Mittwoch, 14. März 2018

Achim Schneyder: Das große Buch vom Handwerk

Achim Schneyder:
 Das große Buch vom Handwerk



Freunde des TV-Sendes Servus kennen dort die Brauchtums-Sendungen, die zum besten gehören, was es in diesem Genre gibt. Auch die Sendungen zu seltenem, interessantem oder gar aussterbenden Handwerk sind wahre Meisterleistungen der Dokumentationsfilmerei.

Und passend dazu ist jetzt ein Buch zum Handwerk erschienen. In diesem wird aber nicht der Installateur beschrieben, den man so sehnsüchtig erwartet wenn man einen Wasserrohrbruch hat. Auch nicht der Kfz-Mechaniker, der das heilige Lieblingsstück wieder auf Vordermann bringt, sondern Handwerker der anderen Art aus dem Alpenraum.

Tischkreuzschnitzer, Federkielsticker, Kupferstecher, Wasserradbauer - hier findet man eine unglaubliche Vielfalt an alter und fast vergessener Handwerkskunst. Auf über 300 Seiten sind über sechzig bemerkenswerte Handwerke und Handwerker/innen in Wort und Bild beschrieben.

Achim Schneyder hat Geschichten über außergewöhnliche Menschen zusammengetragen, die sich mit Herz und Seele ihrem Handwerk verschrieben haben.

„Die Entdeckung der Langsamkeit“ …
… ist eines der Kapitel überschrieben - es könnte der Leitsatz für alle diese Gewerke sein. Welche besonderen Gegenstände die Meister ihres Fachs dabei mit viel Zeit, Liebe und Können fertigen, zeigt dieses Buch. Es geht um Berufe, aber mehr noch um Berufungen, um die Ergebnisse detailverliebter Arbeit und darum, wie traditionelle Künste lebendig bleiben - durch Wissen, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Zum Autor:
Achim Schneyder, geboren 1966 in Salzburg, zog es unmittelbar nach der Matura nach Wien, wo er seither als Autor, Tageszeitungs- und Magazinjournalist tätig ist. In seinen Büchern widmete sich der Servus-Mitarbeiter der ersten Stunde bisher hauptsächlich der Kulinarik. So porträtierte er u.a. den Naschmarkt und bereiste mit Peter Simonischek das steirische Weinland. Zudem schrieb er die Autobiografien von Toni Polster und Opernsängerin Angelika Kirchschlager.

Achim Schneyder: Das große Buch vom Handwerk: 306 Seiten. Zahlreiche Fotos. Format: 21 x 26 cm. Gebunden mit Lesebändchen. Servus. ISBN-13 9783710401701. Preis: Österreich: 36.00 EUR, Deutschland: 36.00 EUR, Schweiz: 47.90 CHF* (* empfohlener VK-Preis).
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

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Michele Petrucci: Reinhold Messner

Michele Petrucci: Reinhold Messner
Das Leben eines Extrembergsteigers –
Die Comicbiografie




Dass jemand zu Lebzeiten als Comic-Held geehrt wird, kommt sicher nicht allzu oft vor. Reinhold Messner, dem südtiroler Ausnahmebergsteiger, wurde jetzt diese Ehre zuteil. War auch gut so, denn dadurch konnte er selbst noch das Vorwort zu diesem Buch schreiben.

„Michele ist ein Geschichtenerzähler. Er verwendet ein Medium, das er gut kennt, den Comic. Ich finde, es ist ihm ausgezeichnet gelungen, ein so komplexes Leben wie das meine zu erzählen.“
Reinhold Messner im Vorwort zur Comic-Biografie

Reinhold Messner ist eine lebende Legende. Bereits im zarten Alter von fünf Jahren bestieg er den ersten Gipfel. Mit 20 zählten er und sein jüngerer Bruder Günther zu Europas besten Kletterern. 


Sein erster Aufstieg auf den Nanga Parbat 1970 wurde zum tragischen Erfolg. Er und sein Bruder erklommen den Gipfel, Günther jedoch verunglückte auf dem Rückweg. Reinhold konnte seine Leiche nie finden. Auch diese traurige und dramatische, ja sogar in letzten Jahren in ihrem Ablauf umstrittene Episode aus dem Leben des Bergsteigers fand ihre Erwähnung.

