Freitag, 17. Februar 2017

Wolfgang Heitzmann: Zillertal. Wanderführer mit Extra-Tourenkarte

Wolfgang Heitzmann: Zillertal
Wanderführer mit Extra-Tourenkarte



Das Zillertal ist eines der beliebtesten Urlaubs- und Wanderziele Österreichs. Der erfahrene Wanderführerautor Wolfgang Heitzmann hat nun im Kompass Verlag einen Wanderführer dazu vorgelegt.

Die KOMPASS Wanderführer bieten neben spannenden Destinationen und tollen Wandertouren auch viele praktische Tipps und Zusatzinformationen wie zum Beispiel Sehenswürdigkeiten oder Einkehrmöglichkeiten. Alle Touren sind von den jeweiligen Autoren selbst erwandert und enthalten detaillierte Angaben zu Schwierigkeitsgrad, Höhenmetern und Gehzeit.

Die KOMPASS Wanderführer enthalten eine praktische Tourenübersicht mit exakten Wegbeschreibungen, Kartenskizze und Höhenprofil. Eine Gebietsbeschreibung führt in das Wandergebiet ein und eine Übersichtskarte zeigt wo welche Wanderung verläuft. Der optimale Mehrwert der Kompass Wanderführer sind die beigelegten Tourenkarte im Maßstab 1:50.000. So hat man zu einem Preis Wanderführer und passende Karte - und das obwohl im Führer selbst auch eine Kartenskizze enthalten ist.

Wolfgang Heitzmann: Zillertal Wanderführer mit Extra-Tourenkarte. 55 Touren, GPX-Daten zum Download. KOMPASS-Wanderführer, Band 5631. 208 Seiten, Format 10.8 cm x 17.5 cm. Reich bebildert, Tourenskizzen, Höhenprofil. Kompass Verlag. ISBN 978-3-99044-222-7. 14,99 €.
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.


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Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.

Freitag, 3. Februar 2017

DuMont Direkt Reiseführer: Relaunch der Serie

DuMont Reiseverlag: Relaunch der DuMont Direkt Reiseführer 2017





Der DuMont Reiseverlag hat seine Direkt Reiseführer einem Relaunch unterzogen. Und wie man es bei einem so erfahrenen Verlag vermuten kann, überzeugt das Ergebnis.

Zum Relaunch der Führer lesen Sie hier ein Interview mit Maria Anna Hälker, Chefredakteurin DuMont Reiseverlag

Wann kamen die DuMont Direkt zum ersten Mal auf den Markt?
1997, als der DuMont Reiseverlag noch in Köln war. Damals hieß die Serie noch DuMont Extra. Von Anfang an hatten wir übrigens einen Superlativ dabei, der dann bald in der gesamten Branche Schule machte: Alle Bände hatten eine separate Reisekarte, die zu 100 % durch Koordinatenangaben mit allen Angaben im Reiseführer vernetzt war.

Was war damals der Anlass zur Entwicklung der Serie?
Wir wollten im Markt der knappen und schnellen Information für die ebenso knappen und schnellen Reisen mitmischen und in diesem Segment neue Akzente setzen. Es war die Zeit der Billigflieger, Kurztrips waren im Tourismus der große Wachstumsmarkt. Das betraf vor allem Städtereisen, die in dieser Form und in diesem Umfang erst durch neue, preiswerte Flugangebote zu boomen begannen.

Warum jetzt, 2017, ein Relaunch?
Es ist nach 2004 und 2011 der dritte große Relaunch der Serie. Wir sind also in unserem „üblichen“ Erneuerungsrhythmus von sechs oder sieben Jahren. Dazwischen finden natürlich regelmäßig die ganz normalen Überarbeitungen und Aktualisierungen statt. Aber meine Erfahrung ist, dass wir alle sechs, sieben oder auch mal acht Jahre noch einmal grundsätzlich über unsere Bücher nachdenken müssen. Die Frage ist: Was kann man noch besser machen? Wie haben sich die Informationsbedürfnisse unserer Leser/innen verändert, welche Wünsche und Ansprüche haben sie heute, wenn es um das Reisen und um Reiseführer geht?
Die Welt verändert sich, unsere Leser/innen verändern sich, also gilt es auch, unsere Bücher neu zu „justieren“, um den Nerv unserer Leser/innen heute zu treffen.

