass man sie nicht überlesen kann. Die in einer modernen Form gestalteten Karten zeigen das Gebiet und die Gipfel, so dass man sie sich auch am heimischen Sofa vorstellen kann. Beschrieben werden nicht nur die bergsteigerischen Leistungen, sondern auch Land und Leute, Politik, Historie und Landschaft. Und die historischen Fotos erleichtern, sich in das Gebiet und vor allem die Zeit hinein zu denken.

Der Band, der in der deutschen Ausgabe um ein Vorwort von Peter Kunze (langjähriger Asienkorrespondent des ZDF) ergänzt wurde, richtet sich nicht nur an ein Fachpublikum, sondern vor allem an den neugierigen und wissbegierigen Leser, der sich mit der bewegenden Geschichte des Himalaya eingehend vertraut machen will.

Zu Autor und Vorwortgeber:
Philip Parker ist ein britischer Historiker und ehemaliger Diplomat. In den letzten Jahren ist er vor allem als Autor und Herausgeber populärer Geschichtsbücher bekannt geworden: »The Northmen’s Fury. A History of the Viking World« (2014) und »The Empire Stops Here. A Journey Around the Frontiers of the Roman World« (2009).
Peter Kunz, langjähriger Asienkorrespondent des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF), hat die Himalayaregion immer wieder bereist. Dreharbeiten führten ihn nach Bhutan, Nepal, Indien und in die Grenzregion zwischen Pakistan und China. Ihn fasziniert die Kombination aus Anspruchslosigkeit, Zähigkeit und Würde der Bergvölker. Der Zustand, den die Bhutanesen einfach ›Glück‹ nennen.

Philip Parker: Himalaya. Die höchsten Berge der Welt und ihre Eroberung. Aus dem Englischen von Iris Newton. Mit einem Vorwort von Peter Kunz. 2016. 192 Seiten mit über 200 Abbildungen und Karten, Format 19,7 x 26,7 cm, gebunden mit Schutzumschlag. Theiss Verlag - WBG. ISBN: 978-3-8062-3229-5. € 29,95.

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.
 


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Freitag, 10. Oktober 2014

„Es wird schon gut gehen“. Berge und andere Abenteuer meines Lebens; Wolfgang Nairz im Gespräch mit Horst Christoph

„Es wird schon gut gehen“. Berge und andere Abenteuer meines Lebens Wolfgang Nairz im
Gespräch mit Horst Christoph



Die Bergwelt als Spielwiese oder das Abenteuer eines geglückten Bergsteigerlebens, das könnte ebenfalls als Überschrift über diesem Buch über einen, über diesen Ausnahmebergsteiger stehen. Wenige andere nur können ihm das Wasser reichen.

Grenzenloser Optimismus steht am Anfang jener Abenteuer, deren Gelingen einer Mischung aus Mut, Erfahrung, Improvisationsgeschick und Glück zu danken ist. Das Scheitern ist dabei kein Versagen, sondern die Erkenntnis, dass nur die kühnsten Träume den Sieg verdienen.

Diese Haltung ließ Wolfgang Nairz sein Leben lang zu neuen Zielen aufbrechen: als Bergsteiger, Expeditionsleiter, Drachenflieger und Ballonfahrer ebenso wie in seinem beruflichen und sozialen Engagement.

Nicht alles, was Nairz Zeit seines Lebens gemacht hat ist wohl nachahmenswert, ein gute Portion Glück gehört auch dazu, mit siebzig Jahren und nach so vielen Abenteuern noch so dazustehen wie er. Aber seine Werte, seinen Mut, sein Lebenswerk, um es mal so zu sagen, sprechen für sich: ein Ausnahmebergsteiger, der in die Reihe der ganz großen gehört.

1978 leitete er eine der erfolgreichsten Mount-Everest-Expeditionen aller Zeiten, in deren Verlauf Reinhold Messner und Peter Habeler die sensationelle erste Besteigung des Everests „by fair means“ gelang. Robert Schauer, Horst Bergmann und Nairz selbst standen als erste Österreicher auf dem Gipfel, ebenso Oswald Oelz und Reinhard Karl, der der erste Deutsche war. Dem Tiroler Franz Oppurg gelang überdies die erste Solo-Besteigung.

Aus der Gruppe „junger Wilder“ der frühen 1970er-Jahre, die die hohen, bislang undurchstiegenen Wände der welthöchsten Berge im Visier hatten, war eine der profiliertesten Expeditionsmannschaften der Nachkriegszeit geworden und Wolfgang Nairz war ihr Mastermind.

Sein vom Freigeist der 1970er-Jahre inspirierter Expeditionsführungsstil prägte eine Epoche des Bergsteigens im Himalaya - wie umgekehrt der Himalaya als Lebens- und Kulturraum den Menschen Wolfgang Nairz zutiefst geprägt hat. Mehr als achtzigmal war er bislang in Tibet und Nepal unterwegs. Seine Verbundenheit mit diesem Land und seinen Menschen findet in den Projekten der von ihm initiierten Nepalhilfe Tirol unmittelbaren Ausdruck.

Reinhold Messner bezeichnet ihn als „abenteuerlustig, stets mit neuen Zielen beschäftigt und immer von Freunden umgeben“. Im Gespräch mit einem von diesen, dem Kulturjournalisten Horst Christoph, erzählt Wolfgang Nairz von den Abenteuern seines Lebens und von seinem aktiven Leben mit nunmehr siebzig Jahren.

„Es wird schon gut gehen“. Berge und andere Abenteuer meines Lebens; Wolfgang Nairz im Gespräch mit Horst Christoph. 272 Seiten, 22,5 cm x 15,0 cm. Tyrolia-Verlag, 2014. ISBN 978-3-7022-3411-9. 24.95 €.

Hier können Sie das Buch kaufen: www.tyrolia-verlag.at


Dieter Buck

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