Aber Messner folgte weiter seiner Leidenschaft und brach schon 1978 erneut Rekorde, als er mit Peter Habeler ohne Flaschensauerstoff den Mount Everest bestieg. Mit 42 Jahren hatte er schließlich alle 14 Achttausender der Welt ohne Flaschensauerstoff bestiegen.

Mit dieser Art des Bergsteigens folgt er seiner klaren Philosophie die Natur zu respektieren. Nicht umsonst tat er sich als Umweltschützer auch eine Zeitlang im Europäischen Parlament hervor. Auch sonst hat er klare Ansichten, die allerdings auch die Interessen der Bergbauern, die er schützen will, ber+ücksichtigen und die dadurch sicher nicht immer mit den Intentionen mancher (über)aktiven Naturschützer übereinstimmen.


Aber zurück zum Buch, zum Comic. Wild, ja fast grimmig, vom Sturmwind zerzaust, schaut er uns bereits auf dem Cover an. Michele Petrucci geht in seiner Erzählung und mit seinen feinen Aquarellzeichnungen den Höhen und Tiefen im Leben des legendären Extrembergsteigers auf die Spur.

Innen geht es dann sofort um den Berg. Zeitliche Sprünge mit Kindheitserlebnissen, Einschübe mit Gruselmasken und Drachen machen das Lesen und Verstehen zwar nicht ganz einfach, dafür das Ganze interessanter. Wäre ja auch langweilig, die Lebensgeschichte rein chronologisch abzuhandeln. Zur Spannung tragen auch Messners arktisches Abenteuer, seine „Wanderung“ in der Wüste Gobi und seine Begegnung mit dem Yeti bei.

Legendäre Beispiele eines legendären Abenteurers, bleibende Erinnerung der Menschheit an Menschen, die an die Extreme gehen. „Warum“ ist die Frage im Buch. Eine Antwort darauf wusste Messner nicht zu geben. Vielleicht könnte sie so ähnlich ausfallen wie die von Sir Edmund Hillary, der auf die Frage, warum er auf den Mount Everest gestiegen sei, geantwortet hat: „Weil er da ist“.

Jedenfalls, der Messner-Comic ist keine leichte Lektüre auf die schnelle Art. Das Buch lädt dazu ein, ja fordert es sogar, es immer wieder durchzulesen. Manches wird sich erst nach mehrmaligem Anschauen und Lesen erschließen. Und vielleicht auch im Vergleich zum eigenen Leben.

Zum Zeichner:
Michele Petrucci wurde 1973 in den Marken, Italien, geboren. Er schreibt und zeichnet u. a. für den Corriere della sera und andere italienische Zeitungen und veröffentlichte schon mehrere Comics und Kinderbücher. Seine Arbeiten wurden mit den italienischen Comic-Preisen Nuove Strade und Attilio Micheluzzi ausgezeichnet. Foto: privat.




Michele Petrucci: Reinhold Messner. Das Leben eines Extrembergsteigers – Die Comicbiografie. Mit einem Vorwort von Reinhold Messner. 88 Seiten, durchgehend farbig illustriert, aus dem Italienischen von Anja Kootz. Format: 21.5 x 29.0 cm. Gebunden. Knesebeck. ISBN 978-3-95728-166-1. Preis € 22,- [D] 22,70 [A].
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Samstag, 10. März 2018

Matthias Reiner (Herausgeber): Das Waldbuch

Matthias Reiner (Herausgeber):
Das Waldbuch



Ja, ja, der Deutsche und sein Wald. Das war schon immer eine besondere Beziehung. Deswegen wird es auch im Deutschen besonders viele Stellen in der Literatur geben, die sich mit dem Wald beschäftigen.

Matthias Reiner hat sich die Mühe gemacht, eine ganze Anzahl davon herauszusuchen. Auch wenn unter den Autoren nicht nur Deutsche sind, der älteste darunter ist Taticus, hat sich die Arbeit gelohnt.

Das Waldbuch präsentiert in Prosa und Gedicht ganz besondere Walderlebnisse, von Eichendorff bis W. G. Sebald, von Madame de Staël bis Sarah Kirsch, vom Rotkäppchen bis zu Thomas Bernhards Holzfällen.

Für Tacitus ist das Land der Germanen »schaurig durch seine Wälder«, bei Shakespeare erfüllt sich Macbeths rätselhafte Prophezeiung: »Der Wald fing an zu gehen«. Der »Waldbauernbub« Peter Rosegger erfährt die steirischen Wälder als existenzielles Abenteuer, Henry David Thoreau will im Wald »die schwierige Kunst des Leben üben«. Vertreten sind auch Elias Canetti, Hermann Hesse, Günter Grass, Robert Walser, Johann Wolfgang Goethe und Heinrich Böll - um nur einmal eine kleine Auswahl zu nennen.