Was ist generell neu an den neuen DuMont Direkt Reiseführern?
Wir wollten mit unseren DuMont Direkt-Reiseführern raus aus der Austauschbarkeit, uns bewusst und ganz und gar auf unsere DuMont-Kernleserschaft konzentrieren? Menschen sind ja nicht einer wie der andere. Sie reisen – oder urlauben – unterschiedlich, sie haben unterschiedliche Erwartungen beim Reisen, sie kommen aus unterschiedlichen Wertewelten, die sie im Koffer oder Rucksack mitnehmen. Wir haben uns unsere Zielgruppe noch einmal sehr genau angesehen.

Und dann den typischen Sachbuch- und Ratgebercharakter stark aufgebrochen und für „DuMont Direkt“ eine neue Dramaturgie entwickelt. DuMont Direkt ist erzählender geworden, persönlicher, lockerer und auch kantiger, wenn man so will.


Was ist konkret neu und anders an den neuen DuMont Direkt Reiseführern?
Ein – fast spielerischer– Reisekompass ist für unsere Leser/innen so etwas wie der Schlüssel zur Stadt oder zur Destination. Er hilft bei der persönlichen Navigation vor Ort und bei der Entscheidung: Was will ich hier? Was interessiert mich? Wohin treibt es mich? Wo finde ich meinen Ort in dieser Stadt? Wo bin ich direkt mittendrin? Wo kann ich mich einfach mal treiben lassen oder wo ist das für mich persönlich Besondere? Wir finden dieses „Navigationsinstrument“ so inspirierend und wichtig, dass wir es sogar auf die Titelgestaltung übertragen haben.

Und dann sind es in jedem Band 15 besondere Kapitel – wir nennen sie „Direkt-Kapitel“ –, die genau dorthin führen und begleiten: in Trendviertel, zu musealen Höhepunkten, an Orte, an denen der Lebensnerv einer Stadt besonders spürbar wird, oder an Orte, an denen Neues ausprobiert wird, in der Architektur etwa, in der Kulturszene, in der urbanen Lebensweise etc. Die wichtigen Sehenswürdigkeiten kommen nicht zu kurz, aber es geht um das ganzheitliche Stadterlebnis.

Auch bei der Auswahl der Adressen haben unsere Autorinnen und Autoren neue Kriterien angesetzt. Stichworte wie Nachhaltigkeit, öko, bio, vegetarisch oder vegan haben mehr Gewicht bekommen und werden mit Leben gefüllt.

Schließlich haben wir Raum für eine Prise Humor geschaffen. Nicht im Sinne von „gewollt witzig sein“, sondern im Sinne einer Öffnung für einen lockeren und spielerischen Umgang mit Sprache, mit Bild-Text-Kombinationen, Kontexten. In den Texten kommen jedenfalls mehr persönliche Ausrufezeichen und persönliche Fragezeichen unserer Autor/innen vor als in der Vergangenheit. Und statt der früheren Sprachführer gibt es jetzt zum Beispiel den O-Ton Amsterdam oder den O-Ton Berlin … 

Welche Philosophie, welche Haltung, welches Ziel steckt hinter DuMont Direkt?
Wir bei DuMont sehen Reisen nicht primär als Konsumgut, für das man einen Flug und Unterkünfte etc. „einkauft“, sondern als Möglichkeit, neue Impulse aufzunehmen, neue Erfahrungen zu machen, neue Wege auszuprobieren oder auch mal fünfe gerade sein zu lassen. Und dazu geben die Autorinnen und Autoren der DuMont Direkt-Reiseführer viele persönliche Anregungen.

Der Test: München und Salzburg
Getestet wurden zwei Führer, München und Salzburg. Über Salzburg hat der Autor selbst schon Führer geschrieben und weiß worauf es ankommt. Insofern kann er schon beurteilen was er da in der Hand hält.

Zum Inhalt der Städteführer
Aufgebaut sind die jeweils 120-seitigen Führer nach ähnlichem Schema. Das beginnt mit einigen wichtigen Hinweisen, einer Beschreibung der Stadt, die Stadt in Zahlen, einer kurzen Orientierungshilfe und ein paar Besonderheiten. Ein neu entwickelter „Kompass“ folgt. Mit ihm kann man in etwa die Himmelrichtung der 15 Stadtwanderungen erkennen. Danach werden jeweils 15 Wege beschrieben, mit denen die Stadt erkundet werden kann.

Die üblichen und wichtigen Hinweise fürs Übernachten, Essen, Einkaufen und Nachtleben folgen. Preise zur Orientierung werden nicht in Kategorien sondern in Euro angegeben. Wichtig ist auch das Register am Schluss. Dazu, ganz wichtig: Ein herausnehmbarer Stadtplan, zusätzlich zu den Kartenausschnitten bei den Spaziergängen.