Ergänzt wird die Anthologie durch farbige Fotografien von Sabine Wenzel aus ihrem singulären Zyklus Der Deutsche Wald. Thomas Erbach schrieb erklärende Worte zu den überaus romantisch-poetischen Fotografien.

Matthias Reiner (Herausgeber): Das Waldbuch. Mit farbigen Fotografien von Sabine Wenzel. Mit einem Nachwort von Thomas Erbach. 91 Seiten. Gebunden. Insel-Bücherei 1451. ISBN: 978-3-458-19451-4. D: 14,00 €, A: 14,40 €, CH: 20,90 sFr.
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Mittwoch, 7. März 2018

Christian Starke: Tiroler Höhenweg

Christian Starke: Tiroler Höhenweg
 Von Mayrhofen nach Meran 
Alle Etappen, mit Varianten und Gipfeln

 



Tirol und Südtirol mit ihrer Bergwelt gehören zu den beliebtesten Urlaubsziele. An Alpen haben sie das Feinste zu bieten. Bergwanderer finden hier Tourenmöglichkeiten ohne Ende.



Etwas Besonderes sind immer die Fernwanderwege, bei denen man nicht nach einer Tageswanderung ins Tal absteigen muss, sondern von Hütte zu Hütte marschiert. Zugegeben, das ist nicht jedermanns Sache, aber wer es einmal „geschmeckt“ hat, der schwört darauf.



Tiroler Höhenweg: 13 Tage durchs Paradies

Eine grandiose Gebirgswelt, gemütliche Hütten und eine gute Portion Bergeinsamkeit – der Tiroler Höhenweg erfüllt wohl alle Wünsche, die man bei einem alpinen Weitwanderweg nur haben kann. In 13 Etappen verläuft der Weg von Tirol nach Südtirol – und das auf nahezu einsamen Pfaden.

                                        

Der Rother Wanderführer »Tiroler Höhenweg« beschreibt die Original-Etappen mit allen wichtigen Infos. Zusätzlich stellt er zahlreiche Varianten und Gipfelbesteigungen – darunter neun Dreitausender – vor, die Lust auf mehr Bergabenteuer machen.



Vom Zillertal zur Texelgruppe

Auf seiner Route passiert der Tiroler Höhenweg Bergregionen unterschiedlichster Charakteristik: Er führt durch die Zillertaler Alpen mit ihren beeindruckenden Gletschern, über den Brenner und anschließend durch die Tribulaune mit ihren hellen Dolomit-Zacken. Danach streift er die Stubaier und die Ötztaler Alpen und durchquert die Südtiroler Texelgruppe mit den sagenhaften Spronser Seen. Nach 130 Kilometern erreicht er schließlich Meran. Als grenzüberschreitender Fernwanderweg verbindet der Tiroler Höhenweg übrigens, was der Erste Weltkrieg einst getrennt hat.



Die Etappen werden mit exakten Wegbeschreibungen, Kartenausschnitten mit eingezeichnetem Routenverlauf und aussagekräftigen Höhenprofilen präsentiert. Infos zu Verkehrsmitteln und Einkaufsmöglichkeiten vereinfachen die Etappenplanung. GPS-Tracks stehen zum Download von der Internetseite des Bergverlag Rother bereit. Zudem bietet der Wanderführer ausführliche Informationen zu Geschichte, Kultur und Sehenswürdigkeiten sowie viele Tipps zu lohnenden Enkehrmöglichkeiten.

Der Autor Christian Starke bekam die Liebe zum Wandern und die Sehnsucht nach den Bergen in die Wiege gelegt und ist schon seit frühester Kindheit im Gebirge unterwegs. Den Tiroler Höhenweg konnte er bei traumhaftem Wander- und bestem Fotowetter erkunden.



Die Rother Wanderführer

Von A wie »Australien« bis Z wie »Zugspitze« bieten die Rother Wanderführer eine breite Palette an Wanderzielen weltweit. In jedem Buch sind kurze und leichte Wanderungen ebenso vertreten wie anspruchsvolle Touren. Das handliche Format und ein wetterfester Umschlag sorgen dafür, dass die Wanderführer in jede Rucksacktasche passen und auch »aufreibende« Touren unbeschadet überstehen. Die Reihe wurde mit dem ITB BuchAward ausgezeichnet.



Christian Starke: Tiroler Höhenweg. Von Mayrhofen nach Meran. Alle Etappen, mit Varianten und Gipfeln. Rother Wanderführer. 224 Seiten mit 192 Fotos, 51 Höhenprofilen, 51 Wanderkärtchen im Maßstab 1:75.000 sowie zwei Übersichtskarten im Maßstab 1:500.000 und 1:1.000.000. Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert mit Polytex-Laminierung. GPS-Tracks zum Download. Bergverlag Rother, München. 1. Auflage 2018. ISBN 978-3-7633-4509-0. € 14,90 (D), € 15,40 (A), SFr 19,90.




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Gerald Schwabe: Panoramawege und Aussichtsberge Allgäu

Gerald Schwabe:  
Panoramawege und Aussichtsberge Allgäu
 40 Touren zwischen Oberstdorf und Füssen



Hohe Berge, sanfte Hügel, grüne Weiden und viele Seen – das Allgäu ist eine der vielseitigsten Wanderregionen der Alpen. Die Krönung der Wanderungen sind im wahrsten Sinn des Wortes die Aussichtsgipfel: Von hier lassen sich herrliche Fernsichten auf die Bilderbuch-Landschaft genießen.

Der im Allgäu wohnende Autor hat schon mehrere Wanderführer über dieses beliebte Bergwandergebiet veröffentlicht. Er kennt sich also bestens aus, und lässt seine Leser an seinem Wissen teilhaben.

Was gibt es in den Alpen schöneres als Gipfel?
Und so präsentiert Schwabe in diesem neuen Rother Wanderbuch die schönsten Panorama-Genusstouren im Allgäu, im Kleinwalsertal und im Tannheimer Tal: eine abwechslungsreiche Auswahl für jeden Geschmack, von leicht bis anspruchsvoll, von kurzen Wanderungen bis zu ausgedehnten Tagestouren.

Fantastische Aussichtsgipfel wie Widderstein, Hochvogel und Geißhorn krönen die schroffe Felskette der Allgäuer Alpen, markante Berge wie Aggenstein und Hoher Ifen sind die Höhepunkte herrlicher Wanderungen. Für die gute Aussicht muss es aber gar nicht so weit hinausgehen: Auch in den mittleren und tieferen Lagen mit der so typischen Allgäuer Wiesen- und Almlandschaft warten schöne Gipfel und leicht erreichbare Aussichtskanzeln, die das Herz jedes Bergliebhabers höher schlagen lassen.

Jeder der 40 Tourenvorschläge in diesem Wanderbuch verfügt über bestens recherchierte und zuverlässige Wegbeschreibungen. Hinzu kommen detaillierte Kartenausschnitte mit eingezeichnetem Routenverlauf und aussagekräftige Höhenprofile. GPS-Daten können von der Internetseite des Bergverlag Rother heruntergeladen werden. Zahlreiche Fotos geben einen kleinen Vorgeschmack darauf, welch wunderbaren Panoramen im Allgäu zu entdecken sind.

Die Rother Wanderbücher
Die Rother Wanderbücher präsentieren ausgewählte Wanderungen in weiter gefassten Regionen. Die Themenpalette reicht von einfachen und kinderfreundlichen Tageswanderungen bis zu anspruchsvollen Gipfelzielen. Eine Tourenübersicht in der Umschlagklappe erleichtert die Auswahl. Insbesondere mit den »Kinderwagen«-, den »Erlebnis«- oder den »Alm- und Hüttenwandern«-Wanderbüchern finden sich in dieser Reihe zahlreiche attraktive Spezialthemen für Genießer und die ganze Familie.

Gerald Schwabe: Panoramawege und Aussichtsberge Allgäu. 40 Touren zwischen Oberstdorf und Füssen. 160 Seiten mit 109 Fotos, 40 Höhenprofilen, 40 Wanderkärtchen im Maßstab 1:50.000 und 1:75.000 sowie einer Übersichtskarte. Format 12,5 x 20 cm, kartoniert. GPS-Daten zum Download. Bergverlag Rother, München. 1. Auflage 2018. ISBN 978-3-7633-3172-7. Preis € 16,90 (D), € 17,40 (A), SFr 23,90.

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