DuMont Direkt München. 120 Seiten, herausnehmbarer Cityplan, Übersichtskarten, Stadtteilpläne, herausnehmbarer Stadtplan für die ganze Stadt. DuMont. ISBN: 978-3-7701-8383-8. (D) 11,99 €/ (A) 12,99 €/ (CH) 16,50 sFr.



DuMont Direkt Salzburg. 120 Seiten, herausnehmbarer Cityplan, Übersichtskarten, Stadtteilpläne, herausnehmbarer Stadtplan für die ganze Stadt. DuMont. ISBN: 978-3-7701-8410-1. (D) 11,99 € / (A) 12,99 € / (CH) 16,50 sFr.




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Andreas Happe: Schneeschuhwandern

Andreas Happe: Schneeschuhwandern
Ausrüstung Planung Technik



Was macht man im Winter? Die verschneiten Winterlandschaften locken. Wandern ist zu anstrengend. Also Skifahren. Oder, seit längerer Zeit auch: Schneeschuhwandern. 

Das ist leichter als Wandern, nicht so gefährlich wie Skifahren, nicht so teuer wie skifahren und das schönste: Es ist gesündern und man erlebt die prächtige Winterlandschaft in aller Intensität, man hat die Ruhe, alles zu genießen und zu bestaunen.

Weite weiße Ebenen, zart verschneite Wälder, schneebedeckte Gipfel – in der kalten Jahreszeit entfaltet die Natur einen ganz besonderen Reiz. Wer die faszinierenden Winterlandschaften zu Fuß erkunden will, macht das am besten auf Schneeschuhen.

Deshalb Schneeschuhwandern erfreut sich immer größerer Beliebtheit kein Wunder. Was man über diese neue Trendsportart Schneeschuhwandern wissen muss, erklärt dieser Führer.

Autor Andreas Happe ist Wander- und Bergführer und seit vielen Jahren mit Schneeschuhen unterwegs. Da er bei seinen Touren auch immer wieder Anfänger begleitet, weiß er genau, welche Fragen man sich vor der ersten Schneeschuhwanderung stellt.

Das Handbuch vermittelt alle Kenntnisse, die man braucht, um gefahr- und mühelos die weiße Pracht genießen zu können. Es erklärt, welche Ausrüstung für welche Witterungsbedingungen benötigt wird, wie man eine den eigenen Fähigkeiten entsprechende Tour plant und welche Anfängerfehler es zu vermeiden gilt. Fragen nach dem passenden Gebiet, unterteil in Ebene, Mittelgebirge und Alpen, der besten Route im Gelände oder der Gehtechnik und -taktik werden ebenfalls beantwortet. Besonderer Wert wird außerdem auf die Sicherheit beim Schneeschuhwandern gelegt.

Detaillierte Informationen zur benötigten Ausrüstung finden sich ebenso wie genaue Ausführungen zur richtigen Gehtechnik. Wie man die Wanderstöcke richtig einsetzt, wie man kraftsparend steigt oder wie sich typische Anfängerfehler vermeiden lassen: Das Buch erklärt es. Zahlreiche Bilder helfen dabei, die Erläuterungen besser zu verstehen. Außerden erhalten Ihre Leser hilfreiche Tipps, wie man eine Schneeschuhtour plant und welche Gebiete dafür besonders schön sind. Auch Taktik und Routenwahl ist eines der Kapitel überschrieben, ebenso werden der Orientierung einige Seiten gewidmet. Nutzungskonflikte und Naturschutz sind ebenfalls nicht unwichtige Themen des Buches.

Zum Autor:
Der ausgebildete Touristik-Manager und Diplom-Geograf Andreas Happe hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Zwischen Grönland und dem Kilimanjaro, den Anden und dem Himalaja führt er seit drei Jahrzehnten Wander-, Trekking- und Bergsteigergruppen zu den interessantesten Landschaften dieses Planeten. Zum Watzmann und zum Königsee ist er trotz weltweiter Unternehmungen immer wieder mit Begeisterung zurückgekehrt.

Andreas Happe: Schneeschuhwandern. Ausrüstung Planung Technik. 128 Seiten, 96 Abbildungen Conrad Stein Verlag, 1. Auflage 2017. ISBN 978-3-86686-530-3. 8,90 €.
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